Samstag, 24. März 2012

Der Wortblasenquirl wird wieder angeworfen


O-Ton Herr Uhl (CSU):
„Bei uns wäre die Ermittlung des Mörders nicht möglich gewesen“, sagt die WELT online, denn die Tragödie von Toulouse ist für den Herrn eine Steilvorlage seiner Vorratsdatenspeicherung-Phobie. Die Worthülsen die dieser Herr seit Monaten darüber absetzt sind bekannt und das Ziel auch. In der BRD konnte eine rechtsextreme Gruppe unter der V-Schirmherrschaft der Behörden Morde begehen, dies ist aber für gewisse Partei-Volksvertreter kein Grund zu fordern dieses Amt genauer zu überprüfen, denn staatliche Stellen sind ja immer die Guten (denken Sie an das Celler-Loch 1987).
In Frankreich wurde der Mörder vom Geheimdienst beobachtet, die Amerikaner hatten ihm in Visier und alle waren plötzlich ahnungslos. Warum Uhl nicht Fragen stellt: wieso haben die Dienste versagt obwohl ihnen die Figur und sein Umfeld bekannt war und zum Teil überwacht wurde (seit Jahren vom französischen Inlandsgeheimdienst DCRI beobachtet) lässt die Absicht erkennen. Der Fall fängt schon wieder so komisch sich in eine Richtung zu entwickeln an. Die Hausillustrierte der Union nimmt dankbar das Thema auf um es für die Leserschaft in eine gewisse Richtung zu verstärken. Dadurch wird ja auch von den richtigen Fragen abgelenkt inwieweit die französischen Behörden in den Geschehnissen verwickelt waren.
Was Uhl wirklich sagt ist, unsere Ermittler sind alle Unfähig, denn nur Vorratsdatenspeicherung kann Leben retten. Schwarz ist weiß und ein Hemd ist ein Norwegen-Pullover. Der gewaltauffällige polizeibekannte Mörder konnte, so wird es uns im blühenden Land der Schnäppchenjäger medial aufbewertet, nur durch das Internet aufgespürt werden. Da machte man sich angeblich die Mühe und überprüfte 7 Millionen Telefondaten und nebenan hatten gewisse „Dienste“ und Polizei bereits alles was sie brauchten um Leben zu retten. Das fragt aber die Medien-Politik-Clique nicht oder lässt es bewusst unfokussiert. Da wird eben gerade wieder, wie auch beim Massaker in Norwegen, der Hauch einer Mitschuld aufgebaut, wenn man nicht für die Vorratsdatenspeicherung ist. Genug politikhörige gibt es ja immer noch im Volk die glauben „nichts zu verbergen haben“. Was Uhl nie begreifen wird (siehe seine Worthülsen die er immer bei solchen Gelegenheiten ablässt) ist das merkwürdige Versagen gewisser staatlicher Institutionen, andernfalls hätte es ihn doch „politisch“ sehr interessieren müssen warum man eine Beate Zschäppe 2007 wieder laufen ließ, warum man bei der „Garagenüberprüfung“ die Zielperson nicht festnahm und die Antwort war: er ist ja mit seinem Auto weggefahren. Uhl geht es nicht um die Opfer, um die Wahrheit, es geht um Kontrolle.
Solange die Schafe die Kontrolleure wählen werden sie darunter zu leiden haben. Was sagte Herr Bundespräsident Gauck: die Angst vor Freiheit. Er hat ja so recht. Und ob Uhl jemals  etwas über Pentagon und CIA gehört hat, die sich spezialisiert haben, Terroristen als Teil nichtkonventioneller und verdeckter Operationen aufzubauen, darf stark bezweifelt werden (Michael McClintock). Der Unterhosen-Bomber wurde an der Flughafenkontorolle vorbei geleitet und konnte unüberprüft das Flugzeug betreten oder denken Sie an die Sauerland-Gruppe, den Gasflaschen-Fall, Winnenden usw. Aber wer macht sich im Nachhinein die Mühe diese Fälle neu zu bewerten und zu betrachten? Es würden erhebliche „Merkwürdigkeiten“ zu Lichte kommen (Winnenden Wikipedia: mit einem Schuss in beiden Beinen verletzt und der Täter läuft munter weiter umher und schießt auf vorbeifahrende Polizisten die er schwerverletzt).
Wir leben in einer von Mediengeschrei und mit Bildertsunami verschmutzten Welt. Einer Welt die sich die Menschen selbst so ausgesucht haben, sprich sie sich täglich aufs neue auswählen. Und die Werte von Sarkozy für die anstehende Wahl steigen. 

Donnerstag, 22. März 2012

Bestien in Menschengestalt - 18-jährige Ukrainerin vergewaltigt und angezündet


Ukraine/
Sie hat den Angriff auf ihr Leben nur knapp überlebt, dennoch wird ihr Leben nie wieder so sein wie vor dieser abscheulichen Tat. Die 18-jährige Ukrainerin Oksana Makar wurde Anfang März von drei Männern im Alter von 21 und 23 Jahren brutal vergewaltigt, geschlagen und gewürgt. Da die Verbrecher anschließend dachten ihr Opfer sei tot, sich aber doch noch regte, zündeten sie einfach die junge Frau an.
Die Ärzte amputierten Oksana einen Arm und beide Füße.
Die Menschen in der Ukraine sind voller Wut, denn kurz nach der Verhaftung von zwei Verdächtigen wurden diese wieder freigelassen. Bei den Männern handelt es sich um die Söhne ehemaliger Regierungsbeamter. Inzwischen sind die Proteste in der Bevölkerung so stark, dass die beiden Verdächtigen wieder in Haft genommen wurden.
Nun ist auf You Tube ein Video (Ausschnitt in diesem Video) von einem der Verbrecher aufgetaucht. Während eines Polizeiverhörs gesteht dieser die Tat und beschreibt völlig emotionslos was er und die beiden anderen Bestien Oksana Makar angetan haben.
Der Fall Nastia Saltanova ist ebenfalls eine Tragöde.



