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Mittwoch, 2. März 2011

Der Tanz des Teufel begann am 27. Februar 1933

Gleich lesen Sie einen Text in sehr verkürzten Auszügen der 1951/52 entstand und in diesem Fall, nur sich dem Reichstagsbrand vom Februar 1933 dreht. Es ist nicht sehr verwegen wenn Sie nach dem kurzen Ausschnitt an den 11.September 2011 denken sollten. Hoffentlich tun Sie es ohne bereits von den systemrelevanten Medien und der Klammer der Sprachwächter verdummt worden zu sein. Es gibt einen sehr langen roten Faden, den sollten wir immer aufnehmen wenn wir wieder ein Stück davon gefunden zu haben. Uns treibt die Suche nach der Wahrheit, es kann nach unserer Meinung nicht die öffentliche Meinung sein; nicht nachdem wir erkennen, sehen und fühlen wie schlecht sich Demokratie benimmt, wie Geschichte zum Tabu wird und wie dieses Volk offenbar in seiner Existenz beraubt werden soll.
Bitte vergleichen Sie dies mit der heutigen Situation. Denn dieser Text gehört auch zu unserer Geschichte aus einer nicht zensierten Sicht der Dinge. Der verstorbene Autor ist zuerst von Himmler zensiert worden („Jahrmarkt des Wahnsinns“), vermutlich weil es allerlei Informationen über die Machtergreifung von 1933 enthielt und über vorangegangene Informationen die damals deutsche Leser nicht erfahren durften). Nach dem II. Weltkrieg wurde das Buch auch in Deutschland verkauft. Und der Autor erhielt Briefe aus Deutschland (das er sehr gut kannte) eine deutsche Übersetzung zu veranlassen. Es war dann auch ein „Komitee“ der Besatzungsmacht die Neuerscheinungen in Deutschland auf Zensur prüfte. Und die Befreier entschieden nun, nachdem die Nazis ihn verboten hatten, ebenfalls das Buch zu verbieten. Unfassbar. Zuerst von den Deutschen und dann durch seine eigenen Landsleute zensiert.

