Montag, 17. Januar 2011

Carsten Maschmeyer und die Machenschaften der Politik - ARD Exclusiv (12.01.2011)

- sehenswert - von Panorama / ARD (in Klammern Kommentare von PPD)


Eine fassungslose Spur von Finanzopfer zeigt diese Dokumentation auf, auch außerhalb von Deutschland.
" ... geradezu ein Held der Finanzwelt gefeiert wird und ein Freund ist von Spitzenpolitikern"
Welche Auswirkung hat die Nähe der Politiker zu Carsten Maschmeyer?
"Ich glaube das es für Anleger sehr negative Auswirkungen hat, weil die natürlich automatisch glauben wenn ein Herr Maschmeyer mit einem Herrn Wulf auf einem Foto erscheint oder mit Herrn Schröder, dass ein solcher Mann seriös sein muss und damit auch seine Firma und das sie da gar nichts falsch machen können, wenn sie da dort Geldanlageprodukte abschließen."
Das heißt die Politiker leisten ob willentlich oder nicht willentlich einen Beitrag dazu, das Anleger leicht übern Tisch gezogen werden können?
"das muss man wohl so sehen, ja."
Maschmeyer und Gerhard Schröder, diese Freundschaft fiel besonders auf, denn der Finanz-Tycoon hatte dem damaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen eine sehr teure Wahlkampfaktion bezahlt. Schröder siegte so überzeugend, dass seine SPD ihn direkt zum Kanzlerkandidaten ausrief. Rivale Oskar Lafontaine war aus dem Rennen, Maschmeyer später: genau das habe er gewollt.
Die BILD-Zeitung feierte ihn früh. Sein Schneeballsystem:  AWD-Vertreter ködern neue AWD-Vertreter und alle geben nach oben ab.
Der Journalist wollte Maschmeyer befragen, in der nobelsten Gegend Hannovers (auf dem Firmenschild im Video zu sehen: Maschmeyer Rürup AG / der Name Rürup dürfte bekannt sein), denn schriftliche Interview Wünsche waren immer abgelehnt worden.
Kein Kommentar zu dieser Sache - Zynismus pur!
Einer der mit Maschmeyer vor vielen Jahren im gleichen Büro saß:
"Er hatte seine Miniplis, er hatte seine Goldkettchen, er hatte seinen 500 SEC Mercedes Königs-Special-Umbau, und ich glaube einfach das da schon eine sehr sehr klare Strategie hinter stand, äh dass er darüber natürlich wusste, ich krieg eben viele Leute damit. Es gab mal eine Veranstaltung, da kam dann Carsten Maschmeyer mit'm Elefanten rein geritten.... Er war immer kontrolliert, er hat nie getrunken wie die anderen, er war immer nüchtern, er hat die anderen zum trinken veranlasst, er hat Informationen da raus gekriegt... Er bringt immer Dinge die selbst einen Gerhard Schröder überraschen; die Partys bei Carsten Maschmeyer, da erlebst du was das wirst du in deinem ganzen Leben nirgends sonst erleben. Es ist also nicht dann die Party, wo draußen Lufthansa-Catering-Service ein Buffet aufgebaut hat, das wirds da nicht geben. Das ist für - ärmere Leute."
Schröder, Wulf, dass er sie alle so fasziniert?
"Netzwerkverbindung aufbauen hat er gelernt von der Pike auf, heute nutzen das alle. Und heute profitieren auch alle davon."
Hinweis an die Zuschauer. Der Anwalt von Maschmeyer gibt bekannt: Sein Mandant verfolge mit seinen Kontakten keinerlei wirtschaftliche Interessen, sie seinen rein privater Natur (lol - wie war das mit dem Netzwerk und dem profitieren alle davon?)
Hier mietete sich Privat-Freund Bundespräsident Wulf in diese Maschmeyer-Villa auf Mallorca ein, für den Urlaub im vorigen Juli.
Dèjá-vu in Hildesheim - hier strömten die Freunde zusammen, als der Großmäzen Carsten Maschmeyer seinen Ehrendoktor bekam. Unter Polizeischutz, ein entrücktes Paralleluniversum.
August 2009
Frage an Wulf. Wie würden sie Herrn Maschmeyer als Menschen beschreiben?
Antwort:"Carsten Maschmeyer ist jemand der sich für andere Menschen in besonderer Weise interessiert und zwar ganz unterschiedlich, wir sehen's ja gleich wer alles da ist, ob Musik, Kultur, Sport, Politik."
Und sind Sie ihm auch freundschaftlich verbunden?
"Ja aus den Beziehungen ist eine Freundschaft geworden."
Freundschaft und Bussi, Bussi in der norddeutschen Tiefebene. Auch in Hildesheim, die aus den Illustrierten einschlägig bekannte Massenclique.
Unter Kanzler Gerhard Schröder, die Privatisierung der Altersvorsorge. Vom Staat auch noch großzügig gefördert. Für Anbieter wie den AWD, ein ganz neuer Milliarden-Markt.
Erfinder dieser neuen Renten, Arbeitsminister Walter Riester und der Regierungsberater Bert Rürup. Mit der neuen Riester- und der Rürup-Rente, können die AWD Berater gleich noch besser auch ihre anderen Produkte mit verkaufen. Ein Türöffner-Effekt. Maschmeyer selbst nennt die neue Altersvorsorge eine riesige Ölquelle und Riester bohrt mit. Lächelt auf AWD-Fotos (soviel zu "Beziehungen" und keine "wirtschaftlichen Interessen") mit AWD-Beratern.
Ein ehemaliger AWD-Berater erzählt ganz offen, wie hilfreich der Renten-Erfinder Walter Riester für das Maschmeyer-Unternehmen war.
"Der Herr Riester hat ja für den AWD eine Roadshow gemacht, also ist aufgetreten für den AWD, das heißt, was wir uns angehört haben wurde an vielen anderen Standorten auch gemacht. In Norddeutschland, in Süddeutschland, im Westen, im Osten, das heißt das der AWD den kompletten Vertrieb damit beschallt hat. Wenn der Kunde dann noch unentschlossen ist, wenn er noch eine Hilfestellung benötigt, dann kann man immer in seine Beratungsmappe ein solches Foto mit einpflegen. Dann sagt man: ach nur als kleine Randinformation, ich hatte ein persönliches Seminar mit dem Herrn Riester, ich konnte mit dem danach auch noch sprechen. Kucken Sie mal, hier das Foto. Und dann hatte man seine Kompetenz ja bewiesen."
Allein 2008, weist das Bundestagshandbuch über 20 Riester Auftritte für jeweils mindestens 7000 €uro aus. Darunter natürlich auch für den AWD.
Frage einer Reporterin an Riester:
Carsten Maschmeyer hat ja mit dem AWD unzählige Kunden, Kleinanleger in den Ruin getrieben. Unzählige, und für so jemanden geben Sie Ihren Namen, warum?
Antwort Riester:
"Entschuldigung, sprechen wir jetzt über AWD oder sprechen wir über Altersvorsorge, weil mit mir sprechen Sie über Altersvorsorge."
Reporterin:
Sie haben Ihren Namen diesem Rentensystem gegeben und jetzt als Privatmann bereichern Sie sich ...(Riester unterbricht) "Entschuldigen Sie, wer sagt Ihnen das ich mich bereichere?"
Reporterin:
(undeutlich) "machen Sie Ihre Vorträge unentgeldlich, haben Sie von AWD kein Geld bekommen?"
Riester:
"Ich mache viele Vorträge unentgeldlich, ich mach (Reporterin unterbricht mit der Frage: für den AWD auch)... schauen Sie, eine Frage wollten Sie mir stellen, jetzt kommen Sie die ganze Zeit, Sie wollen mit mir ne Diskussion über AWD, ich mache mit Ihnen keine Diskussion über AWD, sondern ich diskutiere hier und ich berichte den Menschen über die Riester-Rente."
Reporterin:
Na ja Sie haben ja beim AWD auch Vorträge gehalten zum Beispiel und geben den Mitarbeitern Urkunden mit (Riester nickt leicht bejahend mit dem Kopf), mit denen sie dann Werbung machen konnten. Ich will gar nicht über die Riester-Rente urteilen, aber sie verkaufen ja auch mit Ihnen als Werbefigur, schlechte Produkte. Warum lassen Sie das mit sich machen?
