Samstag, 5. Februar 2011

Zeichen der Zeit Teil 39

(c) Gina Sanders - Fotolia.com


Weltsuperkultur durch Hirnfunktionäre

Werfen die Regionen in der EU ihre Brauchtümer, ihre bodenständigen gewachsenen Traditionen einfach weg, weil ein aufgezwungenes Konstrukt das so will?
Es gibt anscheinend einen großen Kreis, in vielen Ländern der zwangseingegliederten europäischen Nationen, von Beamten und Angestellten die mit hingebungsvoller Akribie diese Brauchtümer, Traditionen hilft abzuschaffen. Wie kann das möglich sein? Diese absolute Gleichschaltung ist entlarvend. Darunter stolze Regionen die über hunderte von Jahren Tradition und Brauchtum gelebt und gepflegt haben. Wie kann so etwas geschehen, in nur wenigen Jahren alles wegzuwerfen? Die gezwungene Vermischung, nichts anderes ist zu erkennen, mit einer gewachsenen Kultur und Tradition, mit fremden Kulturen wird zwangsläufig zu neuen Spannungen führen, nach einem kurzen Scheinfrieden. Die unverschämte Anmaßung der fremden Kulturbringer an die Einheimischen sich gefälligst anzupassen und Toleranz zu üben, ist bereits der Eckstein für den Bau eines Hasstempels. Aufgezwungene Kultur ist eben ein Monster das nur durch unterdrückte Sprache und unter Beobachtung des eigenen Volkes in Ruhe gehalten werden kann. Zu dieser Ruhe gehört absolut die Verblödung des Menschen. Die Marionetten, die in den sogenannten Demokratien alle Jubeljahre gewählt werden dürfen und mit anderen Marionetten des gleichen Hintergrundes ausgetauscht werden, läßt die Mehrheit der Menschen in den betroffenen Ländern glauben, sie dürften politisch mitbestimmen. Gleitet etwa in einigen Fällen das beobachtete Volk von der Klebespur der sogenannten freien Politik ab und beginnt öffentlich nachzudenken – hier muss eine gewisse Masseanzahl dazu vorhanden sein, dann werden gezielte Figuren aufgestellt und dem staunenden Volk präsentiert mit Hochjubelgeschrei der Systempresse. Alles wie gehabt, nur neue Kleider für die alte Sache. Warum haben die einst europäischen souveränen Länder nur noch so wenig eigenes Profil?
Das eigene Profil zeigen hat nichts mit Rechts oder Links zu tun. Die sich darüber aufregen tun es einerseits beruflich und andererseits weil sie zum satanischen System gehören. Vieles weiß der Bauer, was der Philosoph nicht weiß, sagte einst ein großer Humanist. Heute glauben Philosophen sie wüssten alles. Genauso sieht unsere Heimat, die ja auch unsere Nation ist aus. Durch die furchtbare schlechte Bildung, die durch unsere Befreier gewollt ist, darüber gibt es eine ganze Reihe von guter Literatur, hat aus den *hier bitte Ihre Nation einfügen* eine namenlose Volksmasse entstehen lassen, die sich bei jeder Gelegenheit entschuldigt *hier bitte den Namen Ihrer Staatsangehörigkeit eintragen* zu sein. Unsere unsäglich schlechte Politik und deren Träger, sowie die abhängigen Medien sind ebenso 'Verhinderer' eines selbstbewussten * hier bitte den Namen Ihrer Nation eintragen *, wie sie andererseits buckelnde Befehlsempfänger der Weltfirma „Pentagon und Wall Street“ sind.
Der Weg zur „Hölle“ führt oft durch die zertifizierte Studierstube, wie der Weg zum Himmel durch den Stall von Bethlehem, bis heute. Die Neue Weltordnung sorgte für die Entartungen des abendländischen Denkens. Es ist genau das, was der verdammte Engel mit der Menschheit vor hat. Wo bleibt die Vernunft des Menschen diese satanische Veränderung zu erkennen, sich dieser Veränderung zu stellen? Die Verachtung der Vernunft erzeugt in gerader Abstimmungslinie die Massenbewegungen mit ihren charismatischen Führerpersönlichkeiten. Die Verachtung der Vernunft schafft dadurch unerlässliche Voraussetzungen für einen bestimmten Typus, einer Figur der totalitären Diktatur. Wer Hitler oder Goebbels erlebte, die sich während ihrer Reden in immer größere, schäumende Erregung hineinsteigerten, konnte verstehen, dass es sich hier nur der Form nach, meist nicht einmal das, um Überzeugung durch Argumente handelte, sondern um eine Beschwörung. Hätten diese Figuren die modernen Möglichkeiten von heute ...
Die Freimaurerei ist inzwischen wie „ein verwitterter alter Stein“ geworden, verkrustet und kalt, nur noch materialistischen Machtbestrebungen folgend. Seine Drei-Punkt-Brüder bildeten eine der Menschheit übergeordnete Clique. Wer innerhalb dieser Machtstrebungen auf seine eigene Individualität (innerste Autonomie) verzichtet, sich den Logen Gesetzen unterwirft, und im Grunde genommen nicht nur diesen, der erhält ein materiell gesichertes Leben.
Diese Clique hat ihre Hände inzwischen in allen Lebensbereichen am Schalter. Sie schieben sich gegenseitig Posten, Ämter, Titel, Orden und Gewinne zu. Man wird uns sagen, jene sind auch für mildtätige Zwecke offen, es wird uns aber nicht gezeigt wie diese Ströme fließen. Ein Beispiel dazu ist eine (von vielen) Außen-Dependance der Freimaurerei, genannt Rotary Club. Dieser sammelt für einen guten Zweck, zum Beispiel Medikamente für Afrika. Die Systempresse jubelt wieder wie befohlen, die dummen Menschen nicken voll Ehrfurcht und die Herren schlüpfen in ihre Smokings und präsentieren allen stolz die weiße Weste. Schulterklopfen und Prösterchen. Niemand sagt und zeigt auf, dass die noblen Sammler das Geld wider zurückfließen lassen in Firmen und Organisationen die von Maurern beherrscht werden, von denen für das gesammelte Geld „Hilfsmittel“ gekauft wurden. So bleibt alles immer in gleichen Kreisen am fließen und in ihrer Hand. Von Selbstlosigkeit und noch weniger Bescheidenheit, kann bei diesen Vereinen keine Rede sein. Sie tanzen um ihr „goldenes Kalb“ mit der Huldigung des eigenen Egos. Sie nennen es Ritus. 1991 existierten etwa 40.000 Logen mit sechs Millionen Mitgliedern (Jürgen Holtdorf).
