Dienstag, 13. September 2011

Die alternative Tagesschau vom 12. September 2011

Die Themen:
Korruption: Erhielt französische Regierung Geldkoffer aus Afrika?
BND: Verhältnis zu Bundesregierung schlecht wie nie zuvor
USA: »Weltpolitik auf Lügen gebaut«
9/11: Die meisten Bürger glauben offizielle Version nicht
Gaddafi-Sprecher: Libyenkrieg lohnt sich besonders für Frankreich
Banken-Kollaps: Frankreichs Banken droht Herabstufung
Schuldendrama: Griechenland nicht mehr zu retten
Griechenland-Krise: Schäuble bereitet Notfallplan vor
Griechenland-Krise: »Keine Denkverbote mehr«
Massendemonstrationen: Griechen wollen nicht mehr sparen
UN-Blauhelme: Sexualverbrechen durch Soldaten steigen
Geheimbericht: HSH Nordbank setzte Detektive auf Journalisten an
Düngemittel mit Uran belastet: Bundesregierung bleibt gelassen





„Wozu benötigt dieses Land eigentlich noch die FDP?“

Lachen ist gesund, also das Video ansehen und ...


Mensch Uli, was hast du denn gemacht? (Deppendorf mit Kopfverband)
Ich war im Urlaub in Griechenland.
Ja was war da?
Da habe ich nach unserem letzten Essen dem Wirt gesagt, er soll die Rechnung vom Rettungsschirm abziehen.
Und dann?
Dann habe ich gesagt, er soll das Trinkgeld von der Rente seiner toten Großmutter nehmen.
Und dann?
Dann kam der Krankenwagen.
Ja Uli, wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Gyros schmeißen.




Quelle: You Tube / DieBananenrepublik

SPD warnt intern eindringlich vor der Kommunikation mit dem Bürger


Die Abgeordneten werden zur Zeit mit E-Mail und Briefen regelrecht zugeschüttet. Viele Bürger wollen von ihren Abgeordneten direkt erfahren, wie sie sich im Bundestag dafür einsetzen, dass die Umwandlung der EU in eine Transferunion mit Haftungsgemeinschaft verhindert wird. Ja oder Nein. Der Bürger nimmt sein demokratisches Recht direkt bei seinem Abgeordneten wahr, schließlich wurde er als ihr Vertreter in den Bundestag gewählt. Die aufgeweckten Bürger wollen einfach wissen wie ihr Abgeordneter sich dazu verhält.

Die Welt online hat, so nach eigener Aussage, bei allen Bundestagsfraktionen darüber nachgefragt wie viele Mails und Briefe insgesamt zu dem Thema eingegangen sind. Geantwortet haben bis auf eine Partei alle NUR die SPD (WO sagt trotz mehrfacher Nachfrage) erteilten darüber keine Auskunft. Vielleicht muss erst ein Bürger die SPD dazu befragen?
Festhalten, wird noch besser.
Die WO (Sie können den Artikel dazu HIER lesen!) schreibt, dass die SPD intern eindringlich vor der Kommunikation mit dem Bürger warnt. UNGLAUBLICH!
Damit wird diese Partei zu einer unglaubwürdigen Gruppe die es nicht verdient im Bundestag zu verbleiben.
Die SPD Fraktion, so schreibt WO, hat in einem Schreiben an ihre Abgeordneten aufgefordert den derzeit eingehenden Massenbriefen nicht auf die Frage zu reagieren:
Werden Sie sich als Abgeordneter des Deutschen Bundestages dafür einsetzen, dass die Umwandlung der EU in eine Transfer- und Haftungsgemeinschaft verhindert wird?
Und die Fraktionsführung bittet:
„Wir raten Euch, weder an dieser Umfrage teilzunehmen noch auf das Schreiben zu reagieren.“

Deutschland im Jahr 2011, wenn noch irgend eine Führungsfigur der SPD das Wort Demokratie, Volksvertreter oder wir sind für die Bürger im Lande da, in dem Mund nimmt: glaubt ihnen nicht mehr. Besser kann die SPD nicht sagen – ohne Worte an die anfragenden Bürger, was sie eben von den eigenen Bürger im Lande hält. Pfui Teufel.

Montag, 12. September 2011

11. September - 10 Jahre danach - Junge sagt seine Meinung



Quelle: You Tube / rampfo64

Der Aufschwung ist da


Haben Sie die Kanzlerin noch im Ohr? Haben Sie Wirtschaftsminister FDP Brüderle noch im Ohr? Haben Sie noch die SPD und die Grünen im Ohr?
Sie alle schrien noch vor ein paar Monaten der Aufschwung ist angekommen und jeder hatte ihn für sich persönlich gepachtet. Die SPD in der Agenda 2010, Brüderle nannte ihn „Aufschwung XL“ und noch vor ihrer Sommerpause lobte sie sich selbst für den tollen Aufschwung und ging in den Urlaub, zurück ließ sie kopfschüttelnde Bürger.
Und wieder haben viele BRD-Bürger ihnen geglaubt, wie sie fast alles stoisch hinnehmen und glauben was da herum gesagt wird. Und dann die „Experten“, die wieder mal daneben lagen (Ausnahmen gibt es) und die Systempresse schreibt schon wieder Blödsinn: Die Fast-Stagnation der deutschen Wirtschaft habe die Experten überrascht. Sag Halleluja, es ist eine Naturkatastrophe.
Jetzt wird ebenso ein Schmarrn erzählt wie vom Aufschwung, nun läge es an der Konjunkturangst. Früher sagte man den Bürger via TV (und man war sich nicht zu Blöd an der Tankstelle einen brauchbaren Spießbürger aufzutreiben der das alles auch noch bestätigte und immer dann wenn Ferienzeit überraschend hereinbrach) es wäre das schlechte Wetter, oder eine demonstrierende Bürgerbewegung und so weiter. Heute ... *lach * heute wechseln die Spritpreise im Stundentakt und keiner regt sich mehr auf. Es wird alles stoisch hingenommen.
So und jetzt warten wir mal ob sich eine oder einer von denen (oben angeführten) vor die Kameras hinstellt und diese ... „Stagnation“ auch als das Ergebnis ihrer Politik erkennt?
Und Schäuble lässt schon rechnen: Rentner an die Front - 69 ist jetzt angedacht. Mal sehen ob es Widerstand gibt.

Wir bitten alle letzten Nichtwähler ihre starre Haltung aufzugeben und endlich an den Wahlen teilzunehmen. Nichtwähler werden nicht in das Ergebnis eingerechnet. Dadurch bleibt immer alles beim alten Parteienmonopol. Parteien die sich über den Bundestag finanzieren lassen wo sie selbst das Sagen haben. Demokratie pur. Die Parteiokratie sollte der Mehrheit der Bürger im Lande doch endlich zum Halse heraushängen.