Antwort Riester:
"Stopp, ich bin noch nie zu einem Produkt oder bei einem Anbieter werbend aufgetreten. Werden Sie auch zukünftig nicht erleben."
So sieht es also aus, wenn Walter Riester keine Werbung macht.
Albrecht Müller (Experte für Lobbyismus und politische Korruption, Diplom Volkswirt und ehemals Planungschef im Kanzleramt) ist von seinem Parteifreund Riester entsetzt. Müller schrieb sogar mal vom Judas-Lohn den Riester jetzt kassiere.
Frage an Herrn Müller:
Wir haben Riester auf seine Auftritte bei AWD-Veranstaltungen angesprochen, da war er immer ganz empört und hat gesagt, dass sei keinesfalls Werbung sondern Information.
Antwort Herr Müller:
"Da ist schon komisch, wenn das nicht Werbung ist, dann weiß ich nicht viel wie man werben sollte, denn er tritt ja mit Vertretern auf und AWD ist im Hintergrund sichtbar. Er müsste sich mal anschauen, die Anzeige in SUPERillu wo er zusammen mit Maschmeyer und Rürup auftritt und wo Rürup und Riester sich die Hand geben und Maschmeyer geradezu segnend seine Hand dann darauf legt. Und alles drumherum ist reine Werbung für die Produkte Riester-Rente und Rürup-Rente. Ganz klar er unterstützt den Vertrieb von AWD."
Hat das dann auch, das der Riester da dann in Erscheinung tritt noch zusätzliche Effekte?
Antwort Herr Müller:
"Es ist doch so, dass wenn ein Finanzdienstleister mit einem Menschen über die Riester-Rente in ein Geschäft kommt, ein Vertrag abschließt, dass dann der Finanzdienstleister bei dieser Gelegenheit auch andere Produkte, Sachversicherungen und dergleichen verkaufen kann. Er (Riester, Arbeitsminister) ist eine Art von Türöffner für die Finanzdienstleister auch für andere Produkte."
Und Rürup? Zahlte sich für Maschmeyer aus das er sich mit Rürup zusammengetan hat?
Antwort Herr Müller:
"Mit Sicherheit zahlte sich das aus. Rürup hat immer noch ein Image des Wissenschaftlers und ein Mann mit einem solchen Image des Wissenschaftlers ist für einen Mann wie Maschmeyer, der eigentlich ein schlechtes Image haben müsste, wunderbar, das ist doch fantastisch, dann kann man diese Aktiengesellschaft ein ganz anderes objektives Image verpassen. Das ist der Grund"
Prof. Bert Rürup, der andere Renten-Erfinder. Mit ihm kooperiert Maschmeyer in einer eigens gegründeten Maschmeyer-Rürup AG. Ein Beratungsunternehmen auch für die Einführung neuer Versicherungen.
Rürup:
"Mir wird ja auch so eine Argument gegenüber gebracht. Jetzt wird ja gesagt Okay, jetzt vergoldet er das wofür er so geworben hat äh und äh das halt ich, so ein Vorwurf könnte ich entkräften aber der kann eigentlich im Kern nur aus'm kranken Hirn entstehen."
Wieso eigentlich? Jedenfalls taucht der Professor Rürup von der Maschmeyer-Rurüp AG an der Seite der Bundesfamilienministerin (CDU) auf. Ganz selbstverständlich. Als die das Konzept für eine weitere neue Pflegeversicherung vorstellte. Diese neue Versicherung kann den privaten Versicherungen zusätzlich an die 50.000 (!) Kunden pro Jahr bringen.
Frau Schröder (Bundesfamilienministerin):
"Ich sehe keine Interessenkollision und es ist ganz üblich, dass man sich extern Sachverstand hinzuzieht. Wie haben uns lediglich für einzelne Konzeptionen, haben wir uns auch extern für Sachverstand berufen."
Frage Reporter:
Glauben Sie denn, dieser externe Sachverstand von Herrn Rürup und Herrn Maschmeyer das sind neutrale Sachverständige?
Antwort Ministerin:
"Wir äh haben mit äh Leuten zusammengearbeitet die ähm anerkannte Fachleute auf diesem Gebiet sind und das ist üblich und das machen alle Ministerien wenn es um die Konzeption von Gesetzesvorhaben geht."
Reporter:
Aber Herr Maschmeyer ist doch immer noch quasi stark verbunden, der verdient ja noch Geld mit Versicherungen auch (Minsiterin bügt sich zu Boden um Ihre Akten aufzuheben und verlässt das Interview).
Was für ein Abgang.
Und Professor Bert Rürup von der Maschmeyer-Rurüp AG beteuert: er habe rein sachlich beraten.
Wenn ein Experte wie Rürup das Familienministerium bei der Einführung einer neuen Pflegeversicherung berät, was ist dagegen einzuwenden?
Antwort Herr Müller:
"Ja für unsere Gesellschaft hat es die Auswirkung, das nicht mehr sachlich entschieden wird was für diese Gesellschaft und die Menschen die hier leben richtig ist."
Würden Sie den sagen das Maschmeyer, der heute nicht mehr der Chef von AWD ist, heute noch davon nutzen hat?
Antwort Herr Müller:
"Ja er ist ja doch Miteigentümer des Eigentümers von AWD und insofern profitiert er immer noch."
Das muss man ja nahezu genial bezeichnen was Maschmeyer mit Riester und Rürup da gelungen ist.
Antwort Herr Müller:
"So ist es; Maschmeyer scheint mir der Prototyp zu sein äh, dafür wie man heute arbeiten kann wenn man viel verdienen will."
Wenn solche Mechanismen so funktionieren, das heißt das am Ende ja der Staat äh geradezu der Versicherungswirtschaft gefällig wird. Wie muss man so einen Prozess nennen, so ein Abhängigkeitsverhältnis?
Antwort Herr Müller:
"Also ich nenne das politische Korruption, zwar nicht im strafrechtlichen Sinne, aber es ist eindeutig so, dass hier politische Entscheidungen gefällt werden die dann privaten Interessen direkt zugute kommen."
Viel habe ich über Carsten Maschmeyer erfahren, zum Teil schlimmes. Und je mehr ich erfuhr, umso mehr Fragen habe ich an Ihn. Aber immer verweigert er sich. In Frankfurt bei einem Finanzkongress soll Maschmeyer auftreten, mein letzter Versuch.
Reporter findet Maschmeyer und spricht ihn an.
Guten Tag Herr Doktor Maschmeyer, Lütgert NDR, wann könnten wir ein Interview mal miteinander führen?
Maschmeyer antwortet nicht, deckt mit der linken Hand das Mikro ab.
Keine Antwort ist auch eine Antwort, sagt die Person die bei Maschmeyer steht.
Lütgert sagt: nee. Die Person sagt: doch. Lütgert erklärt nun welche Fragen er stellen würde im Interview. Als er sagte, natürlich würden wir auch über die umstrittene Rolle des AWD in 90er Jahren reden.
Maschmeyer dreht sich plötzlich zur TV-Kamera und sagt, würden Sie mich jetzt nicht bei der Vorbereitung nicht stören und geht auf den Kameramann zu. Man hört unverständlich, bitte hören Sie .... und haben Sie dafür Verständnis, der Kamermann weicht aus und filmt weiter, Maschmeyer geht an seinen kleinen Tisch zurück. Lütgert sagt noch im weggehen, nein habe ich nicht. Während der Veranstaltung rief Maschmeyer seinen Assistenten zu sich auf das Podium, Lütgert solle seine Fragen schriftlich einreichen dann bekäme er das Interview. Die Fragen habe ich geschickt, sagt Lütgert aus dem off. Fragen auch zu seinen Opfern.
Das Interview habe ich trotzdem nicht bekommen.
Für Carsten Maschmeyer scheint die Geschichte vorbei, er hat mit dem AWD hunderte Millionen €uro gemacht.