Die Freimaurerei, ein Instrument der Macht im Hintergrund. Und solange sich die Menschheit, durch im Verborgenen wirkende Zirkel und Logen täuschen läßt, werden jene ihre geplante Weltregierung und die damit verbundene Erniedrigung der Menschen zu Wirtschaftssklaven errichten können. Was sagte der Logenbruder Berlusconi über den Logenbruder Mubarak? Er wäre ein weiser Mensch, und das zu einem Zeitpunkt als Millionen Ägypter auf die Straße gingen weil sie die Schnauze voll haben von soviel Weisheit. Und niemand wacht auf. Jene werden immer dreister in Wortwahl und auftreten, und die Menschen nehmen es bereits stoisch hin, als wäre das alles normal. Sie spucken uns (bildlich gesprochen) in das Gesicht, und wir wählen sie bei nächster Gelegenheit wieder, weil ja die Linken, die Rechten oder irgendwer anderen es zu verhindern gilt. Wie armselig sind wir doch schon geworden – mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa
Eine stufenweise Umerziehung (Gender) soll aus dem Mensch ein anderes Wesen machen. Dazu wird weiterhin auch an der Zerschlagung der traditionellen Familie gearbeitet. Junge aufstrebende Marionetten (meist als Nachwuchs durch die Systempresse tituliert) werden bereits in höchste Ämter gehoben um dort mit ihrer Ahnungslosigkeit zum weiteren Zerfall des vorhandenen und uns als „Alt“ genannten Lebensbereich beizutragen. Mit dem Tarnmantel Sozialismus, Humanität, Menschenrechte (von Freimaurern erfunden), Demokratie oder religiöses Glaubensbekenntnis, werden die Menschen auf dem Leim geführt an denen sie dann haften bleiben (siehe Wahlverhalten/ Gutmenschen Glaube/ Sprachpolizei/ Kauf- und Lebensverhalten/ Liberalismus etc.) Und die Strippenzieher der Systemmarionetten sind immer präsent, auch ohne Amt und Mandat. In ihren Organisationen (private Einrichtungen wie zum Beispiel die Bilderberger, CFR, Trilaterale Kommission, Münchner Sicherheitskonferenz und dergleichen mehr) tauchen regelmäßig die gleichen Namen (z.B. Henry Kissinger oder Zbigniew Brzezinski usw.) auf.
Bitte langsam und genau lesen:
„In den nächsten Jahrzehnten würden die Menschen im 'entwickelten Teil' der Welt eine Mutation durchmachen, die mit der langsamen Evolution von der tierischen zur menschlichen Existenz vergleichbar sei. Der Übergangsprozess werde jedoch auf einen so kurzem Zeitraum zusammengedrängt, dass schwere Schockwirkungen nicht ausbleiben könnten. Die nachindustrielle, auf Elektronik und Kommunikationsmedien gestützte Gesellschaft, in der sich die Mutation vollziehe, sei bisher nur in den Vereinigten Staaten entstanden. Das technische Grundgesetz der Nachahmung führe im technetronischen Zeitalter zu einer Weltsuperkultur, die von Amerika aus beeinflusst sei. Es werde zunehmen Inhalt der amerikanischen Politik, durch Mitteilung von wissenschaftlich-technischen Kenntnissen zur Ausbreitung der Weltsuperkultur beizutragen. Der Übergang vom Menschen zum – durch chemische Gedankenkontrolle, Individualitätsverlust nach Transplationen, Manipulation der genetischen Strukturen und politischen Überwachung mittels Speicherung aller, auch der privatesten Daten und ihres blitzschnellen Abrufs durch die Behörden – gelenkter Technetron, stelle die in Gedankenfabriken verwandelten Universitäten vor große Aufgaben. Als schöpferische Zentren des gewaltigen Kommunikationsnetzes, als Ausgangspunkt eines Großteils der strategischen Planung für die innere und internationale Politik bringe die Universität auch den neuen Typus des intellektuellen Politikers hervor. Die voraussichtliche Regierungsform der persönlichen Diktatur durch attraktive, magnetische Persönlichkeiten, die die neuesten Kommunikationstechniken wirksam zur Manipulierung der Gefühle und Steuerung des Denkens ausnützen, sich die individuelle Anhängerschaft von Millionen unkoordinierter Bürger sichern, benötigt Hirnfunktionäre. Der schockartige Übergang zum technetronischen Zeitalter dürfe nicht auf Kosten der Stabilität des internationalen Systems gehen und werde es auch nicht, da auch bei einer möglichen Weiterverbreitung der Atomwaffe chemische und biologische Waffen, Todesstrahlen, Neutronenbomben, Nervengase und viele andere Kampfmittel, die in ihrer ganzen raffinierten Vielfalt wahrscheinlich nur den beiden Supermächten zur Verfügung stehen werden, der Welt ein gewisses Maß an Stabilität aufzwingen können. Die totale nukleare Auslöschung einer oder mehrerer kleiner Nationen hätte vielleicht eine stabilisierende Wirkung, da sie internationale Kontrollmaßnahmen psychologisch erleichtern würde.“