Schuldenbremse statt Haftungsunion



Statement
von Dr. Karl Heinz Däke,

Auszüge:
Die Bundesregierung hat zusammen mit den Staats- und Regierungschefs Europas
eines der größten Hilfspakete in der Geschichte der Europäischen Union geschnürt.
Über Nacht wurden Entscheidungen getroffen, die die Märkte beruhigen und den
Euro stabilisieren sollten, die aber zu Lasten gerade der deutschen Steuerzahler
gehen. Nach den letzten Beschlüssen des Europäischen Rats soll der EFSF
(Europäische Finanzstabilisierungsfazilität) deutlich ausgeweitet werden. Die
Darlehenskapazität wird auf 440 Milliarden Euro angehoben, womit der
Garantierahmen insgesamt auf 780 Milliarden Euro steigt. Deutschland bürgt dann 2
für 211 Milliarden Euro, statt wie bisher für 123 Milliarden Euro. Das
Garantievolumen erreicht damit 70 Prozent des derzeitigen Bundeshaushalts und ist
daher schon von seiner Größe her für die deutschen Steuerzahler nicht zu
akzeptieren.
Angesichts dieser Summen ist es mehr als geboten, dass der Deutsche Bundestag
intensiv und ausgewogen über die Ausweitung der Eurohilfen berät.
Viel wichtiger ist aber, dass die Ausweitung des EFSF und die Einführung eines
dauerhaften Rettungsschirms (ESM) eine unverantwortliche Politik ist, die der
Bundestag auf keinen Fall billigen darf.
In den letzten Wochen haben einige Regierungsvertreter immer wieder deutlich
gemacht, dass es sich bei der derzeitigen Krise nicht um eine Krise des Euro
handelt, sondern um eine Europäische Schuldenkrise.
Um aus dieser Krise zu kommen, versucht die Politik, alte Schulden mit neuen
Schulden zu bekämpfen. Deutschland soll für diese Politik haften.
Wer Europa stärken will, muss raus aus den Schulden! So heißt unser Aufruf an die
Bundestagsabgeordneten in den kommenden Wochen. Dieser Slogan beruht auf der
Tatsache, dass die Verschuldung der Euro-Staaten weiterhin ungezügelt ansteigen
wird. Der Marsch in die totale Verschuldung muss endlich gestoppt werden. Deshalb
fordern wir eine wirksame und nachhaltige Schuldenbremse in allen Verfassungen
der Staaten der Europäischen Union. Diese Forderung muss sich der Deutsche
Bundestag zu eigen machen.
Wir brauchen eine
Schuldenbremse statt einer Haftungsunion. Dafür müssen jetzt die Bundestagsabgeordneten kämpfen!
Auf gar keinen Fall dürfen neue Haftungssummen beschlossen werden, denn sie
lösen das eigentliche Problem nicht!
  1. Es muss einen Schuldenschnitt geben
    Überschuldete Euro-Länder wie z. B. Griechenland müssen Umschuldungsverhandlungen mit ihren Gläubigern starten. Staatliche Insolvenzen sind kein
    politisches Neuland. Zwischen 1998 und 2008 gab es weltweit 13 Staatspleiten, bei
    denen Gläubiger im Schnitt 50 Prozent ihrer Forderungen verloren haben. Mit dem
    Londoner Club, dem Pariser Club und dem IWF existieren Institutionen, die bei
    Umschuldungsverhandlungen assistieren können.
  2. Die Haushalte müssen konsolidiert, der Wettbewerb gestärkt werden, der
    Euro-Austritt muss möglich sein
    Marode Euro-Staaten müssen ihre schuldenfinanzierte Ausgabenpolitik beenden und
    ihre Haushalte zügig konsolidieren. Zudem sind parallel Wirtschaftsreformen für mehr
    Wettbewerbsfähigkeit nötig. Dann kann auch über den Export wieder Geld zur
    Schuldentilgung verdient werden.
    In Griechenland sind die Lohnstückkosten zwischen 2000 und 2010 um ein Drittel
    gestiegen. Das muss entweder durch Lohn- und Preissenkungen korrigiert werden,
    oder Griechenland senkt zur Exportankurbelung nur einen Preis – den Außenwert
    seiner Währung. Dazu müsste Griechenland die Euro-Zone verlassen können und
    die Drachme wieder einführen. Griechenlands Anteil am BIP der Euro-Zone beträgt
    nur 2,5 Prozent. Ein Griechenland-Austritt würde also keineswegs ein
    Auseinanderbrechen der Euro-Zone bedeuten.
  3. In allen europäischen Staaten muss eine Schuldenbremse eingeführt
    werden
    Der Maastrichter Stabilitätspakt hat sich als zu unverbindlich erwiesen. Damit sich die
    Staaten nicht mehr durch Absprachen vor einer nachhaltigen Haushaltspolitik
    drücken können, müssen Schuldenbremsen in die nationalen Verfassungen.
    Die Haushaltsdefizite aller Euro-Staaten werden im kommenden Jahr 346 Milliarden
    Euro betragen. 
    Der Bund der Steuerzahler hat kalkuliert, welche Sparanstrengungen in den
    einzelnen Staaten nötig wären, um einer Schuldenbremse gerecht zu werden.
    Konkret heißt das: Um wie viel müsste die Nettokreditaufnahme jährlich sinken, damit
    die Staaten im Jahr 2017 ein Haushaltsdefizit von lediglich 0,5 Prozent des BIP
    erreichen?
    Frankreich müsste seine Neuverschuldung um jährlich 20 Milliarden Euro senken,
    Spanien um 11 Milliarden Euro, Italien um 8 Milliarden Euro. Die Iren müssten die
    Nettokreditaufnahme um jährlich 2,6 Milliarden Euro und die Portugiesen um 1,3
    Milliarden Euro senken.
    Besonders dramatisch ist es in Griechenland. Im kommenden Jahr wird das
    griechische Haushaltsloch immer noch über 9 Prozent des BIP betragen. Um von
    dort auf 0,5 Prozent des BIP in 2017 zu gelangen, müsste der griechische Staat sein
    Budgetdefizit um 4 Milliarden Euro, also um jährlich 1/5, senken. Dann würde
    Griechenland im Jahr 2016 unter die Maastricht-Schwelle von 3 Prozent rutschen
    und in 2017 ein Haushaltsdefizit von 0,5 Prozent des BIP erreichen.

Selbstverständlich ist die Umsetzung dieser Forderungen mit einem erheblichen
Kraftakt für alle europäischen Staaten verbunden. Für die Krisenländer beinhalten sie
nachhaltige und auch schmerzhafte Veränderungen. 
Aber einen sanften Weg gibt es nicht! Auch nicht über Euro-Bonds.
Das wäre dann endgültig die kollektive Verantwortungslosigkeit gegenüber
zukünftigen Generationen.

HIER können Sie das gesamte Statement von Dr. Karl Heinz Däke lesen

Samstag, 10. September 2011

Die alternative Tagesschau vom 9. September 2011

Die Themen:
Weltweite Angst: Zehntausende Banker zittern um ihre Arbeit
Alarmsignal: OECD warnt Deutschland vor Wirtschaftsschock
Skandinavien: Finanzdesaster wie in der Schweiz?
Türkei-Krise: Jüdische Minderheit gerät unter Druck
Ägypten: Muslimbrüder wollen Bikinis verbannen
Gaddafi-Tochter: Bis zum Tod gegen Rebellen kämpfen
Massenmörder Breivik: Inspiriert durch Baader Meinhof-Film
Nordrhein-Westfalen: Massive Probleme durch Osterweiterung
Veto gegen Sexualisierung: www.KandidatenCheck.net
Linke: »Anerziehung von Schamgefühl ist Menschenrechtsverletzung«
Istanbul: Übler Fuß-Schweißgeruch in Moscheen




Das Rettungskartell


Der EU-Kläger Peter Gauweiler (CSU) auf Fragen zum BVG-Urteil EU-Rettungsschirm via ZDF

„Die Griechen sollten das tun was ihre Nachbarn, die Türkei, in den 90er Jahren mit großen Erfolg getan haben. Die waren damals auch vor der Staatspleite, haben ihre Währung abgewertet, die türkische Lira, sind dadurch Preisgünstiger geworden, haben ihren Tourismus und die andere Wirtschaft angekurbelt mit Hilfe des IWF und heute ist die Türkei ein Boom-Land mit global beeindruckenden Wachstumszahlen. … Die Währungszone ist für die Griechen keine Hilfe mehr, sondern ein Mühlstein am Halse von dem sie sich befreien müssten. Sie müssten zu ihrer Drachme zurückkehren, die abwerten und dann Neu Anfangen, wenn sie dies vor 12 Monaten gewagt hätten wie die Krise begonnen hat, dann wären sie jetzt schon wieder auf den Weg der Gesundung. … Mit unseren Rettungspaketen, Rettungspaketen in Anführungszeichen, helfen wir ja nicht den Griechen sondern wir unterstützen, was weiß ich, 25 weltweit agierende wild gewordene Investment-Banken damit die hochverschuldeten Griechen, nochmal neue Schulden machen können; das ist wie Schokolade für Zuckerkranke. … Sie sind wild geworden weil bei uns das Banksystem weltweit in Unordnung gekommen ist. Wir wenden unsere nationalen Gesetze nicht an (!), die EU ist eher eine Treibmine anstatt eine Problemlöserin und ich denke, das wir zumindest des tun müssten was die Amerikaner seit 2008 nach der Lehman-Krise machen, bei uns ist die Bankenaufsicht leider blind und taub … (Frage nach der Einführung zur DM) … Das ist eine Debatte von vorgestern. Ich glaube wir müssten das tun was eigentlich alle Parteien bei der Einführung des Euro versprochen haben, nämlich das der Euro so stabil sein soll wie die D-Mark und dafür war die Geschäftsgrundlage ein Katalog von Stabilitätskriterien. Es ist eigentlich unbegreiflich warum die aufgegeben werden sollen... (Frage nach der Gefährlichkeit zur Kanzlerin) … Wir wollen ihr nicht gefährlich werden, sondern wir wollen ihr helfen eine Kurskorrektur einzuleiten. Das ist was ganz was Schweres in der Politik und manche haben Angst damit das mit Gesichtsverlust verbunden ist, aber wenn eine Jacke falsch eingeknöpft ist, dann muss man sie aufknöpfen und neu anfangen. Das Problem trifft ja nicht nur die Kanzlerin und CDU/CSU, es gibt ja da ein ganz merkwürdiges Rettungskartell über die Spitzen aller Parteien hinweg und für die Frau Merkel spricht ja das die Roten und die Grünen gern noch mehr Geld in dieses Schuldenabenteuer reinpumpen würden."

(Steinbrück (SPD) sagte nach der Lehman-Krise, die Bankenaufsicht habe einen tollen Job gemacht, Sie erinnern sich?)