von Zoomin_Deutschland

Mittwoch, 21. März 2012

Kony 2012 – wir Amerikaner müssen die Welt retten


Der „Geschichtenerzähler und Träumer“ kurz der Erfinder von Invisible Children Jason Russel wurde letzten Donnerstag von der Polizei in San Diego verhaftet. Er lief völlig nackt und masturbierend durch die Straßen. Die taz schrieb, er hätte einen Nervenzusammenbruch erlitten, weil die heftige Kritik gegen sein Werk in mitgenommen hätte und er wurde in eine Nervenheilanstalt eingeliefert aber am nächsten Tag wieder freigelassen. Na ja, so kann man es auch schreiben.

Zitat Basler Zeitung:
Russell hatte sich und seine Familie außerdem ganz bewusst zu Protagonisten der Kampagne gemacht. Um sämtliche Gefühlsregister ziehen zu können, setzte der Autor seinen dreijährigen Sohn Gavin ein: ein Trick, dessen sich Propagandisten aller Couleur schon seit ewigen Zeiten bedienen. Gavin wird in simplen Tönen eingebläut, um was für einen bösen Buben es sich bei dem Rebellenchef Kony handle – und wie stolz der Knirps darauf sein könne, dass sich sein Vater die Ausradierung des Bösen auf die Fahne geschrieben habe. Der wohl verräterischste Augenblick im Streifen ist eine kurze Sequenz, in dem das Söhnchen haucht, dass es später genau wie Daddy sein wolle. «Seht mich an, wie toll ich bin», ist die heimliche Botschaft des Films, an dem der Autor nun zu zerbrechen droht.
Zitat Ende
Inzwischen werden die Stimmen gegen die US-Hilfsorganisation immer lauter. Jetzt melden sich auch jene kritisch zu Wort denen die Kampagne eigentlich helfen sollte. Sehen Sie sich dazu bitte den Videofilm an.



 von Zoomin_Deutschland

Happy Birthday Josef (die Gerichtsentscheidung)



Thema: Geburtstagsparty für Ackermann im Kanzleramt
In drei Akten haben wir die unsägliche Geburtstags-Komödie „Ackermann feiert im Bundeskanzleramt seinen Geburtstag medial dargestellt (Hier und Hier und Hier). Und was hat man uns für Schoten aus dem selbigen Amt hingeworfen: Es finden jede Woche Essen im Kanzleramt statt / es war ein offizieller Termin an dem keine Privatpersonen teilnahmen / Details zu Teilnehmern und Inhalt derartigerTreffen würden nicht veröffentlicht.

Nun entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg die von der Bundesregierung eingelegte Berufung (Merkel wollte die Gästeliste vom Ackermann-Dinner nicht offenlegen) ist abgewiesen und eine Revision gegen das Berufungsurteil wird nicht zugelassen.
Das Kanzleramt muss die Gästeliste für das Abendessen offenlegen, weil es sich um Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gehandelt habe. Außerdem haben die Kläger den Anspruch auf die bislang geschwärzten (Zensur bei einer Geburtstagsfeier, damit das Volk nicht erfährt wer da war!) Passagen der Redevorlage und Offenlegung der Rechnung der Kanzlerküche.
Berufen haben sich die Kläger auf das Informationsfreiheitsgesetz. Foodwatch-Chef Dr.Thilo Bode und die Rechtsanwältin Katja Pink hatten Klage eingereicht.