Ein Wahnsinn was da steht, aber geschrieben (festhalten) 1968!
Wir verdanken diesen Text Caspar Schrenck-Notzing in seinem Buch „Zukunftsmacher“. Diesen aufschlussreichen Text hat C.Schrenck-Notzing aus einem vorab veröffentlichten Text von Zbigniew Brzezinski entnommen, das als Buch 1970 erschienen ist: Between Two Ages

Zu einer Zeit als es noch kein Handy gab, keinen PC und Internet ein Fremdwort war. Brzezinski ist kein Hellseher, er ist ein erfolgreicher Insider und Diener des satanischen Systems. Der zukünftige Mensch ist ein Technetron. Ein besserer Ausdruck für Zombie. Die vollständig kontrollierte Medienwelt macht uns gerade dieses zukünftige „Paradies“ schmackhaft.
Wann wachen Sie endlich auf?



Hello Mr. Blackout !

 Tag 12 der Krise in Ägypten:


Good Night US-Government!
Die US-Regierung hat die ägyptische Krise verschlafen. Sag Halleluja.

Freitag, 4. Februar 2011

Washingtons plötzliche Umarmung Al-Dschaziras wird nicht die vergangenen US-Verbrechen gegen das Netzwerk auslöschen

Jeremy Scahill 
Übersetzt von  Einar Schlereth 


Wenn es nicht Al-Dschazira gäbe, wäre das Meiste über die sich entwickelnde ägyptische Revolution nicht im Fernsehen gezeigt worden. Seine arabisch- und englisch-sprachigen Kanäle haben die umfassendste Berichterstattung irgendeines Senders in irgendeiner Sprache geliefert.
Trotz der Versuche des Mubarak Regimes, ihn zum Schweigen zu bringen, haben die tapferen Reporter und Kamerateams ausgehalten. Sechs Al-Dschazira-Journalisten sind am Montag kurz verhaftet worden und wurden ihrer Ausrüstung beraubt. Der Vereinigten Staaten haben schnell auf ihre Verhaftung reagiert. Das Außenministerium verlangte ihre Freilassung
„Wir sind betroffen über die Schließung von Al-Dschazira und die Verhaftung seiner Korrespondenten“, schrieb der Sprecher P. J. Crowley via Tweet, „Ägypten muss offen sein und die Reporter entlassen.“
Das Weiße Haus hat aufmerksam die Berichterstattung von Al-Dschazira über die ägyptische Revolte beobachtet. Das Netzwerk, bereits weltweit berühmt, ist jetzt in den Vereinigten Staat ein gängiger Begriff. Tausende Amerikaner – von denen haben wahrscheinlich nie zuvor den Sender gesehen – sehen Al-Dschaziras livestream im Internet und Handies. Mit einer Handvoll Ausnahmen haben die meisten US-Städte keinen Kanal, der Al-Dschazira sendet. Und zwar weil feige US-Kabelprovider sich weigern, dem Sender eine Verteilerplattform zu geben, vor allem aus Angst, als Unterstützer oder Förderer eines Netzwerks angesehen zu werden, das von US-Beamten seit Jahren in negativem Licht dargestellt wurde.
Für Leute, die der Geschichte Al-Dschaziras mit den Vereinigten Staaten gefolgt sind, ist die Tatsache, dass er nun vom Weißen Haus und dem amerikanischen Publikum als eine Kraft für Demokratie und Freiheit angesehen wird, eine ironische, manche würden sagen heuchlerische, Entwicklung. Der Kontrast zwischen Washingtons Haltung gegenüber Al-Dschazira von der Bush-Ära bis zur Obama-Präsidentschaft könnte nicht größer sein.
Während der Bush-Verwaltung widersprach nichts der absurden Behauptung der Vereinigten Staaten, im Nahen Osten Demokratie zu verbreiten, entschiedener als Washingtons pausenlose Angriffe auf Al-Dschazira, die Institution, die mehr als jede andere tat, den Würgegriff, in dem autoritäre Kräfte – ob Monarchen, Militärdiktatoren, Besatzer oder Ayatollahs - Informationen zuvor gehalten hatten, zu lockern. Doch weit entfernt zu fordern, dass seine Journalisten respektiert und aus den Gefängnissen und gesetzloser Verhaftung befreit werden, hat die Bush- Verwaltung gegen Al-Dschazira und seine Journalisten Krieg geführt.
Die Vereinigten Staaten haben 2001 seine Büros in Afghanistan zerbombt. Im März 2003 wurden zwei seiner Finanzberichterstatter aus der NASDAQ-Börse und der New Yorker Aktienbörse hinausgeworfen. „Im Licht von Al-Dschaziras jüngstem Verhalten im Krieg, wo sie Bilder von US-Soldaten brachten, die gegen die Genfer Konvention verstießen, sind sie nicht willkommen, jetzt aus unserem Hause zu berichten“, sagte der Sprecher von NASDAQ. Später nahm NASDAQ diese Behauptung zurück und sagte, dass die Akkreditierung aus „Sicherheitsgründen“ zurückgezogen worden sei.
Im April 2003 bombten US-Streitkräfte das Hotel Basra, wo Journalisten von Al-Dschazira die einzigen Gäste waren und töteten ein paar Tage später Al-Dschaziras Irak-Korrespondenten Tareq Ayoub in Baghdad. Die Vereinigten Staaten warfen auch mehrere Al-Dschazira-Reporter ins Gefängnis (auch in Guantánamo), und einige von ihnen sagen, sie seien gefoltert worden. Unter ihnen Sami al-Haj, ein Kameramann von Al-Dschazira, der sieben Jahre in Guantánamo verbrachte und mehrfach von Amerikanern verhört wurde, die versuchten, fälschlicherweise Al-Dschazira mit Al-Qaida in Verbindung zu bringen. Außer den militärischen Angriffen hat die US-unterstützte irakische Regierung periodisch Al-Dschazira von der Irak-Berichterstattung ausgeschlossen. Al-Dschazira wurde in der Tat in Irak untet sowohl Saddam Hussein und der US-gestützten Regierung verboten.