Eine Recherche der Redaktion Panorama


das Video wurde von tenforce bei You Tube veröffentlicht

Ich schwöre .... zu tricksen und zu täuschen, damit meine Taschen voll bleiben

Und sie grinsen und klopfen sich kräftig auf ihre Schultern, als wäre es ein ehrenwerter Herr.
Und sie haben ein neues Wort kreiert für Klüngel, man nennt es in der SPD jetzt "Einmischungsaufsichts Verbot" um den Klüngel (mal harmlos ausgedrückt) zu legalisieren.

Das Video wurde von ThePolitblogger veröffentlicht


Freitag, 14. Januar 2011

Betrachtungen zur Christenverfolgung...


Gott, so können wir es bei Moses nachlesen, beruft Abraham den Altvater zu Ur in Chaldäa (Mesopotamien) „Zieh hinweg aus deinem Land und deiner Verwandtschaft und deinem Vaterhaus in ein Land, das ich dir zeigen werde. Und ich werde dich zu einem großen Volk machen und ich werde dich segnen und werde deinen Namen groß machen und du wirst gesegnet sein. Ich werde segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen, und in dir werden gesegnet sein alle Geschlechter der Erde."

Das geschah etwa zweitausend Jahre vor Christus. Das jüdische Volk als Nachkomme Abrahams hat also seinen Ursprung in Gott, weil Er es vom Rest der Menschheit ausgesondert hat und Er ihm Seinen Segen verheißt, so daß in ihm alle Geschlechter der Erde gesegnet sein werden. So ist Israel groß von theologischer Größe.
Beruht nun aber die Größe Israels einzig auf seiner fleischlichen Abstammung von Abraham, in welcher dieses Volk gebildet ist in den Lenden des Altvaters? Oder beruht sie auf dem Glauben, den Abraham an die Verheißung Gottes hat?
Dies ist eine entscheidende Betrachtung.
Denn wenn der Segen Gottes für die fleischliche Nachkommenschaft Abrahams ist, so ist das jüdische Volk auserwählt und gesegnet unter allen Geschlechtern, weil es Sohn Abrahams ist. Wenn dagegen der Segen dem Glauben an die göttliche Verheißung vorbehalten ist, so hat die einfache fleischliche Abstammung kein Gewicht. Dann muss man von Abraham abstammen durch den Glauben an die Verheißung, das bedeutet, die Abstammung wäre eine geistliche, die auf dem Glauben gründet.
Worauf die Größe Israels beruht, nach den göttlichen Bestimmungen, zeigt Gott indem Abraham zwei Söhne erhält. Der eine wird von der Abrahams Sklavin Hagar in üblicher und natürlicher Weise geboren. Er bekommt den Namen Ismael.
Abrahams Frau Sarah hat keine Kinder erhalten, sie ist bereits im hohen Alter. Doch Gott verheißt Abraham noch einen Sohn den seine Frau Sarah empfangen soll. Und wie Gott versprochen hatte, gebar Sarah im hohen Alter gegen jede Hoffnung einen Sohn. Er wurde Isaak genannt.

