Montag, 10. Oktober 2011

“Lasst uns Bewegungen aufbauen, in denen jeder normale Bürger eine Stimme hat. Last uns zusammen sitzen und reden und entscheiden, in welcher Welt wir leben wollen, und wie wir das erreichen.”


(c) jStock - Fotolia.com

Internationaler Aufruf:

Am 15. Oktober 2011 rufen gemeinsam Attac und die Democracia Real Ya! aus Spanien zum weltweiten Bürgerprotest auf. Straßen und Plätze bieten den Raum für diese Protestvereinigung.
„Auf der Suche nach mehr menschlicher Würde, machen wir einen Aufruf zu einer globalen Mobilisierung durch spezifische Maßnahmen für den Aufbau von Netzwerken. Die der Weltbevölkerung ermöglichen soll zu entscheiden, wie die Welt sein sollte...
Für eine direkte Demokratie auf lokaler und globaler Ebene.“

“Wenn Dich jemand fragt, wer hinter diesem Aufruf steht, weißt du was du antworten kannst: “Ich” – Weil es das ist, was wir brauchen, Menschen, die sich die Welt selbst wieder zu eigen machen, ohne Parteien, Gewerkschaften oder Gruppen, die ihnen sagen, was sie tun sollen, die sich einfach versammeln und ihre kollektive Intelligenz nutzen und beginnen darüber nachzudenken, was mit diesem Planeten zu machen. Der 15. Oktober wird unter unserem Einfluss stehen. Er wird werden, was immer wir wollen.”

“Am 15. Oktober werden wir Bürgerinnen und Bürger der ganzen Welt auf die Straße gehen, um unsere Empörung über den Verlust unserer Rechte zu zeigen… Deshalb laden wir euch ein, euch diesem gewaltlosen Kampf anzuschließen, indem ihr die Botschaft verbreitet, dass wir gemeinsam diese unannehmbare Situation ändern können.”

„Unter dem Druck der Finanzherrschaft arbeiten unsere Regierenden zugunsten ein paar weniger, ohne sich um die sozialen, menschlichen und ökologischen Kosten zu kümmern, die dadurch entstehen können. Die herrschenden Klassen rauben uns das Rechts auf eine freie und gerechte Gesellschaft, indem sie Kriege mit wirtschaftlichen Zielen führen und ganze Völker ins Elend stürzen.“

Geplante Proteste in mehreren deutschen Städten, darunter eine Protestkundgebung vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main. Das Bundeskanzleramt in Berlin ist ebenfalls eine Adresse des Protests. Dabei wird auch in anderen EU-Ländern versucht Bündnisse die in Anlehnung an die Jugendproteste in Spanien, Griechenland und Italien zuknüpfen.

Reuters schreibt:
In den USA erhält die Bewegung zunehmend Unterstützung aus Politik und Wirtschaft. Präsident Barack Obama und Vizepräsident Joe Biden äußerten am Donnerstag Verständnis für die Proteste. "Die Demonstranten geben der weit verbreiteten Enttäuschung über die Funktionsweise der Finanzsysteme eine Stimme", sagte Obama. "Die Menschen in Amerika empfinden das System als ungerecht", sagte Biden. Selbst ein hochrangiger Vertreter der US-Notenbank äußerte Sympathie. "Wir haben eine sehr ungleiche Verteilung der Einkommen", sagte Richard Fisher, Fed-Chef in Texas. "Es sind zu viele Menschen zu lange arbeitslos. Die Menschen sind sehr frustriert und ich kann sie verstehen." Auch im Mischkonzern General Electric stößt die Bewegung auf Verständnis: "Wenn ich arbeitslos wäre, wäre auch ich wirklich wütend", sagte der Chef der Konzern-Finanztochter GE Capital, Michael Neal. "Es sind im Moment sehr viele Menschen unglücklich und es gibt nicht viel, was ihnen Hoffnung gibt."

Merkwürdig woher plötzlich (Schein) „Unterstützung“ angeblich herkommen soll. Vielleicht übersehen vor lauter „endlich-Protest“ viele Menschen die Infiltration durch leere Worthülsen von Figuren, die alle noch vor nicht zu langer Zeit diesem System dienten und von diesem System an die Position gestellt wurden.
Wir werden sehen.

Die alternative Tagesschau vom 10. Oktober 2011


Die Themen:
Kairo: Zahlreiche Tote und VerletzteMehr EU-Macht: CDU will europäischen Präsidenten

Europa-Abgeordnete: »
EU-Chefkommissar Barroso ist unfähig«



Banken droht Zusammenbruch: EU-Rettungsschirm soll helfen

Russland droht: Konfrontation wegen Raketenabwehrsystem


US-Geheimpapier: Töten von Terroristen legal



Kapitalismus-Proteste: Am 15. Oktober auch in Deutschland



Überschuldungskrise: Banken in Insolvenzverfahren abwickeln


Euro-skeptische Partei: 37 Prozent würden sie wählen


Indien: Erster Staat wird Monsanto verklagen



Proteste: Syrische Konsulate in Europa gestürmt


Deutsche Schulen: Türkische Eltern bemängeln fehlende Chancengleichheit



Sonntag, 9. Oktober 2011

Von der Situation Griechenlands lernen – bevor wir das gleiche wie sie durchmachen



Schuldkratie

Auszug aus dem gleichnamigen Dokumentationsfilm, den Sie HIER mit deutschen Untertitel sehen können.


G.Papadopoulos (Diktator:
Ich erlaube mir einen Vergleich mit den Ärzten, wir haben einen Patienten und wir haben ihn in Gips gelegt.
Dominique Strauss-Kahn (ehem. Generaldirektor des IWF):
Kämpft nicht gegen den Arzt, manchmal gibt dir der Arzt Medikamente, die du nicht magst, aber selbst wenn du sie nicht magst der Arzt ist da, um dir zu helfen.

Wie schon mal gesagt wurde, die Geschichte hat diese Unsitte, sich „als Farce“ zu wiederholen. So kommen wir von einem Diktator-Möchtegern-Arzt zum Oberarzt des Internationalen Währungsfonds (IWF).