Dann berichtete Ende November 2005 der britische Daily Mirror, dass bei einem Treffen im Weißen Haus im April 2004 mit dem britischen Premier Tony Blair George W. Bush die Idee ventiliert habe, das internationale Hauptquartier von Al-Dschazira in Katar zu bombardieren. Diese Behauptung basierte auf durchgesickerten „Streng geheimen“ Notizen von dem Bush-Blair-Gipfel. Zur Zeit jenes Treffens stand die Verwaltung im Kampf mit einem gegen Al-Dschazira gerichteten öffentlichen Wutanfall auf höchster Ebene. Das Treffen fand am 16. April statt, auf dem Höhepunkt der ersten US-Belagerung von Falluja, und Al-Dschazira war eine der wenigen Nachrichtenquellen, die aus der Stadt heraus berichtete. Seine exklusiven Berichte wurden von allen Sendern vom CNN bis zum BBC übernommen.'
Die Falluja-Offensive, eine der blutigsten der gesamten US-Besatzung, war ein Wendepunkt. In zwei Wochen im April wurden dreißig Marinesoldaten getötet. Guerilleros vor Ort widerstanden den US-Versuchen, die Stadt zu nehmen. Etwa 600 Iraker starben, viele von ihnen Frauen und Kinder. Al-Dschazira sendete aus der belagerten Stadt und schickte Bilder in die Welt. LiveTV gab eindeutige Beweise, die die US-Leugnungen widerlegten, dass Zivilisten getötet würden. Es war eine Public-Relations- Katastrophe, und die USA antworteten, indem sie den Boten angriffen.
Nur wenige Tage bevor Bush die Bombardierung des Netzwerkes vorschlug, berichtete der Al-Dschazira Reporter Ahmed Mansour live aus Falluja: „In der vergangenen Nacht wurden wir von Panzern beschossen, zweimal … aber wir entkamen. Die USA wollen uns raus aus Falluja haben, aber wir werden bleiben.“ Am 9. April verlangte Washington, dass Al-Dschazira die Stadt verlässt als Bedingung eines Waffenstillstands. Das Netzwerk weigerte sich. Mansour schrieb am nächsten Tag: „US-Kampfflugzeuge bombten rund um unsere neue Stellung, und sie bombardierten das Haus, wo wir die Nacht zuvor verbracht hatten und verursachten den Tod seines Besitzers Herrn Hussein Samir. Wegen der ernsten Bedrohung mussten wir die Sendungen einige Tage unterbrechen, weil jedes Mal, wenn wir zu senden versuchen, wurden wir von den Jets entdeckt und kamen unter Feuer.“
Am 11. April erklärte der Militärsprecher Mark Kimmitt: „Die Sender, die zeigen, das Amerikaner absichtlich Frauen und Kinder töten, sind keine legitimen Nachrichtenquellen. Das ist Propaganda, das sind Lügen.“ Am 15. April echote Donald Rumsfeld diese Bemerkungen in entschieden undiplomatischen Begriffen und nannte Al-Dschaziras Berichte „boshaft, ungenau und unentschuldbar … es ist schamlos, was dieser Sender tut“.
Und den Tag darauf sprach, laut Daily Mirror Bush zu Blair von seinem Plan. „Er erklärte, er wolle Al-Dschazira in Katar und anderswo bombardieren“, erzählte eine Quelle dem Mirror. „Es gibt keinen Zweifel, was Bush tun wollte – und keinen Zweifel, was Blair nicht wollte, dass er es tue.“
Al-Dschaziras wirkliche Sünde während des „Krieges gegen den Terror“ war einfach nur dies: dort zu sein. Das ist das, was Al Dschazira heute in Ägypten tut und weshalb er für das Mubarak Regime so gefährlich ist. Obwohl kritisch, ist Al-Dschazira nicht anti-amerikanisch – er ist unabhängig. In der Tat hat er irgendwann beinahe jede arabische Regierung verärgert und wurde aus vielen arabischen Ländern rausgeworfen oder mit Sanktionen belegt (das einzige Land, über das Al-Dschazira vertretbarerweise nicht unvoreingenommen berichtet ist sein Gastland Katar).
Er war der erste arabische Sender, der Interviews mit israelischen Beamten brachte und ist wohl kaum das Sprachrohr von Al Qaida, wie die Bush-Verwaltung uns glauben machen wollte. Jetzt ist es hinreichend klar für Amerikaner, wer in der vergangenen Woche von genauen Nachrichten über die Entwicklungen in Ägypten abhängig war.
Die wahre Bedrohung, die Al-Dschazira für autoritäre Regime darstellt, ist sein nicht-embedded(eingebetteter) Journalismus. Das ist es, weshalb die Bush-Verwaltung Al-Dschazira als Bedrohung ansah und weshalb das Mubarak-Regime versucht, ihn zu schließen, und weshalb dieses Netzwerk so wichtig ist für die Entfaltung der Revolutionen im Nahen Osten. Es ist dieselbe Rolle, die das Netzwerk in der Berichterstattung über den verhängnisvollen US-Krieg in Afghanistan spielt.
Zum Teil ist Al-Dschazira deswegen akzeptabel geworden, anders als in der Bush-Ära, weil er jetzt rund um die Uhr einen englisch-sprachigen Kanal hat mit altgedienten Reportern, die vom CNN, BBC und anderen westlichen Nachrichtensendern dazukamen. Als er nur auf arabisch sendete, war es viel leichter, ihn zu dämonisieren und schlecht zu machen, weil die Kontrolle der Fakten in den Erklärungen und den Erfindungen von US-Beamten einer echten Anstrengung bedurfte.
Letzten Endes wird der wirkliche Test, ob es eine echte Veränderung in Washingtons Einstellung gegenüber unabhängigen, „unembedded“ Journalisten gibt, sich nicht um Al-Dschazira drehen sondern um etliche andere Nachrichtensender oder Journalisten. Und der Test wird nur dann echt sein, wenn die Rechte jenes Journalisten oder Senders in direktem Konflikt mit Washingtons Tagesordnung stehen.


