Mittwoch, 14. April 2010

Ein armseliges Gerichtsurteil

Wie die Überschrift Ihnen zeigt, wir sind in der BRD. Manchmal kotzt uns das richtig an was wir machen (versuchen das Zeitgeschehen von einem anderen Standpunkt und ohne den Schleier der Vertuschung und Verblödung aus zu bewerten und betrachten). Der Fall, wie bei vielen anderen Fällen in ähnlicherweise auch, nein man muss sagen das Leid von Aylin Korkmaz ist schon traurig genug. Eine nach Deutschland zwangsverheiratete Türkin die sich aber recht schnell und gut, auch sprachlich in unser Land eingelebt hat. Wenn man sich dann den Fall ansieht und dann auch noch dieses Menschenverachtende Urteil eines BRD-Gerichts zu diesem Fall ansieht, kommt an die Grenze des erträglichen. Man fragt sich, ob dieses Gericht (und es gibt viele “solche“ Gerichte in Deutschland) überhaupt noch wissen was Leid und leiden ist? Die Vorstellung was das Opfer mitgemacht hat, ja sich in die Lage des Opfers zu versetzen ist verdammt noch mal Pflicht eines Gerichtes. Wie soll so eine Entscheidungsgruppe/Vorsitzender sich auch nur einen Hauch von dessen vorstellen was da passiert ist, wenn ihm das Leid des Opfer hinten vorbeizieht? Das Opfer hat keine Lobby, die Lobby ist der Richter. Wir wissen das es mündliche Anweisungen, zumindest in einem (?) Bundesland gibt, bei Ausländern und Migranten keine hohen oder überhaupt Haftstrafen zu verkünden. Das allein schon ist eine Straftat und wäre in einem Rechtsstaat mit ein Grund, so ein Gericht aufzulösen und die beteiligten Amtspersonen selbst vor ein Gericht zu stellen. Aber was wir immer öfter in den Gerichtsräumen sehen ist der Verlust der Realität hin zu einer virtuellen Gerichtsentscheidung die vollkommen Lebensfern ist. Solche Richter schaden dem Staat, schaden dem Volk. Sie haben kein Recht im Namen „des Volkes“ so zu urteilen.
Frau Korkmaz die sich von ihrem kurdisch/türkischen zwangsverheirateten Mann, nach ständigen Gewaltausbrüchen scheiden ließ; wurde von diesem Abschaum eines Menschen angegriffen und mit zwei Messer 26mal wie von einem Berserker eingestochen (Vorfall vom November 2007). Das Gericht verurteilte diesen Verbrecher zu 13 Jahren Haft. 2014 wird versucht ihn in die Türkei abzuschieben. In der Türkei wird er mit Sicherheit vorzeitig entlassen. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslänglich gefordert. Und jetzt zu den unfassbaren Erläuterungen des Gerichts.
Die „besonderen Anschauungen und Wertvorstellungen“ sowie die „kurdisch-türkischen Wurzeln“ des Täters, sieht man als strafmildernd an. Dabei wurden auch die „erstaunlich geringen“ Folgen der Tat berücksichtigt.
Ich schaue aus dem Fenster, ich sehe Autos mit deutschen Nummernschildern, ich sehe deutsche Straßennamen, ich sehe sogar Deutsche auf den Gehsteigen gehen. Ich befinde mich offenbar in Deutschland. Dann fragt man sich; woher kommt den dieses Gericht das so ein Unrecht gesprochen hat? Aus dem Anatolischen Hochland? Diese erstaunlich geringen Folgen der Tat haben dem Opfer bisher 16 Operationen eingebracht. Allein das Gesicht musste mit 230 Stichen genäht werden. Das diese Frau den Angriff überlebte ist schon ein Wunder und gutem ärztlichen Handwerk zu verdanken. Das Gericht tritt im Prozess mit diesem Urteil, der am Boden zerstörten Frau auch noch nach! Warum werden solche Richter nicht angeklagt? Wann ist es der breiten Masse im Volk endlich genug und sie geht auf die Straße?

Es gibt jedoch noch ein Gericht, vor dem sich solche „Rechtssprecher“ verantworten müssen, wir werden zwar nicht dabei sein, aber dort wird mit solchen menschenverachtenden Wesen abgerechnet, Gott sei Dank.
Was für ein heruntergekommenes Land.
Übrigens werden solche „Ehrenmorde“ (auch so ein beschönigtes Unwort) nicht vom BKA in der jährlichen Kriminalstatistik ausgewiesen. Warum wohl?