In den kritischen Jahren 1928-1935 war ich einer der Korrespondenten der „Times“ in Berlin. Von 1935-38 war ich der Hauptkorrespondent dieser Zeitung für Zentraleuropa, hatte mein Büro in Wien und bereiste ganz Mitteleuropa und den Balkan. Während dieser Jahre bekam ich den Journalismus mehr und mehr satt; das heißt nicht das Leben eines Journalisten, das mir Freude machte, sondern die Verbote, die auf einer vollständigen und wahren Berichterstattung lagen. Ich will damit nicht behaupten, dass man den Journalisten daran hinderte, „die ganze Wahrheit“ zu sagen (denn wer kennt schon die ganze Wahrheit?), aber er wurde ganz bestimmt daran gehindert, die ganze Wahrheit, die er kannte, zu erzählen.
Schließlich wurde mir dieses ständige Durchkreuzen meiner Aussagen unerträglich. So schrieb und veröffentlichte ich „Jahrmarkt des Wahnsinns“ und gab meine Stelle wenige Monate später auf, als das Abkommen von München meine sämtlichen Befürchtungen bestätigt hatte und mir die Weiterführung meines bisherigen Berufs ganz unlohnend erscheinen ließ. Ich erkannte, dass ein Journalist seinen Beruf nur dann richtig ausüben kann, wenn er eine eigene Zeitung herausgibt (dazu fehlten mir die Mittel) oder wenn er Bücher schreibt. Von da an war ich ein Journalist, der frisch heraus berichtet, was er erfahren hat, und in seinen Büchern offen seine Ansichten über diese Tatsachen bekannt gibt. Wahrscheinlich bin ich der einzige Überlebende dieser merkwürdigen Gattung, die wohl zu keiner Zeit, seit Erfindung der Druckerpresse, sehr verbreitet gewesen ist. Ich bin eine Art von Ein-Mann-Zeitung, die jeweils jedes Jahr oder alle zwei Jahre in einer Ausgabe von mehreren hundert Seiten zwischen zwei Buchdeckeln erscheint. Wenigstens habe ich „Seltenheitswert“ und verdanke wahrscheinlich diesem Umstand die ständige Aufmerksamkeit meiner Leser. Sie halten mich für überspannt (wie das einfache Bauernmädchen, das ausrief: „Der König ist nackt!“) und sind deshalb neugierig, mich zu lesen................
Meine Überzeugung wuchs, dass hinter all diesen Ereignissen viel mehr steckte, als nur die kriegerischen Gelüste Hitlers. Vom Augenblick an, als er die Sowjetunion angriff, erkannte ich immer deutlicher, dass der ganze Verlauf des „Hitler-Krieges“ von unsichtbaren, geschickten Händen geleitet wurde, damit der Endsieg zwei Mächten zufalle: dem Sowjetkommunismus und dem zionistischen Nationalismus. Die breiten Massen der Völker vermochten das nicht zu erkennen, so wenig, wie sie 1938 die Dinge durchschauten, die für mich auf der Hand lagen: dass Hitler sich im gegebenen Moment mit Stalin verbünden werde. Jetzt erkennen sie es, denn es sind sechs Jahre verflossen, seit ein amerikanischer Präsident den Befehl erließ „Die Russen dürfen Berlin erobern“. Und fast ebenso viele Jahre sind verflossen, seitdem er befahl, das entlegene Palästina solle aufgeteilt, und die einheimischen Araber aus der einen Hälfte des Landes zugunsten der zionistischen Einwanderer aus Osteuropa vertrieben werden.
Und trotzdem gewahrt die breite Öffentlichkeit noch immer nicht, was meine Meinung ist: dass die persönlichen Taten eines Hitler für dieses Gesamtbild (die Realität sieht heute ganz anders aus, als sie damals erschien) ebenso bestimmend waren wie die eines Roosevelt. Heute weiß jeder, dass während der duldsamen (oder verschlafenen) zwanziger und dreißiger Jahre die Regierungen und Amtsstellen des Westens mit kommunistischen und zionistischen Agenten verseucht wurden, die bei Kriegsausbruch nach einem seit langem vorbereiteten Plan ans Werk gingen. Falls der Kriegsausgang selbst diese Behauptung noch nicht belegt, so wurde sie doch durch die zahlreichen Enthüllungen in Amerika und England hinreichend bewiesen. Jeder, der sich für Politik ernstlich interessierte, war im Bild, ehe diese Enthüllungen gemacht wurden..............
Meiner Meinung nach war dies das Geheimnis, das Speer kannte, und das mag auch der Grund sein, weshalb der Mann, der Hitler zu ermorden versuchte, von denen, die behaupten, die „Zerstörung der Hitlerei“ sei ihr eigentliches Kriegsziel gewesen., für 20 Jahre eingesperrt wurde. Ich glaube, dass Rauschning das gleiche Geheimnis entdeckte oder wenigstens vermutete und dass viele, die nach dem 20. Juli 1944 hingerichtet wurden, auf der gleichen Fährte gewesen sind. Das würde auch erklären, weshalb Hitler, Goebbels und Bormann (ausgerechnet diese drei) niemals auf die Anklagebank in Nürnberg kamen.
Diese Theorien und der Glaube an ihre Richtigkeit wurden in mir wesentlich durch die massiven und unaufhörlichen Versuche, mich und meine Schriften zu unterdrücken, bestärkt. Ich halte weder meine Bücher, noch mich selbst für sehr bedeutend. Offenbar aber findet irgend eine andere Seite, dass meine Bücher doch schädlich genug sind, um eine große und dauernde Anstrengung bezahlt zu machen, sie vom Buchmarkt zu verdrängen..............
In diesem Buche habe ich geschrieben, was ich glaube. Aus seinem Inhalt wird der Leser demnach erfahren, welche Art von Aussagen diese mächtige (aber noch nicht allmächtige) Zensur, die in der heutigen Welt besteht, gerne unterdrücken möchte. Sie hatte nichts einzuwenden, als ich 1938 ein Buch schrieb, in welchem ist feststellte, der Krieg stehe vor der Tür. Ganz im Gegenteil! Sie ließ diesem Buch alle Unterstützung angedeihen, denn damals benötigte sie den Krieg zur Verwirklichung ihrer Pläne. Und so glaube ich, dass ich auch heute, im Jahre 1952, keiner organisierten Feindschaft begegnen würde, wollte ich einen zweiten „Jahrmarkt des Wahnsinns“ in dem Sinne schreiben, dass „Russland“ der neue „tollwütige Hund in Europa“ ist und einen neuen Krieg starten will. Ich glaube ebenfalls, dass weitere Kriege für das künftige Gelingen der ehrgeizigen Pläne, die ich im Auge habe, noch immer sehr erwünscht sind. Darum bilde ich mir ein, dass ein solches Buch im jetzigen Zeitpunkt den gleichen allgemeinen Beifall ernten würde wie „Jahrmarkt des Wahnsinns“ vor vierzehn Jahren. Aber leider glaube ich nicht, dass „Russland“ der „tollwütige Hund“ ist, trotzdem der Kommunismus (ein fremdes Regime, das Russland beim Abschluss eines Krieges aufgezwungen wurde) es vielleicht sein mag. Meiner Ansicht nach befinden sich die Russen heute ebenso hilflos in den Klauen des Kommunismus wie die meisten Juden in denen des Zionismus, und wie einst die Deutschen 1939 in denen des Nationalsozialismus.
Die geheime Zensur will es verbieten oder mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern, dass irgend jemand sagt, auch ein neuer Krieg würde wiederum, wie die beiden letzten Kriege, von übernationalen Kräften ausgenützt und ihren eigenen Zielen dienstbar gemacht. Diese Ziele würden nochmals dahin gehen, das kommunistische Reich und den zionistischen Staat weiter auszudehnen; oder beide in einen Weltstaat zusammenschweißen, in welchem die Kräfte, die den sowjetischen Kommunismus und den zionistischen Nationalismus geschaffen haben, die oberste Gewalt ausüben und in welchem die Völker des christlichen Westens sich ungefähr in der Lage des heutigen Polens befinden würden...............
Jetzt, wo ich mich anschicke, ein Vorwort für eines meiner Bücher, das in deutscher Sprache erscheint, zu schreiben, kehren die Bilder dieses Europa, das ich einst so gut kannte und so sehr liebte, wieder frisch in mein Gedächtnis zurück. Es war immer mein Wunsch, meine Tage im Stammkontinent der Kultur des weißen Mannes zu beenden. Die Vorahnung, dass mir die Entwicklung die Erfüllung dieses Lieblingswunsches verwehren könnte, machte die Zeit zwischen 1933-39 zu traurigen Jahren.
Ich fühlte mich überall in Europa zu Hause. Jesus hatte „viele Jünger und einen, den er liebte“. Wie die Menschen, die viele Länder kennen und eines, das sie lieben. Ich bin im wahrsten Sinne von A bis Z Engländer, aber ich kannte viele Länder. Ich fühlte mich in Frankreich oder Deutschland, Belgien oder der Schweiz, in Polen, Ungarn oder Jugoslawien, in Italien, Griechenland oder Rumänien stets als Gast, niemals als Fremder. Jedes dieser Länder besaß für mich besondere und verschiedenartige Reize; ein Menschenleben ist viel zu kurz, um sie alle kennen zu lernen. Was mich in jedem Land am meisten anzog, war das, was bei einer Überbetonung oder Übersteigerung am raschesten anwidert: die nationale Eigenart. Wie herzlich sind die individuellen Eigenarten der großen und der kleinen Staaten, bis irgend ein Demagog erscheint und sie verfälscht oder herab wertet. Wie töricht ist doch das Geschwätz von der Aufhebung der Eigenstaatlichkeit! Die Nationalität ist ebenso unzerstörbar wie die Materie, und ich finde, dass unsere gegenwärtige Zeit jener Voraussage in der „Geheimen Offenbarung“ gleicht, wonach „die Verführung der Völker“ ein Ende nehmen wird, wenn dereinst „die alte Schlange, der Satan“ nach der Endschlacht der Könige dieser Erde an „der Stätte, in hebräischer Sprache Armageddon genannt“ in Fesseln geschlagen sein wird.........................
Ich fuhr am Abend des 27. Februar 1933 eben in jenem Augenblick am Reichstag vorbei, als Flammen aufloderten. Wahrscheinlich war das für die meisten ein ganz gewöhnlicher Brand. Mir aber fraß die Erkenntnis tief ins Mark, dass es sich hier um weit mehr handelte. Im Namen dieses Brandes begann der lange Opfergang des christlichen Westens, aber nicht nur in Deutschland! Der rote Schein der Flammen und deren lange Schatten zucken noch heute in jeder deutschen Familie in West- und Ost-Deutschland. Aber sie reichen noch viel weiter: in jede englische und sogar in jede amerikanische Familie.
Der Reichstagsbrand war die eigentliche Atombombe, welche die christliche Kultur, Europa und die westliche Welt einer dunklen Zukunft überlieferte. Falls wirklich der Untergang besiegelt wird und sich die Staaten, in denen einst das Zeichen des Kreuzes ein wunderbares Licht der Erkenntnis schuf, in Reiche der dunklen Sklaverei wandeln, dann hat dieser Vernichtungsprozess in der Nacht des 27. Februar 1933 begonnen. In jener Nacht überspülte wie eine schwarze Springflut die Finsternis Asiens in einem gewaltigen Sprung ganz Deutschland. Das Heim eines Menschen war nicht mehr unantastbar, auch nicht sein Vermögen oder seine Person. Von jenseits des Urals drangen die Methoden der Satrapen hinüber in das Land der Dichter und Denker. Falls es noch Richter in Berlin gab, waren sie nur Überlebende aus der Vergangenheit; die wirkliche Gewalt war an Volksrichter, Volksgerichte und einen obersten Magistraten übergegangen.
Ich habe mich damals schon gewundert, als ich auf Befehl Görings den brennenden Reichstag verlassen musste, und ich wundere mich beim Zurückdenken noch heute, wie manche Deutsche sich täuschen ließen und glaubten, dass es sich hier um etwas Neues oder Andersartiges oder gar um etwas Gutes für Deutschland handele. Es war einfach barbarisch und asiatisch, in seinen erkennbaren Grundzügen kommunistisch und derart ansteckend, dass es sich heute noch viel weiter nach Westen ausgedehnt hat und das restliche Europa, sogar Endland und Amerika bedroht. Seither haben England und Amerika ständig im Zeichen des „Notstandes“ und der „außerordentlichen Vollmachten“ gelebt, und ihre Beherrscher erlaubten sich immer tiefere Eingriffe in die menschlichen Freiheitsrechte, während sie vorgaben, eben diese Gesinnung zuerst im „Faschismus“ und dann im „Kommunismus“ zu bekämpfen.
Wer hat den Reichstag angezündet? Wir fragen uns noch immer und finden noch immer keine Antwort. Ich vermute, dass ich über dieses Ereignis mehr weiß als die meisten, denn ein Zufall führte mich damals an Ort und Stelle. Ich verfolgte aufmerksam die Untersuchung und versäumte keinen Augenblick des Prozesses. Zudem war ich ein freier Mann, der sich seine eigene Meinung ohne Vorurteil oder Voreingenommenheit bilden konnte. Ich weiß, dass es nicht „die Kommunisten“ gewesen sind, das heißt weder die deutschen und bulgarischen Kommunisten, die unter Anklage standen, noch irgend eine andere kommunistische Gruppe. Falls aber „die Nazis“ die Brandstifter waren, dann dienten sie dem kommunistischen Endziel, wie Hitler, der zuerst Polen mit den Kommunisten teilte, um als nächsten Schritt seinen Zweifrontenkrieg zu führen. All diese Schritte zielten dahin, den großen Plan zu fördern, den Westen in ein Sklavengebiet zu verwandeln. Waren die Männer, die damals in Deutschland an der Macht waren, wirklich so weitblickend? Diese Meister der Planung, sie sind 1945 nicht weit vom abgebrannten Reichstag in anderen Flammen spurlos verschwunden. Ihre Leichen wurden nicht gefunden. Das Rätsel der verschwundenen Brandstifter des Reichstags führt meiner Ansicht nach zum andern Rätsel der verschwundenen Führer aus der Reichskanzlei..........................
So werfen die längst erloschenen Flammen des Reichstages, wie schon gesagt, noch immer ihren Widerschein nicht nur auf Deutschland, sondern auf alle übrigen Länder der christlichen Welt. Ich habe in den letzten Jahren in meinem eigenen Lande und in Nordamerika gefühlt, dass ich von den politischen Schatten Papens, Brünings, Otto Brauns und Severings begleitet war, Notstand! Notverordnung! Kontrolle, Kontrolle und nochmals Kontrolle! Weil ich gesehen habe, wohin dieser Weg führt, ist er mir widerwärtig.
Ich glaube nicht, dass man den Faschismus oder den Kommunismus mit den gleichen Methoden bekämpfen kann. Wir müssen entgegengesetzte Methoden wählen. Amerika ist jedoch nie ganz aus dem Notstand herausgekommen, den Präsident Roosevelt ungefähr zur Zeit des Reichstagsbrandes proklamierte, und sein Nachfolger besteht täglich darauf, dass er weiter beibehalten werde. In England, wo ein gewisser Attlee, ein sozialistischer Politiker, in Hitlers ersten Jahren offen das Wort gegen Regierungen ergriff, die im Namen des „Notrechtes“ immer größere Macht über ihr Volk gewannen, hat ein Premier-Minister, namens Attlee, im Namen des heutigen Notstandes „außerordentliche Vollmachten“ zu einer dauernden Einrichtung gemacht! So geht der verderbliche Kreislauf weiter. Dieser Teufelstanz, der am 27. Februar 1933 begann, zieht immer größere Kreise über die Welt des weißen Mannes. Die Schatten der asiatischen Despotie werden länger. Europa wartet, halb versklavt, halb frei. Ich kann mir nicht recht vorstellen, wie derart betrogene Politiker, falls sie nicht selbst Betrüger sind, die Welt von dieser immer straffer werdenden Umklammerung befreien sollen. Noch sind die heute führenden Politiker der westlichen Welt meistens Männer, die in den Illusionen des Liberalismus oder des Sozialismus groß geworden sind. Die Ereignisse um die Wende unserer Jahrhundertmitte haben gezeigt, dass Liberalismus und Sozialismus nur zwei Spiralen einer dreifach geringelten Schlange waren und sind. Die dritte Spirale, die den Kopf mit dem Giftzahn trägt, ist der Kommunismus. Aber alle gehören zum gleichen Körper. Diese Illusionen wurden im letzten Jahrhundert geboren. Nur solche Männer, die mit ihnen groß geworden, konnten sich in einem Zustand völliger Verblendung zu einem so teuflischen Abkommen verleiten lassen wie ein amerikanischer Präsident, der dem „Vorschlag“ die rote Armee dürfe Berlin erobern, Folge leistete.
(Douglas Reed / er verstarb 1976)

Montag, 21. Februar 2011

25.000 Tote sind Okay

Ein Nachwort zum Gedenktag an die menschenverachtende Bombardierung der Lazarettstadt Dresden vor 66 Jahren.