 Danke Tlaxcala
Quelle: http://www.thenation.com/blog/158183/washington-embraces-al-jazeera
Erscheinungsdatum des Originalartikels: 31/01/2011
Artikel in Tlaxcala veröffentlicht: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=3699 

Donnerstag, 3. Februar 2011

Brauchen wir ein öffentliches Register für Sexualstraftäter?


Til Schweiger:„Als Erstes müssen wir einführen, was in Amerika gang und gäbe ist: Wir brauchen eine Meldepflicht für Sexualstraftäter!"
PPD
Die Gerichte versagen, die Politiker versagen und lullen uns mit Internetsperren ein, die Gutmenschen sind eben bedingungslos Liberal. Wer nach allen Seiten offen ist, hat keine Moral.

das Video wurde bei You Tube von TheSwedder veröffentlicht

Das Vertrauen eines Kindes – das letzte und wichtigste Gut auf dieser Welt

Holen Sie sich bitte ein Taschentuch, Sie werden es brauchen, solange Ihr Herz noch nicht kalt ist.
Denn dieser Junge besitzt Gotteserkenntnis.

das Video wurde bei You Tube von vermeuml veröffentlicht
Dank an unseren amerikanischen Leser Greg für den Hinweis

Vom EU-Kommissar zum Lobbyisten

Das Netzwerk der Politikfiguren ist wieder am glühen.
Herr Verheugen, der Europa bis zum Ural erweitern wollte und im Dezember noch vor den Deutschen warnte, damit es nicht zu Gefahr wird für andere (er meint wirtschaftliche Gefahr), hat nach dem (Gott sei Dank) ausscheiden als EU-Kommissar die Seiten gewechselt. Er gründete seine eigene Lobbyagentur (April 2010). Eine vorbildliche Systemfigur.
Nun hat die EU-Kommission (auf öffentlichen Druck) eine kleine Barriere eingebaut. Verheugen darf in den nächsten 26 Monaten keinen Kontakt zu einer ehemaligen Generaldirektion (entspricht einem deutschen Ministerium) der EU aufnehmen und keine Aufträge von seiner ehemaligen Dienststelle annehmen. Was für ein tolles Hindernis, wer will das kontrollieren, man wird sicher nicht die Kontakte außerhalb der Generaldirektion unterbinden. Nur eine heiße Luftnummer um sagen zu können:“seht wir tun was.“
Das gleiche schwache Ergebnis liefert der Entwurf für einen Verhaltenskodex (Verhaltenskodex weil man hemmungslos in der EU sich auch ohne Amt bedienen kann?) für Herrschaften Kommissare. Es gibt darin eine 18monatige Meldefrist von Lobbytätigkeiten und nur im Zuständigkeitsbereich der Ex-Kommissare.