A.Papandreou (Premierminister Griechenlands 1981-1990 / 1993 – 1996):
Jeder muss sich dem Kampf anschließen und sich bewusst sein, dass entweder die Nation ihre riesigen Schulden zerstört oder die Schulden die Nation zerstören.
K. Mitsotakis (Premierminister Griechenlands 1990 – 1993):
Die Einkommenspolitik in diesem Jahr wird unglaublich streng sein. In keiner Weise wird es Gehaltserhöhungen geben.
K. Simitis (Ministerpräsident Griechenlands 1996 – 2004):
Wir haben keinen Platz für Sozialleistungen oder Steuersenkungen.
K. Karamanlis (Ministerpräsident Griechenlands 2004 – 2009):
Wir müssen die öffentlichen Ausgaben reduzieren, wir müssen unser Haus säubern. Und das kann nicht mit leeren Versprechungen erreicht werden, indem Gelder und Privilegien in einer Zeit der Krise wie diese verteilt werden.
G. Papandreou (Premierminister Griechenlands):
Unser Land befindet sich leider auf der Intensivstation. Die wirtschaftliche Stagnation der Nation bedroht unsere Souveränität zum ersten Mal seit 1974.

In den letzten 40 Jahren haben zwei Parteien, drei politische Familien und einige Wirtschaftsbosse, Griechenland in den Bankrott getrieben. Sie haben aufgehört, die Bevölkerung zu bezahlen, um ihre Gläubiger zu retten. Die Wirtschaftszaren – nach Jahrzehnten kontinuierlicher Haushaltskürzungen – zeichneten Griechenland als lokale finanzielle Supermacht.

G. Papantoniou (früherer Finanzminister):
Unsere Arbeit ist einzigartig. Wir waren die ersten, die die wirtschaftlichen Probleme gelöst haben.
N. Christodoulakis (Finanzminister 2001 – 2004):
Wieder einmal werden wir beweisen, dass unsere Wirtschaft das wertvollste Gut unseres Landes ist.
Y. Papantoniou (Finanzminister 1994 – 2001):
Unsere Wirtschaft hat einen Sprung nach vorne gemacht und ist von der zweiten in die erste Liga gesprungen.

Als ihr Gebäude zusammenbrach, sagten die gleichen Leute hinter unserem Rücken, dass aufgrund einer genetischen Störung, wir nicht in der Lage waren, unsere Wirtschaft ohne Intervention von außen zu verwalten.

Y. Papantoniou (Finanzminister 1994 – 2001):
Amerikaner finden es vielleicht schwierig zu verstehen, aber Griechenland hat kein Geschick und Kultur der Festigkeit und Disziplin.

Unsere Regierung nennt uns faule Säcke, und unsere Kreditgeber „Schweine“ (PIIGS) – das gilt für alle Länder der europäischen Peripherie. Und die Minister in allen diesen Ländern versuchen, uns zu überzeugen dass wir alle die Schuld tragen.

Brian Lenihan (Finanzminister Irland 2008 – 2011):
Ich bin damit einverstanden, dass unser politisches System gescheitert ist aber seien wir fair, wir tragen alle die Schuld.
Theodoros Pangalos (Vizepräsident der griechischen Regierung):
Die Antwort auf die Beschwerde der Bürger gegenüber den Politikern „Was habt ihr mit dem Geld gemacht?“ ist: „Wir haben euch zu Beamten gemacht!“ Wir alle tragen die Schuld!

Wir sind also die bösen Buben einer globalen regularisierten Wirtschaft in einem erfolgreichen Europa? Oder weist das System bereits strukturelle Probleme seit beginn auf?
In der kapitalistischen Wirtschaft in der Nachkriegszeit gibt es zwei Perioden.

Kostas Lapavitsas (Prof. für Volkswirtschaftslehre):
In den ersten 25 Jahren nach dem II. Weltkrieg war das Wachstum hoch, stieg das reale Einkommen, wie auch die Konsumgüter. Das waren neue Umstände in der Geschichte des Kapitalismus. Dieser Zeitraum endete Mitte der siebziger Jahre. Danach kamen wir in einen Zeitraum kaum Lohnerhöhungen für die Arbeiter und hoher Arbeitslosigkeit. Für reife kapitalistische Länder war es schwierig, Reichtümer anzuhäufen.

(US Werbe/Propagandafilm: Joe ist der König, weil er mehr mit seinem Gehalt kaufen kann als alle anderen Arbeiter auf dem Planeten)

David Harvey (Sozialwissenschaftler):
Es gibt nicht so etwas wie einen Kapitalismus ohne Krise. Also, irgendwo muss es eine Krise geben. Diese Krise war vor allem auf die Arbeitermacht gerichtet, die sehr stark zu jener Zeit, in kapitalistischen Regionen wie Europa und den USA. Das Ergebnis: es wurde viel Druck auf die Löhne ausgeübt. Die Arbeiter waren organisiert, hatten politische Macht das zeigte sich in den Wahlen. Und das war ein großes Problem für das Kapital. So musste das Kapital die Arbeiter „disziplinieren“. Und es tat es auf unterschiedliche Weise. Es öffnete nationale Märkte für den globalen Wettbewerb. Das Kapital erhielt Zugang zu den globalen Arbeitskräftereservoirs. Und dann kam China auf die Bühne.
Kostas Lapavitsas (Prof. für Volkswirtschaftslehre):
Dieser Zeitraum war durch ein starkes Wachstum im Finanzsystem gekennzeichnet die „Finanzialisierung“ genannt wurde. Die Finanzialisierung brachte und verschärfte die Krise.
David Harvey (Sozialwissenschaftler):
Das Kapital hatte absolute Bewegungsfreiheit, mit Zugriff auf billige Arbeitskräfte. Aber dann kam das Problem auf, dass die Lohnquoten des Volkseinkommens in allen Orten fielen. Und natürlich, Löhne sind ein großer Teil des Marktes. Dann kam das Problem auf, wie es möglich ist, Güter verkaufen, wenn es keine Kaufkraft gibt. Und die Antwort war: Kredite für alle. Und so kam die Kreditwirtschaft ins Leben, die ihre Blütezeit in den 80ern und 90ern erlebte, um die Lücke zwischen den Realeinkommen und der Kaufkraft zu füllen. Viele Menschen begannen, in den späten 90ern – Anfang 2000, zu sehen, dass dieses System nicht aufrecht zu erhalten sei. Die Art und Weise , wie wir aus der Krise der 70er rauskamen ebnete also den Weg für die derzeitige Krise.