Mit Isaak und seiner Nachkommenschaft bekräftigt Gott den Bund, den er mit Abraham geschlossen hat. Ismael erhält vom Herr einen materiellen Segen, indem er ihm verspricht, ihn zum Vater eines großen Volkes zu machen. Von diesem Ismael stammen die heutigen Araber ab, die sich scharf gegen die Einwanderung der Juden nach Palästina gewandt haben. Als Sohn der Sklavin Hagar, Isaak verspottete und ihn verfolgte, musste Abraham ihn auf Drängen seiner Frau Sarah und der Anordnung Gottes aus seinem Zelt weisen (Gen 21, 9-21).

Der Apostel Paulus, erklärt das Geheimnis Gottes, in Ismael und Isaak sind zwei Völker vorgebildet (Gal 4, 22-31). Ismael wird Abraham als erster geboren als natürliche Frucht seiner Sklavin Hagar – Bild der Synagoge der Juden, die sich rühmt von Abrahams Fleisch zu stammen. Isaak dagegen, der nach der göttlichen Verheißung, von der unfruchtbaren Sarah geboren wurde, ist das Bild der Kirche; die wie Isaak durch den Glauben an die Verheißung des Messias geboren ist.
Das in Abraham gebildete jüdische Volk wird eben nicht durch seine fleischliche Verbindung mit Abraham sein Heil erreichen können, sondern indem es den Glauben annimmt und an Christus glaubt. Der Geist ist es, der Leben schafft, wird Christus einmal später sagen, das Fleisch dagegen nützt nichts (Joh 6,64).
Dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin und einen von der Freien. Aber der der Sklavin wurde nach dem Fleische geboren, der der Freien hingegen wurde geboren aufgrund der Verheißung (Gal 4,22-23). Dieses Gleichnis bedeutet, dass die einfache Tatsache der fleischlichen Abstammung von Abraham in Ismael dargestellt ist, dem Sohn der Sklavin. Dagegen ist die Nachahmung Abrahams im Glauben an Christus durch Isaak, den Sohn der Verheißung erfolgt.
Man sollte also unterscheiden zwischen den wahren Kindern Israels, die ihn in seinem Glauben an Gott nachahmen, indem sie an Christus glauben (aus Isaak vorgebildet), und den Israeliten, die von Abraham dem Fleische nach abstammen, ohne ihn im Glauben nachzuahmen (durch Ismael vorgebildet).
Ismael verfolgte Isaak. Dazu der Apostel Paulus: Aber wie damals der nach dem Fleische Geborene den nach dem Geist Geborenen verfolgte, so ist es noch immer (Gal 4,29).
Es drückt eine theologische Notwendigkeit aus, dass Ismael Isaak verfolgt, die Synagoge die Kirche verfolgt, die Juden die Abraham nur dem Fleische nach verbunden sind, die Christen verfolgen, die ihrerseits die wahren Kinder Israels sind, die ihm im Glauben an Christus verbunden sind.
Das gleiche Geheimnis enthüllen uns die beiden Söhne, die der Herr dem Altvater Isaak schenkte: Esau und Jakob.
Wenn nämlich dieses Volk, demütig wie Abraham, an Christus glaubt, der seine Abstammung heiligt, ist es berufen Stamm eines grünenden Ölbaums zu sein, welcher ist die Kirche in Jesus Christus. Wenn dagegen ein Teil dieses Volkes im Stolz auf seine Abstammung den Messias verwirft, ist es berufen, Wurzel eines wilden Weinstockes zu sein, der nur die sauren Früchte der Sünde trägt.
Isaak hatte für seine Frau zum Herrn gefleht, denn die war unfruchtbar. Der Herr erhörte ihn und seine Frau Rebekka wurde guter Hoffnung. Die Kinder stießen einander im Mutterleibe; da sprach sie:“Wenn dem so ist, wozu lebe ich dann noch?“ Sie ging hin, den Herrn zu befragen. Der Herr antwortete ihr:“Zwei Völker sind in deinem Schoß; zwei Nationen werden sich aus deinem Leibe lösen; die eine Nation wird stärker sein als die andere, die ältere wird der jüngeren dienstbar sein.“ Die Zeit kam heran, dass sie gebären sollte; es waren Zwillinge in ihrem Schoße. Der erste, der hervorkam, war rötlich, ganz mit Haaren bedeckt wie ein Mantel. Man nannte ihn Esau. Danach kam sein Bruder, dessen Hand hielt die Ferse Esaus fest. Man nannte ihn Jakob. In seinem Brief an die Römer, enthüllt uns der Apostel Paulus das Geheimnis des jüdischen Volkes, wie Esau der Ältere dem Fleische nach, das jüdische Volk ist, das mit Abraham allein durch Blutsbande verbunden ist und Jakob, der jüngere Bruder die Kirche ist (gebildet aus Juden und Heiden). Weil sie im Glauben mit Christus verbunden ist, dem Esau vorgezogen wird. Und so erfüllen sich die Worte der Schrift: Ich habe Jakob geliebt, Esau aber gehasst. Und so besiegt die Kirche die Synagoge, obgleich die Synagoge wie Esau ihren Haß festhält und ihrem Herzen sagt: Ich werde meinen Bruder Jakob töten (Gen 27,41).

Je höher aber die Größe Israels erhoben wird, die in Christus vorbestimmt ist, umso größer muss auch seine Treue zu Christus sein. Unglück über dieses Volk, wenn es dazu käme, dass es DEN verwirft, der sein Heil ist. Es wird dann weiterhin das Erste sein, aber das Erste im Bösen. Und es wird aus diesem Volk hervorgehoben, was auch immer in der Welt am boshaftesten und verkommensten ist.
Judas der Verräter, war Jude, auch Annas und Kaiphas, jüdisch ist das Volk, das sich am Blut des Erlösers ergötzte und rief: Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder! Das größte Verbrechen aller Zeiten, die Ermordung des Gott-Menschen, ist von diesem Volk begangen worden, weshalb es den Namen „untreu“ verdient.

Christen in Israel

153.000 Christen leben zur Zeit in Israel. Im Jahr 2000 waren es 142.000 Christen. Die meisten Christen in Israel sind Araber (80,4%) und der Rest setzt sich aus russischen und äthiopischen Christen zusammen. In Israel ist man gut informiert, das Durchschnittsalter der Christen beträgt 29 Jahre und die christliche Familie hat zwei Kinder. Eine säkular-judische Familie hat 2,2 Kinder und eine moslemische Familie 2,8 Kinder.
In Israel ist es verboten Bibelmission zu betreiben.