Gut das es LobbyControl gibt. Dort findet gerade eine Aktion gegen Seitenwechsel von EU-Kommissaren statt. HIER bitte mitmachen!

Herr Verheugen gehörte bis 1982 der FDP (Generalsekretär) an, wechselte dann die Seite zur SPD. Er war in der Kommission Barroso, er war Vizepräsident der Europäischen Kommission, er war EU-Kommissar unter Romano Prodi und dort für die EU-Erweiterung zuständig, er war EU-Kommissar in der Europäischen Kommission und hier zuständig für Unternehmen und Industrie, er ist Berater der Royal Bank of Scotland, er ist Berater des Bundesverbandes der deutschen Raiffeisenbanken und Volksbanken, er ist Berater des türkischen Rohstoffbörsenverbandes, er sitzt im Beirat der PR-Agentur Fleishman Hillard International Communications.
Diese Tätigkeiten nahm er innerhalb weniger Monate nach seinem Ausscheiden aus seinem Amt als Kommissar auf. Er ist Honorarprofessor der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/Oder).
Sein Lobbyunternehmen nennt er; European Experience Company. Das macht er ehrenamtlich, um nicht die Auflagen der EU zu verletzten (lach). Die Firma hat ihren Sitz in Potsdam. Warum ziehen Sie nicht weg aus dem Land von denen, vor die Sie warnen müssen, Herr Verheugen?
Und Hier ein schöner Opportunist.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Keith Olbermann: „Ich habe gerade gesagt: dies ist die letzte Ausgabe dieser Show“


Schade.
Du warst wirklich gut und wir werden das HIER nie vergessen Keith.

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Nicht ethisch geeignet für den Job als Generalstabschef


Eigentlich dachten alle, der neue Generalstabschef der israelischen Verteidigungsarmee (Zahal) heißt Yoav Galant. Doch nun sind anscheinend nicht galante Ungereimtheiten aufgedeckt worden. Der Generalstaatsanwalt habe einen warnenden Hinweis an den Premierminister gerichtet. Man bezweifle die 'ethische Eignung' des Kandidaten. So soll der General seinem eigenen Grundstück ein staatliches Land hinzugefügt haben. Galant selbst spricht von einer Verschwörung gegen ihn. Die Vertretung, bis man einen neuen Kandidaten für das Amt gefunden hat, wird Generalmajor Yair Naveh übernehmen.
Nun ist aber dieser Namen bei den linken Politikern im Lande umstritten. Herr Naveh hatte unter anderem im Kampf gegen Terrorismus gezielte Tötungen angeordnet.

Neues Lametta für Frau Merkel


Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Dr. h.c. Dr. h.c. Angela Dorothea Merkel hat jetzt einen weiteren Ehrendoktor erhalten. Nun darf sie sich Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Dr. h.c. Dr. h.c. Dr. h.c. (hoffentlich haben wir keinen vergessen) nennen. Die Universität von Tel Aviv hat am Dienstag die Bundeskanzlerin mit einem Ehrendoktor beschenkt.
In ihrer Rede stellte sie klar, dass die Situation in Ägypten kein Grund sei, den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern auf Eis zu legen. Für diejenigen die solche Aussage gilt, werden es sicher vernommen haben. Und Israels Premierminister Herr Netanjahu sagte, der neuen ägyptischen Regierung müsse durch die internationale Gemeinschaft ( gemeint ist die Politik) klargemacht werden, dass etliche Bedingungen eingehalten werden müssen um eine Legitimität in den Augen der westlichen Welt zu erhalten.
Interessant, nicht?
Ersten hieße das, Mubarak ist raus (der neuen ägyptischen Regierung....) und Zweitens stellte man an die uns noch unbekannte neue Größe ein Ultimatum: diese 'etlichen Bedingungen' sind die rote Grenze an die sich die neue Regierung halten muss, aufgestellt von der 'westlichen Welt', sprich den Politikfiguren der westlichen Welt. Anscheinend hat Mubarak das getan, sich an diese etliche Bedingungen gehalten. Was für eine Offenbarung. Oder anders formuliert, tust Du was wir Dir sagen, hast Du freie Hand in Deinem Land.
Ob jene nicht mehr merken was sie da wirklich sagen?
Zurück zu Frau Merkel und ihrer Dreiecksbeziehung. Sie können ihre Rede anlässlich der Verleihung HIER lesen. Sie erwähnte nur vier mal die 'immerwährende deutsche Verantwortung' darin.