Als die Immobilienblase in den USA platzte, befand sich das Finanzsystem kurz vor dem Kollaps. Als Ergebnis sah sich die Realwirtschaft betroffen, die ihre eigenen strukturellen Probleme hatte. Die Staaten ergreifen Rettungsmaßnahmen. Sie verwenden das Geld der Steuerzahler, um Banken zu retten und die Nachfrage wieder herzustellen. Die Finanzkrise wird so zu einer Haushaltskrise. Und dieselben Banken, die von den Steuerzahlern gerettet wurden, beschlossen, die Hand zu beißen, die sie gefüttert hatte, und mit dem Bankrott des Staates zu spekulieren. Um die Spekulation macht alles schlimmer, auch in Griechenland. Nur, dass dieses Mal das Problem sogar noch tiefer greift. Für die Eurozone ist die Zeit gekommen, zu zahlen. Der König Euro zeigt sich nackt, vor allem, weil er ein König ohne Staat ist.

Samir Amin (Economist):
Es kann keine Währung ohne Staat geben. Trotz seiner Schwächen, der Vorteil des US-Dollar ist,unter anderem, dass es einen Staat gibt, genannt die Vereinigten Staaten. Europa existiert als politische Einheit nicht. Es gibt in Europa keine legitime politische macht, die ihre Staaten vereint. Meiner Meinung nach ist die Euro-Zone nicht lebensfähig.

Im Gegensatz zu den USA, wo die Regierung und das Federal Reserve System eingreifen, um Ungleichheiten zwischen den Staaten zu verringern, verschärft die Eurozone die Ungleichheiten. So wurden die armen Verwandten geschaffen – die „Schweine“ (PIIGS) der EU.

Kostas Lapavitsas (Prof. für Volkswirtschaftslehre):
Die Eurozone ist ganz klar in zentrale und periphere Länder aufgestellt. Die Krise ist ernster in den peripheren Staaten. Die Gewinner des Euros sind die zentralen Staaten insbesondere Deutschland. Die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Staaten hat sich sehr ausdifferenziert, und die peripheren Länder haben systematisch ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren. Dies ist direkt auf den Euro zurückzuführen.
Eric Toussaint (Präsident des Komitees für die Abschaffung der Schulden der Dritten Welt / CATDM, Belgien):
Die Krise in der EU ist das Ergebnis der Art und Weise, wie die europäische Integration durchgeführt wurde. Mit Griechenland ist es wie wenn man Muhammad Ali, den Welt- Schwergewichts-Champion, mit einem Federgewichtsboxer in den Ring steckt und den beiden sagt: „Kommt, kämpft und mal sehen, wer gewinnt.“

Aber warum sind die peripheren Länder nicht wettbewerbsfähig? Vor allem: welche sind die Ursachen dieser steigenden Divergenz? Der Mythos der „faulen Peripherie“ und des „arbeitsamen Deutschland“ mit ihrer „hohen Produktivität“ ist entkräftet. Wenn die deutschen Regierungen etwas erreicht haben, ist es, dass sie den Krieg an ihre eigenen Arbeitnehmer erklärt und ihre Löhne für ein Jahrzehnt eingefroren haben.

Sahra Wagenknecht (Die Linke):
Wir haben in den letzten Jahren Lohnstückkostensteigerungen in nominalen Größen im Umfang von 7% gehabt, im Euroraum waren es 27%. Und wenn man so eine Diskrepanz hat ist ja völlig klar, dass andere Länder Niederkonkuriert werden, weil wenn ein Land quasi die realen Löhne sogar sinken wie in Deutschland heute, niedriger als zur Jahrtausendwende und in anderen Ländern immerhin moderate Lohnsteigerungen sind, dann wird natürlich die deutsche Industrie immer wettbewerbsfähiger und andere Industrie haben überhaupt keine Chance. Und durch den Euroraum ist eben ein Mittel ausgeschaltet was früher gab, nämlich die Abwertung der nationalen Währung und damit war im Grunde ein Mechanismus installiert der genau zu diesen Ergebnissen führen musste wie wir sie jetzt haben.
Kostas Lapavitsas (Prof. für Volkswirtschaftslehre):
Der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit manifestierte sich auf zwei Arten, die eine entscheidende Rolle für die Krise gespielt haben. Erstens: Es gab große Defizite in den laufenden Transaktionen. Und Griechenland hatte das größte Defizit von allen. Wenn man nicht mithalten kann sind die Transaktionen mit dem Rest der Welt in einem Defizit. Und das Defizit Griechenlands ist enorm. Aber das ist auch der Fall für andere Länder der europäischen Peripherie. Dieses Phänomen ging Hand in Hand mit der Anhäufung von Schulden. Wenn man diese Defizite hat, muss man sie irgendwie ausgleichen.
Samir Amin (Economist):
Griechenland ist der arme Verwandte der Europäischen Union. Griechenland gehört zu den semiperipheren Ländern des europäischen Kontinents. Es ist ganz klar, dass Griechenlands Defizit nur größer werden konnte unter den Umständen der Europäischen Integration. Ich würde nicht einmal dem Gerücht nachgehen, die Griechen seien faul. Das ist purer Rassismus.

Die Eurozone zerstört das Immunsystem der peripheren Länder der EU und überlässt sie der globalen Krise. Die Achillesferse dieser Länder ist das Defizit und die Verschuldung. In unserem Fall tief in der Geschichte des griechischen Staates verwurzelt.