Donnerstag, 13. Januar 2011

Zensur in Deutschland

Diesmal hat es Helmut Schröcke erwischt. Sein Buch „Der zweite Weltkrieg“ wurde auf den Index gesetzt und ist damit jugendgefährdend.
Über Schröcke finden Sie viele Aussagen im Netz. Man muss ihn schon lesen um wirklich ein Urteil zu fällen. Die Indizierung in der bunten Republik kann auch als politische Steuerung betrachtet werden. Und wie schnell man ein Nazi ist, wissen die Bürger seit dem Kölner Demokratieverhalten im Mai 2009 das Standards setzte wer das sagen auf der Straße hatte. Und die Polizei schaute zu wie Bürgerrechte missachtet wurden, weil die damaligen Stadtmachthaber Angst hatten vor der Konkurrenz. Die Konkurrenz ist geblieben ...





Es geht los ...

der Angriff auf das Internet erfolgt dank Steilvorlage Wicialeaks.
Die UN prüft (so harmlos kommt die Veränderung daher), ob die Einrichtung einer zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe um das Internet zu (festhalten) harmonisieren notwendig ist. Gemeint ist natürlich zu regulieren. Brasilien hat diesmal den Trumpf ausgespielt, sagt man uns. Damit beginnt ein neuer Kampfschauplatz um die Globalisierung der neuen Weltordnung. Und Sie sind live dabei, wie werden Sie sich diesmal verhalten? Wieder nur Verschwörungstheorien, das Internet muss wirklich zensiert werden, die vielen Kinderpornos, ich habe nicht zu verbergen, Terroristen bemächtigen sich dem Internet, es liegt eine unmittelbare Gefährdung der nationalen Sicherheit vor, mein Gott die Welt geht nicht unter wenn das Internet zensiert würde, im Internet seht sowieso zu viel Mist drinnen da kann ruhig mal aufgeräumt werden.
Also, wie werden Sie sich verhalten?
Man wird uns alle testen ob Widerstand vorhanden ist, wenn der Angriff auf die letzte Struktur für Rede- und Meinungsfreiheit geschieht. Lesen Sie doch mal ein bisschen bei Dissidenten nach, vielleicht bekommen Sie ein Gefühl was wirklich geschieht auf der Kugel mit den von Freimaurern installierten Menschenrechten.
Vertreter Brasiliens haben die UN aufgefordert einen weltweiten (!) Standard für Internetinhalte zu entwickeln. Früher waren es Raubkopien im Netz, Sie erinnern sich? Das hat die Menschen nicht wirklich bewegt. Heute sind es Terroristen und Wikileaks (die natürlich getötet werden müssen, hallo Frau Palin).
Der Fake 9/11 lief saugut, warum nicht beim Internet die gleiche Methode anwenden, wenn jemand was merkt – alles Verschwörungstheorien. Die übrigens auch per Gesetz mundtot gemacht werden können, kommt auch noch, Sie werden es wieder live erleben. Und wie verhalten Sie sich dann wieder?
Nicht Brasilien spielt dabei eine Rolle, schauen Sie bitte auf unsere Befreier, denn dort ist die Übernahme des Internets im vollem Gange.
Das wird ein richtig bewegendes 2011.




Der „dumme“ Stromverbraucher und der kleine Papiertiger

macht es möglich, dass die Stromerzeuger und nicht zu vergessen unsere super Regierung ständig am Strompreis drehen können.... nach oben versteht sich.
Doch von vorne.
Das Bundeskartellamt und sein Abschlussbericht.
 Gegenstand der Untersuchung sind die Wettbewerbssituation und die Preisbildung auf den deutschen Stromerzeugungs- und Stromgroßhandelsmärkten in den Jahren 2007 und 2008. Und Präsident Mundt behauptet vollmundig:“„Durch die Sektoruntersuchung haben wir entscheidende Fragen zu den Markt- und Wettbewerbsprozessen auf den Stromgroßhandelsmärkten klären können. Wir haben damit eine wichtige Grundlage, um möglichen Missbrauch von Marktmacht aufzudecken und zu verhindern.“ 
Bitte merken; aufdecken und verhindern.
80 Prozent des Erstabsatzmarktes teilen sich weiterhin vier Unternehmen (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW). 
O-Ton Bundeskartellamt:
Auf der Grundlage umfangreicher Ermittlungen zum Angebotsverhalten an der Strombörse sowie zur Einsatzsteuerung von mehr als 340 Kraftwerksblöcken hat das Bundeskartellamt untersucht, ob es Hinweise dafür gibt, dass Unternehmen Kraftwerkskapazitäten zurückgehalten haben, um den Preis an der Strombörse nach oben zu treiben. Eine systematische und gravierende Zurückhaltung von Erzeugungskapazitäten ließ sich auf Grundlage der untersuchten Daten zur Kraftwerkseinsatzsteuerung und zur Kostensituation der einzelnen Kraftwerke nicht nachweisen. Gleichwohl hat die umfassende empirische Analyse des Marktgeschehens gezeigt, dass die großen Erzeugungsunternehmen Anreiz und Möglichkeiten haben, den Strompreis durch missbräuchliche Kapazitätszurückhaltungen erheblich zu beeinflussen. Die Sektoruntersuchung hat die zentralen Ansatzpunkte für eine kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht in diesem hoch komplexen Markt zu Tage gefördert. Es wurde eine Vielzahl von Fragen aufgeworfen , die einer weiteren Diskussion und der Klärung durch die Stromerzeuger bedürfen.

 Haben Sie es gelesen? Gleichwohl hat die umfassende empirische Analyse des Marktgeschehens gezeigt, dass die großen Erzeugungsunternehmen Anreiz und Möglichkeiten haben, den Strompreis durch missbräuchliche Kapazitätszurückhaltungen erheblich zu beeinflussen.
 Es gibt also einen Anreiz, der ist ja auch eindeutig vorhanden und es gibt Möglichkeiten durch missbräuchliche Kapazitätszurückhaltungen den Strompreis erheblich zu beeinflussen. Sagt das Kartellamt!
 Dann fragt man sich doch, wenn das bekannt ist, warum unternimmt es dann dagegen nichts, das Kartellamt. Warum weinerlich eine Unmöglichkeit Hinnehmen, wo bleibt der Biss? Man hat zentrale Ansatzpunkte „für eine kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht .... zu Tage gefördert.“  Und weiter wird gesagt, dass die Zukunft gebietet das Angebotsverhalten an der Strombörse wie auch die Kraftwerkeinsatzsteuerung einer effektiven Aufsicht durch die Wettbewerbsbehörden zu unterstellen. Einer effektiven Aufsicht! Also ist sie zur Zeit nicht vorhanden. Wir nähern uns immer mehr der Politik, merken Sie das? 
In der Hauptsache im Bericht des Kartellamtes liest man den Missbrauch durch Kapazitätszurückhaltungen. Das ist schon ein starkes Stück.
Haben Sie noch den politischen Deal mit dem AKW-Betreibern in Erinnerung. Die Rede von Gysi danach ist lesenswert (im Suchfeld im Blog, rechte Spalte, Gysi eingeben). Nichts anderes passiert im Segment des Strompreises.