Dienstag, 20. März 2012

Die These vom einzelnen Amokläufer bröckelt

Die unfassbare Tat des US-Feldwebel Robert Bales (38), der 16 afghanische Zivilisten ermordete bekommt täglich Nachbesserung.
Es gibt erhebliche Ungereimtheiten zu der offiziellen amerikanischen Version des Tatherganges. Nämlich die Einheimischen Bewohner und die afghanischen Ermittlungsbehörden. Nur weil die Bewohner nicht nach unserem „Geschmack“ gekleidet sind und die Männer fast alle lange Bärte haben bedeutet dies auch nicht automatisch, die amerikanische Version muss stimmen.
Das Massaker an 16 Menschen wird aus Sicht der Afghanen anders geschildert. Da wird nicht von einem Soldaten gesprochen der in jener Nacht im Dorf auftauchte und ein Blutbad unter den  Zivilisten anrichtete, es wird von Soldaten gesprochen die in das Dorf gekommen sind und sie waren alkoholisiert. Vier Ermittlergruppen haben die Dorfbewohner inzwischen befragt, von Journalisten bis hin zu einer Kommission der Regierung. Alle die das Geschehen miterlebten widersprechen hartnäckig der US-Version. Die Angehörigen der Opfer sprechen von 15 bis 20 US-Soldaten (!) die alkoholisiert die Frauen unter den Opfern vergewaltigten, bevor sie getötet wurden. Anschließend wurden die Leichen angezündet. Tags zuvor sollen US-Soldaten den Dorfbewohner Vergeltung  angedroht haben für einen getöteten Kameraden.  Ein US-Offizier, so wird in den Medien berichtet, der nicht genannt werden will erklärte, der Täter sei alkoholisiert (betrunken) gewesen.
Der Anwalt des Beschuldigten hat nun folgendes gesagt: Sein Mandant erinnert sich an manche Dinge, die in der Nacht geschahen. Er hat ein paar Erinnerungen von vor dem Vorfall (Vorfall!) und er hat ein paar Erinnerungen von nach dem Vorfall. Von dazwischen, sehr wenig. Inzwischen wurde auch bekannt, dass Bales von einem Schiedsgericht 2003 zu einer Zahlung von 1,5 Millionen Dollar (!) verurteilt wurde durch Wertpapierbetrug. Die Summe steht noch aus.
Noch mehr Merkwürdigkeiten. Die Isaf lehnte eine gemeinsame Ermittlung mit afghanischen Behörden ab. Aus dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss kommt die Forderung, den Täter der afghanischen Justiz auszuhändigen (dies wird nie geschehen).
Der Vergleich zum Irakkrieg drückt. 2006 übten US-Soldanten Vergeltung nach einem  Bombenangriff auf sie  gegen Zivilsten aus und brachten 24 Iraker um. Auch damals wurde durch das US-Militär alles bestritten und erst als die Recherche von Journalisten die Wahrheit aufdeckte  wurde ein Militärgerichtshof eingerichtet. Dieser sprach fast alle Täter frei. Nur einer wurde zu drei Monaten Haft verurteilt ohne sie je verbüßen zu müssen.
Es wird noch eine Weile dauern bis die Afghanen erkennen; den Westen (in diesem Fall Politik und Geld)  interessieren die Menschen nicht in Afghanistan, es interessierten auch nicht die Menschen im Irak genauso wenig wie sie sich für die Menschen in Libyen oder jetzt in Syrien interessieren. Es geht nur um Macht und Rohstoffe.

Sprachpolizist der Piraten

Der Herr Delius war echt wütend, twitterte er, und wenn er wütend ist, dann … ja was dann? Dann setzt das Gehirn aus oder dann sind grundsätzlich der „Wütend Macher“  Schuld und dieser darf dann auch als Rassist beschimpft werden. Das aber sieht Herr Delius sicher als „normal“ an oder? Totschlagwörter sind ja echt geil oder cool oder wie auch immer, wenn sie denn treffen. Das aber der Anwender des „Worttotschläger“ auch über seinen Charakter etwas preisgibt wird meist im Gutmenschenland übersehen denn, er darf das, er steht auf der richtigen Seite. Soviel zu Demokratie.
Auslöser der Delius-Wut waren die Jungliberalen, ja die gibt es noch immer vereinzelt. So sind im saarländischen Wahlkampf die Liberalen mit einem Plakat in den Wutkreis von Jungpolitiker Herrn Delius geraten mit der Aufschrift: „Schulden-Sirtaki beenden? Dann FDP wählen“ Aus diesen harmlosen Spruch (Sirtaki ist ein griechischer Kunsttanz, also den Tanz um die griechischen Schulden beenden, dann FDP wählen) macht der Piratenpolitiker die Liberalen zu Rassisten: „das macht mich echt wütend, ihr Rassisten“. Hätten die geschrieben: „Schulden Bossa Nova beenden…“, was hätte dann wohl der Herr Delius für eine Wut gehabt? Tja die kleinen Klick-Schalter-Vorurteile bei Gutmenschen haben dieses bunte Land sehr bereichert. Meinungsfreiheit des Andern ist immer die Freiheit die ich zulasse, könnte man jetzt Herrn Delius unterstellen, tun wir aber nicht.
Da gab es einen Piraten Kevin Barth, der noch zu Beginn des Jahres twitterte: „Ok. Ich bin also Antisemit weil ich die israelische Kackpolitik und den Juden an sich unsympathisch finde weil er einen sinnlosen Krieg führt?“ Nun ja, dieser junge Piratenpolitiker war mal als Kreisvorsitzender gedacht, ist inzwischen zurückgetreten aber noch Pirat. Also über die „Kackpolitik“ sich aufregen ist ja verständlich wenn man den sinnlosen Krieg bedenkt, wie es der Pirat ausdrückt, aber den Juden (undifferenziert) als unsympathisch ablehnt ohne zu erklären warum er das so sieht, ist an Herrn Delius anscheinend vorbeigezogen. Das Piraten einen anderen „Kleidungsstil“ bevorzugen ist in Ordnung, das konnte Joschka Fischer auch, der schick fand mit Turnschuhen im Bundestag rumzulaufen. Um dies geht es auch nicht, ob nun einer mit Palästinensertuch rumläuft oder sich über Kackpolitik aufregt. Die Jugend ist immer schnell begeisterungsfähig oder empört. Nur diesmal schaut die Öffentlichkeit mit und hört hin. Wenn sich dann einer, egal in welcher politischen Ecke er seine Heimat sieht, sich aufschwingt zum Sprachpolizisten, dann wird es Zeit die gelbe Karte zu ziehen. Und bevor er andere als Rassisten bezeichnet, bitteschön den Balken vor dem Auge entfernen sonst sieht man nicht das es keine Einbahnstraße ist auf der man sich bewegt. Sag Halleluja!