Manolis Glezos (historische Figur der griechischen Linken):
Ab der Zeit des Unabhängigkeitskrieges von 1821, begann unser Land Kredite aufzunehmen. Und seitdem ist es Kreditnehmer. Mit einer Ausnahme. In einer unglaublich „glücklichen“ Phase – und das meine ich ironisch – gelang es Griechenland, Kreditgeber zu sein. Während der deutschen Besatzung, Griechenland gab den deutschen Darlehen. Die Deutschen zwangen Griechenland, Kreditgeber zu sein anstatt Kreditnehmer.

Nach der deutschen Besetzung nahm das Land wieder seine traditionelle Rolle als Kreditnehmer auf. Und die Staatsverschuldung, wie wir sie heute kennen, begann in den 80er Jahren stark zu steigen.

Kostas Lapavitsas (Prof. für Volkswirtschaftslehre):
Die hohe Verschuldung Griechenlands hat mit der sozialen und mit der Klassenstruktur in Griechenland zu tun, und mit der Form, die die griechische Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten angenommen hat. Es hat mit der systematischen Unfähigkeit des griechischen Staates zu tun, ein effektives und faires Steuersystem zu implementieren.

Geschichte der griechischen Staatsverschuldung:
Andreas Papandreou erschafft den geforderten Wohlfahrtstaat, aber ohne die Gehalts- und Unternehmenssteuern zu erhöhen. Durch die Verstaatlichung privater Unternehmen mit Defiziten rettet er Arbeitsplätze. Aber hauptsächlich rettet er die Besitzer der Unternehmen. Das nationale Defizit stieg dramatisch mit der Staatsverschuldung. Die Regierung Mitsotakis nahm weiterhin Darlehen auf. Der Vertrag von Maastricht legte fest, die Märkte sollten der einzige Kontrollmechanismus des Defizits sein, und verbot jegliche Geldschöpfung. Die Schulden schossen in die Höhe mit einer Zuwachsrate, die in der griechischen Geschichte einmalig ist. Kostas Simitis hatte mehr Glück. Auf seiner Seite standen die „kreative Buchführung“, der Rückgang der Zinsen in Europa, und der Wirtschaftswachstum. Auf diese Weise konnte er die Bombe verstecken, die er selber auf die öffentlichen Schulden gelegt hatte. Die Schuldenquote schien leicht zurückzugehen. Kostas Karamanlis senkte die Kapitalsteuern um 10%. Maßnahmen wie diese beschleunigen den wirtschaftlichen Freifall. Und die Verschuldung nahm wieder rasant zu. Georgios Papandreou übernimmt die Steuer um das Land in die Hände der Kreditgeber zu treiben. Am Ende des „Memorandums“ werden die Schulden 167% des Bruttosozialprodukts betragen.
Ende

Die meisten Länder in ähnlicher Situation wurden vom Internationalen Währungsfond besucht. Aber niemand hat so teuer bezahlt wie Argentinien, das Spiegelbild Griechenlands auf der anderen Seite des Atlantiks. Argentinien geriet in die Schuldenfalle zusammen mit Griechenland im Jahr 1824 mit dem ersten britischen Darlehen. Aber die Schlinge zieht sich gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts zu. Argentinien beschloss einen festen Wechselkurs des Peso gegenüber dem Dollar. Das machte es unmöglich, eine eigenständige Geldpolitik auszuüben. Argentinien erlebt seine eigene Eurozone. Nur dass es sich, anstatt an Berlin, an Washington richtet.
  1. Camdessus (IWF Direktor 1987 – 2000):
(Argentinien) betritt das neue Jahrhundert mit einer sehr soliden Basis.

Zur gleichen Zeit machte der IWF das Land zu einem neuen experimentellen Labor des Neoliberalismus.

Texte des Dokumentarfilms „Die Besetzung“:
Avi Lewis (Filmemacher / Journalist):
Der IWF spielte eine Schlüsselrolle in der Schaffung der Krise in Argentinien. Er zwang die gleiche Destabilisierungs- und Privatisierungspolitik auf, die die Gewinne der Unternehmen steigen lassen, aber die eigentlich die Wirtschaft des Landes vernichten.
Gérard Duménil (Ökonom):
Der IWF vertritt eindeutig die Interessen der USA in der Welt, so wie er auch klar ein Vertreter des Neoliberalismus ist, was bedeutet, dass er die Oberschicht in dem neoliberalen Unternehmen vertritt. Sein Ziel war es, deren Einnahmen zu erhöhen, das hat zu der gegenwärtigen Krise geführt.

Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch in Argentinien im Jahr 2001 wurden der IWF und seiner neoliberalen Theorien zum Gespött der Ökonomen auf der ganzen Welt. Dennoch: einige Monster sterben nie.

Avi Lewis (Filmemacher / Journalist):
Der IWF ist wie ein Zombie, du kannst ihn nicht töten. Der IWF ist „auferstanden“ und „rettet“ Länder die Probleme haben, um seine Sparmaßnahmen aufzuerlegen, wie es in ganz Europa passiert und auf ganz infame und schreckliche Weise in Griechenland. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass diese Institution irgendetwas von der Erfahrung Argentiniens gelernt hat. 

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Scientology eröffnet in der israelischen Stadt Jehud eine Schule


Damit sind die Bewohner der Stadt nicht einverstanden. Die Organisation Yad LeAchim will nun alles dafür unternehmen die Schule der Sekte wieder schließen zu lassen. Yehud/Jehud liegt 20 Kilometer östlich von Tel Aviv in unmittelbarer Nähe zum Ben-Gurion Flughafen.
Das israelische Bildungsministerium hat die Atid-Schule, so der Name der Scientology Schule, das übersetzt wird mit „Schule der Zukunft“, anerkannt. Damit wird sie auch von israelischen Regierung finanziell gefördert.