O-Ton Kartellamt:
Die Sektoruntersuchung verdeutlicht, dass aufgrund der Besonderheiten der Stromerzeugungs- und Stromgroßhandelsmärkte eine  ausschließlich retrospektive Analyse der Preisbildungsmechanismen viele Schwierigkeiten mit sich bringt. Insbesondere leidet die Validität der Daten darunter, dass die Unternehmen ex-post nicht immer in der Lage sind, die erforderliche Datenqualität zur Verfügung zu stellen und Besonderheiten des Kraftwerkseinsatzes  zu erklären. 
Aus diesem Grund ist eine zeitnahe und kontinuierliche Erhebung von Daten und Informationen, die die Preisbildungsprozesse auf den Strommärkten beeinflussen, für eine effektivere Missbrauchsaufsicht über diese Märkte unerlässlich. Die
Datenqualität und Datenkonsistenz können durch eine Vorab-Festlegung der zugrunde zu legenden Datendefinitionen und –formate sowie den 
regelmäßigen Dialog mit den Unternehmen deutlich verbessert werden. Auch würde es eine kontinuierliche Datenabfrage ermöglichen, die Daten zeitnah zu plausibilisieren und Auffälligkeiten kurzfristig nachzugehen. Nur so können Verstöße auf den Stromerzeugungs-  und Stromgroßhandelsmärkten schnell festgestellt und von den zuständigen Behörden sanktioniert werden.
Die von der Bundesregierung in ihrem Energiekonzept und ihrem 10-Punkte-Sofortprogramm geforderte Einrichtung einer Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt sollte daher zügig auf den Weg gebracht werden, nicht zuletzt um das Vertrauen der Verbraucher in die Funktionsfähigkeit der Energiemärkte wiederherzustellen bzw. zu stärken.

Zügig auf den Weg gebracht werden, bei dieser Bundesregierung, einer Lobby treuen Regierung, deren Minister das Geschreibsel und die Vorgaben der Konzernwelt, wortwörtlich übernehmen und dann grinsend vor die Mikrofone treten und sagen, wir waren sehr erfolgreich und haben die Rechte des Verbrauchers eingefordert und bla bla bla. Das nennen diese REGIEREN!
Niemals, noch mal für Sie, niemals wird diese Regierung effektiv etwas für den Verbraucher, sprich Bürger des Landes tun. Mit Scheingefechten und ein bisschen Lack in einem Gesetz hier und da, suggeriert man eine Verbesserung, noch dreister, man spricht sogar von Reform (lach).
Der „dumme“ Stromverbraucher hat dabei die Mittel des Widerstands selbst in der Hand. Sein Geld! Kartellamt und Strommarktkenner haben es mehrfach erwähnt – wechseln ist das Gebot der Stunde.
Es ist wie mit den Dioxin-Eiern, der Verbraucher ignoriert eine Chance und glaubt nicht an das Mediengeschrei dazu. Der Absatz ist nicht zum erliegen gekommen. Da sollte er aber sein, denn nur wenn der Verbraucher die rote Karte zeigt (durch Kaufverweigerung) wird sich wirklich etwas bewegen. Nur über das Geld kommt an die Veränderung heran. Auch hier wird wieder herum gelabert und herum gefordert und keiner macht wirklich etwas. Die geschädigten Betriebe, die im Glauben „sauberes“ Tierfutter gekauft zu haben, zahlen die Zeche. Der Verursacher ist einfach in Konkurs gegangen. Basta. 
Zurück zum Strom.
Dort gibt es Subventionen in dreifacher Millionenhöhe von Euros, dort gibt es Steuerprivilegien. Das alles zählt nicht bei der Aufrechnung und die Systempresse ringsherum flötet: Kunden zahlen weiter teuren Strom.
Das Kartellamt sagt uns also, es gab 2007 und 2008 keine Kraftwerke die gezielt heruntergefahren wurden, es sagt uns aber auch gleichzeitig, die Daten müssen zeitnah und kontinuierlich erhoben werden, ja was denn nun? Das Kartellamt stellt sogar fest, die Hebel den Strompreis missbräuchlich zu beeinflussen sind vorhanden NUR sie haben nichts gefunden, zumindest 2007 und 2008. Was soll denn dann das Ganze?
Wir Erinnern uns:
Was haben uns denn unsere Angestellten beim Strom versprochen?
Die Politik hatte den Bürgern durch Aufhebung der Preisbindung (raten Sie mal wer da in der Arbeit sehr erfolgreich war? Kein Wunder bei hörigen Politikern) würde es zu einem Wettbewerb kommen und dadurch der Strom billiger werden. Narrhallamarsch bitte! Ja nee is klar und beim Schnitzel muss man zuerst das Fleisch tot klopfen. Bitte HIER lesen, wir haben 2007 darüber berichtet, was heute einen Persilschein durch das Kartellamt erhalten hat. Oder lesen Sie HIER aus dem Tollhaus, von wegen soziale Marktwirtschaft. Schon vergessen wie blamabel das Kartellamt, unser kleiner Papiertiger im Jahr 2007 eingebrochen ist – bitte HIER lesen.
Zum Abschluss, tut mir leid ich habe es satt, können Sie HIER die Milchmädchenrechnung am Beispiel von E.ON nachlesen (ebenfalls 2007 von uns geschrieben) den offenen Brief an Herrn Bernotat (war mal Chef von dem Konzern) lesen, der behauptet der Strom sei zu billig.
Und damals wie heute, schauen Sie auf die Bilanz der Stromerzeuger und dann stellen Sie zweifellos die riesigen Gewinne fest und denken bitte mal nach. Und 2007 hat man bereits festgestellt, die Strompreise sind in den letzten sieben Jahren um über 50 Prozent gestiegen. Aber sicher haben Sie das auch bereits vergessen. Schauen Sie mal HIER nach bitte.