Reden von Wolfgang Schäuble (CDU), Sigmar Gabriel (SPD), Rainer Brüderle (FDP) und Klaus Ernst (Linke) zum Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM im Rahmen der Debatte zum Bundeshaushalt 2012 am 08.09.2011

Schlagabtausch im Bundestag zum ESM

Quelle: phoenix via You Tube /

EU-Aufseher mit italienischen Hintergrund setzt erneut eine Duftmarke


Der Mann heißt Andrea Enria und ist Kraft seines Amtes EU-Rettungsschirm Aufseher. Und in dieser Eigenschaft hat er erkannt, dass es noch zu viele Banken in der EU gibt die eine zu dünne Kapitaldecke besitzen. Ergo, es muss mehr Geld her um diese im Fall der andauernden Fälle mit Geld zu retten. Wirklich, der spricht von Banken retten, er sagte nicht EU-Mitgliedsländer retten.
Und als Chef der europäischen Bankenaufsicht (EBA) setzt er sich für schnelle Geldspritzen für diese arme Banken ein, weil sie ja so eine dünne Kapitaldecke haben, die könnte ihnen ja auf den Kopf fallen. Früher war alles anders; in der freien Marktwirtschaft. Da hieß es, wenn dein Geschäft kein Geld abwirft, dann musst du schließen. Heute wird ihnen geholfen, den Banken, warum auch immer, warum auch immer sie kein ausreichendes Eigenkapital haben, wird nicht erklärt. Es reicht das es sie gibt – Grund um sie zu retten wenn sie sich dumm anstellen. Da hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Noch im Ohr? Der Mann ist europaweit einer der fähigsten Finanz-Köpfe. Warum wohl? Und geschrieben von wem? Na sehen Sie!
Der Oberaufseher hat einen „Brandbrief“ geschrieben, sagt uns die Brandpresse.
Bisher darf der Krisenfonds (zur Erinnerung 725 Milliarden Euro) nur Geld an einzelne Länder verleihen. Diese Länder können aber das Rettungsgeld auch an ihre Banken weiterleiten. Der Italiener mit EU-Job will nun direkt den armen Banken das Geld rein schieben. Das geht schneller. Mein Gott, denen muss ja das Hemd abbrennen. Wer's glaubt ist selber Schuld.
Unterstützung erhält Italiener von einer Französin und Chef(in) des IWF, Christine Lagarde. Die kennen Sie noch? Sie hatte bei einem Besuch im Lande gefordert, wir sollten nicht soviel produzieren, weil dann die anderen Länder nicht mithalten könnten. Jetzt sitzt sie am Haupthebel und Merkel empört sich immer politisch korrekt um dann nach einer Schamfrist von ein paar Tagen genau das zu tun was sie vorher strikt ablehnte (dies nennt die CDU/CSU und FDP regieren).
Also Europas Banken brauchen dringend Milliarden von Euros. Warum? Nein, nicht was Sie jetzt denken, weil die Decke so dünn und so weiter. Weil es um den Aufkauf um die Verteilung des zukünftigen Europas jetzt geht. Im Zukünftigen EU.Nationalismus werden nur die Finanzhaie die Sieger sein, die sich eingekauft und aufgekauft haben. Dazu wird viel Geld gebraucht. Eine Bank deren Kapitaldecke zu dünn ist, ist selbstverantwortlich über ihre eigene Decke. Sie hat ja wohl nicht ihr Geld an eine arme Leute Tafel gegeben.
Wenn es nun heißt, dass die Mehrheit der 27 EBA-Länder (was wir nicht alles Länder in dieser EU haben – Verwirrung ist doch so schön, da liest keiner mehr hin), so die Systempresse, den Plan des Italiener und der Französin gutheißen, ja dann bleibt doch wieder nur Deutschland als böses Land und geiziges Land über. Dass diese Forderung weit über die Beschlüsse des Euro-Gipfel hinausgehen interessiert doch EU-Kraten nicht, es gibt keine Institution die sie belangen könnte. Und an Höchstgrenzen und strenge Regeln glauben doch sowieso nur noch deutsche Bundestagsabgeordnete in ihrem Dauerhalbschlaf.
EU-Regeln sind dazu da um sie zu brechen. Und wo bleibt Junker? "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." Der Premier von Groß-Luxemburg ist nicht an der Front? Hm...
Wir hätten da einen Tipp für den Herrn Oberaufseher – EU-Steuern die direkt an die Banken überwiesen werden. Denn der Vertrag von Lissabon gibt der EU das Recht Steuern zu erheben auch ohne das EU-Parlament zu fragen. Wir leben ja in einer Demokratie.
Der geniale Oberaufseher hat denn auch gleich zu Beginn seines Amtes toll zugeschlagen. Stresstest bei gewissen Banken. Ging rauf und runter in der Systempresse. Sein ausgearbeiteter Stresstest war allerdings eine Beleidigung an den Stress. Es war eigentlich ein Test für Weicheier. So hatte er nicht simulieren lassen was passiert bei Staatspleite. Dann hat er das Eigenkapital einfach umdefiniert, als es aktuell im Gesetz zu finden ist. Warum fällt mir jetzt das BRD-Verfassungsgericht ein? Weil diese vielleicht den Straftätern immer sagen, das musst du nächstes mal besser machen?
Dann hatte sich die EBA gleich selbst bescheinigt, dass sie mit den von ihr aufgestellten Stress-Kriterien selbst durchgefallen wäre, hätte man sie getestet: Thema Landesbank Hessen-Thüringen, wenn Sie verstehen was ich meine?
Der europäische Rettungsfonds verfügt über 725 Milliarden Euro von Euro-Ländern, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF). Er soll 2013 auslaufen und von einem ständigen Krisenmechanismus abgelöst werden. Dieser Krisenmechanismus nennt sich zur Zeit ESM Europäischer Stabilitätsmechanismus und ist die Finanzdiktatur in seiner reinsten Form. Und über diesen Finanzfaschismus wird bald im Bundestag abgestimmt, oder sollte man besser sagen durchgewunken.


Nachruf zum Gedenktag – als sich die Welt veränderte wie sie nie wieder sein würde


9/11 und der Angriff auf die USA

Die  „Piloten“ die ohne spezielle Ausbildung, modernste Passagierflugzeuge im direkten Zielanflug und ohne Kurskorrektur (bis auf Flug UA93) in ihr vorgegebenes Terrorziel steuerten:
Nawaq Al Hamsi
vom FBI als „Kopilot“ auserkoren, der sein gekidnapptes Passagierflugzeug tollkühn in das Pentagon „steuerte“. Hamsi hatte neben Huffman Aviation auch noch bei zwei anderen Flugschulen im kalifornischen San Diego versucht sein fliegerische Talent zu verbessern, wurde aber wegen mangelhafter Englischkenntnisse und „dilettantischen Geschick“ nach bereits wenigen Unterrichtsstunden weggeschickt, zusammen mit dem später in Saudi-Arabien als überlebend gemeldeten Khalid Al Midhar.
Ziad Samir Jarrah
stürzte (nach offizieller Erkenntnis) seine gekidnappte Passagiermaschine erfolgreich in den Boden von Pennsylvania dem Schlussstein-Staat. Sein Fluglehrer (Arne Kruithof) erinnerte sich sehr gut an ihn, denn er musste ihm immer alles zweimal sagen bevor er es irgendwie kapierte. Obwohl er doch noch eine Pilotenlizenz nur für ein Kleinstflugzeug bekam, hätte er trotz seiner 200 Flugstunden, noch wesentlich mehr Flugstunden gebraucht.
Mohammed Atta
der Anführer der gesamten 9/11 Operation, war ein Genie von „Präzisionspilot“. Der gekidnappte Flug AA11 wurde von ihm mit geradezu bewundernswerter (Aussage von Linienpiloten) Präzision in den Nordturm gesteuert. Er hatte sich sowohl bei Huffman Aviation als auch bei Jones Aviation Flying Service Inc. angemeldet und kam nach der Aussage beider Flugschulen, er werde es nie zu einem Piloten bringen, zu der erstaunlichen Konsequenz: seine „Ausbildung“ abzubrechen.
Marwan Al Schehhi
und auch hier war sich das FBI innerhalb kürzester Zeit sicher, dass er es war der seine „entführte“ Boeing mit unglaublicher Zielgenauigkeit und ohne Kurskorrektur in den Südturm rammte. Da Attas Freund durchlief er an dessen Seite die gleiche präzise Ausbildung wie dieser. Leider hatten die Ausbilder von der Flugakademie Tirrus dieses „Talent“ nicht erkannt und ihnen die Mietung von Leichtflugzeugen verweigert.
Hani Hanjour
von dem auch das FBI glaubte, dass seine Flugkünste ausreichten um aus einer 270 Grad-Kurve heraus in unglaublichen (Experten sagen anormal) Sinkflug mit Höchstgeschwindigkeit und exakt auf Bodenniveau (soviel Ausrufezeichen fast die Seite nicht) das Pentagon zu treffen. Im August versuchte dieser unglaubliche „Pilot“ nach 600 Flugstunden endlich die Flugprüfung auf einer einmotorigen Cessna zu bestehen und in den Besitz dieser Pilotenlizenz zu gelangen. Er scheiterte. Angeblich hatte er 1999 als einziger der Bin Laden Kampfflieger eine Pilotenlizenz erworben, jedoch fehlt noch die Abschlussprüfung die es ihm dann erlaubt hätte ohne Begleitung eines Fluglehrers wenigstens eine Cessna zu fliegen. Die FAA (Luftfahrtbehörde) weigerte sich die Frage nach den Pilotenlizenzen zu klären. Die New York Times berichtete, angesichts seiner miserablen Leistungen bezweifelten seine Fluglehrer ob seine Pilotenlizenz überhaupt echt wäre.