Ein merkwürdiger Absturz


Pavel Plusnin heißt der Fluglotse im Tower von Smolensk. Und der behauptet, dass die Piloten der polnischen Staatsmaschine nicht besonders gut russisch sprachen. Sie hätten Probleme mit den Höhenangaben und Zahlen überhaupt gehabt. Man hätte aus dem Flugzeug auch die vorgegebenen Koordinaten nicht mündlich bestätigt, obwohl dies international Vorschrift ist. Ein Pilot der Flugbereitschaft in Krakau, der auch dieses Flugzeug (die Unglücksmaschine) flog, sagte aus, dass der getötete Flugkapitän Arkadiusz Protasiuk ausgezeichnet russisch sprach. Außerdem machte dieser Pilot aufmerksam das der Flughafen Smolensk eigentlich über Losten verfüge die fließend Englisch sprechen. Das sei ja schließlich international üblich.
So fängt eine Geschichte an die sich schlecht anfühlt. So beginnen von Anfang an Misstrauen und Heimlichkeiten sich zu verbreiten. In einer „normalen“ Katastrophe im Ausmaß wie dieser wird alles getan und beidseitig Polen und Russen an der Unglücksstelle nach Beweisen gesucht usw.
Schön wie uns die Westpresse sofort noch ein Bild lieferte aus der Privatkapelle der beiden russischen Machthaber die eine Kerze anzündeten. Das sind die Bilder für die Massen.
Der russische Geheimdienst FSB untersucht seit Tagen die Absturzstelle. Schließlich war ein Top-Kommandeur der Nato an Bord sowie der Generalstabschef F. Gagor (Nato Top-Secret Status)Da sind natürlich Aktenkoffer, Mobiltelefone, Klapprechner und „andere“ elektronische Gräte sehr interessant für den russischen Geheimdienst. Russische Ermittler, so berichten polnische Staatsanwälte, hätten alles eingesammelt, sogar halbverkohlte Dokumente. Alles wurde nach Moskau abtransportiert.
Durch das Unglück sind viele der polnischen Feinde von Herrn Putin und dem Kreml gestorben. Die russische Seite behauptet denn auch schon, es waren Menschen an Bord des Flugzeugs die für die Katastrophe verantwortlich sind. So schnell war man bei 9/11 und in Madrid und in London und in Winnenden auch, der Rest ist bekannt. Zum Vergleich bei zivilen Abstürzen von Flugzeugen in dieser Größe dauert es bei zivilen Experten teils Monate um eine genaue Ursache des Unglücks nachzuvollziehen. Am Montag hat man den dritten bis dahin vermissten Flugschreiber gefunden. Das Gerät ist in Moskau zu Auswertung. Und wieder ist eine Nachrichten Agentur merkwürdig schnell unterrichtet: Die Agentur Itar-Tass gab sehr schnell bekannt, dass weder die russischen Fluglotsen oder der technische Zustand der Tupolew für den Absturz verantwortlich waren, da fingen die Experten gerade erst an in den Trümmer zu suchen. Es riecht so merkwürdig, finden Sie nicht?
Zuerst sagte man uns es waren vier Landeanflüge, falsch, so habe die erste Auswertung der Flugschreiber ergeben, dass schon beim zweiten Landeversuch das Flugzeug abstürzte. Augenzeugen die sich in der Nähe des Militärflughafens befanden, sprechen nur von einem einzigen Versuch (!) der in die Katastrophe führte. Einem polnischen TV-Journalist der gegenüber aus einem Hotelfenster das Unglück beobachtete fiel der ungewöhnlich starke Neigungswinkel auf mit dem das Flugzeug herunterkam. Dieser Journalist lieferte auch die ersten Bilder vom Absturzort direkt nach der Katastrophe, als noch keine Rettungskräfte vorhanden waren. Militärpolizei habe ihn dann abgedrängt. Dafür durfte ein CNN Reporter, der später auftauchte, direkt an die Reste von Körpern der Leichen und an das Flugzeug heran.
Die Geschichte fängt jetzt erst richtig an. Vom Georgischen Staatspräsidenten Herrn Saakaschwili wollen wir hier noch nichts sagen. Der will am liebsten gleich in den Krieg gegen Russland.