HIER der Bericht des Bundeskartellamt.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Die alternative Tagesschau vom 11.01.2011


Die Themen:
Neue Zweifel an Selbstmordthese im Fall Kirsten Heisig

Österreichisches FPÖ will rigorosen Kurs gegen Zuwanderung verschärfen

Schweiz soll sich in EU-Strommarkt integrieren (laut Herrn Oettinger, EU-Kommissar)
Wenn die Schweiz sich dazu nicht anpasst, bleibt sie eben außen vor. Ist er nicht ein schöner Demokrat der Herr Kommissar? Bilaterale Verträge werden nicht erlaubt, Basta.
EU Drohungen von einem Kommissar der nicht vom EU-Volk gewählt wurde.

Wunderwaffe gegen Piraten entwickelt

China produzierte 2010 abermals mehr Gold

Foltervorwürfe gegen die USA (Bradley Manning)

US-Basis „Area 51“: massiver Sicherheitsausbau

Das Video wurde bei You Tube von vestinakopp veröffentlicht

So wird das Jahr 2011

Das Video wurde von ARD veröffentlicht bei You Tube

Dienstag, 11. Januar 2011

Respekt Frau Käßmann


„Nichts ist gut für Afghanistan“, und Herr Theodor hat das nachsehen, sag Halleluja. Denn Kundus-Theodor will schon wieder in den Kundus fliegen und wieder mit einer Frau auf der Kriegsshowbühne auftreten. Der Mann liebt das mediale Getümmel um seine Person. Nur diesmal hatte eine Frau mehr Rückgrat. Margot Käßmann, sagte nein zur Einladung des Bundesdeutschen Verteidigungsminister mit ihm nach Afghanistan zu fliegen.
O-Ton Käßmann:
„Es geht immer wieder nur um militärische Lösungen. Was ich als Christin erneut anmahne, ist die Erkenntnis, dass man mit Waffen keinen Frieden schaffen kann.“
Man hat diese Frau im fast amerikanisierten BRD-Betrieb aufgrund eines menschlichen Fehlers, fertig gemacht. Herr Friedman durfte wieder kommen, Frau Käßmann nicht. Da war die Moralschranke dann zu hoch, sag Halleluja. Die Kommentare in der Systempresse sprechen Bände. Zwei Kilometer war sie nach Restaurantbesuch von ihrer Wohnung entfernt ( sie wollte nicht mit dem Fahrrad fahren, die Straßen waren vereist // ist unerheblich da auch mit dem Fahrrad im alkoholisierten Zustand nicht gefahren werden darf). Sie hat daraus ihre Konsequenz gezogen und ist zurück getreten, also auch hier Rückgrat, vom dem sich die Herrschaften in der Politik eine Scheibe abschneiden können. Alles das zählt nicht mehr.
Nun wollte Herr Theodor sie zum Truppenbesuch in Afghanistan einladen, sie lehnte ab. Kein Mandat, noch Amt, sagte sie hätte sie dafür. Deshalb Respekt Frau Käßmann.

Und Herr Theodor?
Der sucht bereits nach einer neuen Reisebegleitung, schließlich braucht das bunte Land bunte Bilder vom Krieg... äh vom nicht internationalen bewaffneten Konflikt, sag Halleluja. Im Irak sind Einemillionvierhunderteinundzwanzigtausendneunhundertdreiundreißig Iraker getötet worden. Wie viele Tote müssen es denn werden in Afghanistan, bis den Systemfiguren es genug ist? Für Herrn Struck war das anscheinend von Anfang an uninteressant, als der die Verteidigungslinie bis nach Afghanistan zog. Die Toten oder besser gesagt die möglich Toten spielen in der Politik keine Rolle. Und immer wieder fallen die dummen Massen auf die „besorgten“ Politiker herein, sag Halleluja. Wie viele Nationen kämpfen denn in dem nicht internationalen bewaffneten Konflikt? Nicht international, sagte Herr Westerwelle. Ganz einfach, alle Taliban kommen aus Afghanistan, und die Beschützer sind von der Nato,ergo, kein internationaler Konflikt. Wenn Rechtsanwälte Krieg spielen kommt so etwas dabei heraus und Sie haben das mit ihrer Wählerstimme in die Wege geleitet, sag Halleluja. Weder Herr Theodor noch Herr Westerwelle werden Ihnen sagen, dass die ISAF-Mission maßgeblich zur Eskalation beiträgt, indem sie eine quasi-koloniale Besatzungs- und Ausbeutungsstruktur etabliert hat und diese militärisch absichert. Das völlige Versagen die katastrophale humanitäre Situation zu verbessern, sondern stattdessen den Interessen westlicher Konzerne und dem militärischen – Kampf gegen den Terror Priorität einzuräumen, ist ein Grund dafür, warum inzwischen diese Truppe völlig diskreditiert ist. Und Herr Theodor, Herr Westerwelle wollen dann auch noch, dass die Bevölkerung ihre „Konfliktsoldaten“ liebt und anerkennt. Das Volk wollte nie diesen „Konflikt-Einsatz“, es waren Politiker und Konzerne. Inzwischen wissen unsere Systemfiguren (ähnlich wie am verfaulten Konstrukt EU), ein Scheitern des Afghanistan-Einsatz hätte die Folge, das Ansehen des Bündnisses NATO beschädigt. Deshalb darf und wird diese Allianz nicht scheitern um zukünftige Kriege nicht zu verhindern lassen durch den Fall „Afghanistan“. Selbst wenn die Systemfiguren möchten (und es gibt hinter der Hand viele die möchten) diesen Wahnsinn sofort zu beenden. Es wird aus dem genannten Grund nicht gemacht. Also durch und weiter Tote produzieren, sag Halleluja.