Das Funktionsende der Mubarak-Marionette

Die Haltung, seine Zurückhaltung, ja seine Windungen zum Konflikt in Ägypten, spricht Bände. Er ist es, der bisher einen schnellen Rücktritt Mubarak nicht zustimmte. Barack Hussein Obama. Man nennt es 'geordneten Übergang' (von einer Diktatur zu was?).
Alle Welt richtet gerade ihre Augen auf Ägypten, dabei ist es ebenso interessant in die Augen des amerikanischen Präsidenten zu schauen. Mubarak ist und hoffentlich bald war, die absolute Marionette von USA und Israel. Mister „yes we can“ ist plötzlich sehr zurückhaltend mit dem Aufbruch in eine Erneuerung Ägyptens. Für das politische USA zählt nicht die Chance der direkten Demokratie, wenn es um Vasallen geht die das Imperium für seinen Machterhalt benötigt. Vergessen Sie bitte nicht den Erhalt der ägyptischen Staatsmacht durch den Sponsoren USA mit 1,5 Milliarden US-Dollar jährlich für Diktatur und Militär.
In der Systempresse wird jetzt im Zusammenhang mit dem Namen Mubarak von 'Ägyptens autoritären Präsidenten' geschrieben. Die Systempresse ist eben eine Gutmenschen Einrichtung, da kann man nicht einfach zugeben, dass eine autoritäre Person ein Potential für antidemokratische und faschistische Verhaltensweisen hat. Noch toller wird es in der Verharmlosung mit dem Synonym 'Autokrat', was gerade gerne benutzt wird. Der Unterbegriff ist Absolutist, Diktator. Macht sich halt schlecht für Merkel wenn die Systempresse vom Diktator berichtet.
Obama, der Friedensnobelpreisträger, könnte das Blutvergießen dieser Revolution sofort beenden wenn er Mubarak sagt: tritt ab. Das politische USA hielt und hält eben noch einige Figuren am Wirken. Und mit zu diesem Wirken gehören auch die Gefängnis- und Folterkammern dieser 'Autokraten' in den entsprechenden Ländern. Das bestärkt die Annahme, es gehe nur um die Absicherung von Rohstoffen und direkte Einflussname in den Vasallen-Staaten. Inzwischen sind die Worte Menschenrechte und Demokratie im Wortschatz des Nobelpreisträgers, im Gegensatz zu 'vor der Wahl', nur noch zögerlich zu vernehmen. Wie wir US-Politik auffassen sollen, vermittelt eine Situation im White House als die Frau Rice noch Außenministerin der USA war, und forderte, dass es aufhören müsse die Diktatoren in dieser Region (Nahost/Afrika/Arabien) weiter aufzupäppeln. Ihr gegenüber saß Brent Scowcroft, ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten (einer der mächtigsten Posten im White House) und Scowcroft erwiderte; schließlich habe man dafür Jahrzehnte Frieden gehabt.
Um diese politische zynische Antwort zu verstehen, sollte beachtet werden, damit ist nicht der Frieden gemeint an den Sie jetzt möglicherweise denken. Die Schmutzigkeit in dieser Antwort meint: Frieden in der Politik.
Denn Millionen von Menschen konnten (können) nicht frei leben, sie können nicht frei wählen, sie wahren und sind Willkür und Folterung ausgesetzt. Bis heute ist nicht bekannt für wieviel Tote diese Regime die Verantwortung tragen. Wirklich nur diese Regime? Und genau da fängt die Scheinheiligkeit an.
Die US-Politik nennt dies 'Frieden'.
Und Obama fällt es anscheinend unsäglich schwer, sich von diesem 'Frieden' zu verabschieden. Man braucht noch etwas Zeit, bis eine Ersatzmarionette dem aufgebrachten Volk präsentiert werden kann. Wir werden es dann erkennen, wenn man soweit ist, an der plötzlichen Änderung in der Wortwahl des 'Friedens-Pilgrim' Obama.

Dienstag, 1. Februar 2011

Mubarak ist seit 2004 tot

Das jedenfalls behauptet ein Rechtsanwalt in Ägypten, die Meldung von IRIB ist bereits am 19. Juli 2010 verbreitet worden. Mubarak soll nach Hamed Seyyd Makki, einem ägyptischen Anwalt, in Deutschland während einer Operation gestorben sein. Und wir alle haben es nicht gemerkt, stellen Sie sich das mal vor. Hm...
Es wird aber noch toller. Die iranische Nachrichtenagentur Farsnews beruft sich auf die in den USA erscheinende Tageszeitung Al Waten, diese berichtete nun,es wurde gegen den ägyptischen Justizminister und weitere Verantwortliche ein Antrag auf Strafanzeige wegen Irreführung der öffentlichen Meinung gestellt.
Makki behauptet, Ägypten werde von einem Doppelgänger regiert.
Dann wurde gemeldet (20. Juli 2010) dass bei Mubarak Magenkrebs diagnostiziert worden ist und er voraussichtlich nicht mehr als ein Jahr noch leben wird.
Ja wir leben in merkwürdigen Zeiten, was ist wahr und was ist Lüge?
Der oben erwähnte Anwalt behauptete auch, unter Mithilfe der Präsidentengattin und den zwei Söhnen Mubaraks und einer gemeinsamen Kooperation mit der bundesdeutschen Regierung sowie Washington und Israel habe der Doppelgänger die Regierungsgeschäfte übernommen. Anscheinend habe Mubarak nur diese drei Personen gekannt. Und alle Militärs haben nichts gewusst? Oder sind Lügner.
Es gibt ein Alibi, jedenfalls laut Anwalt. Der Grund ist das Interesse aller Beteiligten am Fortbestehen der ägyptischen Herrschaft.
Zugegeben, wenn das wirklich so wäre, dann bebt es auch in der BRD.
Der Herr Anwalt auf die Frage, warum Merkel den im deutschen Krankenhaus liegenden Mubarak keinen Besuch abgestattet hat, beantwortet er mit, Merkel wusste nur zu gut, dass dort ein Doppelgänger sich aufhält.