Alle Gutmenschen Blätter und Blättchen und ihr scheinheiliger Augenaufschlag mit dem Vermerk - „trotz eines rechtsextremen Trauermarsches“ schreiben, dass bei den Angriffen der Alliierten nach Schätzungen zufolge 25.000 Menschen ums Leben kamen. Vor lauter Neonazis und Naziaufmarsch Schlagzeilen ging der Grund der Gedenkfeier fast unter. Da nahm man das mit, dass angeblich „nach Schätzungen“ oder nach Angaben der Dresdner Historikerkommission die maximale Opferzahl von 25.000 Toten in der Stadt Dresden 1945 angibt. Solche Angaben dienen nur darum dem Bürger Sand in die Augen zu streuen, damit er sich nicht aufregt. Denn es würde nicht in das Bild der Gutmenschen passen, von dieser ungeheuerlichen Schandtat der Alliierten öffentlich zu sprechen. Es gibt auch einige Schönredner die behaupten, bei den alliierten Bombenangriffen auf Dresden (die völlig überflüssig waren und keine Kriegsentscheidung bewirkten) im Februar 1945 sind über 81.000 Menschen ums Leben gekommen. Auch diese Zahl können Sie vergessen, sie entspricht nicht den historischen Tatsachen. Es ist schon schlimm, dass die Dresdner Historikerkommission die 2004 eingesetzt wurde, nur solche Ergebnisse zuließen die eine maximale Opferzahl von 25.000 Toten angibt. Der Tarnmantel „wissenschaftliche Neutralität“ ist ein billiger Vorwand um den Auftrag mit dieser Todeszahl zu erfüllen. Andere Überlegungen wurden gar nicht angenommen, Kritiker mundtot gemacht, mehrere Fakten die etwas anderes aussagen wurden einfach nicht beachtet.
Der britische Historiker Alexander McKee sagte:“Dresden war das deutsche Hiroshima.“
Fast greifbar liegt die Vermutung in der Luft, dass die 13köpfige Historikerkommission (Leitg. Prof. Dr. Rolf-Dieter Müller) die Opferzahlen nach unten zu korrigieren um.... der NPD und den Neonazis die Argumente für weitere Märsche und Kundgebungen zu nehmen. Das dies natürlich nicht hilft, denn 25.000 Tote sind immer der Erinnerung wert, geht in die Köpfe der Gutmenschen nicht rein. 2004 war das Jahr in dem die NPD in den sächsischen Landtag einzog, 2004 war das Jahr der Gründung der Dresdner Historikerkommission, was für ein Zufall.
Hier die Einführung zum Gutachten:
„Mit der Bildung der Historikerkommission .... sollte auch dem Missbrauch des Geschichtssymbols Dresden für nationalistische, rassistische und antidemokratische Zwecke entgegengetreten werden.“

Also ein Gutachten im Kampf gegen rechts, genauso steht es da.
96 Seiten Gutachten. Man hat den Angaben der Friedhöfe viel Bedeutung beigemessen. Johannisfriedhof 3700 Bestattungen / Heidefriedhof 10.430 / dazu die Asche von 6850 Toten und auf anderen Friedhöfen Dresdens sind weitere 2.600 Leichen bestattet worden und 860 von Friedhöfen außerhalb der Stadt. Macht zusammen 24.440 Tote.
Ende 1944 lag die Zahl der Einwohner bei 566.735 in der Stadt. Nach dem Angriff wurde die Zahl vom statistischen Amt der Stadtverwaltung mit 368.519 Einwohnern angegeben. Damit sind fast 200.000 Dresdner verschwunden. Geflohen wie unsere Gutmenschen meinen. Die Gutachter haben dies nicht beachtet, da diese Zahlen nicht belegen wer geflüchtet sei und wer getötet worden war. Die Gutachter hatten anscheinend den Auftrag die in der Öffentlichkeit hohen Opferzahlen zu widerlegen. Zum Ende ihres Gutachten rechnen die Herrschaften die Verhältnisse zu 238 anderen Angriffen auf deutsche Städte während des II. Weltkriegs auf. Pro Tonne Bombenlast starb eine Person. Nur Hamburg oder Pforzheim seinen Ausnahmesituationen gewesen, denn dort wurden elf bis 14 Menschen pro Tonne getötet.
PRO TONNE BOMBEN EIN MENSCH!
Angewidert stelle ich hier ein.

Ich habe hunderttausend Züge, von denen jeder Euch gefällt.
Ich bin die Propagandalüge, die wahre Herrin dieser Welt.
Ich bin schon hunderttausend Jahre, viel älter als das Pentateuch,
und von der Wiege bis zur Bahre bin ich auf Schritt und Tritt bei euch.
Mir dient das Hirn von tausend Köpfen, mir dient der Forscher im Labor.
Und Dummheit kommt Millionen Tröpfen, wenn ich es will, wie Weisheit vor.
Doch dauernd ändert sich mein Name, ob es nun Frieden oder Krieg.
Ich heiße als Plakat „Reklame“ und als Flugblatt „Politik“.
Ich streue Gift in alle Brunnen, an einem Tag zigtausendmal.
Den Deutschen mach' ich heut zum Hunnen und morgen schon zum Parzival.
Den Feigling mache ich zum Heros, den Helden aber feig und schlecht.
Mir dient der Mensch, doch auch Gott Eros ist täglich tausendmal mein Knecht.
Ich hetze jedes Volk zum Morden aufs Schlachtfeld, doch ich kann noch mehr:
Ich mache aus vertierten Horden ein sittenstrenges Kreuzzugsheer.
Henker werden zu Propheten, ein Denunziant zum Edelmann,
Und Gottlose werden beten, geradeso, wie ich's ersann.
Ich bin die Propagandalüge, die jeder kaufen kann für Geld.
Ich fälsche, lüge und betrüge seit Anbeginn die ganze Welt.

Freitag, 5. November 2010

Germany Made in USA

Der US-Geheimdienst CIA beeinflusste die deutsche Kulturszene, er unterstützte Medien, baute die Gewerkschaften auf und bezahlte Politiker. Die deutsche Nachkriegskultur ein CIA-Fake der bis heute noch nachbebt,

Wie US-Agenten Nachkriegs-Deutschland steuerten.
Ein erschütternder Bericht, denn wir Deutschen wurden von unseren Befreiern von Beginn an, gesteuert und manipuliert.
Die USA bemühen sich um die reeducation (Umerziehung) der deutschen Bevölkerung. Sie sollen ihre persönliche und freie Meinung wieder finden. Nach den Jahren des Faschismus gilt es, den Nationalsozialismus und preußisch-deutsche Relikte zu überwinden. Die USA präsentieren sich dabei als Vorbild und Kulturnation. Amerikanisierung der Deutschen Gesellschaft durch den CIA. Der US-Geheimdienst war einer der ersten Multinationalen Konzerne!
Das nennen unsere Freunde und Befreier, ohne rot zu werden, den Deutschen die Demokratie bringen. Voller Erfolg, noch nie war in Deutschland die UN-Kultur so groß wie heute. Die schlechte Saat ist aufgegangen, die gute Saat führt ein kümmerliches Dasein.

Das Video wurde bei You Tube von Transparentclips veröffentlicht

                   TEIL 2               TEIL 3             TEIL 4                  TEIL 5


Mittwoch, 28. April 2010

Der Krieg im verborgenen Hintergrund


Unsere Geschichte. Für junge Menschen die noch selbst nachdenken und den schönen bunten Geschichtsbüchern der Alliierten nicht allein trauen wollen.

Ein Versuch, den gefilterten und zensierten Geschichtsbücher der heutigen Bildungseinrichtung ein Pedant zu setzen.
Thema: Die Weltkriege und ihre politischen Entscheidungen aus einer nicht in den zugelassenen Schulbüchern Sichtweise. Teil 1