Montag, 10. Januar 2011

„Der Theodor, der Theodor, der fliegt bei uns am Kundus vor...“

Nicht immer, denn nun haben auch andere die Showbühne am Kundus entdeckt. Jetzt kam Guido Westerwelle im Kundus an. 
Die Kulisse ist aber auch sowas von verlockend. Markige Soldaten mit Bärten als wären es Freischärler, imposante Pose für Bilder die dann in der Heimat von der Systempresse gezeigt werden. Der Außenminister ganz in Zivil gekleidet, im Gegensatz zu Theodor dem Verteidigungsminister, der  in salopper Reisemontur (O-Ton Systempresse) in Afghanistan einfliegt und immer nette Gäste mitbringt. Zum Beispiel seine Frau, den Wurst werbenden Kerner mit mobiler Talkshow und immer dabei – die Presse. Ein Besuch ohne Bilder ist kein Besuch.
Was unsere SoldatenInnen alles aushalten müssen. Vorne den Taliban und im Rücken politischen Besuch. Mancher Besuch riecht irgendwie schlecht. Besonders dann, wenn der Besucher es als Bühne für seine Selbstdarstellung benötigt, egal welche Motivation ihn dazu trieb oder welchen Einflüsterungen seines Stabes folgte. Und was hatte Westerwelle für ein Geschenk der afghanischen Regierung mitgebracht. Durch einen großzügigen Vertrag verzichtet Deutschland auf 17 Millionen Dollar alter Darlehen aus DDR-Vergangenheit (so die Systempresse gestern).
Zur Erinnerung:
 Es gehe um einen Betrag von 11,9 Millionen Euro, sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums in Berlin. Sie stammten noch aus alten Handelsforderungen der früheren DDR gegenüber Kabul. Der Pariser Club hatte mitgeteilt, seine 19 Mitglieder würden Afghanistan seine Schulden von gut einer Milliarde Dollar (gut 727 Millionen Euro) vollständig erlassen. Mit rund 108 Millionen Dollar waren die USA einer der größten Gläubiger des Landes. 

Die Gläubigerstaaten Afghanistans haben dem Land weitere Schulden in Höhe von 10,4 Milliarden Dollar (8,2 Milliarden Euro) erlassen. Das teilte das US-Außenministerium am Freitag in Washington mit. Die Entscheidung sei bereits am Donnerstag im Pariser Club gefallen.
Damit wurden Afghanistan bisher 92 Prozent seiner Schulden an Deutschland, Russland und die USA erlassen. Die drei Gläubigerstaaten hatten dem Land im Jänner einen vollständigen Schuldenerlass zugesagt. Die Regierung in Kabul schuldet den Angaben zufolge allein den USA etwa 108 Millionen Dollar

Die USA, Russland und Deutschland sind übereingekommen, Afghanistan zusätzlich eine Milliarde Dollar Schulden zu erlassen.
Wie das US-Finanzministerium am Mittwoch (Ortszeit) weiter mitteilte, profitiert Afghanistan damit von der internationalen Initiative für hochverschuldete arme Länder (HIPC), die von der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) umgesetzt wird.
Vergangene Woche hatten die beiden Finanzinstitute verkündet, dass Afghanistan sich für dieses Programm qualifiziert habe, das den Abbau von Auslandsschulden im Gegenzug für Wirtschaftsreformen vorsieht.


Was für ein Zahlenschwurbel uns da vor die Füße geworfen wird. Und wie Afghanistan im Gegenzug, zumindest hat man uns das immer offiziell über die Systempresse als Bedingung gesagt, Afghanistan würde dafür im Gegenzug Wirtschaftsreformen vorsehen. Nun ist vorsehen ja ein etwas schwammiger Begriff im Milliardengeschenk. Wirtschaftsreform bedeutet, Zugang des Westen und der Hochfinanz zu den Ressourcen des Landes um damit Geschäfte und Geld zu machen. Deshalb müssen auch die Grenzen mit u.a. Deutschen Soldaten gesichert werden, damit die Handelswege  der freien Marktwirtschaft frei bleiben. Wem allerdings diese Marktwirtschaft wirklich nützt und dient, das wird durch unsere Angestellten nicht verraten. Nicht ganz richtig, denn Horst Köhler hat uns da einen kleinen Lichtblick genannt wozu Militär in heutiger Zeit gebraucht wird.
Flucht, nannte ein Systemblatt die Reise des Außenminister an die Deutsche Kampffront. Flucht vor der Misere in der Partei, die Unfähigkeit sich selbst als Auslöser der Misere zu erkennen, die Weigerung über die Probleme der FDP und des Vorsitzenden darüber zu reden. 
Eine Flucht ist es nicht, denn er kommt ja wieder. Es ist ein Ausweichen, vielleicht Ratlosigkeit was man, sprich Außenminister, unternehmen soll um wieder der Strahlemann und von allen geliebt zu werden. Dabei ist es so einfach! Löse die Wahlversprechen ein. Punkt!



Revolutionen - Eine Gebrauchsanleitung


Für eine erfolgreiche und friedliche Revolution braucht es drei Voraussetzungen:
  1. Geschlossenheit aller Beteiligten
  2. Kompletter Gewaltverzicht
  3. Eine gute Strategie

Und die Bereitschaft von anderen bereits erfolgreich durchgeführten Revolutionen zu lernen. In diesem Video können Sie das sehen. Das gemeinsam aufstehende Volk hat immer gewonnen. Na wenn das keine Hoffnung ist?

das Video wurde bei You Tube von germanicfolc veröffentlicht

Das kühne Kapital


Sagen wir es einmal so; auch der politische Gegner verdient Respekt, wenn er recht hat.
Wir haben beim politischen Gegner der Regierungsparteien einmal nachgeforscht und interessantes entdeckt. Das was diese Systemfigur des Kommunismus/Marxismus und Protagonist der einstigen Arbeiterbewegung über das Kapital, wie hier zitiert, gesagt hat, passt elegant auf die Finanzkrise, auf Banken und Bankster auf den Zustand Europas, auf das was Sie täglich in der Presse an Schlagzeilen lesen, kurz auf alle Skandale in Politik und Wirtschaft.
Denn Politik ist Wirtschaft, ist Hochfinanz, ist Konzernwelt, ist Globalisierung.

„Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechenden Profit wird Kapital kühn.
Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden;
20 Prozent, es wird lebhaft;
50 Prozent, positiv waghalsig;
für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß;
300 Prozent; und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.“
(Karl Heinrich Marx 1818 -1883)

Nichts hat sich an das oben gesagte bis heute geändert, im Gegenteil.


Samstag, 8. Januar 2011

Taufstelle Jesus am Jordan wieder zugänglich


Und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufst du denn, wenn du nicht der Christus bist, noch Elia, noch der Prophet?
Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe in Wasser, aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt.
Der ist's der nach mir kommt, welcher vor mir gewesen ist, dessen ich nicht wert bin, daß ich seine Schuhriemen löse.
(Apostelgeschichte)

42 Jahre hat es gedauert, bis Christen und Jesus-Anhänger wieder an die original Taufstelle am Jordan bei Quasr el-Yahud betreten dürfen. Die Gegend östlich von Jericho befindet sich in einer geschlossenen Militärzone und liegt direkt im Grenzgebiet von Israel und Jordanien. Nun können die Pilger von der israelischen als auch der jordanischen Flussseite an die Taufstelle gelangen.