Am 5. März 2002 konnte man bei Intelligence Online lesen, wie auch zuvor in der Washington Post,  Los Angeles Times u.a. sieben Mossad-Agenten (als Studenten getarnt) hatten seit April 2001 und bis kurz vor dem 11. September in Hollywood (Florida) sowie Fort Lauderdale (Florida) fast Tür an Tür mit zehn jener arabischen Flugschüler gewohnt, die am 13. September auf der FBI-Täterliste standen. Erstaunlicherweise hat die deutsche Systemzeitung „Die Zeit“ am 24. Juli 2002 versucht, die Observierung der Bin Laden Kampfflieger durch die Observierung des Mossad, ein schönes Stück in die Vergangenheit zu verlegen um sie aus der Nähe zum 11. September zu verschieben. So wurde u.a. behauptet, der Mossad hätte mehrmals seine amerikanischen Freunde gewarnt, außerdem hätte die Beobachtung bereits von Dezember 2000 bis April 2001 stattgefunden.

Am 16. September 2001 musste ein Pentagon-Sprecher zugeben das bis dahin heftig geleugnet wurde: einige der vom FBI genannten 19 „Terroristen“ in amerikanischen Militäreinrichtungen ausgebildet wurden.
Rudi Dekkers, selbst kein Pilot (Geschäftsmann) von merkwürdigen Ruf, der kurz nach den Anschlägen in den Niederlanden, wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagt wurde, hatte die Huffman Aviation (mit seinem Geldgeber Wally Hilliard) gekauft, als gerade die arabischen Flugschüler in Venice (Florida) eintrafen und genau in dieser Flugschule ihre Ausbildung begannen.
Und einen der Hangars auf dem Flugplatz von Venice, stellte der plötzlich aufgetauchten Flugzeugwartungsfirma Britannia Aviation zur Verfügung. Diese Firma hatte ein Geschäftsvermögen von 750 Dollar und die Mitarbeiter hatten noch nicht einmal die erforderliche Lizenz zur Flugzeugwartung. Obwohl der Geschäftsführer behauptete, man würde erfolgreich die Maschinen der Fluggesellschaft Caribe Air warten. Caribe Air wird als CIA Tarnunternehmen betrachtet indem es Drogenschmuggel im umfangreichen Stil betreibt (irgendwoher müssen die Gelder für verdeckte Operationen herkommen, die nicht in der Buchhaltung auftauchen dürfen).
Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr (auch Dank durch Victor Thorn), dass israelische Software- und Telekommunikations-Entwicklungsfirmen das Fernmeldewesen der USA beherrschen. Diese sind in der Lage (durch illegalen Hintertür-Zugang) bestimmte Telefone, Mobilfunk, Datenbanken und Computer zu überwachen. Dem Mossad stehen auch die entsprechend gebrauchten Abhörspezialisten zur Verfügung, die in der Lage sind Umgangsarabisch zu übersetzen.
Jack Anderson (Pulitzer-Preisträger und Israel Unterstützer) schrieb am am 17. September 1972, dass israelische Agenten (Einwanderer deren Familien generationenlang in arabischen Ländern gelebt haben) über eine perfekte Kenntnis der arabischen Dialekte und Gebräuche verfügen.
Der Mossad übergab der US-Regierung im August 2001 eine Liste mit 200 Terroristen (damals war das Wort Terrorist noch nicht in die Umgangssprache eingegangen) die verdächtigt wurden, eine bedeutende Operation vorzubereiten. Darin sind mindesten vier der später 19 genannten arabischen „Bin Laden Piloten“ zu finden. Kein einziger wurde verhaftet. Jetzt verstehen Sie sicherlich die Hellsichtigkeit des FBI direkt nach den Anschlägen die Täter zu präsentieren.Warum aber Florida und dessen Flugschulen? Nach den bereits aufgezeigten Ungereimtheiten kommt noch hinzu, dass der Bruder des amtierenden Präsidenten damaliger Zeit, Jeb Bush (ja die Bushs hatten die USA fest im Griff) war der 43. Gouverneur des Bundesstaates Florida (von 1999 – 2007).
Shin Beth ist der israelische Inlandsgeheimdienst. Dieser Dienst der verdeckt im israelisch-arabischen Sektor arbeitet, ist in den 50er Jahren soweit gegangen, dass man sogar moslemische Frauen heiratete und Kinder hatte um ohne Verdacht den Auftrag oder die Mission fortzuführen (Yossi Melman in Ha'aretz)

(Dank an Daniel Hopsicker/ Andreas von Bülow/ Michael Meacher / Paul Joseph Watson / Johannes Rothkranz / Gerhard Wisnewski / Stanley Hilton / Nafeez M. Ahmed / Webster G. Tarpley / Wolfgang Eggert und den bereits im Artikel genannten Personen. Wir bitten die Leser sich deren Bücher und Berichte anzusehen, es erweitert ungemein den Horizont)

Warnung vor französischer Oliven- und Tomatenpaste


In Frankreich sind mehrere Personen an Botulismus erkrankt
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) teilt mit, dass in Frankreich acht Personen an Botulismus erkrankt sind. Ursache der Infektion war nach Informationen der zuständigen Behörden in Frankreich der Verzehr von Oliven- bzw. Tomatenpaste der Marke „Les Délices de Marie Claire“ des regionalen Herstellers „La Ruche“ in der Region Vaucluse in Südfrankreich und in der Region Somme in Nordfrankreich. Diese Produkte wurden auch unter den Namen „Terre de Mistral“ und „Les secrets d’Anaïs“ vertrieben. Die Produkte aller drei Marken waren darüber hinaus über das Internet erhältlich.
Auch in anderen Produkten desselben Herstellers konnten der Keim Clostridium botulinum oder Botulinumtoxin nachgewiesen werden. Die französischen Behörden haben eine Rückrufaktion aller Produkte sämtlicher Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten veranlasst. Es kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass deutsche Touristen diese Produkte in Frankreich erworben haben.

Da eine Vergiftung mit Toxinen von
Clostridium botulinum schwerste gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann, wird vor dem Verzehr von Produkten des Unternehmens „La Ruche“, 84300 Cavaillon, insbesondere der Marken „Les délices de Marie Claire“, „Terre de Mistral“ und „Les secrets d’Anaïs“, ausdrücklich gewarnt. Verbraucher, die entsprechende Produkte noch im Haushalt besitzen, sollten diese Produkte über den Hausmüll entsorgen.

Donnerstag, 8. September 2011

„Jetzt gibt es nur noch zwei Möglichkeiten für Sie von der FDP: Entweder Sie treten heute aus der Regierung aus, weil Sie ja gesagt haben, dass Sie das in diesem Fall machen würden, oder Sie hören mit Ihrem Geschwätz auf.“