Gezielte Irreführung über die Wahrheit im syrischen Volkskrieg

Ein einzelner Mann, sein Name ist Rami Abdul Rahman, mischt gerade die gesamte westliche Medienlandschaft auf mit abstrusen Behauptungen.  Seine One-Man-Show in dieser voll von Desinformation wimmelnden Veröffentlichungen führt er über einen hochtrabenden Titel: Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Coventry nördlich von London. Und davon schreiben einige der bekanntesten Nachrichtenagenturen ab, wie zum Beispiel AP oder Reuters usw. Ebenso könnte meine Oma Guste eine Beobachtungsstelle für Menschenrechte von verfolgten Bootsflüchtlingen im Internet platzieren und dann munter drauflos dichten. Schauen Sie sich die Beobachtungsstelle doch mal an und selbst wenn sie arabisch nicht beherrschen, so fällt Ihnen sicherlich sofort auf, keine Bilder, keine Videoberichte.
Dabei wimmelt es zum Beispiel auf You Tube vor syrischen Videofilmen die uns zeigen was wirklich dort gerade passiert. Sind Sie sicher dass diese Videofilmchen immer die Wahrheit zeigen? Inzwischen kommen Berichte von wirklichen Kennern und seriösen Journalisten, die sich vor Ort aufhalten, herein die uns aber ganz andere Dinge erzählen.
Jürgen Tödenhöfer gehört zweifellos zu dieser Spezies von Journalisten die einen unglaublich großen Erfahrungsschatz beherbergen und den Dingen immer aufs Maul schauen. In der gedruckten TAZ vom 20. März ist ein hervorragender Bericht zu lesen: “Der syrische Knoten“, die ein erhellendes Licht auf die angeblichen Massaker in Syrien werfen.
Wie groß diese Verdummungskampagne und Lügengeschichten im Ausmaß sich ausgebreitet haben, zeigt was Herr Tödenhöfer dazu sagt: nach der Münchhausen-Kampagne über die angeblichen Massenvernichtungswaffen des Irak erleben wir auch zu Syrien eine gigantische Desinformationskampagne (deshalb haben wir nie Videos aus Syrien veröffentlicht in diesen Bezug/Anm.PPD). Und Todenhöfer weiter, eine derart gezielte Irreführung habe er in den letzten Jahrzehnten in der arabischen Welt noch nie erlebt. Er schreibt sogar: die Wahrheit ist im syrischen Krieg gründlich massakriert worden. Deutlicher geht es nicht. So stellte er in über vier Wochen Aufenthalt in den syrischen Hochburgen der Revolution fest, dass über die Hälfte der Medienberichte (die er überprüfte!) falsch waren. So wurde durch die Weltpresse verbreitet das syrische Regime hätte alle iPhones verboten – ein Fake. Im November verbreitete al-Dschasira die Tötung von fünf Zivilisten in Homs. Tödenhöfer suchte sofort das Zentralkrankenhaus auf, es gab a diesem Tag weder Tote noch Verletzte und am folgenden Tag gab es auch keine Trauerfeiern. Danach wurde in Homs ein Kleinbus mit 13 Alewiten von Rebellen angehalten. Alle wurden durch gezielten Kopfschuss hingerichtet, bis auf einen. Man filmte die Leichen und den Ort genau und so konnte man später dann im Fernsehen die Mordtat sehen – verübt von Assad Truppen!
Selbst der Führer der innersyrischen Oppositionspartei SSNP Dr. Ali Haidar versteht nicht warum sich die westlichen Medien von den Rebellen und von al-Dschasira so leicht manipulieren lassen. Die Realität in Syrien sieht ganz anders aus.  So sagt Herr Haidar, viele der von al-Dschasira gezeigten Massaker an syrischen Zivilisten sind nicht von Assad-Truppen sondern von bewaffneten Rebellen begangen worden. Jene Rebellen werden gerade mit Waffen aus Saudi-Arabien ausgerüstet. Saudi-Arabien kauft seine Waffen im Westen ein. Sollte in Gesprächen mit mitdenkenden Menschen unsere Erkenntnis doch richtig sein? Erst muss Syrien fallen bevor der Iran angegriffen wird.
Wie auch immer, schon im eigenen Interesse gehen staatliche Sicherheitskräfte nicht gezielt gegen Zivilisten vor. So sagt Herr Haidar (Opposition, nicht vergessen), Assad habe nach schlimmen Fehlern einiger Kommandeure  zu Beginn der Aufstände, klare Befehle erlassen. Nur sie wurden nicht eingehalten. Natürlich bekämpfen sich die staatlichen Sicherheitskräfte und die Rebellen mit aller Härte die sie haben. Aber kein Staat der Welt würde tatenlos zusehen wenn seine Polizeikräfte und dutzende von Soldaten durch bewaffnete Rebellen angegriffen und getötet werden.
Zurück zur One-Man-Show Rami Abdul Rahman oder besser genannt alias Osama Ali Suleiman und seiner ehrenamtlichen Helferin, wie Herr Todenhöfer schreibt, dessen winzige Desinformationszentrale ganz in der Nähe des Bekleidungsladen seiner Frau sich befindet. Inzwischen distanzieren sich exilsyrische Menschenrechtsorganisatoren, die auch gegen das Assad-Regime kämpfen öffentlich von dieser „Beobachtungsstelle“. Nicht unsere Hauptmedien und ach so tollen alles durchschauende Schreibern. Fehlt nur noch das Totschlagargument Verschwörungstheorie.
CNN brachte im August eine tolle Meldung: Syrische Sicherheitskräfte hätten in einem Krankenhaus in Hama den Strom der Brutkästen abgestellt. Acht Babys hätten diese Barbarei mit dem Leben bezahlt. Ein AUFSCHREI ging durch die Medienwelt. Doch die ungeprüfte CNN Meldung war falsch. Sie stammte von Osama alias Rami. Das angebliche Beweisfoto stammte aus Ägypten und die angeblich toten Babys waren vergnügt lebendig. Hm… wo hatten wir das schon mal? Brutkästen und Fake und bestialische Regierungstruppen? Richtig! Im Irak-Krieg. Dort wurde uns auch so eine Lügennummer aufgetischt. Angeblich hätten Saddams Eliteeinheiten in einem Kuwaiter Krankenhaus die Brutkästen mit Babys herausgerissen und so weiter und so fort. Später stellte sich es als amerikanische Erfindung heraus, wir berichteten im Blog.
Am besten läuft Osama alias Rami auf, wenn wichtige politische Ereignisse sich anbahnen, schreibt Herr Todenhöfer. So am 3. Februar dem Vorabend der Abstimmung im Weltsicherheitsrat (schauen Sie sich dazu an was Westerwelle über Syrien sagte. Bezieht er seine Infos auch von Osama?) lieferte die Beobachtungsstelle ein Massaker in Homs mit 217 Toten. Nicht untätig erhöhte der oppositionelle „Syrische Nationalrat“ vom sicheren Ausland aus die Anzahl der Toten auf 260 – wer hat noch nicht, wer will noch mehr. Am nächsten Tag stellten die lokalen Koordinationskomitees (LCC) die Zahl richtig mit 55 Toten.
Zum Abschluss noch einen O-Ton Todenhöfer:
Den Chaosstrategen des Westens geht es in erster Linie um die Schwächung des Iran, der ihnen durch den törichten Irak-Krieg zu mächtig geworden ist. Mit Assad soll ein wichtiger Verbündeter des Iran weggeräumt werden. Das ist des Pudels Kern und sonst gar nichts. Solange Assad mit Iran verbündet bleibt, wird der Westen seinen Sturz betreiben. Selbst dann, wenn er in Syrien eine perfekte Westminster-Demokratie einführen würde.
So, und nun holen Sie sich bitte die Druckausgabe der taz von heute, denn im Artikel von Herrn Todenhöfer ist noch viel mehr zu lesen.