Der II.Weltkrieg, das Pendant des Ersten Weltkrieges, ist bis heute Dreh- und Angelpunkt des heutigen Zeitgeschehens. Auch wenn Ihnen dies die gleichgeschalteten Medien verschweigen. Zu behaupten, dass der Gewinn und das Ende des II.Weltkrieg den Fortbestand von Europa sichern würde, ist wohl eine der größten Lügen um Millionen Menschen zum Krieg führen zu bewegen oder überhaupt den Krieg zuzustimmen. Denn bis heute sind Auswirkung des sogenannten „Sieges“ zu sehen und zu spüren. Bevor der Kriegszustand im Jahre 1939 zum bewaffneten Konflikt (was für Afghanistan in der Rede unserer Volksvertreter gilt, ist hier ebenso gültig anzubringen) wurde hatte Deutschland, Österreich die Tschechoslowakei annektiert und Italien Albanien. Nach den II.Weltkrieg, als der bewaffnete Konflikt wieder zum getarnten Krieg wurde, hatte das kommunistische Russland; Polen, Litauen, Lettland, Estland, Bulgarien, Jugoslawien, Albanien, Ungarn, Rumänien und einen Teil von Finnland und der Tschechoslowakei annektiert und beherrschte durch seine Armeen die Hälfte von Deutschland. Durch den „Feuer einstellen!“ Befehl war das Ziel, die Zerstörung Europas und des Christentums, durch britische und amerikanische Hilfe beträchtlich nahe gerückt. Der „verborgene Krieg“, der politische Krieg, war dem sichtbaren Krieg entgegengelaufen. Die Richtung auf das Ziel trat ein, nachdem das kommunistische Russland und die vereinigten Staaten durch den deutsch-japanischen Angriff im Jahre 1941 in den Krieg eingetreten waren. 1947 beklagte und warnte Churchill England vor der neuen Gefahr (Kommunismus/ Russland). Doch man schlug seine Warnung in den Wind. Dabei entstammte die Situation aus eben den Maßnahmen für die er selber im weiten Teilen verantwortlich war. Er selbst hatte während des Krieges auf keine Warnung gehört. Die strategischen Züge hinter dem Krieg mit den Waffen waren zwei: das britisch-amerikanische Übereinkommen, dem kommunistischen Russland die Hälfte von Polen abzutreten (genau das was Hitler getan hatte) und die britisch-amerikanische Installierung einer kommunistischen Diktatur in Jugoslawien. Damit wurde der einst genannte „eiserne Vorhang“ bereits 1942/43 vorbereitet. Damit ist das gesamte Gebiet aus der Hand von Nazideutschland in die Hand des kommunistischen Russland gewandert. Merkwürdig, nicht wahr? Die Größe des Gebietes an Russland hing nur von einem einzigen Umstand ab; wie weit wurde es gestattet den kommunistischen Armeen in Europa vorzudringen. Die Sowjetarmeen würden nur dort zum stehen kommen wo ihnen britische oder amerikanische Armeen entgegentraten. Dies ein wichtiger Punkt um die wahren Hintergründe zu verstehen. Die Alliierten jedoch machten (durch im voraus getroffene Vereinbarungen) auf einer Linie Halt, die von der Adria über Berlin bis zur Ostsee verlief. Damit wurde Europa sauber in zwei Teile geschnitten! Wirklich gute Schachzüge die im Nebel der Kriegsereignisse gemacht wurden. Dann kam der nächste Schachzug: Jugoslawien. Die Serben hatten sich um ihren König gescharrt und gegen Hitler erhoben. Der König stand auf der Seite der Alliierten und die Reste seiner Armee kämpften in den Bergen. Dann wurde plötzlich von der Propagandamaschine das Wort „Partisanen“ in die kontrollierten amtlichen Nachrichten eingeführt (erinnert uns das an das Wort“Terroristen“?). Dann tauchte aus dem Hintergrundnebel „Marschall Tito“ auf. Bei diesem Mann, eigentlich Figur, war weder der Rang, noch der Name echt. Wirklich deutlich der Hintergrund sichtbar, bei dieser Figur. Bei diesem Mann, nicht unähnlich wie bei Hitler, der auch plötzlich auftauchte und irgendwo in der selben alten österreichisch-ungarischen Monarchie geboren war, ist für die damalige Welt eine völlig unbekannte Person! Nicht für Moskau, wo er jahrelang geschult wurde. Die Behauptungen in den Geschichtsbüchern oder Medien, er wäre durch seine Persönlichkeit kometenhaft an die Macht gekommen, ist Verschleierung der Tatsachen. Moskau hatte ihn geschult und London und Washington haben ihn auf den Thron gesetzt. Dem rechtmäßigen verbündeten König (er wurde von London und Washington sogar entthront) und seinem Oberbefehlshaber verweigerten Großbritannien und die USA bald jegliche Waffenhilfe und Geldmittel. Alles ging an Tito. Aus Fallschirmen mit Geldkanistern „regnete“ die Unterstützung herab. Fragen Sie sich, warum ein US-Präsident Roosevelt „nieder mit der Diktatur“ schrie und dabei selbst half eine neue zu installieren? Oder Churchill, der über das Chaos des Krieges klagte, er dabei aber selbst half das es sich ausbreitete. Dann kam der Eiserne Vorhang, der getarnte Krieg der Jahre nach 1945 begann. Das tragische war, die freien Völker haben sich im 20. Jahrhundert mit diesem Dogma abgefunden. Aber denken Sie bitte daran: Wenn ein offener Kampf beginnt, müssen die amtierenden Politiker uneingeschränkte, diktatorische Macht besitzen (na gehen die Augen auf? Schauen sie in das heutige USA, schauen Sie auf die Figur G.W. Bush!). Churchill war von den dreien (Roosevelt, Stalin) der einzige der wirklich für eine freie Gesellschaftsstruktur und freie Menschen sich einsetzte. Und dennoch geriet er von dem Weg beachtlich ab, als er jene Notstandmaßnahmen ergriff die der Freiheit entgegen schlugen. Es liegt durchaus im Bereich des möglichen, dass der US-Präsident ein Werkzeug in fremden Händen war und dies nicht erkannte.
Zur Erinnerung:
Roosevelts Politik gipfelte in einem Projekt für die Nachkriegszeit, das die Teilung Deutschlands und die Zerstörung des deutschen Volkes vorsah, genannt Morgenthau-Plan. Dieses phantastische Projekt, das in der Geschichte der zivilisierten Menschheit einzig dasteht, nahm in dem Abkommen von Potsdam Gestalt an. Das Abkommen wurde nach dem Tod von Roosevelt durch Präsident Truman unterzeichnet.
Wenn es einen Weg gab den II.Weltkrieg abzukürzen und damit Millionen von Menschen das Leben zu retten (denken Sie dabei auch an die KZs der Nazis), dann nur über eine frühe Invasion der Alliierten. Und wenn es einen Weg gab, den Krieg zu verlängern und die Feindseligkeiten in Europa aufrecht zu halten, dann durch das Aufschieben der Invasion. Die Invasion wurde aufgeschoben! Sie wurde sinnlos nach Afrika und Italien abgelenkt. Während in dieser Zeit große Armeen in Russland festgehalten waren, hätte die frühe Invasion einen wahren und nicht wie danach, einen falschen Sieg gebracht. Churchill bedauerte dies übrigens, allerdings erst nach dem Ende des II. Weltkriegs. Der Hintergrundschachzug in Polen (ging an die Russen) und Jugoslawien, sowie der einjährige Aufschub der Invasion, führen uns direkt in die Zeit bis heute. Was besonders deutlich auffällt ist; immer und überall erscheint die Finanzmacht als der Gegner von Frieden und Freiheit der Völker. Wurde ein Tyrann niedergerungen, hat die Finanzmacht ihre Unterstützung bereits einen anderen zukommen lassen. Britisches und amerikanisches Kapital finanzierte die deutsche Aufrüstung unter Hitler. Und die Gebietsabtretungen ermutigten Hitler diesen Krieg zu beginnen. Als er dann Russland angriff, wurde die gesamte Unterstützung an den kommenden Angreifer (Russland) übertragen! Es war also britisches und amerikanisches Kapital, das wir diesen Zustand der bis heute auf unser Leben durchschlägt, verdanken. Sicherlich kein Zufall.
Und noch auf einen bemerkenswerten Umstand wollen wir Sie aufmerksam machen wie Hitlers Handlungsweise in diesen Rahmen passt. Wenn er nicht fähig war, die Invasion in England zu bewerkstelligen, dann hatte es sich überhaupt nicht gelohnt, diesen Krieg anzufangen. Es sei denn, er habe Deutschland zerstören wollen. Dazu ein Schnitt zum besseren Verständnis (obwohl schon die Einstellung aller Planungen gegen eine Invasion in England merkwürdig genug war). Victor Kravchenko, damals Hauptmann der Roten Armee (Russland), beschreibt in seinem Buch „Ich wählte die Freiheit“, die Verwirrung und Panik in Moskau zwischen dem 13. und 18. Oktober und sagte: „Die Deutschen hätten Moskau während dieser Tage ohne Kampf (!) einnehmen können ... Warum sie sich zurückzogen, ist ein Geheimnis, das nur die Deutschen selber vor der Geschichte aufdecken können.“
Der Befehl zum Rückzug von Moskau kam vom Führer persönlich.
Doch es gab noch einen anderen Weg oder Schachzug, den Krieg abzuwenden oder zu verkürzen. Die Beseitigung Hitlers. Und wieder tauchen Merkwürdigkeiten auf. In Moskau wurde deutschen Kommunisten verboten, sich an solch einen Unternehmen zu beteiligen. Ist Ihnen nie aufgefallen, dass weder der britische, russische noch amerikanische Geheimdienst je einen belegten Versuch unternahmen Hitler zu töten? Was übrigens ein leichtes gewesen wäre bei deren Möglichkeiten. Die schwierigen Missionen, alle gerichtet gegen die Deutsche Armee wurden durchgeführt, zum Teil mit großen Erfolg. Das naheliegende, den Tod des GröFaZ zu betreiben gab es nicht. Sehr verwunderlich, oder? Darüber hätte ich gerne in unserer Heimat Aufmärsche von Linken gesehen: „Warum habt ihr das Scheusal nicht umgebracht!“ Wie scheinheilig doch alles zusammen passt. Es waren also Hände im verborgenen im Spiel, die wollten das der Krieg bis zum bitteren Ende stattfindet. Was sind schon Menschenleben in den Augen von Bestien?
Bereits im Jahre 1938 erkannten führende deutsche Generäle und Politiker, an deren Spitze der Chef des Generalstabes, Beck und der Oberbürgermeister von Leipzig, Karl Goerdeler, dass Hitler im Begriff war einen europäischen Krieg zu beginnen. London gab jedoch dieser Anti-Hitler Gruppe keine Antwort. Warum wohl? Statt dessen machte Chamberlain drei Flüge zu Hitler. Großbritannien und Frankreich forderten die Tschechoslowakei auf, vor Deutschland zu kapitulieren. Auch das Memorandum von Pastor Dietrich Bonhoeffer an die britische Regierung blieb ohne Ergebnis. Warum? Erbeutete deutsche Dokumente lassen erkennen, dass mehr als 4980 (!) Deutsche nach dem letzten Attentat gegen Hitler am 20. Juli 1944 hingerichtet worden sind.
Ja, es hat den verdammten Anschein, als ob der Krieg mit allen Mitteln verlängert wurde, damit der Zustand andauernder Feindseligkeiten daraus hervorginge. Dieser Zustand wird bis heute aufrecht erhalten.

Freitag, 2. April 2010

Es begann mit der Umerziehung

                                     (c) Druffel & Vowinckel-Verlag                                                                     


Alliierte Charakterwäsche und deutsche Charakterschwäche

Von Gert Sudholt

(Ein Auszug aus der gleichnamigen Veröffentlichung im Jahrbuch des Nationalgeschehens „Deutsche Annalen 2009“ mit dankenswerter Erlaubnis von Herrn Dr. Gert Sudholt für PPD)


Das Ergebnis von 1945 sind weder Friede noch Freiheit für das deutsche Volk. Die Folgen der sogenannten Befreiung sind kein Mut zur Geschichte, kein Mut zur Zukunft, sie sind vielmehr ökonomische Auspressung und drohende demografische Katastrophe.
Ob sich die Deutschen nach dem jähen Absturz vor sechs Jahrzehnten noch einmal aus dem Schlamassel der Gegenwart befreien können, werden viele Zeitgenossen bezweifeln. Das traurige Bild der ressentimentgeladenen Nullpunktexistenzen, die diese Republik nicht nur bevölkern, sondern regieren, lässt selbst die kühnsten Träume zu Alpträumen werden. Man hat die Deutschen damals nicht nur geschlagen, man hat ihnen die Würde genommen, man hat die Seele und das Herz angegriffen. Oswald Spengler, der Prophet des Untergangs, der die Katastrophe von 1945 nicht mehr erleben musste, sah jedoch die wirklichen Gründe und Abgründe einer Epoche im Niedergang. Man praktizierte
eine Art Mimikry gegenüber der Weltgeschichte, das >Sich tot stellen< menschlicher Insekten angesichts der Gefahr, das happy end eines inhaltleeren Daseins, durch dessen Langeweile Jazzmusik den Totenmarsch einer großen Kultur zelebrierte“.
Auch daran hat sich in dieser dürftigen Zeit nichts geändert. Das verheerende Manko unserer Tage ist jedoch die selbstmörderische politische Indifferenz der Massen, die als Umerzogene den Kopf in den Sand stecken und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Der Pessimismus, den man auch heute noch Spengler anlastet, während man selbst in der Lust am Untergang in den Abgrund taumelt, dieser Pessimismus zerstört lang gehätschelte Illusionen gänzlich unsentimental. Er stellt sich im Nachhinein für viele als die einzige menschliche Haltung heraus, mit der man auf diese Dekadenz der Gegenwart noch reagieren kann.
Für ihn handelte es sich auch in Zeiten des kaum noch zweifelhaften Untergangs der Ordnungen und des nationalen Selbstmordes seiner deutschen um eine eherne Entschlossenheit, die Agonie des Abendlandes und damit das Ende des eigenen Volkes so lange wie nur möglich hinauszuzögern. Daher kumuliert auch sein anthropologischer Entwurf mit dem Titel Mensch und Technik aus dem Jahre 1931 in dem Postulat:
Die Gefahr ist so groß geworden, für jeden Einzelnen, jede Schicht, jedes Volk, dass es kläglich ist sich etwas vorzulügen. Die Zeit lässt sich nicht anhalten, es gibt keine Umkehr, keinen klugen Verzicht. Nur Träumer glauben an Auswege. Optimismus ist Feigheit. Wir sind in diese Zeit geboren und müssen tapfer diesen Weg zu Ende gehen, der uns bestimmt ist. Es gibt keinen anderen. Auf dem verlorenen Posten ausharren ohne Hoffnung, ohne Rettung, ist Pflicht. Ausharren wie jener römische Soldat, dessen Gebeine man vor einem Tor in Pompeji gefunden hat, der starb, weil man beim Ausbruch des Vesuvs vergessen hatte, ihn abzulösen. Das ist Größe, das heißt Rasse haben. Dieses ehrliche Ende ist das Einzige, was man dem Menschen nicht nehmen kann.“