7.September 2011 /Bundestag 

Gregor Gysi in der Generaldebatte über den Etat des Kanzleramtes 
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren von Union und FDP, ich bedanke mich für Ihren langen Begrüßungsbeifall. Abgesehen davon glaube ich, Frau Bundeskanzlerin: Mit dieser Rede haben Sie Ihre Fraktion nicht gerettet. Dazu war sie zu oberflächlich und ist auf den Kern der Probleme überhaupt nicht eingegangen. (Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der SPD) Frau Bundeskanzlerin, ich hatte gehofft, dass Sie nichts zu Berlin sagen. Aber Sie haben etwas zu Berlin und der Verschuldung gesagt. Deshalb muss ich Ihnen eines ganz klar sagen: Die Verschuldung Berlins ist nun wirklich von Eberhard Diepgen und Klaus Landowsky von der Union verursacht worden. (Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der SPD) Ich sage einmal: SPD und Linke haben diesen Karren aus dem Dreck gezogen. Das ist die Wahrheit. (Lachen des Abg. Norbert Barthle (CDU/CSU)) Dass Berlin jetzt sogar eine Hauptstadt und Metropole ist, liegt nur an den Linken. (Beifall bei der LINKEN) Ich komme zu einer Rede des Bundespräsidenten, die er am 24. August 2011 gehalten hat. An diesem 24. August hat er gesagt: Politik muss ihre Handlungsfähigkeit zurückgewinnen. Sie muss sich endlich davon lösen, hektisch auf jeden Kursrutsch an den Börsen zu reagieren. Sie muss sich nicht abhängig fühlen und darf sich nicht am Nasenring durch die Manege führen lassen, von Banken, von Ratingagenturen … Eine härtere Kritik eines Bundespräsidenten an einer Regierung und einer Koalition habe ich selten gehört. (Beifall bei der LINKEN) Sie gehen überhaupt nicht darauf ein. (Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE): Recht hat er!) Der Bundespräsident erklärt damit, dass die Demokratie gefährdet ist. Das sagt übrigens ein Bundespräsident erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seit 1949. Ich sage Ihnen: Die Demokratie ist nicht nur gefährdet; wir haben es wirklich mit Zerstörung zu tun. Der frühere Kanzler Kohl hat eine vernichtende Kritik an der Kanzlerin und ihrer Koalition geübt. Er hat gesagt, es gebe keinen Kompass, also keine Orientierung, keine Grundwerte, keine Grundüberzeugungen. Verstehen Sie, ich muss immer Ihre Leute zitieren, weil Sie uns nicht glauben; aber wahr ist es trotzdem. (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN) Wir haben es in Wirklichkeit mit etwas anderem zu tun, Frau Bundeskanzlerin - ich bitte Sie, das einmal zur Kenntnis zu nehmen -: Wir haben es mit einer Systemkrise zu tun, mit einer Diktatur der Finanzmärkte. Die großen privaten Banken, Fonds, Versicherungen und Hedgefonds machen vor nichts Halt, reißen alle noch bestehenden Dämme nieder und brechen sämtliche Tabus. Sie haben nicht die Kraft und den Mut, endlich etwas dagegen zu tun. Das ist aber dringend erforderlich. (Beifall bei der LINKEN) Dabei geht es nicht nur um Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien oder Irland; es geht um die Kernländer des Kapitalismus. Auch die USA, Frankreich und Italien werden angegriffen. Private amerikanische Ratingagenturen, die von großen Banken abhängig sind, stuften die USA herunter. Ich bitte Sie! Das macht denen gar nichts mehr aus; so mächtig sind sie inzwischen geworden. Seit Jahren höre ich von Ihnen: „Wir brauchen eine öffentlich-rechtliche Ratingagentur in Europa.“ Wo ist sie denn? Es wird höchste Zeit, sie zu schaffen. (Beifall bei der LINKEN) Es sind nicht die Linken, sondern die Finanzmärkte, die den Kapitalismus von innen heraus zerstören. Die Ratingagenturen stürzen inzwischen sogar Regierungen, wie in Irland und Portugal. Niemand regt sich darüber auf. Früher gab es einmal ein Wahlrecht der Bevölkerung; heute läuft das völlig anders ab. Wir haben es - auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen - mit einer Krise der Demokratien weltweit zu tun, weil wir von den Finanzmärkten diktatorisch beherrscht werden. Nun waren Sie, Frau Merkel, bei Herrn Sarkozy in Paris. - Frau Merkel, hören Sie mir einmal einen Moment zu; ich möchte eine Erklärung haben. Sie haben dort mit Herrn Sarkozy ein Papier zur zweiten Griechenland-Hilfe verabschiedet. Dann höre ich in der heute-Sendung im ZDF, dass dieses Papier wortwörtlich, bis zum letzten Komma, von einem Papier des internationalen Bankenverbandes abgeschrieben ist, dessen Präsident zufällig Josef Ackermann heißt, also genau wie der Chef der Deutschen Bank. Ich finde, das ist der Gipfel. Dafür müssen Sie nicht nach Paris fahren; Sie können auch am Telefon klären, dass Sie ein Papier nur abschreiben. (Beifall bei der LINKEN) Ich finde, das offenbart die Abhängigkeit. Wir kennen das - es begleitet uns seit Jahren -: Bei der ersten Finanzkrise wurde auf Wunsch der Banken ein Rettungspaket im Umfang von 480 Milliarden Euro beschlossen. (Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE): In einer Woche!) Was haben Sie, Herr Rösler - Sie waren dafür verantwortlich -, bei der Gesundheitsreform gemacht? Sie haben die Wünsche der Pharmaindustrie und der privaten Krankenversicherungen umgesetzt. Bei der Atomenergie - wir wissen es - waren es die vier Energiekonzerne, die sich durchgesetzt haben. Sie zeigen unserer Bevölkerung, dass nicht Sie die Macht haben, sondern andere darüber entscheiden. Das ist wirklich eine Gefährdung der Demokratie. Bekommen Sie das endlich einmal mit! (Beifall bei der LINKEN) Ich glaube, dass Sie es bei den Banken, Fonds, Versicherungen und Hedgefonds maßlos überzogen haben. Deshalb sind wir jetzt in einer Krise. Wenn Sie mir nicht glauben, zitiere ich jetzt einmal ein paar andere Leute, also Erzkonservative, Neoliberale, keine Linken. Nehmen wir einmal Charles Moore, britischer Erzkonservativer, Thatcherist, der einzige offizielle Autor einer Biografie von Maggie Thatcher. Er schreibt im Telegraph vom 22. Juli 2011: Die Reichen dieser Welt haben ein globales System organisiert, das … allein ihnen nützt. Die vielen Anderen haben zu arbeiten, um die Reichen noch reicher zu machen. Das sagt Moore, nicht Gregor Gysi. Moore würdigt plötzlich die Linken und sagt: Die haben recht. Manche haben gedacht, er meint die Labour Party. Daraufhin hat er sich geäußert: Nein, er meine auch nicht die neoliberalen Linken wie Blair, Schröder oder Fischer, die die ganze Deregulierung in den letzten Jahren organisiert haben, (Beifall bei der LINKEN) sondern er meine die wirkliche Linke. Der Herausgeber der FAZ, Frank Schirrmacher, schreibt einen Artikel für das Feuilleton mit der Überschrift „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“. Warum schreibt er das? Er schreibt das, weil es plausibel ist. Das ganze politische System nutzt nur den Reichen und schadet den anderen. Paul Kirchhof, ehemaliger Verfassungsrichter und einst bei Ihnen, Frau Merkel, hochgeschätzter Steuerexperte, beklagte die nahezu vollständige Abhängigkeit der Politik von den privaten Finanzmärkten. Zur Griechenlandkrise bemerkt er, dass nicht Solidarität mit den Griechen herrsche, sondern ausschließlich mit den Banken. Das schreibt Herr Kirchhoff. Er sieht die Demokratie ebenfalls gefährdet. Selbst Wirtschaftswissenschaftler wie Professor Straubhaar, die die Märkte bisher vergötterten, schreiben: Das Marktversagen scheint die Regel zu sein. Er muss seine ganze wissenschaftliche Theorie umstellen. George Soros, Multimilliardär, Spekulant, König der Hedgefonds   er befindet sich absolut auf der Gegenseite  , schreibt: Der Kapitalismus ist offenkundig nicht zu Reformen fähig und wird deshalb scheitern wie der Staatssozialismus. Das schreibt Soros. Warum denken Sie nicht darüber nach, was Sie verändern müssten, wenn Sie wirklich in die Geschichte eingreifen wollen? Die Milliardäre und Superreichen treten jeden Tag im Rundfunk und im Fernsehen auf und sagen: Wir möchten gerne endlich einmal Steuern zahlen. (Volker Kauder (CDU/CSU): Nein, das sagen sie nicht! Mehr wollen sie zahlen!) Frau Merkel und Herr Rösler, Sie sagen: Ja, wir streichen gern das Elterngeld von Hartz-IV-Empfangenden   das haben wir ja schon gemacht  , aber von euch Vermögenden und Millionären wollen wir nicht einmal einen halben Cent. Wissen Sie, warum die Reichen das rufen? Sie rufen das nicht, weil sie plötzlich alle solidarisch und altruistisch geworden sind und nachts wegen der Armen auf der Erde nicht mehr schlafen können   davon mag es eine Handvoll geben, das will ich nicht ausschließen  , sondern sie rufen das, weil sie eines begriffen haben: Es geht um ihre Existenz. Es geht um eine