Griechenland investiert ihre Rettungsschirmhilfe in die Verbesserung ihrer Panzerarmee



Die schwedische Zeitung „SvD Näringsliv“ schreibt dazu: Wenn es eine Weltmeisterschaft für schlechtes Timing gibt, dann hat sich Griechenland den Favoritentitel geholt.
Nochmal
Griechenland hat von der US-Regierung (das ist jene die die Europäer vor kurzem aufgefordert hat, sie sollen ihre Schulden in den Griff bekommen) also jene US-Regierung hat nun das „go“ gegeben für bis zu 400 US-Kampfpanzer vom Typ M1A1 Abrams zu erhalten. Damit sollen in einer ersten Marge für zehn Millionen US Doller gebrauchte Fahrzeuge mit neuer US-Technik saniert werden. Da Griechenland zurzeit nur vom eigenen Volk bedrängt wird, dürfen Sie raten wozu man in einem Augenblick – den wohl schlechtesten Zeitpunkt um so etwas zu unternehmen – sich entschloss das von anderen gegebene Geld für Kriegsmaterial auszugeben?
Die Meldung stammt aus der Zeitung Hellenic Defence & Technology, so berichtet es die Website Defencegreece.
Zusätzlich wurden 20 Einheiten des amphibischen Modell AAV7A1 geordert. Auch dies eine erste Marge von 75 bis 100 Exemplaren dieses Typs.
Wissen Sie was die Griechen jetzt dazu sagen werden?
Das war bereits schon vor laaanger Zeit so abgemacht. Und das soll als Erklärung angenommen werden? Es ist einfach unglaublich wie die Menschen in den EU-Ländern verarscht werden.

Fragen Sie doch mal Herrn Pofalla ob ihm das auch „Scheißegal“ ist?
Die Zeit ist wirklich reif für einen Paradigmawechsel in Old-Germany.


Mittwoch, 5. Oktober 2011

Die alternative Tagesschau vom 5. Oktober 2011

Die Themen:
Polen: Kaczyński wirft Merkel großdeutsche Ambitionen vor
Streikwelle in Griechenland: Fluglotsen legen Luftraum lahm
Athen: Kein indisches Lohnniveau
Rom: Geheimer Drohbrief veröffentlicht
Angst vor neuer Finanz-Krise: DAX schmiert ab
Verkehrsminister Ramsauer: »PKW-Maut ist unvermeidlich«
Verbalattacken: Pofalla immer mehr unter Druck
Bosbach: »Meinung ist nicht exotisch, sondern volksnah«
Euro-Rebell: Schäffler erzwingt Euro-Entscheid
Metall-Rohstoffe: Osteuropäische Banden plündern Firmen
Studie: Benehmen der Migrantenkinder »irritierend«
DAK-Studie: Kaum noch Lehrer wollen bis zur Pension arbeiten



Dienstag, 4. Oktober 2011

„Romeo und Julia“ auf kurdisch – Blut-Nacht in Köln-Meschenich



Eine Liebesgeschichte war der Auslöser für eine Massenschlägerei von zwei Groß-Familien im Köln. Der 19jährige Aras. S verliebte sich in die die 19jährige Avin. Eigentlich eine ganz normale Situation. Nicht im Multikulti Köln, in der Domstadt.
Die Liebe ist genau zwischen zwei verfeindeten Jesiden-Clans (kurdische Volksgruppe) aus dem Irak gefallen, und diese Groß-Familien hassen sich bis aufs Messer.
Die A.s haben ihr „Revier“ in Köln-Porz und die S. leben mit 70 (!) Angehörigen auf dem Kölnberg. HIER ein kurzer Eindruck was Kölnberg ist, die Einladung des Rapsänger sollten Sie lieber nicht wörtlich nehmen.
Zurück zu Romeo und Julia nach kölscher Hintergrund-Art.
Als der Vater die freudige Nachricht erfuhr, dass seine Tochter in einen jungen Landsmann verliebt ist und das seit vier Monaten, sagte dieser stolz: „Ich bringe meine Tochter um!“
Wie gesagt, Liebesgeschichten mit Migrationshintergrund sind eben etwas ... anders.
Na ja, jedenfalls traf sich das Paar heimlich weiter und man dachte schon über Heirat nach.
Heirat!
Ja, da strahlt das Auge des Landmann. Denn Heirat bedeutet meist Kamele oder wegen Mangels selbiger in Köln, dann eben Geld. Das Brautgeld von 30.000 Euro erweichte den Clan der A.s und man war dann für diese Summe in eine Hochzeit einzuwilligen bereit. Doch der Clan S. wollte nicht im Traum daran denken das Geld zu zahlen.
So kam es, dass der Clan A. (wenn Sie nicht mehr folgen können, es ist die Groß-Familie von Avin der 19jährigen „Julia“) sich in mehrere Autos verfrachtete und ihre Multikulturellen Überzeugungswerkzeuge mitnahmen: Knüppel, Baseballschläger und natürlich allerlei Messer und auf geht’s zum Kölnberg.
Dort beim Clan S. angekommen begann eine wüste Schlägerei mit ca. 20 Beteiligten (die Kölner Medien haben dies dann auf 10 gekürzt). Als man während dieser lauten Unterredung mehr an Argumenten einbringen wollte, wurde mit den Messern zugestochen.
Sechs Männer wurden schwer verletzt, einer schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Um 21:45 ging dann der Notruf bei der Polizei ein. Die in Großzahl anfahrende Polizei nahm vier Personen fest.
Und Ruhe herrschte wieder am Kölnberg.
Dann ging die Sonne auf am Morgen des Sonntag und alles strahlte und glänzte in der Sonne und die Leute waren gut drauf.
Das waren auch gegen Mittag (laut Polizei 12:45 Uhr) die etwa 20 Personen aus bereits bekannten Clans, die am Kölnberg zum zweiten mal aufeinander einschlugen. Dabei erlitten zwei Personen schwere Verletzungen die zwischenzeitlich lebensbedrohlich waren. Als wieder die Großzahl an Polizisten am Argumentort eintrafen, entschied man sich für das was diese Kreise immer tun wenn der Gegner das Gewaltmonopol einsetzt. Man flüchtete. Nun ja, man versuchte es, denn die Kölner Polizei stellten die Fahrzeuge noch in der Nähe des Tatort und nahmen die Verdächtigen fest.