Montag, 19. März 2012

Obama gab dem israelischen Regierungschef grünes Licht für Angriff auf Iran



Während Die Zeit schreibt: Warum Netanjahu den Iran-Krieg nicht will und der Spiegel online schriebt: Netanjahu fährt als Verlierer heim, gibt es offenbar andere Töne. Töne die Obama mit gespaltener Zunge dastehen lassen.

Nach einem Bericht der israelischen Zeitung Ha’aretz hat Obama einem israelischen Angriff zugestimmt - auch wenn er vor Öffentlichkeit das Gegenteil behauptet.
Am 15. März schrieb Aluf Benn, einer der führenden Journalisten Israels, in einem Leitartikel der großen Tageszeitung Ha’aretz, Präsident Obama habe Ministerpräsident Netanjahu bei seinem Besuch in Washington am 5. März entgegen seiner öffentlichen Äußerungen grünes Licht für einen Angriff auf den Iran gegeben. Dies ist an Brisanz gar nicht zu überschätzen, und es wird die immer lauter werdende Forderung nach Amtsenthebung, wie sie im US-Kongress mit der Resolution des republikanischen Kongressabgeordneten Walter Jones zirkuliert, verstärken.
Benns warnender Leitartikel trägt die Überschrift: „Netanjahu bereitet die israelische öffentliche Meinung auf einen Krieg gegen den Iran vor“. In dem Artikel heißt es:
„Netanjahu läßt durchblicken, daß er bei seinem Washington-Besuch Obamas stillschweigende Zustimmung für einen israelischen Angriff gegen den Iran erhalten hat - unter dem Deckmantel der Opposition. Obama wird dagegen sprechen, aber dafür handeln, so wie die vergangenen US-Regierungen sich gegen die Siedlungen in den [besetzten] Territorien aussprechen, aber ihre Ausweitung erlauben.“
Benn vergleicht dies u.a. mit dem amerikanischen Vorgehen beim Sechs-Tage-Krieg 1967, als die USA Israel offiziell aufriefen, sich zurückzuhalten, aber die inoffizielle Linie anders lautete. Das habe die Waagschale zugunsten des Krieges entschieden. Beim Angriff auf den irakischen Kernreaktor 1981 habe sich das gleiche wiederholt. Benn schreibt:
„Und auf diese Weise fasste Netanjahu diesen Besuch [in Washington] zusammen: Ich habe meinen Gastgebern die Beispiele [der Lage] vorgelegt, und ich glaube, daß ich mein erstes vorgetragenes Ziel - die Bestärkung der Anerkennung des israelischen Rechtes auf Selbstverteidigung - erreicht habe.“
Benn weiter: „Netanjahu versucht die israelische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, daß die iranische Bedrohung eine konkrete Bedrohung der Existenz Israels darstellt und daß man ,einen zweiten Holocaust’ nur mit einem israelischen Militärschlag auf die iranische nukleare Infrastruktur, die tief im Untergrund verschanzt ist, effektiv stoppen kann.“
Benn schließt mit den Worten: „Um Netanjahus eigene Allegorie zu benutzen: Was aussieht wie eine Vorbereitung auf Krieg, agiert wie eine Vorbereitung auf Krieg und schnattert wie eine Vorbereitung auf Krieg, das ist eine Vorbereitung auf Krieg und nicht bloß ein ,Bluff’ oder eine Ablenkungstaktik. Bis zum Besuch in Washington vermieden Netanjahu und seine Unterstützer in den Medien eine solche ausdrückliche Wortwahl und machten nur Andeutungen. Aber seit er zurück ist, hat Netanjahu sich selbst und die israelische Öffentlichkeit in Alarmzustand versetzt.“