Mit einem devoten Fatalismus hat diese männliche Haltung gar nichts, umso mehr aber mit einem Heroismus und mit Würde zu tun, die heute überhaupt nicht mehr vorstellbar sind. Und trotzdem entscheidet weder hier noch sonst irgendwo der Hang der Mehrheit, sondern der entschlossene Wille der Wenigen, auf eine Zukunft nicht zu verzichten, sich innerlich nicht besiegt zu geben. Von diesem Willen hängen wir letzten Endes ab, wie jedes Volk in ähnlicher Lage.
Diesem Willen gegenüber gibt es keine geschichtliche Lage, die alle Hoffnungen ausschließt. Nicht das noch so große Elend, sondern erst das Ende dieses Willens würde wirklich das Ende sein, schreibt Spengler an anderer Stelle.
Diesen Worten, die auf die heutige Situation genauso zutreffen, wie die von 1924, ist nichts hinzuzufügen.
Der massive Druck der Politik auf die Geschichte der Deutschen ist so groß; größer als der Einzelne vielleicht ermessen kann. In einer Auseinandersetzung, mögen die geistigen Waffen und Argumente auch noch so treffend sein, wird der Einzelne unterliegen.
Was also ist zu tun?
Es gilt weitsichtig zu denken und umsichtig zu handeln.
In Mit offenem Visier (S.249) schildert der Völkerrechtler Dr. Friedrich Grimm ein Gespräch, das er kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem französischen „Kommandanten“ über die Gräuelpropaganda im Kriege führte. Grimm schreibt:
. . . Ich fuhr fort: Ich verurteile die Taten, aber ich wende mich dagegen, dass aus so traurigen Vorkommnissen des Krieges Giftwaffen gemacht werden, die den Hass verewigen sollen. Ich wehre mich gegen die Übertreibungen, Verallgemeinerungen und Lügen. Wir wissen doch, wie es im vorigen Kriege war. Wir kennen die Veröffentlichungen des Northcliffe-Büros, das Buch von Klotz, De la Guerre à la Paix, worin er die Erfindung des Märchens von den abgehackten Kinderhänden erzählt, und vor allem das klassische Buch von Ponsonby: Die Lüge im Kriege, in dem die ganzen Methoden der Gräuelpropaganda des vorigen Krieges offenbart werden.
Ganze Behörden hat es gegeben, die nichts anderes fabrizierten als Gräuelbilder, Leichenbilder und Leichenhaufen durch Photomontagen zusammengestellt.
Da sprang der Kommandant auf: Ich sehe, ich bin an einen Fachmann geraten. Ich bin gar kein Professor aus Montpellier. Ich bin vom Conte-espionnage-Bureau. Seit einigen Monaten tue ich nichts anderes als das: Gräuelpropaganda. Das war die entscheidende Waffe in diesem Kriege, damit haben wir den totalen Sieg erfochten.
Ich erwiderte: Jawohl, Sie haben den totalen Sieg. Nun aber wird es Zeit, dass Sie diesen Kampf einstellen!
Nein, rief nun der Kommandant aus, jetzt fängt es erst richtig an! Wir werden fortfahren, jahraus, jahrein! Wir werden diese Propaganda noch steigern; bis in der Welt der letzte Funke der Sympathie für Deutschland ausgelöscht und das deutsche Volk selbst so restlos zerknirscht sein wird, dass es sich nie wieder erheben kann.“

Vor dem Hintergrund dieser Aussage mag man ermessen, wie viel Gemeinheit, Hinterlist und böser Wille im Spiel sein können, wenn es um die Vertuschung historischer Tatsachen geht. Man könnte sie womöglich als die Äußerung eines Einzelnen interpretieren, wüsste man nicht, welch grausam-verlogene Hetzfilme und Artikel über die „Nazi-Deutschen“ immer wieder gerade im englischsprachigen Ausland veröffentlicht und von deutschen Medien in Sklavenmanier nachgedruckt und immer wieder abgespielt werden.
Solange aber unmanipuliertes Archivmaterial nicht frei zugänglich ist, solange nicht offen, und wenn notwendig auch kontrovers, über historische Ereignisse gesprochen und geschrieben werden kann, ohne dass Verfolgung und Bestrafung, ja auch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Vernichtung durch Justiz und Politik gefürchtet werden müssen, solange wird es auch keine reine und endgültige Wahrheit geben.
Aufgrund jahrzehntelanger, zum Teil auch persönlicher nicht selten unangenehmer Erfahrung bin ich zu der Einsicht gelangt, dass es weder sinnvoll noch erfolgreich oder nützlich ist, gegen ein Kartell anzukämpfen, das die Geschichte im Würgegriff hält.
Sinnvoll, nützlich und am Ende auch erfolgreich ist es jedoch, wenn wir immer wieder und überall, da wo es angebracht ist, die Wahrheit einfordern und sie dort lautstark sagen und unmissverständlich formulieren, wo immer dies möglich ist.
Sinngemäß sagte der nordamerikanische Präsident Abraham Lincoln, dass man einen Teil der Menschheit in alle Ewigkeit anlügen könnte. Es wäre auch möglich die ganze Menschheit eine zeitlang anzulügen. Was aber unmöglich wäre, ist, dass man die gesamte Menschheit für alle Zeiten anlüge.
Darauf und auf die Vernunft wollen wir unsere Hoffnung gründen, dass eines Tages Geschichtsschreibung der Umerzieher endet und historische Wahrheit und Gerechtigkeit sich eine Gasse bahnen.
Nachdenkenswert sind die Sätze zweier großer Franzosen.
Napoléon I., dem Kaiser der Franzosen, werden nachfolgende Worte in den Mund gelegt:
„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nicht zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten damit ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf der Erde. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

Im letzten Jahr ist der von Legenden umwobene Tod des französischen Schriftsteller Saint-Exupéry endgültig geklärt worden. Neben dem weltberühmten Kleinen Prinzen hat er uns auch ein Bekenntnis hinterlassen, dessen Gültigkeit unvergänglich ist:
„Ich werde niemals die Meinen verleugnen, was sie auch tun mögen. Ich werde niemals vor jemand gegen sie predigen. Wenn ich ihre Verteidigung übernehmen kann, werde ich sie verteidigen. Wenn sie sich mit Schande bedecken, werde ich diese Schande in meinem Herzen verschließen und schweigen. Was ich auch über sie denken mag, ich werde nie als Belastungszeuge dienen. . . . So werde ich mich mit einer Niederlage völlig solidarisch erklären, die mich oft erniedrigen wird. Ich gehöre zu Frankreich.“

In einer Zeit der Untergänge und Niederbrüche, in der die Menschen immer noch den Umerziehungsparolen nachlaufen, weil nur noch auf Brot und Spiele fixiert, in der sie Vergnügen als Pflicht auffassen, Vergangenheit als Ballast abwerfen und die eigene Nation als Beleidigung empfinden, mahnt uns eine Lebensweisheit – festgehalten vor mehr als tausend Jahren – aus der Zeit von Dschingis Khan zur Zuversicht:
Nicht ewig erfreut man sich der Ruhe und des Friedens, und doch ist Unglück und Zerstörung nicht das Ende. Wenn das Gras vom Feuer verbrannt ist, so sprießt es im Sommer neu.


Diesen lesenswerten Aufsatz von Dr. Sudholt können Sie vollständig im Jahrbuch des Nationalgeschehens „Deutsche Annalen 2009“ nachlesen. Das Buch erscheint im Druffel & Vowinckel-Verlag


Das Jahrbuch des Nationalgeschehens. 
Eine argumentative Publizistik ist Voraussetzung jeder erfolgreichen Politik. Seit beinahe vier Jahrzehnten sind die DEUTSCHEN ANNALEN als Jahrbuch des Nationalgeschehens Vordenker selbstbestimmter Politikansätze.
Hier werden von namhaften Publizisten und Wissenschaftlern, Fachjournalisten und Forschern entscheidende Themenfelder für eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit der politischen Klasse der Berliner Republik aufgezeigt. Nicht systemkritisch negierend, sondern von einer gesicherten geistigen Plattform aus werden jene aktuellen und grundlegenden Fragen, die uns auf den Nägeln brennen, sachkundig und allgemein verständlich erörtert. Als ein freies Forum halten die DEUTSCHEN ANNALEN Argumente für eine bessere Zukunft bereit. Argumente, die Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart geben. Für jeden politisch Interessierten, der unsere Gegenwart und Zukunft kritisch begleitet oder aktiv mitgestalten will, ist dieses Jahrbuch eine unerlässliche Fundgrube. Als publizistischer Wegweiser und politischer Meinungsführer sind die DEUTSCHEN ANNALEN für die aktuelle Standortbestimmung unerlässlich.
Aus dem Inhalt: Dr. W. Marinovic: Abendland oder Europäische Union ~ S. Lanczy: Abgesang oder Wiedergeburt? – Gibt die Geschichte den Deutschen noch eine Chance? Dr. M. Kandil: Kalter Krieg um Westdeutschland – Die Geburtswehen der Bundesrepublik. ~ P. von Stubbe: Als Panzer am Checkpoint Charlie standen – Damals hielt die Welt den Atem an. ~ Dr. A. Kamkin: Deutsche und Russen – Eine strategische Partnerschaft für Europa. ~ Ludwig Obermair: Sterben für Afghanistan? – Der Krieg am Hindukusch als Zerreißprobe für Berlin und die NATO. ~ Dr. G. Sudholt: Von der alliierten Umerziehung zur »freiwilligen Einsicht« der Deutschen. ~ Dr. H. Meiser: Das Masaryk/Benesch-Komplott 1918/19. ~ R. Melisch: Die Balfour-Erklärung 1917 und das Diktat von Sèvres – Die unbekannten Hintergründe der Nahost-Krisen. ~ Dr. A. Wesserle: Weg und Schicksal der Karpatendeutschen. ~ J. Benoist-Méchin: Mein Leben für Frankreich – Rückblick auf acht Jahrzehnte erlebter Zeitgeschichte. u. a. m.
Gebunden,21.80€,
304 Seiten mit zahlr. Fotos und Dokumenten