Fazit: Die Polizei Köln hat eine Mordkommission gebildet.

Die Kölnberg-Sicherheitszentrale (vor Ort)  überwacht jedes Haus durch Videos, somit auch die „Romeo und Julia“-sind-sich-nicht-einig Aufführung in zwei Aufzügen.
Noch ein Wort zur jesidischen Religion.
Die Jesiden sprechen den Namen des Bösen nicht aus, weil das Zweifel an der Allmacht Gottes bedeuten würde. Damit ist die Vorstellung auch klar, dass der Mensch in erster Linie selbst für seine Taten verantwortlich ist. Aus jesidischer Sicht hat Gott dem Menschen die Eigenschaften gegeben, zu sehen, zu hören und zu denken. (lachen Sie nicht) Das Jesidentum beruft sich auf keine heiligen Schriften obwohl es zwei Bücher gibt oder erwähnt werden. Der Glaube wird überwiegend durch Lieder und Bräuche weitergegeben.
Spiel mir das Lied vom ...
Wenn die „Gläubigen“ doch nur auf ihren Gott hören würden, dann wäre vieles friedlicher. Aber bei Geld hört eben der Glaube immer schnell auf. Die „Scheinchristen“ können auch davon ein Lied singen.

Onkel Gernot erklärt Kindern Hedgefonds


„Das hier ist Italien, da ist es schön, lecker essen, schöne Frauen, Weltmeister im Elfmeter schinden; aber dem Italien dem geht’s gar nicht so gut – schuld daran sind diese Männer. Hedgefonds-Manager.“
„Onkel Gernot, was machen denn Hedgefonds-Manager?“
„Guuute Frage, die machen gar nichts. Die machen alles kaputt und werden dabei reicher als Gott. Ja, diese Männer verkaufen ganz viele italienische Staatsanleihen und davon werden die gaaanz billig und die Typen kassieren gaaanz hohe Zinsen und wenn das schief geht, dann springt die E U ein.“
„Onkel Gernot, warum macht die E U das denn?“
Ganz einfach, weil die EU - !DUMM WIE SCHEIßE IST! Und weil diesen Jungs hier, auch die Ratingagenturen gehören, können die Italien jederzeit noch weiter runter stufen. Egal ob Italien spart oder nicht.“
„Onkel Gernot, können sie nicht aufhören das zu machen!“
„Ich weiß nicht Kinder, wir können sie ja mal fragen – hört ihr bitte auf damit die Welt kaputt zu machen. Biiitte - !ICH HAB GESAGT BITTE!! HÖRT AUF! HÖRT AUF! ERSTICKT AN EUREN LEERVERKÄUFEN IHR DRECKIGEN ... (ZDF wir bitten ein wenig Geduld)





Quelle: You Tube / 1966Thor1966
(wenn Sie sehen wollen welcher drei Hedgefonds Männer "Onkel Gernot" als Bild in die Kamera hält, dann schauen Sie bitte das Video an)

„... es war ruhig, friedlich, es gab keine Probleme. Wir arbeiteten, wir hatten keine Sorgen“ - dann kam die NATO über Libyen



 Quelle: You Tube / HousekaterClaudio

Montag, 3. Oktober 2011

„... Mist, jetzt haben wir doch den Hebel am Rettungsschirm vergessen!“


Die europäische Rettungsgemeinschaft stellt gerade fest, der eben beschlossene „EFSF“ (gehört zur Gruppe der bereits vorangegangenen R-Pakete und R-Schirme und ist nur der kleine Vorläufer des noch kommenden ESM) mit seinen 440 Milliarden Euro reicht nicht aus.
Listigerweise wartete man die Abstimmung über das Dings EFSF ab um jetzt schon zu signalisieren, das reicht noch immer nicht. Die Schaumaufschlagende Presse schreibt schon von (festhalten) „fehlender Feuerkraft“. Unsere Rettungs-Einsatzleiter (Finanzminister von 17 EU-Löschzügen) sprechen von einer fehlenden Hebelwirkung am Schirm EFSF (was nützt uns der Schlauch, wenn der Hebel zum "Wasser-marsch" fehlt). Damit meint das Konglomerat von Leuchtkörpern am EU-Finanzhimmel – es wird nicht mit 440 Milliarden allein funktionieren. Bei einer vergleichbaren Situation nur mit Ärzten besetzt würde man sie auffordern: nehmen wir noch andere Pillen bis es wirkt oder wir wissen wie wir es in den Griff bekommen.
Nun sind sich ja auch noch nicht alle einig, da will jemand einen Pfandweg gehen, ein anderer signalisiert schon, mehr nicht und wieder andere wollen 20 Prozent der Verluste die Heuschrecken haben eben aus dem Schirm mit Hebel geben.
„Haben Sie den Baum gesehen?“
„Nö, ich steh hier im Wald!“

Geduld Herrschaften, es ist nicht immer einfach den Anweisungen der Hochfinanz zu folgen und auch noch deren Absicht dahinter zu verstehen. Wenn also unsere Regierungssprecherin vor die Mikrofone tritt, dann muss sie auch das medial darstellen was unser Bundeskanzler Josef Ackermann will. Haben Sie doch ein bisschen Einsicht. Schließlich hat unser Bundeskanzler klar diktiert wie der Rettungsschirm und seine Mechanismen ablaufen, dazu brauchen Sie nur das ESM-Papier lesen – keine Haftung und kann nicht vor dem Gesetz belangt werden.

Was sagte man noch vor einiger Zeit zur EU?
Die gemeinsame EU wird allen Wohlstand und Freiheit bringen, es wird ein herrliches miteinander der Kulturen und der Vielfalt geben. Der Euro wird die Stabilität der Deutsch Mark übertreffen.