Aluf Benns Artikel ist ein Weckruf an die israelische und internationale Öffentlichkeit, diese Dynamik zu durchbrechen, solange noch Zeit dazu ist, und spiegelt die Haltung führender Vertreter des Militär- und Sicherheitsapparats in Israel und den USA wider. So berichtet Ha’aretz am 16. März, es gebe „eine große Zahl führender Regierungsvertreter, die unter den jetzigen Umständen gegen einen solchen Angriff sind und denken, daß genug Zeit bleibt, um die Wirkung von Sanktionen abzuwarten“. Ha’aretz nennt namentlich vier Mitglieder des achtköpfigen sogenannten Inneren Kabinetts, die einen Angriff ausdrücklich ablehnen - Mosche Jaalon, Dan Meridor, Benny Begin und Eli Jischai. In einem weiteren Kommentar geht Ha’aretz darauf ein, daß der Erfolg des israelischen Raketenabwehrsystems „Iron Dome“ gegen die jüngsten Angriffe aus dem Gazastreifen bei einem Krieg gegen den Iran allein schon angesichts der Größenordnung nichts ausrichten würden, auch wenn dies jetzt propagandistisch so ausgeschlachtet werde.
Lyndon LaRouche kommentierte, man müsse Netanjahus Kriegsbestrebungen vor dem Hintergrund des gerade beendeten Besuchs des britischen Premierministers David Cameron bei Präsident Obama sehen. Die Linie werde in London festgelegt, und es gehe nicht an sich um Iran, Syrien oder Israel, sondern um die strategisch-imperiale Konfrontation mit Russland und China - eine Politik, die auf einen thermonuklearen Krieg zusteuert und damit zu einer Reduktion der Weltbevölkerung auf weniger als eine Milliarde Menschen führen würde.

Türkische Alptraum-Hochzeit in Niederösterreich


Für die Hochzeit wurde sogar das Eventhotel Pyramide in Vösendorf ausgesucht. 2000 Gäste waren eingeladen, schließlich heiratet man nur einmal (hüstel) und dann muss man zeigen was man hat. Das sagte sich auch der österreichische Gerichtsvollzieher (wird dort Exekutor genannt). Der Exekutor war auch das Flaggschiff von Darth Vader. An diesem Tag wird man sich wohl den „Darth Vader“ der Gerichtsvollzieher in Erinnerung behalten. Dumm nur das der Bräutigam durch einen verlorenen Gerichtsstreit noch einen Pfändungstitel offen hatte.
Feschak Onur G. (35) hat sich sicherlich einen anderen Start in den Hafen der Ehe vorgestellt und seine reizende Braut Yasemin (25) wird diesen „schönsten“ Tag im Leben bestimmt in Erinnerung behalten.
Darth Exekutor war natürlich vorausschauend und ließ sich von 30 Polizisten und von vier Rettungswagen begleiten. Das Imperium ist nicht zimperlich wenn es um Schulden geht. In diesem Fall ein Ausbeute von 600 Euro, pffff, das reicht gerade mal für die Gerichtskosten.
Immerhin ging Dank der Imperiums-Schutztruppen die Sache glimpflich ab.

HIER das Video zum Polizeieinsatz


Globaler Marsch nach Jerusalem 2012



Am 30. März 2012 werden von allen Kontinenten Menschen kommen um zu einem friedlichen Marsch nach Jerusalem vereint aufzubrechen. Dazu werden sich die die Teilnehmer an der palästinensischen Grenze mit Jordanien und dem Libanon einfinden. Ebenfalls in Gaza, Galiläa und in Ägypten sind Kundgebungen geplant.
Mit dem Marsch nach Jerusalem soll für das Recht auf gemeinsame Selbstbestimmung der Bevölkerung und aller Religionsgemeinschaften eingetreten werden. Das recht auf Rückkehr aller Vertriebenen und ihrer Nachkommen – denn auf der Basis von Apartheid und Vertreibung ist weder Demokratie noch Selbstbestimmung möglich, so das Komitee des Globalen Marsches nach Jerusalem. Das deutschsprachige GMJ-Komitee ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Personen und Initiativen (eine Liste mit Unterstützern HIER), die sich auf die Beteiligung an dieser gewaltfreien Demonstration vorbereiten.

HIER können Sie sich als Teilnehmer registrieren lassen oder einfach den Marsch unterstützen.