Dienstag, 2. Februar 2010

Zeichen der Zeit Teil 29


Es begann in Valmy



Viele Menschen zweifeln stark an die „Geheimen im Hintergrund“ oder auch „Illuminaten“ oder die „geheimen Väter“ und dergleichen Namen mehr. Es ist verständlich wenn „normal“ Bürger sich nicht für sein Land und seine Geschichte interessiert, es ist verständlich wenn er nur der offiziellen erlaubten Geschichtsdarstellung glaubt, und es ist auch verständlich weil dieser un-normal Bürger viel zu träge geworden ist um sich selbst zu informieren. Dann ist es verständlich nicht an einen Weltherrschaftsplan zu glauben, selbst wenn in den letzten Jahren dieses diabolische Konstrukt immer mehr sichtbar wird. Verständlich ist das alles, weil man diesem Bürger als dümmliche Persönlichkeit, der nur in der Masse existieren kann, durch Bildung/Erziehung/Gesellschaftsnormen/Medien/Glaubenssätze so geformt hat. Er hat schlicht das Denken verloren.
Mit diesem Aufsatz wollen wir als kleines Licht beitragen zum großen Erstaunen und vielleicht Erwachen. Wir greifen unsere Geschichte dabei auf, denn nur wenn man weit zurückgeht kann man die Dinge die heute geschehen besser verstehen. Wir haben uns dazu einen ganz bestimmten Teil unserer Geschichte ausgewählt, ( andernfalls müssten wir ein Buch schreiben :-) in der Hoffnung dem einen oder anderen Leser etwas bekanntes und doch auch wieder unbekanntes zu bringen. Alles was wir hier schreiben ist nichts Geheimes und mit etwas Mühe zu recherchieren und selbst zu entdecken. Die Sprache und Ausdrücke damaliger Zeit ist noch kräftiger, ehrlicher und heute verpönt. Sie entspricht dem politisch korrekten Zeitgeist nicht, auch weil sie entlarvender ist. Warum wohl wurde ein erfolgreicher Angriff auf unsere Sprache und Schrift durchgeführt und weiterhin vorangetrieben. Gott sei Dank mehrt sich Unmut im Volk auch Dank einiger Vereine die sich der Deutschen Sprache verpflichtet fühlen.


In den Jahren von 1717 bis etwa 1740 sind in allen Staaten Europas, von England ausgehend, als revolutionierende Geheimzellen, Logen gegründet worden. Die Patente zur Gründung dieser Logen kamen aus England. In diesem Land fühlte sich die Freimaurerei sicher und brachte durch ihre Patenterteilung (Erlaubnis eine Loge eines speziellen Orden zu gründen) Logen in anderen Ländern in ihre Abhängigkeit. Der Jesuitenorden wusste, dass ihm in dieser „reformierten“ Loge ein mächtiger Gegner entstanden war. Durch die Jesuiten veranlasst verdammte Papst Benedikt XIII. Im Jahre 1738 die Freimaurerei und verbot Katholiken den Einblick in Freimaurerlogen. Damit war jedoch kein Erfolg beschieden, viele römische „Geistliche“ wurden damals Freimaurer. Es waren Freimaurer die beim Sturz des Jesuitenordens entscheidend mitwirkten. Papst Clemens XIV. hob 1773 den Jesuitenorden auf. Viele Völker atmeten auf, der Jesuitenorden hatte die Schlacht verloren. (später wurde er wieder zugelassen, aber ist es nicht erstaunlich wie dieser Orden bis heute sich in die Reihen seiner Feinde schob und durch sie wieder zur Macht zu kommen) Nun drangen die Jesuiten erneut in die Freimaurerei unter Schaffung von Hochgraden. Der Umsturz wurde geplant und gefördert, als Rache an den Papst und den Fürsten (diese hatten Papst Benedikt XIII. ebenfalls gedrängt den Jesuitenorden aufzulösen). Die jesuitischen Pläne sahen vor das der Papst in seiner Bedrängnis sie wieder rufen würde und die Fürsten sie wieder brauchen. Diese sollten dann jedoch so „gefesselt“ werden, dass sie sich nicht noch einmal gegen den Orden wenden können. Die unsichtbaren im Hintergrund (Anmerkung: viele Freimaurer in allen unteren Graden wissen einfach nicht welchem Herrn sie da wirklich dienen. Sie schwören einen Eid ohne ihre wahren Führer zu kennen, sie zeigen sich nie offen den unteren Graden – wahrlich nette Brüder) hatten mehrere Eisen im Feuer; so im römischen Katholizismus und im Protestantismus zum Beispiel. Bereits zu diesem Zeitpunkt (in Wirklichkeit noch sehr viel früher) wurde alles getan um an das Ziel Weltrepublik mit einer liberalen (sprich allgemeinen) katholischen Kirche. Ist es nicht verblüffend wenn man dies mit heute vergleicht?
Von Anfang an verrichtete die Freimaurerei in Frankreich ihre zugewiesenen politischen Aufgaben. Wir lesen bei Dr. Wilhelm Ohr:
Dass sie es (politisch) von Hause aus war kann kaum bestritten werden, wie man auch zu den Schriften „La Franche Maconne“ (1744) und „Les Franc-Macons ecrasès“ (1746) sich stellen möge, ob man sie als antifreimaurerische Verräterschriften oder als nur scheinbar gegen die Freimaurerei, in Wahrheit also eine freimaurerische Tendenzschrift ansieht, in jedem Falle verdient hervorgehoben zu werden, dass in der erstgenannten Schrift als Ziel der Freimaurer die Gründung einer demokratischen Weltrepublik, in der zweiten die Hauptzüge des Revolutionsprogramms von 1789 mitsamt den Stichworten: Freiheit und Brüderlichkeit, sich vorfinden.“
Voltaire der „Patriarch der Gesellschaft der Philosophen“ dessen Einfuß über die Grenzen Frankreichs hinaus reichte, war ein Apostel dieses Gedanken. Er wurde 1748 Freimaurer. Alle revolutionären Elemente in Frankreich sammelten sich um Voltaire in der genannten Gesellschaft. 1770 warnte der Generaladvokat von Paris: „Es hat sich in unserer Mitte unter uns eine gottlose und verwegene Sekte erhoben. Sie hat ihre falsche Weisheit mit dem Namen der Philosophie geziert. Sie haben die Fahne der Empörung aufgesteckt. Die Regierung soll zittern, dass sie in ihrem Schoße eine Sekte der Ungläubigen duldet, die nichts anderes zu suchen scheint, als die Völker aufzuwiegeln unter dem Vorwände, sie aufzuklären.“
In Deutschland fand die „Aufklärungsarbeit“ Voltaires Beachtung. Die Maurerei verfolgte eben in Deutschland und Frankreich die gleichen revolutionären Ziele. Und je näher der Zeitpunkt für den Ausbruch der Revolution heran rückte, wurde die Verbindung der Freimaurerei in diesen Ländern immer enger und fester. Voltaire stand mit vielen Fürsten Europas in Briefwechsel so auch mit Friedrich dem Großen. Er rühmte sich der „Wohlgeneigtheit“ dieser Mächtigen, die es später noch schwer zu büßen hatten. Preußen musste es besonders schwer treffen, dessen Deutsche Aufgabe derselbe König Friedrich und vor ihm sein klar blickender Vater begründet hatten, als sie Preußen durch sein Heer nach dem Jammer des Dreißigjährigen Krieges zur führenden Macht in Deutschland machten und durch preußische Siege ein Deutsches Volksgefühl erweckten. Dass der große König durch seine vorübergehende „Wohlgeneigtheit“ zur Freimaurerei und zu Voltaire den Grund zum Untergang seines Werkes und seines Hauses legte, ist die große Tragik an seiner Gestalt.
Die Brüder Freimaurer in Frankreich, Deutschland und in anderen Staaten vereinigten sich vor dem Ausbruch der blutigen Revolution des Jahres 1789 häufiger in Konventen (auch unter Vorsitz Deutscher Fürsten in ihrer Eigenschaft als Brüder) unter anderen: 1778 in Lyon, 1782 in Wilhelmsbad, 1785 in Paris, 1786 in Frankfurt a.M., 1787 in Paris.
Dabei fällt der Konvent von Lyon besonders ins Auge. Hier wurde die Loge der „Ritter der Wohltätigkeit“ gegründet, deren Mitglieder zusammen mit der Loge „Les Amis rèunis“ und andere in Paris in der Vorbereitung der Revolution und in ihrem Beginn die führende Rolle spielten, als Jakobiner „Wohltaten“, den Massenmord am blonden Adel vollzogen und überall den Bolschewismus propagierten.
Beim Konvent in Wilhelmsbad wurde der Illuminatenorden als freimaurerische Großmacht anerkannt. Dieser Orden gewann zufolge seiner Protektoren schnell beherrschenden Einfluss in den stark jesuitischen Hochgraden der damaligen Freimaurerei. Anmerkung: Weishaupt habe den Orden der Illuminaten für Moses Mendelsohn gegründet und später wurde der Orden durch den Juden und Freimaurer Bode geführt. In den alten Büchern und Schriften wird Weishaupt selbst als Jude tituliert. Dies lehnt die herrschende Geschichtsschreibung ab – siehe Wikipedia im Abschnitt Verschwörungstheorien, da selbst wird sogar mit den Mitteln der Lächerlichkeit gearbeitet um die Verschwörung zu diskreditieren.
Am 22. Juni 1784 schrieb Hochgradfreimaurer Goethe an Illuminat Bode: „Glaube mir, unsere moralische und politische Welt ist mit unterirdischen Gängen, Kellern und Kloaken miniert, wie eine große Stadt zu sein pflegt, an deren Zusammenhang wohl niemand denkt. Mir und dem, der einige Kundschaft hat, ist begreiflich, wenn da einmal ein Rauch aus einer Schlucht aufsteigt und hier wundersame Stimmen gehört werden ...“
Ein preußisch-österreichisches Herr bewegte sich im Spätsommer 1792 auf Paris vor. König Friedrich Wilhelm II. war bei diesem Heere und auch der Illuminat Goethe. Führer des Heeres war der Freimaurer Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig (in Lennings Handbuch wird er aus besonderen Grund nicht als Freimaurer aufgezählt). Ihm war auch der Oberbefehl über die französisch-freimaurerische Revolutionsarmee angeboten, was als Beweis für die nahen Verbindungen der Freimaurer in Deutschland und Frankreich angesehen werden kann. Das blutrünstige Manifest des Herzogs beim Einmarsch in Frankreich (aus Mainz ausgegeben) ist nur zur Täuschung gedacht. Das Herr hatte 80 000 Mann bester Truppen und als die Argonnen überschritten wurden, lag der Weg nach Paris offen. Ein Haufen Sansculottes von etwa 53 000 Mann unter Freimaurer Dumouriez und Kellermann stellte sich den 80 000 Preußen, Österreicher und Hessen entgegen. Der Herzog von Braunschweig und preußischer General verhandelte mit dem Freimaurer und General Dumouriez anstelle anzugreifen. Man einigte sich unter Freimaurern und so kam es am 20.9. 1792, nach einer mehrstündigen „Kanonade“ bei ganz geringen Verlusten, das man kehrt machte. Wie es die Macht im Hintergrund bestimmte. Die beim Heer sich befindenden französischen Emigranten wurden dem „Gegner“ übergeben.
Am 21.9.1792 wurde König Ludwig XVI. entthront und die Verbrecher hatten nichts mehr zu befürchten. Der Verrat von Valmy ist in seiner niederträchtigen Art unglaublich und führte zu folgenschwersten Handlungen der Weltgeschichte. „Wenn Friedrich Wilhelm II. ein Napoléon gewesen wäre, er hätte den Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig am 20. September abends erschießen lassen.“ (Doumic)
So findet denn die militärisch nicht zu erklärende Umkehr des Deutschen Heeres, das Rätsel oder auch Wunder von Valmy genannt, seine traurige Erklärung. Und Worte von Goethe die sonst gar nicht zu verstehen sind, werden zur Offenbarung dieses „Wunders“. Freimaurer Goethe (und auch Illuminat Karl August von Weimar der dabei war) sagte: „Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte an und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen.“
Diese Worte stehen auf dem Dumouriez-Denkmal des „Siegers von Valmy“ an dem Ort des Verrats und deuten an, dass die selbständigen Völker aufgehört hatten zu bestehen. Sanson (in anderen Büchern wird er Samson genannt ) fällte wenige Monate später mit der Guillotine das Haupt Ludwigs XVI. und soll dies mit den zynischen Worten getan haben: „Sohn des heiligen Ludwig, steigen Sie in den Himmel.“