Österreich: Rechtsstaat treibt Tierschützer in den Ruin

Seit fast einem Jahr stehen in Österreich 13 Mitglieder verschiedener Tierschutzorganisationen wegen angeblicher Bildung einer "kriminellen Organisation" und anderer Delikte vor Gericht. Die konkreten Vorwürfe lauten auf Tierbefreiungsaktionen, Sachbeschädigung und Nötigung von Mitarbeitern von Handelsketten. Beobachter sprechen von einem politisch motivierten Prozess.
-sehenswert-


Das Video wurde von ARD bei You Tube veröffentlicht


Die alternative Tagesschau vom 31.01.2011

Die Themen:
USA: 200 Milliardäre beraten Maßnahmen gegen US-Regierung
Goldman Sachs verdreifacht Chef-Gehälter
Irland druckt eigene Euro-Noten
OB Christian Ude: Münchens Innenstadt (am Stachus) bekommt Moschee
Philipp Mißfelder geht von Rente ab 70 aus (der junge Mann wird sicher in Zukunft gewählt werden)
Schweiz: Linke Gewalt eskaliert immer häufiger
Linke in Berlin: »Plötzliche Entladung der Gewalt«
Ägypten: Russland befürchtet Übernahme durch Islamisten
Generalstab: Mubarak soll Land verlassen
China sperrt Kurznachrichtendienste für Ägypten
Schweizer Bundesrat berät Vermögenssperre in Bezug auf Mubarak
Proteste in Saudi-Arabien und Jordanien
Iran unterstützt islamische Kräfte in Unruheländern
EU-Grüne: »Schluss mit EU-Kuschelpolitik gegenüber arabischen Autokraten«
Spaniens Tourismus profitiert von Unruhen

Das Video wurde bei You Tube von koppverlag veröffentlicht

Das gescheiterte Friedensabkommen aus Sicht von zwei Beteiligten

Thema: Friedensabkommen Israel/Palästina
Wir vergleichen die Aussagen von Herrn Olmert und Herrn Bush George W.

Herr Olmert ( ehemaliger Regierungschef Israels) sagt durch seine Memoiren,
Der Frieden mit den Palästinensern 2008 war zum greifen nahe. Olmert hatte für den 16. September ein Treffen mit Abu Mazen (Mahmoud Abbas) anberaumt. Er präsentierte dem Gesprächspartner die Grundsätze für das Abkommen, das er vorschlug. Im Anschluss dieser Grundsätze forderte Abbas die vorbereitete Landkarte zu sehen. Nie zuvor hatte ein israelischer Ministerpräsident (so Olmert) solch eine ausgearbeitete und detaillierte Position zur Lösung des Konflikt präsentiert, wie jene die Olmert an diesem tage Abbas vorlegte. Abbas sagte, er könne jetzt nicht entscheiden und brauche noch Zeit. Olmert sagte ihm, er würde einen historischen Fehler begehen. Abbas wollte die Landkarte mitnehmen um sie seinen Beratern zu zeigen. Nein, sagte Olmert, „nehmen Sie den Stift und unterschreiben Sie jetzt, Sie werden nie ein faireres und gerechteres Angebot bekommen. Zögern Sie nicht, auch für mich ist das hart, aber wir haben keine andere Wahl.“
Abbas quälte sich, so Olmert. Geben Sie mir einige Tage, sagte Abbas, ich kann mit Landkarten nicht umgehen. Ich schlage vor, wir treffen uns morgen mit zwei Landkarten-Experten, einem von Ihrer und einem von unserer Seite. Wenn Sie mir sagen, dass alles in Ordnung ist, können wir unterzeichnen.
Olmert schreibt, am nächsten Tag riefen sie mich an und sagten, Abu Mazen habe vergessen, dass er an diesem Tag in Amman sein müsse und baten das Treffen um eine Woche zu verschieben. Seitdem habe ich Abu Mazen nicht mehr getroffen.

Und nun die andere Aussage von Herrn Bush

Ebenfalls Memoiren (Decision Points) und Bush schreibt, dass der ehemalige Ministerpräsident Israels Ehud Olmert mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas kurz vor einem Friedensabkommen standen. Olmert sollte nach Washington reisen und seinen Vorschlag bei Bush hinterlassen und Abbas sollte dann verkünden, dass der Plan mit den palästinensischen Interessen übereinstimme. Und Bush sollte dann (so Bush) beide Regierungschefs einladen, um das Abkommen zu ratifizieren.
Israel hätte den größten Teil des Westjordanlandes räumen müssen, schreibt Bush. Ein Tunnel hätte den Gazastreifen mit dem Westjordanland verbinden sollen. Auch eine begrenzte Zahl (?) palästinensischer Flüchtlinge hätte nach Israel zurückkehren können. Jerusalem wäre dann die Hauptstadt beider Staaten geworden. Die dort befindlichen religiösen Stätten wären von einem unparteiischen Ältestenrat verwaltet worden. Als jedoch Olmert Ende 2008 wegen Korruptionsvorwürfen seinen Rücktritt ankündigte, konnte die Umsetzung des Abkommens dadurch nicht mehr stattfinden. Abbas habe kein Abkommen mit einem Ministerpräsidenten schließen wollen, dessen Tage im Amt gezählt seien, schreibt Bush.


Man sagt uns es wären Memoiren.