Sonntag, 18. März 2012

Sie hat die Übersicht verloren, sie ist eine Volksvertreterin



Heike Brehmer, meine Damen und Herren, sitzt für die CDU im Bundestag und erklärte den Deutschen Mittelstand Nachrichten in einem Interview, sie hätte bei der Abstimmung für den ESM gestimmt.
Was Frau Brehmer nicht weiß ist, die Abstimmung kommt noch im Mai.
Als Diplom-Betriebswirtin wird sie hoffentlich nicht die Abstimmung zur Griechenlandhilfe verwechselt haben. Hat Frau Brehmer für 130 Milliarden Euro deutscher Steuergelder gestimmt ohne zu wissen wohin das Geld geht?
Was der ESM wirklich ist, kann Frau Brehmer HIER sich anschauen.

Und der Witz an der Sache?
Sie ist mit Sicherheit nicht die Einzige die die Übersicht verloren hat.
Zeit für einen Wildwechsel, finden Sie nicht?

P.S.
Bürger Wolfgang Buck hat der Abgeordneten vier Fragen zugesandt am 15.3.12 die noch auf Antwort warten.
Hoffentlich, denn die Dame könnte wieder so reagieren, wie bereits geschehen:
Ich schlage Ihnen künftig vor, Ihre Fragen an meine Adresse im Deutschen Bundestag zu richten, damit ich Sie beantworten kann.
Über das Medium "Abgeordnetenwatch" werde ich keinen Dialog mit Ihnen führen und Ihre Fragen nicht mehr beantworten.

Demokratie wie sie von Volksvertretern verstanden wird.
Demokratie wie sie von Bürgern verstanden wird kann nur die Wahlurne entscheiden.

16jährige Marokkanerin begeht Selbstmord nach Zwangsheirat mit Vergewaltiger


Der tragische Selbstmord eines 16jährigen Mädchen sorgt in Marokko für große Beachtung. Amina Felali war von einem Gericht dazu gezwungen worden ihren Vergewaltiger zu heiraten.
Die Mutter:
Er hat meine Tochter vergewaltigt, er hat meine Tochter misshandelt. Sie kam zu mir und sagte, dass er nichts zu essen bekommt und das er drohe sie zu töten wenn sie bei ihm bleibt.

Das marokkanische Gesetz verlangt von Kindesentführern, dass sie das Opfer heiraten um eine Bestrafung zu entgehen. Damit wird die Tradition begründet auch die Vergewaltiger zu zwingen ihr Opfer zu heiraten um die Ehre der Familie der Frau zu erhalten.

Der Vater:
Er sei gegen die Heirat gewesen, er habe sich aber dem Gerichtsbeschluss beugen müssen. Hätte er es nicht gemacht, wäre seine Tochter wegen eines „ausschweifenden“ Lebensstil gerichtlich verfolgt worden.

Amina hatte sich am Samstag mit Rattengift umgebracht.

"Amina, 16, wurde dreifach verletzt, indem ihr Vergewaltiger, durch Tradition und durch Artikel 475 des marokkanischen Gesetz", tweeted Aktivist Abadila Maaelaynine

Das totgeschwiegene Verbrechen an einem 16jährigen Mädchen

Worms/ in der Nacht zum Donnerstag 16.02.2012/
Das brutalste Sexualverbrechen in der Öffentlichkeit und die bundesdeutschen Betroffenheitsspezialisten schweigen. Die Scheinheiligkeit in den Hauptmedien ist einfach nur noch zum (Entschuldigung) kotzen. Die multikulturellen Vorbeter, wo sind sie? Weil der/die Täter keine Neonazis waren, ist es das?
Die Tat:
Polizeibericht /Polizeipräsidium Mainz/
In der Nacht zum Donnerstag wurde ein 16-jähriges Mädchen Opfer eines Sexualtäters.
Gegen 23:30 Uhr wurde der Polizei in Worms eine verletzte Frau im Parkhaus Friedrichstraße in Worms gemeldet.
Die eintreffenden Polizeibeamten fanden die 16-Jährige im Bereich des Treppenhauses unbekleidet vor. Sie wies starke Verletzungen im Genitalbereich auf und war nicht ansprechbar.
Die junge Frau wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und notoperiert. Nach aktueller Auskunft der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr mehr, war bis Samstag aber noch nicht vernehmungsfähig.
Bei dem 16-Jährigen handelt es sich um ein Mädchen aus Worms.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen richtet sich ein Tatverdacht gegen zwei 17-jährige und einen 19-jährigen Täter mit türkischem Migrationshintergrund, die sehr schnell ermittelt wurden. Gegen zwei von ihnen – die als Haupttäter angesehen werden – erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz Haftbefehl. Bei dem dritten Tatverdächtigen, der nach derzeitigem Kenntnisstand an der Tat aktiv nicht beteiligt war, handelt es sich um einen Jugendlichen, der wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Alle drei haben sich zur Sache eingelassen. Die weiteren Ermittlungen, zu denen auch kriminaltechnische Untersuchungen zählen, dauern an.
Ende Polizeibericht/

Inzwischen wird in einigen Blogs/Foren im Internet geschrieben welche Genitalverletzung dem jungen Mädchen zugefügt wurde (abgebrochener Flaschenkopf). Es ist einfach nur noch bestialisch was da getan wurde. Dieser junge Mensch wird nie wieder ein normales Leben führen können. Die Notoperation rettete ihr Leben. Wie dieses Leben aussieht wird erst nach Heilung der körperlichen Wunden zu erkennen sein. Die seelische Verwundung wird mit Begleitung von Spezialisten eine lebenslange Auseinandersetzung zurückbehalten. Vorausgesetzt dem Opfer wird geholfen. Es besteht der Verdacht (das lehren uns die unzähligen Fälle der Vergangenheit), weil es ja das Jugendstrafrecht betrifft, die Tat nicht mit voller Härte die möglich ist zu verachten.
Was würde Jugendrichterin Kirsten Heisig zu dieser Tat sagen? (Das Ende der Geduld - lesenswert)