O-Ton Einsatzleiterin des Löschzug Österreich, die den EFSF unterschrieben hat:
„Ich bin strikt gegen eine einheitliche Bemessungsgrundlage für Unternehmenssteuern in Europa. Das wird mit uns nicht zu machen sein. Warum soll ich ein gutes Unternehmungssteuersystem aufgeben, nur weil Nachbarländer, die einen höheren Steuersatz haben, damit nicht einverstanden sind. Österreich ist nicht bereit, sich von Hochsteuerländern im Unternehmensbereich erklären zu lassen, was wir zu tun haben.“

Das gleiche hatte einst in Bezug auf die Binnenexporte der Deutschen, die französische Dame gefordert die jetzt Chefin des IWF ist, wir sollten nicht soviel exportieren damit diejenigen die nicht soviel exportieren mithalten könnten. Tschuldigung, das ist EU-Logik.
Friede, Freude, Eierkuchen in der EU und ständig fliegen die Fetzen.

Keine Angst, sie wird das nicht einhalten, haben doch unsere Angestellten bei Ausbruch des griechischen Schuldenvulkan ähnliches an Worthülsen produziert. Nichts davon wurde eingehalten oder umgesetzt.
Jetzt hat man halt ein neues Rettungsheilmittel erfunden, gut es wird gerade diskutiert aber es ist durchaus erkennbar, dass von der Hintergrundseite gesagt wurde: wenn ihr den Spekulanten ihre Einsätze garantiert, dann könnte es funktionieren.
Und nun kommt ein Träumer ins Spiel. Er träumt das nach was ihm die Hochfinanz in seinen meditativen Rückführungen (er glaubt ohne ihn wäre die BRD dem Zerfall preisgegeben und leidet an üblen Erinnerungsproblem im 100.000 DM Bereich)  beigebracht hat: Höhere Garantiesumme durch einen Finanzhebel.
Nun sind Sie mal nachsichtig, gestern Innenminister und jetzt Finanzminister – da kann man schon mal das eine mit dem anderen verwechseln. Gestern war es die immerwährende islamistische Bedrohung und heute ist es das immerwährende EU-Schuldenloch.
Eine Aufstockung lehnt der BRD-Einsatzleiter ab, sagt er über die ergebene Presse.
Ja gut, man kann das „nicht-umsetzen“ der eigenen Worthülsen ja durch andere Worthülsen kaschieren und niemand merkt es in dieser bunten Republik oder ignoriert es einfach, wie es unsere Regierungssprecherin im Hosenanzug tat auf die Frage eines holländischen wachen Journalisten: wie kann einer Finanzminister werden der 100.000 DM von einem Waffenhändler nimmt und sich nicht erinnern kann wo das Geld ist.
Was haben die Holländer was wir nicht haben, dass sie zu so etwas fähig sind und wir nicht? Unsere Presse glaubt alles … was die Politik diktiert.
Wir sollten mehr holländischen Käse essen, vielleicht bewegt sich dann hier auch jemand und fragt mal kritisch nach.

Man hat also den fehlenden Hebel am Rettungsschirm nun entdeckt. Was man hingegen nicht entdeckte und jetzt genau aufpassen, daran können Sie erkennen wie wirkungsvoll hochfinanzielle Rückführungsmeditationen bereits sind; man entdeckte nicht die Alternative: „Entregelung von Bestimmungen und Ausnahmemöglichkeiten und Rücknahme von Gesetzen die mit an der Ursache verantwortlich sind über diese Krise“. Eine zweite Alternative wäre das komplette Auswechseln der unfähigen vorhandenen Mannschaft, aber dafür müsste jemand den schlafenden Bürger aufwecken.
Der Rettungsschirm ist ja gut, er ist ja toll (alles was Politik macht ist gut und toll) aber er braucht noch einen Hebel.
Das Auto ist ja toll und richtig gut, aber es braucht noch Räder.
Wie würden sie so einen Verkäufer bewerten?
Genau!
Warum tun Sie es nicht endlich an der Wahlurne?

Sind wir nicht alle ein bisschen Blu.. Pirat?

Sonntag, 2. Oktober 2011

Polizeizugriff wegen Deutschlandfest in Bonn


Am Samstagabend wurden vier, die Presse spricht von mutmaßlichen Islamisten, Personen festgenommen, drei aus dem Raum Bonn und einer aus Hessen (25jähriger deutscher Konvertit aus Offenbach). Nach Polizeiangaben sind alle in Deutschland geboren. Vorgeworfen wird den Festgenommen: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Die Ermittlungen, ob diese Personen einen Anschlag/ Gewalttat auf das Deutschlandfest in Bonn am Nationalfeiertag geplant haben, sind noch im Gange. Die Bundesanwaltschaft lässt sich zwar laufend unterrichten, sieht aber im Moment keine Hinweise, dass die vier Männer einer terroristischen Vereinigung angehören.
Der Anwalt Mutul Günal, unterrichtet die Presse, dass sein Mandant bereits wieder in den frühen Morgenstunden freigelassen wurde.
Bonn erwartet morgen am Nationalfeiertag unter anderem den Bundespräsidenten und die Kanzlerin.

Pressemappe Polizei Bonn: Es gibt keinerlei konkrete Gefährdungshinweise

Wie arbeiten Polizei und Presse, um die Herkunft der Täter zu verschleiern?

Verlag Edition Antaios

Diese Entwicklung sowie auch „was passiert alltäglich auf Deutschlands Straßen“ (wie in Wiesbaden wo sich eine Rentnerin anhören musste, dass sie gleich umgebracht wird, weil sie eine 'Scheiß Deutsche' ist) oder eine andere Beleuchtung „wie kann es passieren, dass ausländische Polizistenschläger vor Gericht frei gesprochen werden“ (Hamburg 23. September 2011) sind unter anderem Themen einer Vortragsveranstaltung in Wetzlar und Stuttgart durch Michael Paulwitz und Götz Kubitschek.
Thema: Deutsche Opfer, fremde Täter
In diesen Vortragsveranstaltungen wird das gleichnamige Buch ausführlich erläutert, wie etwa; was sagen diese Taten über unser Land aus, was über unsere Einwanderungspolitik und auf welche Szenarien müssen wir uns in Zukunft einstellen? Die beiden genannten Autoren werden dies in ihren Vorträgen erläutern.