Systemfrage. Diese konservative Regierung ist nicht klug genug, das zu begreifen. (Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Wenn Sie schlau wären, würden Sie zur Erhaltung der Struktur den Spitzensteuersatz erhöhen und die Vermögensteuer wieder einführen. Sie hätten nicht einmal Widerstand von den Vermögensmillionären und  milliardären zu erwarten, aber Sie machen es nicht, weil Sie in Ihrer kleinkarierten Ideologie hängen, und nicht begreifen, welche Fragen auf der Erde und in Europa anstehen. (Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Wenn Sie mir das nicht glauben, dann nenne ich Ihnen zwei Zahlen. Die Staatsverschuldung in der Euro-Zone liegt bei 10 Billionen Euro. Die Millionäre der Euro-Zone haben ein Vermögen in Höhe von 10 Billionen Dollar. Erklären Sie das einmal den Menschen. In Deutschland haben wir eine Staatsverschuldung in Höhe von 2 Billionen Euro. Die Reichsten der Bevölkerung   das sind 10 Prozent   besitzen ein Vermögen in Höhe von 3 Billionen Euro. 1 Billion Euro mehr. Erklären Sie den Menschen, warum Sie sagen: Wir wollen von ihnen keinen halben Cent, keine Steuern, nicht einmal einen Euro. Nichts wollen Sie von den Reichen haben. So können Sie keine gerechten Verhältnisse herstellen. Die Verursacher müssen endlich für die Krise bezahlen, nicht die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Rentnerinnen und Rentner und die Arbeitslosen. (Beifall bei der LINKEN) Es stellt sich noch eine andere Frage. Ich will versuchen, es Ihnen von der Union und der FDP ganz langsam zu erklären. Wie mache ich das bloß? Der Euro gilt von Griechenland bis Deutschland, das heißt, wir haben eine Binnenwährung. 1998 haben wir im Bundestag darüber diskutiert. Es gab wie immer vier oberschlaue Fraktionen: SPD, Union, FDP und Grüne, (Volker Kauder (CDU/CSU): Und eine dumme gab es auch! Das wart ihr!) die sagten, alle Voraussetzungen für die Einführung des Euro liegen vor. Die Einzigen, die davor gewarnt haben, waren wir. Aber Sie haben uns oberschlau mitgeteilt, Sie wüssten alles besser, und alle unsere Warnungen seien falsch. Lesen Sie die Reden von damals. Sie werden sich einigermaßen schämen, wenn Sie das nachlesen. (Beifall bei der LINKEN) Alles, was wir an Gefahren beschrieben haben, ist eingetroffen. Damals haben Sie immer vom Export nach Spanien und nach Portugal geredet. Ich habe in meiner Rede darauf hingewiesen: Wenn man eine Binnenwährung hat, dann hat man einen Binnenmarkt, und dann gibt es keinen Export mehr. Sie haben das bis heute nicht verstanden. (Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Gut, dass du es verstanden hast!) Wir exportieren nicht nach Griechenland, auch nicht nach Spanien, Irland oder Portugal. (Volker Kauder (CDU/CSU): Gott sei Dank haben wir Sie, der es versteht!)   Herr Kauder, hören Sie einmal zu. Vielleicht verstehen Sie es dann ja auch. Wir haben einen Binnenmarkt mit einer Binnenwährung. Wenn Sie in diesem Zusammenhang von Export sprechen, müssten Sie auch sagen: Bayern exportiert nach Schleswig-Holstein. Sie haben es nicht begriffen. (Beifall bei der LINKEN) Ihr System sieht folgendermaßen aus: Bayern soll erst Schleswig-Holstein ruinieren. Wenn das gelungen ist, bauen die Schleswig-Holstein finanziell gesehen wieder auf, und dann ruinieren die es erneut. Erklären Sie den Leuten einmal den Sinn davon. Wenn wir einen Euro haben, dann haben wir eine Binnenwährung, und zwar von Griechenland bis Deutschland, und damit haben Export und Ihr Gebaren nicht zu tun. (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN) Warum ist Deutschland in Sachen Export aber so erfolgreich? Aus einem Grund: Weil Sie die Löhne gesenkt haben, weil Sie die Renten gesenkt haben, (Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hartz IV!) weil Sie die Sozialleistungen gesenkt haben, und zwar ganz erheblich. In den letzten zehn Jahren   das ist übrigens auch ein Verdienst von SPD und Grünen   sind die Reallöhne um 4,5 Prozent, die Realrenten um 8,5 Prozent und die Sozialleistungen um 5 Prozent gesenkt worden. (Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja, darauf haben wir gewartet!) Das Ergebnis war, dass der Export billiger wurde. Deshalb können wir so viel nach Spanien, Portugal etc. exportieren. (Otto Fricke (FDP): Das ist kein Export!)   Natürlich. Sie haben keine Ahnung. Wenn Sie das noch nicht begriffen haben, müssen Sie das erste Semester Volkswirtschaft belegen. (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN) Noch einmal langsam. Dann passiert Folgendes, meine Damen und Herren von der FDP: Nachdem wir die Länder dadurch ruiniert haben, dass sie weniger verkaufen und nichts nach Deutschland exportieren konnten, kommen Sie und sagen: Wir müssen Geld hinschicken. Verstehen Sie, dass die Bevölkerung das nicht begreift? Was wir stärken müssen   das haben Sie nie begriffen   ist die Binnenwirtschaft. Aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit, aber auch aus ökonomischen Gründen, brauchen wir endlich höhere Löhne, höhere Renten und höhere Sozialleistungen. Wir brauchen das, damit wir nicht abhängig sind vom Export, damit wir unsere eigene Wirtschaft im Lande stärken. (Beifall bei der LINKEN) Ich kann Ihnen ganz klar sagen, was uns die Reichtumspflege in den letzten Jahren kostete: 300 Milliarden Euro. Und was haben wir in den letzten drei Jahren real für die Bankenkrise ausgegeben? 300 Milliarden Euro. Das erklären Sie einmal den Leuten. Sie beantragen, dass die Toilette in einer Schule repariert wird, und Sie sagen: Kein Geld. Aber für diese Dinge ist immer genügend Geld vorhanden. Das ist nicht nachvollziehbar. In Brüssel ging es um zwei Dinge: Erstens. Wer bezahlt die Kosten? Das zweite Thema waren die Euro-Bonds. Nun haben die Banken gesagt, dass sie freiwillig auf 21 Prozent des Wertes ihrer Griechenland-Anleihen etc. verzichten wollen. Das klingt schon fast edel. Nun hat Ihr Wirtschaftsweise, Herr Bofinger, aber ausgerechnet, dass sie auf gar nichts verzichten. Die Banken haben die Laufzeit der Anleihen so deutlich verlängert, dass sie am Ende sogar ein Geschäft machen. Darauf kann man sich bei den Banken immer verlassen. Außerdem erwähnen die Banken nicht, dass die Europäische Zentralbank   das ist eine Bank, die allen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern der Euro-Zone gehört, vornehmlich den deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern   Kredite für 1,25 Prozent an Banken vergibt und diese Banken Griechenland Geld für 11 oder mehr Prozent geben. Das ist abenteuerlich. Die Banken machen Geld mit einer Überweisung, ohne irgendetwas herzustellen, weder einen Stuhl noch einen Tisch. Nichts ist hergestellt worden. Das sind reine Spekulationsgewinne, die uns später um die Ohren fliegen werden. (Beifall bei der LINKEN) Nun zu den Euro-Bonds. Ich würde gerne auf die Aussagen der Kanzlerin und der FDP zu sprechen kommen. Sie von der FDP lehnen Euro-Bonds ab. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann hat die FDP den Mut von 40 Jahren zusammengenommen und gesagt: Wenn die Kanzlerin Euro-Bonds einführen sollte, verlassen wir die Regierung. Ich habe Sie richtig verstanden?   Gut. Jetzt muss ich Ihnen Folgendes sagen: Wir haben die Euro-Bonds. (Heiterkeit bei der LINKEN   Jörg van Essen (FDP): Bundesverfassungsgerichtsurteil!) Ich werde es Ihnen ganz kurz belegen   passen Sie auf  : Euro-Bonds heißt, dass man gemeinsam für die Schulden haftet. Dass das vertragswidrig ist, ist etwas ganz anderes. Ich sage nur, dass wir sie haben. Warum? Weil die Europäische Zentralbank, die all unseren Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern gehört,  Staatsschulden von Griechenland, Portugal, Irland, Italien und Spanien aufgekauft hat, und zwar im Wert von 129 Milliarden Euro. Den privaten deutschen Banken und Versicherungen hat sie ein Drittel dieser Staatsschulden abgekauft. Meine erste Frage ist: Wer hat das eigentlich der Europäischen Zentralbank genehmigt? (Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Die ist unabhängig, Herr Gysi! Das wissen Sie doch!) Es war doch klar, dass das nichts mehr wert ist. Ist das nicht ein eindeutiger Fall von Untreue? Der zweite Punkt ist: Jetzt haften wir gemeinsam dafür. Das bekommen Sie gar nicht weg. Die Lidl-Kassiererin, Herr Ackermann, wir alle haften für diese Staatsschulden; denn sie gehören jetzt der Europäischen Zentralbank. Damit haben wir indirekt die Euro-Bonds eingeführt. Jetzt gibt es nur noch zwei Möglichkeiten für Sie von der FDP: Entweder Sie treten heute aus der Regierung aus, weil Sie ja gesagt haben, dass Sie das in diesem Fall machen würden, oder Sie hören mit Ihrem Geschwätz auf. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht; das will ich ganz klar sagen. (Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN   Jörg van Essen (FDP): Es gibt noch eine dritte Möglichkeit! Sie lesen einmal das Urteil des Bundesverfassungsgerichts!) Nun soll morgen eine Debatte zum Rettungsfonds stattfinden, und zwar dergestalt, dass dieser auf 780 Milliarden Euro erhöht werden soll. Sagen Sie den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesrepublik Deutschland bitte, dass sie nicht mehr für Schulden in Höhe von 123 Milliarden Euro haften, sondern dann für Schulden in Höhe 211 Milliarden Euro. Das sind 88 Milliarden Euro mehr. Das ist doch wohl nicht nichts. Sie können  nicht ernsthaft behaupten, dass Sie damit rechnen, dass das Geld nicht in Anspruch genommen wird. Ich sagte es schon: In den letzten drei Jahren wurden bereits 300 Milliarden Euro in Anspruch genommen. Warum können Sie darauf nicht hoffen?   Sie können nicht darauf hoffen, weil Sie einen völlig falschen Weg gehen, und zu dem komme ich noch. Was muss jetzt also geschehen?   Die Linke wird Ihnen jetzt erklären, was Sie eigentlich zu tun hätten. (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN - Zurufe von der FDP - Dr. Michael Fuchs (CDU/CSU): Es stimmt: Sie nerven!) - Wissen Sie, ein bisschen nervt mich das auch, denn Sie hören so selten. Langsam hören Sie aber, Sie hören immer verspätet. Das Erste, was passieren muss, ist dies: Die Banken müssen auf ihre eigentlichen Funktionen zurückgeführt werden. Sie sind Dienstleistungsunternehmen für Unternehmen und für Privatpersonen und nichts anderes. Wir brauchen keine Leerverkäufe, wir brauchen keine Hedgefonds. Sie müssen das endlich regulieren. Haben Sie  einmal den Mut, sich Ackermann gegenüberzustellen und zu sagen: Schluss, wir machen das jetzt anders. Wir sind die demokratisch gewählten Volksvertreterinnen und Volksvertreter. (Beifall bei der LINKEN) Wir müssen die großen privaten Banken dezentralisieren und öffentlich-rechtlich gestalten. Ich weiß, dass Sie sagen: Die Landesbanken haben auch nicht funktioniert. (Zuruf von der FDP: Das ist ein gutes Beispiel!) Das stimmt, und die Landesbanken, die pleitegingen, waren alles Banken aus CDU-regierten Ländern. Davon einmal abgesehen, kann ich Ihnen den Fehler nennen. Sie sind pleitegegangen, weil man den Landesbanken gesagt hat: Ihr müsst spekulieren wie die großen privaten Banken. Daran sind sie zugrunde gegangen. Erst regulieren, dann öffentlich-rechtliche Institutionen schaffen. (Beifall bei der LINKEN) Die Sparkassen sind nicht unser Problem. Ganz im Gegenteil, in Brüssel hat man immer über die Sparkassen gemeckert. Jetzt sagt man dort kein Wort mehr, weil die Sparkassen in der Krise tapfer und gut standen; eben weil sie öffentlich-rechtlich waren und nicht weltweit spekuliert haben. (Beifall bei der LINKEN) Wir brauchen in der Euro-Zone eine Bank für öffentliche Anleihen, die zu günstigen Zinsen Kredite an Staaten vergibt. Dort können dann auch die Euro-Bonds, über die ich gesprochen habe, gehalten werden. Euro-Bonds würden den Euro natürlich stabilisieren. Sie können keine Binnenwährung einführen. Wir haben dagegen gestimmt. Sie wollten die Binnenwährung von Griechenland bis Deutschland. Nun haben wir sie, jetzt müssen wir sie auch retten, aber nicht dadurch, dass wir das   wie Sie   nicht zur Kenntnis nehmen, sondern dadurch, dass wir ernst nehmen, dass es sich um eine Binnenwährung handelt. (Beifall bei der LINKEN) Die ganze Welt steht vor einer tiefen Rezession. Die Börsen spielen verrückt, und Ihr einziges Rezept ist Sparen. Was machen Sie mit Griechenland?   Was machen Sie mit den anderen Ländern?   Sie fordern Lohnkürzungen und die Kürzungen von Renten und Sozialleistungen sowie eine Erhöhung des Renteneintrittsalters. Das ist all das, was Sie in Deutschland schon eingeführt haben. Sie fordern die Streichung von Investitionen und Billigverkäufe von öffentlichem Tafelsilber. Das ist Ihr Rezept. Sagen Sie mir  einmal, wie Griechenland auf diese Art und Weise Steuern einnehmen soll. Sie führen dort alles zurück. Die Griechen dürfen nichts mehr investieren. Sie setzen dadurch all das Geld in den Sand. Das ist  albern. Wir hätten nach dem Zweiten Weltkrieg lernen müssen. Der Marshallplan war richtig. Man muss aufbauen, dann fließen auch wieder Steuereinnahmen. Es gilt also: Hoch mit den Löhnen, hoch mit den Renten, hoch mit den Sozialleistungen, mehr Investitionen. (Zurufe von der FDP: Hoch! Hoch! Hoch!) Das ist das Rezept für Griechenland und für Deutschland. (Beifall bei der LINKEN) Frau Bundeskanzlerin, wenn ich etwas zu entscheiden gehabt hätte, dann hätte ich den Griechen auch Bedingungen gesetzt. Das muss man auch. Wenn man denen Geld gibt, dann darf man das. Ich hätte aber ganz andere Bedingungen gesetzt. Ich hätte erstens gesagt: Ab jetzt erhalte ich von euch immer richtige Zahlen. Das darf man  verlangen. (Lachen bei der FDP) Zweitens hätte ich gesagt: Die tägliche Steuerhinterziehung ist wirksam zu bekämpfen. Wenn wir uns hierfür ein System ausgedacht haben, dann können wir es auch in Deutschland einführen. (Heiterkeit und Beifall bei der LINKEN) Dann hätte ich gesagt - das ist mir jetzt ganz wichtig -: Vom Bruttoinlandsprodukt, von der wirtschaftlichen Leistung her hat Griechenland den größten Anteil an Ausgaben für Rüstung. Die Griechen geben 2,8 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Rüstung aus. In Deutschland liegt dieser Anteil bei 1,3 Prozent. Auch Frankreich und Großbritannien liegen in diesem Bereich. Frau Bundeskanzlerin, warum haben Sie von Griechenland nicht verlangt, die Rüstungsausgaben sofort zu halbieren? Das wäre wichtig gewesen. (Beifall bei der LINKEN) Ich glaube, den Grund zu kennen. Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Wir verkaufen unsere Waffen nach Griechenland und, wie wir wissen, nicht nur nach Griechenland. Die 2 000 reichsten Familien Griechenlands besitzen 80 Prozent des Vermögens in Griechenland. Ich bitte Sie, das ist noch überzogener als in Deutschland. 2 000 Familien, also weniger als 0,1 Prozent der Bevölkerung, besitzen 80 Prozent des Vermögens. Ich hätte die Bedingung gestellt, für diese 2 000 Familien eine drastische Vermögensteuer einzuführen. Das machen Sie aber nicht. (Beifall bei der LINKEN) Ich habe schon gesagt, was mit den Löhnen, Renten und Sozialleistungen passieren muss. Außerdem brauchen wir eine Finanztransaktionsteuer. Nun sagen auch Sie und Sarkozy das. Aber wir brauchen kein Gerede, wir brauchen endlich diese Steuer. Führen Sie sie  zumindest in Deutschland ein; Schritt für Schritt werden wir sie in ganz Europa bekommen. (Beifall bei der LINKEN) Anders kann man Spekulationen nicht bekämpfen. Wir brauchen auch die europäische Vermögensteuer, über die sprach ich bereits. Übrigens ist interessant: Sarkozy beginnt, es zu begreifen. Berlusconi - er ist sowieso ein völlig eigener Typ - hat sie wieder gestrichen. Jetzt gibt es einen Generalstreik in Italien. Dies ist in Deutschland leider verboten; ein Generalstreik sollte auch in Deutschland erlaubt werden. (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN) Wieso dürfen wir eigentlich weniger als die Italienerinnen und Italiener? Davon einmal abgesehen, wir haben nun die Reaktion, dass Sie das einfach ablehnen. Sie begreifen nicht, dass Sie mit einer Vermögensteuer sogar das System retten können, das Sie so lieben. Das ist nicht nachvollziehbar. Wir brauchen auch Investitionen in Infrastruktur, Umwelt und Bildung. Nun komme ich zu einem anderen Thema: Libyen. Es stört mich ungeheuer, wie selbstverständlich auch von SPD und Grünen nach Bomben gerufen wird. (Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Endlich!) - Ja, ist es falsch? Sie haben immer gesagt: Im Sicherheitsrat hätte man der Bombardierung Libyens zustimmen müssen. Ihre Theorie lautet doch: Bomben verjagen Gaddafi und helfen den Demokratie- und Freiheitskämpfern. Ich sage Ihnen: Das ist die größte Differenz zwischen den Linken und Ihnen. Wir akzeptieren Krieg als Mittel der Politik auf gar keinen Fall. (Beifall bei der LINKEN) Hier unterscheiden wir uns diametral. Ich möchte Ihnen das auch begründen. Ich bin jetzt in der Situation, Außenminister Westerwelle verteidigen zu müssen, was ihm wahrscheinlich gar nicht recht ist. (Dr. Guido Westerwelle, Bundesminister: Stimmt!) - Trotzdem sage ich es; da müssen Sie durch, Herr