Am 3. März schrieb die Wormser Zeitung:
Nach der Vergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens will die Staatsanwaltschaft „zeitnah“ die Anklageschrift vorlegen. Der Leitende Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth in Mainz erklärte auf Nachfrage der WZ, er hoffe, dass noch im kommenden Monat Anklage erhoben werden könne. Derzeit werde von den Ermittlern noch geprüft, ob das Opfer zuvor noch einmal befragt werden muss.... Der Leitende Oberstaatsanwalt Mieth bleibt nach wie vor sehr zurückhaltend in seinen Angaben und betont dabei, dass es sich beim Opfer um eine Jugendliche handele, der ein besonderer Schutz gelte. Deshalb sprechen die Ermittler öffentlich auch über keinerlei Details der Tat oder Verletzungen des Opfers.
Zitat Ende

In der gleichen Zeitung wurde ein Kommentar von Johannes Götzen zur Vergewaltigung veröffentlicht: Zurückhaltung
Auszug:
Deshalb ist es grotesk, dass Forderungen auftauchen, es sollten gar die Namen der Beschuldigten veröffentlicht werden. So brutal und menschenverachtend diese Tat auch war:Darüber dürfen rechtsstaatliche Grundsätze nicht in Vergessenheit geraten, genausowenig journalistische. Zu denen gehört, dass die Zugehörigkeit zu einer Religion oder die Herkunft der Täter oder Opfer keine Rolle spielen dürfen, so lange sie nicht erwiesenermaßen mit der Tat in Zusammenhang stehen.
Zitat Ende

Schöne und erhabene Worte. Nur, hat das je die Medien abgehalten in ähnlichen Fällen oder generell? Immer dann wenn es schief läuft im Integrations- oder Migrationsprozedere, dann schweigt die Betroffenheitsindustrie. Dann wird auf das „schnelle Vergessen“ spekuliert. Und die Karawane zieht weiter.

Zur Erinnerung an Kirsten Heisig:
Die Gewalttäter werden jünger, brutaler, skrupelloser und die Gesellschaft mit diesem Problem hilfloser. Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig war nicht bereit, das hinzunehmen. So wollte sie nicht akzeptieren, dass bei Jugendlichen zwischen Straftat und Gerichtsverhandlung viele Monate vergehen und entwickelte das Neuköllner Modell.
Kirsten Heisig, geb. 1961, verstarb Ende Juni 2010 in Berlin. Sie war Jugendrichterin, das von ihr wesentlich initiierte sog. »Neuköllner Modell« zeichnet sich vor allem aus durch Prävention, Abschreckung, Konsequenz und Schnelligkeit

Ohne Frauen gibt es keine Demokratie


Alles Lotta oder was?
Liebe Leserinnen (die Herren dürfen auch dabei mitlesen) die Bundestagsfraktion DIE LINKE hat ein (wie sie es selbst nennt) feministisches Magazin aus der Taufe (na ob Taufe hier angebracht ist) gehoben oder wie Frau Ploetz es nennt, in die Hand geben.
Den Namen Lotta entlehnte man aus dem italienischen und bedeutet Kampf, ein Synonym dazu wäre auch duello, zum Duell fordern.
Genau das will die neue Publikation, den Finger in die Wunde legen. Kampf um die Gleichberechtigung (hoffentlich ohne Scheuklappen und starren Blick in den Augen) und Gleichstellung, für gleiche Löhne, für eine gerechte Verteilung der Arbeit und für soziale Gerechtigkeit. Die Krise ist Global, sie wird überall Wirkung zeigen. Denn die Sparprogramme der europäischen Regierungen werden zum einen jene Jobs zusammenstreichen, die in der Regel von Frauen ausgeübt werden, und andererseits wird den Frauen genau diese Arbeit wieder aufgebürdet – unbezahlt, in den eigenen vier Wänden zu Hause. Das ist nicht hinnehmbar, nicht in Griechenland, nicht in Europa, nirgendwo, schreibt im Lotta-Flyer Frau Ploetz, sie ist die frauenpolitische Sprecherin der oben genannten Fraktion.
Lotta Queer:
Viele Queer-Feministinnen fühlen sich von der (Occupy) Bewegung nicht mitgenommen. Sexistisch sei sie, frauenfeindlich und heteronormativ (die soziale Norm ist Heterosexuell).Von Vergewaltigungen in den Zeltlagern von Oakland, Toronto und New York war in der Presse die Rede (schön wenn noch an die Presse geglaubt wird), die nicht streng genug geahndet oder sogar tabuisiert wurden. Von geschlechtergerechter Sprache hat die Bewegung noch nichts gehört. In Postgender-Manier bleiben die Redelisten unquotiert, in der „Wir sind alle eins“-Schwarmkultur (!) von Occupy erfahren Differenzen keine Berücksichtigung, schreibt die Referentin für Gleichstellungs- und Queerpolitik der oben genannten Fraktion Franziska Rauchut.