Deutsche Opfer, fremde Täter zeigt die Hintergründe und das Ausmaß einer katastrophalen Entwicklung auf und die Autoren widersprechen der Theorie, dass es sich bei der Gewalt junger Ausländer gegen Deutsche um ein soziales Problem handle. Deutschland steht vielmehr eine ethnisch-kulturelle Auseinandersetzung großen Ausmaßes gegenüber.
Wie weit dieser nicht mehr stille „Vorbürgerkrieg“ gediehen ist, zeigt eine Chronik (die Sie HIER sehen können) die mehrere hundert Fälle aus den Jahren 2006 bis 2010 dokumentiert und von den Autoren tagesaktuell fortgeschrieben wird.
Gewalt gegen Deutsche ist ein Problem, von dem fast jeder weiß, über das aber fast niemand öffentlich spricht. Deutsche als Opfer haben keine Lobby unter ihren in der Politik tätigen Landsleute. Totschweigen und Verharmlosen der Vorgänge verschärft die Lage und verzerrt die Wirklichkeit.

Am Sonnabend den 15. Oktober 2011 können Sie in Wetzlar und am Sonntag den 16. Oktober 2011 in Stuttgart den Autoren direkt zuhören. Bitte rechtzeitig anmelden, da nur wenige Plätze vorhanden sind.
HIER zur Anmeldemöglichkeit.

Wer nicht mit der Fraktion stimmt ist gegen uns oder die "Halt-die-Fresse" Partei


Jeder Abgeordnete ist nur seinem Gewissen schuldig wie er sich politisch entscheidet. So jedenfalls wird es in dieser Schein-Demokratie dem Stimmvieh vermittelt.
Schon die hessische SPD und ihr Ypsilanti-Fall hat dem mündigen Bürger (jener der noch selbständig nachdenkt) gezeigt wie es im Parteistaat BRD zugeht.
Frau Metzger noch in Erinnerung? Sie hatte angekündigt Frau Ypsilanti bei einer Wahl mit Hilfe der Linken die Stimme zu verweigern. Danach begann ihr Leidensweg, durch eigene Parteikollegen wohlgemerkt.
Die „Fresse“ Pofallas (CDU Kanzleramtsminister) passt da eben ins Bild des hässlichen Politiker, der verliebt in seine Wortblasen ist aber kein Rückgrat besitzt. Eigentlich war man das von den Sozial“demokraten“ gewohnt, der miese Umgang mit nicht Linientreuen, Schröders „Dich mach ich fertig“ gehört da ebenfalls in die schmutzige Ecke politischer Kleingeistlichkeit.
Wenn Politiker uns von Demokratie und Toleranz in das Gesicht lügen, sie selbst aber keinen Wert besitzen, keine Menschlichkeit haben zuzulassen die Meinung eines anderen Menschen und noch dazu eines Parteikollegen, der/die sicher Gründe haben für ihre Meinung, dann kann man nur solche Fressen Gesichter schwer ertragen wenn sie wieder in den gleichgeschalteten Medien ihre Worthülsen parteikonform und mit abgeschalteter Gehirnfunktion kundtun.
Herr Pofalla, wir können Ihr Gesicht nicht mehr ertragen.

Herr Bosbach (CDU Vorsitzender Innenausschuses)  zu Pofalla:
„Roland, guckt bitte mal ins Grundgesetz, das ist für mich eine Gewissensfrage“
Pofalla zu Herrn Bosbach:
„Lass mich mit so einer Scheiße in Ruhe“


Samstag, 1. Oktober 2011

Die unbekannten Wege der Zinszahlungen


Im Jahre 2010 sind allein in der BRD 63 Milliarden Euro an Schuldzinsen aufgelaufen die Bund, Länder und Kommunen zu zahlen haben. Es war auch das Jahr mit der höchsten Neuverschuldung. Für 2011 sind 44 Milliarden Euro Nettokreditaufnahme ( Bruttoneuverschuldung abzüglich der im selben Jahr getilgten alten Verbindlichkeiten) vorgesehen gewesen.
Früher gab es ein sogenanntes Bundesschuldenbuch, diese Einrichtung ist im Juli 2006 an die im Jahr 2000 gegründete Finanzagentur in Frankfurt übergegangen. Aber die Masse der Zinsen die von der Bundesrepublik zurückgezahlt werden läuft über ein anderes Unternehmen. Einst residierte man ebenfalls in Frankfurt am Main. Bis man sich aus taktischen Gründen entschloss nach Luxemburg umzuziehen. Die Clearstream AG und eine 100% Tochter der Deutschen Börse AG, tätigt ihre Handlungen von Luxemburg aus mit Sitz an der Avenue JF Kennedy. Selbiger wollte vor seiner Ermordung ja auch echtes gedecktes Geld drucken.
Hier aus dem kapitalfreundlichen Luxemburg werden den Groß-Gläubigern ihre Zinsen überwiesen. Das macht einen schlanken Fuß, sprich Datenschutz und Geheimniskrämerei und das verschwiegene Luxemburg, hindern uns wirklich zu erfahren wer alle unsere "Schuldiger" sind.
Clearstream sagt von sich: … unsere sicheren und leistungsstarken Prozesse (Finanzbereich) ermöglichen eine effiziente und nahezu risikolose Abwicklung (virtually risk-free settlement).

Durch Clearstream wird gewährleistet, dass die Gläubiger die auf der ganzen Welt verstreut sind ihre Zinszahlungen erhalten und damit auch nicht nachvollzogen werden kann ob dafür auch Steuern bezahlt werden (Kapitalertrag).
Apropos Steuern, Sie – ja Sie zahlen das alles mit ihren Steuern, Geld das Ihnen der Staat mit Sicherheit abnimmt weil er nicht Haushalten kann. Ausgegeben von Politikern die Befehlsempfänger der Hochfinanz geworden sind UND von Ihnen auch noch gewählt werden.