Sonntag, 13. Dezember 2009

Demanjuk: Beihelfer contra Täter



AUTOR:  Gilad ATZMON جيلاد أتزمون گيلاد آتزمون
Übersetzt von  Einar Schlereth

Der deutsche Staatsanwalt Hans-Joachim Lutz hat gestern angekündigt, daß John Demjanjuk, 89, angeklagt ist, Beihelfer am Tod von 27 900 Juden zu sein.
Viele unter uns verstehen nicht, was die juristische Bedeutung von ”Beihelfer” ist. Ein ”Beihelfer” ist eine Person, die bei der Ausübung eines Verbrechens Beistand leistet, die aber nicht wirklich an der Begehung des Verbrechens als ein gemeinsam Ausübender teilnimmt.
Wenn man dies bedenkt, frage ich mich, wozu Demjanjuks Gerichtsverfahren gut sein soll.


Eindeutig ist der greise Demanjuk keine Gefahr für die Gesellschaft. Er ist auch nicht beschuldigt, ein Mörder zu sein und auch nicht beschuldigt, ein Massenmörder zu sein.  Da er angeblich ein ”Beihelfer” ist , paßt er auch nicht richtig in die Shoa-Story hinein. Wenn der Holocaust eine Erzählung von einem rassistisch bedingten industriellen mörderischen Verbrechen ist, dann ist ein ukrainischer Kriegsgefangener, der als deutscher Wärter während seiner Gefangenschaft diente, nicht gerade die Story eines Hauptverantwortlichen. Wenn diese Gerichtsverhandlung dazu dienen soll, die Botschaft des Holocaust zu perpetuieren, dann wird sie in Wirklichkeit nur eines bewirken: die gegenteilige Botschaft verbreiten. Sie wird einmal mehr beweisen, daß die Holocaust-Ideologie rachsüchtig und gnadenlos ist.
Wenn die Deutschen wirklich nach einem spektakulären letztem Holocaust-Prozeß aus sind, könnten sie da nicht etwas Saftigeres als einen ”angeblichen Beihelfer” aussuchen?
1986 wurde Demjanjuk an Israel ausgeliefert, wo ihm der Prozeß gemacht wurde. Laut den israelischen Anklägern wurde Demjanjuk im Juli 1942  in ein deutsches Kriegsgefangenenlager in Chelmno gebracht. Dann war er freiwillig bereit, mit den Deutschen zu kollaborieren und wurde in das Lager Trawniki geschickt, wo er zu einem Gefangenenwärter ausgebildet wurde, eine Waffe erhielt sowie eine Uniform und einen Ausweis mit seinem Foto. Die Hauptanklage bestand darin, daß Demjanjuk in Wirklichkeit  ”Iwan der Schreckliche” wäre, der berüchtigte kaltblütige Mörder von Treblinka. Am 18. April 1988 befand das israelische Gericht Demjanjuk in allen Punkten für schuldig. Eine Woche später verurteilte es ihn zum Tode durch den Strang.
1993 wurde das Urteil nach einem Widerspruch von fünf Richtern des israelischen höchsten Gerichtes aufgehoben. Sie stellten fest, daß das Urteil gegen Demjanjuk auf einer falschen ”Identifizierung” beruhte. ”Wir haben davon abgesehen”, schrieben die fünf Richter, ”den Revisionskläger für die Schrecken von Treblinka zu verurteilen. Iwan Demjanjuk wurde von uns freigesprochen wegen der Zweifel über die furchtbaren Anklagen, die Iwan dem Schrecklichen von Treblinka zugeschrieben werden.”
Zu dem Zeitpunkt, als das höchste israelische Gericht beschloß, Demjanjuk freizulassen, war der israelische Generalstaatsanwalt sich durchaus im klaren darüber, daß John Demjanjuk ein Wärter in Sobibor war. Dennoch beschloß er, keine Anklage  gegen ihn wegen Beihilfe zu erheben. Unter anderen Argumenten zugunsten von Demjanjuks Entlassung erklärte der israelische Generalstaatsanwalt, daß ”neue Anklagen unsinnig wären angesichts der Schwere jener, von denen er freigesprochen wurde, und er argumentierte weiter, daß ”eine Verurteilung wegen der neuen Anklagen (ein deutscher Wärter gewesen zu sein) unwahrscheinlich wäre”. Der israelische Generalstaatsanwalt begriff, daß es kontraeffektiv wäre, Demjanjuk als einen Beihelfer zu verurteilen.
Offenbar fehlt dem deutschen Gesetzeswerk jene notwendige ”jüdische” Klugheit, die von den obersten israelischen Richtern und dem Generalstaatsanwalt an den Tag gelegt wurde. Es scheint, als ob das deutsche Gericht eine sehr peinliche Methode zur Bewältigung der deutschen Vergangenheit gefunden habe. Es klagt nun eine sterbende ukrainisch/amerikanische Person an, die versuchte, ein Nazi-Gefangenenlager zu überleben, indem sie kollaborierte. Das heißt, ein ehemaliger Gefangener der Deutschen wurde ein ”Beihelfer” der deutschen Tötungsmaschinerie.
Wenn die Deutschen darauf bestehen, nach Nazi-Kollaborateuren und brutalen ”Beihelfern” zu suchen, kann ihnen Israel Shahak einen Rat geben, wo sie zu finden sind. ”Jedes jüdische Kind wurde (in den Ghettos) gelehrt”, schreibt Shahak, daß ”wenn du einen Platz betrittst, wo es drei Ausgänge gibt, einer von einem deutschen SS-Mann bewacht, der zweite von einem Ukrainer und der dritte von einem jüdischen Polizisten, dann mußt du zuerst versuchen, bei dem Deutschen durchzukommen, und dann vielleicht bei dem Ukrainer, aber niemals bei dem Juden”. (Prof. Israel Shahak am 19. Mai 1989 in Kol Ha'ir, Jerusalem) Diese Story wird von vielen persönlichen und akademischen Berichten Überlebender erzählt. Die jüdischen Kapos und der Judenrat waren die brutalsten von allen.
Ich denke, daß die Deutschen besser vorwärtsgehen und ihre Vergangenheit ruhen lassen. Große Symphonien zu komponieren und Philosophie zu schreiben ist ein weit größerer Beitrag für die Menschheit als Holocaust-Prozesse. Schuldhaftigkeit ist eine flüchtige und destruktive Daseinsweise. Wenn die Deutschen sich jedoch schuldig fühlen, dann sollten sie lieber ihre Schuld in Verantwortlichkeit verwandeln. Sie sollten lieber daran denken, daß die Palästinenser de facto die letzten Opfer Hitlers sind. Ihr Martyrium ist noch lange nicht zu Ende. Wenn die Deutschen sich wegen ihrer Vergangenheit schuldig fühlen, sollten sie niemals Kriegsschiffe nach Israel schicken. Wenn die Deutschen wegen ihrer Geschichte bekümmert sind, sollten sie sie lieber in etwas Sinnvolles verwandeln. Statt einen 89-Jährigen anzuklagen, ein angeblicher ”Beihelfer” zu sein, sollten sie lieber die Täter von Genozidverbrechen, die vor unseren Augen stattfinden, vor Gericht bringen.
Statt den alten Demjanjuk im Rollstuhl in den Gerichtssaal zu schieben, sollte der deutsche Justizminister lieber Tony Blair, George Bush, Ehud Barak, Ehud Olmert, Tzipi Livni und Shimon Peres verfolgen.  Sie sind alle frei und gesund genug, um vor Gericht zu stehen. Sie sind alle im Unterschied zum angeblichen Beihelfer Demjanjuk Täter von ungeheuren Verbrechen gegen die Menschlichkeit.