Westerwelle. - Ihre Stimmenthaltung war zwar nicht völlig richtig - ein Nein im Sicherheitsrat wäre besser gewesen -, (Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das hat er ja eigentlich gewollt! Aber Merkel hat ihn nicht gelassen!) aber auf jeden Fall war die Stimmenthaltung viel besser als das Ja, das SPD, Grüne und in Wirklichkeit auch CDU/CSU und immer mehr Teile der FDP verlangt haben. Warum ist es denn so falsch? Wir haben so viele Diktatoren auf der Welt. Wollen Sie die alle wegbomben? Was ist Ihr Maßstab? Erklären Sie das einmal der Bevölkerung. Jetzt höre ich: Für 83 Millionen Euro hat die Regierung Waffenlieferungen an Gaddafi genehmigt, und dann bombt sie ihn weg. Der amerikanische, der britische und auch der deutsche Geheimdienst haben mit Gaddafi zusammengearbeitet. Deutsche Polizisten haben dort in ihrer Freizeit ausgebildet. Das alles wurde mit Gaddafi gemacht. Eines Tages ändern Sie plötzlich Ihre Meinung und sagen: Er ist ein Schurke, und jetzt : wir bomben ihn weg. Das ist nicht nachvollziehbar. Das ist verlogen. Das ist nicht glaubwürdig. Das ist das Entscheidende. (Beifall bei der LINKEN) Jetzt hören wir, dass Gaddafi sogar G-36-Sturmgewehre hatte; deren Export ist nie erlaubt worden. Ich frage die Bundeskanzlerin: Wie sind die dahin gekommen? Herr Kauder, wenn Sie das nicht wissen, dann haben Sie keine Kontrolle über den Export von Rüstungsgütern. Das ist unverantwortlich. (Beifall bei der LINKEN) Ich möchte wissen, wer wann wohin Waffen verkauft. Nun bleibe ich einmal bei der Theorie der Grünen und der SPD, dass das den Demokratie- und Freiheitsbewegungen hilft und den Diktatoren schadet. Erklären Sie mir zwei Sachen: Warum haben Sie noch nie Bomben auf Bahrain gefordert, und warum haben Sie noch nie Bomben auf Syrien gefordert? (Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Oder auf Kuba!) Ich kann es Ihnen sagen: In Bahrain ist der größte amerikanische Stützpunkt, in Bahrain sind die Saudi-Araber einmarschiert, an die Sie alle zusammen Waffen für 700 Millionen Euro verkauft haben, und die Saudi-Araber schießen auf die Freiheits- und Demokratiedemonstranten. Deshalb kommen Sie gar nicht auf die Idee, dort zu bombardieren. (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN) Bei Syrien gibt es auch eine einfache Begründung. Syrien hat nur ein bisschen Erdöl, und Libyen hat ganz viel. Ich sage Ihnen - und das kotzt mich wirklich an -: Seit Tausenden Jahren stecken hinter Kriegen - das sieht man, wenn man genau hinschaut - immer ökonomische Interessen. (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN) Lassen Sie sich da nicht mit hineinziehen, wie Sie es in den letzten Jahren ständig gemacht haben. (Beifall bei der LINKEN) An Saudi-Arabien verkaufen wir jetzt auch noch 200 Panzer. Eines darf ich noch sagen: Al-Qaida - das ist nun wirklich eine Terrorausbildungsorganisation - wird ausschließlich von Saudi-Arabien finanziert. Die besten Beziehungen der US-Regierung und der deutschen Regierung bestehen zu Saudi-Arabien. Es ist völlig unglaubwürdig, zu sagen, dass man für Demokratie bombt, wenn man mit den Terroristen und den Diktatoren zusammenarbeitet. Das geht nicht auf. Das sage ich hier ganz klar. (Beifall bei der LINKEN) Sie haben gesagt, Sie hätten die Arbeitslosigkeit erfolgreich bekämpft. Es gibt immer den Streit, dass Union und FDP meinen, es läge an ihnen, und SPD und Grüne meinen, es läge an ihnen. Ich kann Sie beruhigen: Sie alle haben Ihren Anteil daran, und zwar, weil in Wirklichkeit die Vollzeitbeschäftigungsplätze in den letzten zehn Jahren um 1,8 Millionen abgebaut wurden. Die Zahl der Geringverdiener und der prekär Beschäftigten hat zugenommen. Darauf sind Sie auch noch stolz. Sie auf der einen Seite sagen immer, es sei Ihr Werk, und Sie auf der anderen Seite sagen, es sei Ihr Werk. Es ist leider Ihr gemeinsames Werk. Aber Geringverdiener und prekär Beschäftigte sind nicht die Lösung für unser Land. Wir brauchen wieder Vollzeitjobs. (Beifall bei der LINKEN - Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE): Und gut bezahlt!) Frau Bundeskanzlerin, Sie sagten, Sie seien stolz, dass die Jugendarbeitslosigkeit halbiert wurde. Sie kommen aus Mecklenburg-Vorpommern, ich war gerade dort. 75 Prozent der Menschen bis 25 Jahre, die eine Beschäftigung haben, sind Geringverdienerinnen und Geringverdiener. Das ist doch keine Lösung. Das ist ein zunehmendes Problem. (Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wer ist denn da Wirtschaftsminister?) Was glauben Sie, wie sauer die sind? Leider gehen manche dazu über, die NPD zu wählen, was wir alle nicht wollen. Also müssen wir diese Probleme so schnell wie möglich lösen, und zwar im Bildungsbereich genauso wie auf dem Arbeitsmarkt. (Beifall bei der LINKEN) Lassen Sie mich noch sagen, dass wir ein anderes System im Gesundheitswesen brauchen. Der Beitragssatz, den die Arbeitgeber für die Krankenversicherung zahlen müssen, beträgt 7,3 Prozent. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen schon allein deshalb mehr, nämlich 8,2 Prozent, weil Sie, SPD und Grüne, die paritätische Finanzierung aufgegeben haben. Rechnet man 2 Prozent für Praxisgebühr und Arzneien und noch bis zu 2 Prozent für höhere Versicherungsbeiträge hinzu, sind wir bei 12,2 Prozent. Wir schlagen Ihnen etwas anderes vor: Jede Bürgerin und jeder Bürger zahlt vom gesamten Einkommen einen Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung. Eine private Versicherung kann man zusätzlich abschließen, aber nicht für die eigentliche Versorgung. Wir schlagen vor, dass wir alle in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen, auch Ackermann, auch alle Bundestagsabgeordneten. Wenn wir das machten, hätten wir einen Beitragssatz von nur 5,25 Prozent für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und von 5,25 Prozent für die Unternehmen. Wir senkten für die Unternehmen   ich bitte alle Unternehmerinnen und Unternehmer, das zu bedenken, wenn sie wählen   den Beitragssatz zur Krankenversicherung von 7,3 Prozent auf 5,25 Prozent. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass all dies ginge. Warum gehen Sie diese Schritte nicht? Warum gehen Sie den umgekehrten Weg und belasten nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Vizepräsident Dr. h. c. Wolfgang Thierse: Herr Kollege, Sie müssen zum Schluss kommen. (Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja! - Ernst Hinsken (CDU/CSU): Gott sei Dank!) Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE): Ich muss zum Ende kommen? Herr Thierse, das tut mir sehr leid. Ich hätte Ihnen gern noch die Rente erklärt; das muss ich dann beim nächsten Mal machen. (Heiterkeit bei Abgeordneten der LINKEN) Die Steuer hätte ich Ihnen auch gerne noch erklärt; auch das muss ich beim nächsten Mal machen. (Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ach, Herr Gysi!) Eines sage ich Ihnen zum Schluss: Ihre Regierung, Frau Bundeskanzlerin, ist am Ende. Sie laufen den Banken nur noch hinterher. Sie haben nicht die Kraft, die Diktatur der großen privaten Banken, Fonds, Versicherungen und Hedgefonds, also des Finanzmarktes, zu brechen, um Frieden, soziale Gerechtigkeit, ökologische Umgestaltung und Demokratie zu erkämpfen, was wir dringend brauchen. Ich sage Ihnen auch: Es gibt nur noch eine politische Partei, die diese Krise meistern kann; (Beifall bei der LINKEN - Lachen bei Abgeordneten der CDU/CSU, der SPD, der FDP und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)) es tut mir leid, Ihnen das so klar und eindeutig sagen zu müssen. Das ist die Partei, die bei allen diesbezüglichen Analysen immer richtig lag, was Sie nur viel zu langsam begreifen. (Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Olé, olé!) Es ist die Partei, die Sie alle besonders mögen, nämlich Die Linke.

Die alternative Tagesschau vom 8. September 2011

Die Themen:

Kanzlerin: »Deutschland geht es so gut wie nie zuvor«
SPD: »Regierung hat auf ganzer Linie versagt«
Linke: »Diktatur der Finanzmärkte«
Verfassungsgerichts-Urteil: Jetzt scheint die Welt wieder in Ordnung
UNO warnt vor Sparkurs: Neue Weltwirtschaftskrise droht
EU-Sparmaßnahmen: Dutzende Krankenpfleger gefeuert
Streit: Türkei untersagt Zypern Probebohrungen im Mittelmeer
Israel-Streit: Hamas unterstützt Türkei
Politologe: Beziehungen zwischen Westen und Islam an gefährlicher Grenze
9/11-Unglück: Medien lassen »Verschwörungstheorien« nicht zu
Vorsicht Supermarkt: Schimmelpilze aus dem Brotbackautomaten
Gottschalk-Kollegen: Wenig Vertrauen in dessen ARD-Job