Originalartikel veröffentlicht am 3.12.2009

Über den Autor


Einar Schlereth ist ein Mitglied von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer als auch die Quelle genannt werden.



Freitag, 13. November 2009

Die Katastrophe begann vor 91 Jahren

Während Frau Merkel am 11. November 2009 in Paris weilte und von - “wir“, sprach (sie spricht nicht für das ganze Deutsche Volk, machen wir uns nichts vor) und nie vergessen würden “wie sehr in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Franzosen durch Deutsche zu leiden hätten”, hat sie wohl eine entscheidende Tatsache verschluckt: 1918 war der Krieg nicht zu Ende, denn er wurde mit einem sogenannten Friedensvertrag gegen unser demobilisiertes Volk fortgeführt der Millionen von Deutsche NACH dem I. Weltkrieg den Tod brachte, der Auslöser für den II. Weltkrieg war. Die Franzosen von damals haben da erheblichen Anteil an den weiteren Geschehnissen. Merkel kann nicht für das Deutsche Volk sprechen denn, wer den Ausverkauf und die Übernahme durch massenhafte ausländische Einwanderung durch staatsgefährdende Gesetze  und Politik verantwortlich zeichnet, hat jedes Recht im Namen von Deutschen zu sprechen verloren. Dafür gibt es Gesetze und eines davon nennt man Hochverrat.

Was sucht Merkel in Paris?

Mittwoch, 19. August 2009

Danke Ungarn


© moonrun - Fotolia.com


Am 19. August 1989 kam es zur ersten Massenflucht von Bürgern der DDR in den Westen. Mehr als 600 Menschen aus dem kommunistischen Regime überwanden die Grenze nach Österreich. Drei Monate später fiel die Mauer.
Damals haben ungarische Grenzer und Beamte mehr Mut und mehr politischen Sachverstand gezeigt als die meisten Deutschen Politiker zusammen. Ihr menschliches Verhalten verhinderte auch mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Blutbad.
Der Held hat einen Namen: Arpad Bella, er war der verantwortliche Grenzoffizier der die Flüchtlinge ohne Widerstand über die Grenze fliehen ließ. Das blieb nicht unbemerkt unter den anderen tausenden von DDR-Bürger die sich damals im Sommer Ungarn aufhielten. Der Rest ist Geschichte.
Frau Merkel die heute in Ungarn vor Ort war hat etwas Richtiges gesagt: Herr Bella ist eine historische Figur.

Sonntag, 28. Juni 2009

Unsere Geschichte Teil 4

Heute vor 90 Jahren, also für viele aus dem Prekariat – persönlich uninteressant, wurde der Vertrag von Versailles unterzeichnet. Glücklich jene aus dem Prekariat, die eine Schule besuchten die sich noch traute dieses Vertragsdesaster im Lehrplan zu haben. Bekannt ist dieses scheußliche und zynische Vertragswerk unter dem Namen „Versailler-Diktat“ oder noch schlimmer auch als „Friedensvertrag“ bezeichnet. Ein Friedensvertrag an dem die BRD bis 2010 noch 95 Millionen €uro an die Siegermächte zahlen muss, selbstverständlich sind die Zinsen darin nicht enthalten. Heute nennen wir unsere Politikfiguren die Siegermächte unsere Freunde, schöne Freunde wie Sie sehen. Und wenn man in den Elfenbeintürmen merkt, hmm das gemeine Volk fängt an den Braten nicht mehr zu trauen, dann wird schnell von der „Befreiung“ gesprochen. Wer befreit uns denn nun vom Besatzungsgesetz. Wir haben bis heute von unseren „Freunden“ und „Befreiern“ keinen Friedensvertrag angeboten bekommen, selbst über Guantànamo-Häftlinge machen unsere Befreier sich sorgen, wer diese denn aufnehmen könnte. Machen wir uns doch nichts vor, mit schön reden und dümmlichen bürokratisch, politisch korrekten Formulierungen entfernt sich die Tatsache nicht einfach. Sie liest sich nur spießbürgerlicher, also politisch Korrekt.

Weiter.

Für die Alliierten im 1. Weltkrieg stand fest, Deutschland dürfe für die USA und Großbritannien nie wieder zum Konkurrenten auf dem Weltmarkt werden und die Vormachtstellung von Frankreich und Großbritannien niemals mehr in Frage stellen. Zumindest scheint man in der gleichgeschalteten Presse auch erkannt zu haben: Ohne Versailles, kein zweiter Weltkrieg (siehe WELT vom 26.6.09).

Nach dem der Knebel-Vertrag unterzeichnet wurde, verloren auf Grund dieses menschenverachtende Vertragswerk fast 800 000 Menschen ihr Leben, NACH dem 1.Weltkrieg, nur weil der Vertrag existierte. Pfui Teufel, und wo ist da die Schande? Wo sind die Artikel, ich schäme mich auch aus Sicht des Siegers? Nichts. Da schleppt man Herrn Obama durch eine KZ-Gedenkstätte und dieser Herr hat selbst ein illegales Häftlingslager, mit verachtenswerter Folterung, und obwohl großspurig angekündigt, werden die Schergen jetzt auch noch staatlich geschützt. Willkommen in der Welt der Heuchelei. Menschenrechte sind dann interessant, wenn sie der eigenen Partei nützen, und nicht dem Gegner, und Gegner ist jeder der nicht für uns ist (dies war eine Präsidentendevise, unfassbar).

Während der Vertragsverhandlungen und bereits auch weit im Vorfeld dazu, war es beschlossene Sache der französischen und britischen Politik, Deutschland im geeigneten Moment zu Vernichten. Heute will diese Vernichtung der politische Nachwuchs von rot und grün. Deutschland verrecke, bleibt ohne Konsequenz, soviel zur Selbstachtung im Lande der Schnäppchen Superstar-Sucher. Sagen Sie das einem Ausländer, auch und gerade einem kriminellen, haben Sie ein massives Problem am Hals. Nichts als Heuchelei. Warum ich das hier schreibe, weil dieser Vertrag bis heute Auswirkungen auf unser Land hat. Nur ein Depp findet es persönlich uninteressant. Ein ehemaliger israelischer Botschafter sagte mit klaren Blick: Um eine Sache zu verstehen, muss man den Punkt bevor das Geschehen eingetreten ist betrachten. Recht hat er, das können Sie bei jedem Fall anwenden.

Dann lesen Sie das mal genau:

"Der spätere Außenminister der USA, John Foster Dulles, schrieb als damaliges Mitglied der US-Delegation von 1918/19 in Versailles: 'Ich erinnere mich lebhaft, wie dort die Mitglieder der deutschen Friedensdelegation in ein mit Stacheldraht eingefaßtes Gehege verwiesen wurden, den Blicken wie Tiere in einem zoologischen Garten ausgesetzt und ihnen jede persönliche Berührung mit alliierten Delegierten versagend'. Am Vorabend der Unterzeichnung in Versailles wurde anläßlich eines festlichen Empfangs der französische Marschall Foch gefragt: 'Freut es Sie nicht, daß nun der Friede, für den Sie so tapfer gekämpft haben, da ist?' 'Friede?' meinte Foch. 'Das ist kein Friede. Das ist ein Waffenstillstand für zwanzig Jahre!' Genau nach Ablauf dieser Frist und 66 Tagen erklärte die Französische Republik am 3.9.1939 abermals dem Deutschen Reich den Krieg." (Haverbeck, Rudolf Steiner, Anwalt für Deutschland, Langen Müller, München 1989, S. 224)

Wie würden Sie so einen „Vertrag“ nennen? Wir nennen ihn Mordplan.

Es war ein Sozialdemokrat, etwas was es heute nicht mehr gibt, schon längere Zeit nicht mehr, der folgendes sagte:

»Dieser Vertrag ist so unannehmbar, daß ich heute noch nicht zu glauben vermag, die Erde könne ein solches Buch ertragen ohne daß aus Millionen und aber Millionen Kehlen aus allen - Ländern, ohne Unterschied der Partei, der Ruf erschallt: Weg mit diesem Mordplan!«

(Philipp Scheidemann SPD und Reichskanzler in seiner Erklärung der Reichsregierung)

Dieser wirkliche Sozialdemokrat sagte in dieser Erklärung noch mehr, aber im Zeitgeist liest niemand mehr einen Artikel der mehr als 10 Minuten Lesezeit braucht. Ja, ja wir in unserer ach so tollen modernen Zeit. Glauben Sie, dass wir einen Philipp Scheidemann in der SPD heute finden können?

Lesen Sie das mal:

"Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren können." (The Sunday Correspondent (London), 16.9.1989 (DWZ, 5.4.1996, S. 4))

Die Sieger ließen der jungen Demokratie 1919 keine Chance, sie wollten auch nicht. Und auch in den „Siegerstaaten“ wurde zum Teil gegen den Entwurf zum Vertrag mit Ablehnung geantwortet. Die britische Labour Party sah in den Bedingungen einen eklatanten Widerspruch zum Selbstbestimmungsrecht der Völker. Und am 17.Mai, also noch vor Vertragsunterzeichnung ist William Christian Bullitt (einer der Berater des US-Präsidenten Woodrow Wilson) aus Protest aus der „US-Friedensdelegation“ ausgetreten.

Und um es mit Robert Lansing zu sagen: „Prüft den Vertrag und ihr werdet finden, daß Völker gegen ihren Willen in die Macht anderer gegeben sind, die hassen, während ihre wirtschaftlichen Quellen ihnen entrissen und anderen übergeben sind, Haß und Verbitterung, wenn nicht Verzweiflung, müssen die Folgen derartiger Bestimmungen sein.“

Fragen Sie doch mal einen Nazi-Brüller ob er unsere Geschichte wie hier den Versailler-Vertrag kennt? Wundern Sie sich nicht wenn Sie die gleiche Erfahrung machen wie wir es tun konnten, in ein dummes Gesicht sehen.