Dienstag, 13. April 2010

Ein gutes Geschäft oder von schwarzen Loch zu schwarzen Loch


Tja wer hätte das gedacht :-)? Seit Wochen liegt der EU Griechenland quer im Magen, denn läßt man Griechenland fallen erübrigt sich die EU (mit gegangen, mitgehangen). Und schon springt das Meinungsbarometer der gleichgeschalteten Presse um, wie auf Kommando. Griechenland jetzt raus zuhauen ist sogar ein gutes Geschäft für Deutschland. Die Worte von Merkel noch im Ohr? Schnee von gestern und diente nur die eigene Bevölkerung ruhig zu halten. Zur Zeit, man muss das immer betonen denn das kann in einer Woche schon wieder ganz anders aussehen, also zur Zeit werden durch die EU-Länder für mehr als 40 (!) Milliarden €uro ein „Hilfspaket“ für Griechenland geschnürt. In einer Meldung wurde gesagt, dies könnte auch noch auf 80 Milliarden € sich in den nächsten 3 Jahren steigern. Diese Meldung wurde aber zwischenzeitlich zurückgezogen, soviel Wahrheit verträgt die Öffentlichkeit nicht. Man muss es in kleinen Stückchen servieren, dann wird es gefressen. Deutschland ist mit (vorerst, das Schwarze griechische Loch ist noch nicht im ganzen Umfang bekannt) über 8 Milliarden €uro Hauptgeldgeber. Am 20. April werden 8,22 Milliarden €uro für eine Staatsanleihe in Griechenland fällig. Deshalb hat die EZB und die EU-Kommission letzten Freitag asap das Hilfspaket geschnürt.
Banking News schrieb am 10. April, die griechische Regierung hätte fieberhaft die internationalen Märkte abgesucht um Interessenten für diese fälligen Staatsanleihen zu finden. Die Banken haben den Griechen die Tür zugeknallt. Dank des Hilfspakets der EU ist der griechische Staatsbankrott am 20. April vermieden worden. Es wäre ein Desaster für Griechenland geworden und der EU (als Konstrukt) gleich mit.
Nun wird uns noch eine andere Suppe erzählt. Der IWF wird ein Komitee in Griechenland einsetzen um die Einhaltungen der verordneten Haushaltsregeln und Sparmaßnahmen im Land der Frührentner zu überwachen. Glaubt wirklich jemand, dass die Griechen von heut auf morgen, gehorsame und sparsame Griechen werden? Glaubt auch nur einer im ernst Griechenland wird diszipliniert und gehorsam die Auflagen erfüllen? Was für ein tolles Geschäft wenn der Kreditnehmer seiner Bilanzen verfälscht hat, in Saus und Braus über seine Verhältnisse gelebt hat (auch dank amerikanischer „systemrelevanter Banken“) und nun neues Geld bekommt. Den Ersatzweg --> Griechenland raus aus der EU hat man nicht mal in den Mund genommen. Noch Irland im Gedächtnis? Als sich die Iren erdreisteten die EU-Verfassung abzulehnen (wohlgemerkt das irische Volk, nicht die irischen Politiker), war sofort auch aus unberufenen BRD-Politiker Mund zu hören die Iren sollen aus der EU fliegen. Haben Sie je solche Töne von den gleichen Worthülsenerschaffer über Griechenland gehört. Da wird Griechenland plötzlich zum „wichtigsten“ Handelspartner für die BRD. Was wir nicht alles fressen müssen um nur ja nicht zu verstehen das wieder Banken und Investoren es sind die gerettet werden. Wer es jetzt noch nicht bemerkt, dass alle Politiker Lobbyisten der Hochfinanz sind, dem ist nicht mehr zu helfen. Wählt sie doch einfach weiter die Vernichter von souveränen Völker und Staaten. Bis an dem Tag wo alle gleichgeschaltet sind und Konzerne die Welt regieren. Es wird eine Zeit kommen da werden die Menschen die heutige Politikerkaste verfluchen. Und das ist noch das mildeste was passieren wird. Die heile EU-Welt ist fertig. Flasche leer.
Die Ungarn wollen schon selbst die EU verlassen wenn man sie denn ließe, die letzte Wahl hat ja deutlich gezeigt was das ungarische Volk von den politischen Vorgängern gehalten hat. Nur der deutsche Michel ist Dank amerikanischer Umerziehung blöd geblieben, dafür darf er jetzt noch mehr Steuern und Abgaben zahlen. Und fast alle finden das normal. Statt die FDP beim Wort zu nehmen – Steuern runter, wie im Wahlkampf versprochen, sagen alle: Unmöglich, in dieser Situation ist das einfach nicht machbar. Ja dann reiben sich die Politikfiguren kurz die Augen, grinsen hämisch in sich und treten an die Mikrofone: „Wir können unsere Reform nur durch eine erhöhte Abgabe durchführen, andernfalls gehen wir Pleite“. Und im Hintergrund werden gerade Umsonst Kriegswaffen für über 2 Milliarden €uro kostenlos an Länder der Deutschen Staatsräson abgegeben. Und Merkel legte zu Amtsantritt mal 3 Milliarden €uro auf den EU-Tisch, damit die schimpfenden EU-Länder (alles Staaten die selbst demnächst am Tropf hängen) beruhigt sind. Wir führen einen Krieg in Afghanistan nach dem Motto: Heute hier morgen wo anders, wir sind treue Vasallen. Und der deutsche Michel sagt: Steuersenkungen, unmöglich.
Napoléon I. hatte recht:
„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nicht zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten damit ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf der Erde. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ 
Und die französischen "Freunde" sagen uns: Exportiert ihr mal nicht soviel, das ist für uns schädlich!

Sonntag, 11. April 2010

Attac-Bankentribunal in Berlin


Vom 9. bis 11. April wurde an der Berliner Volksbühne ein öffentliches Tribunal durchgeführt. Dieses Tribunal sollte die Ursachen des Finanzcrashs, die Beugung der Demokratie durch fragwürdige Rettungsmaßnahmen und die fahrlässige Vorbereitung neuer Krisen öffentlichkeitswirksam beleuchten.
Dazu hatte man im Großen Saal der Volksbühne ein Gericht nachgebaut. Am Podium sitzt ein fünfköpfige Jury mit fünf Ankläger und vier Verteidigern an der Seite. Richter Jürgen Borchert ruft die Bundesregierung von 2005 bis 2009 vertreten durch Angela Merkel auf. Da sich jedoch niemand aus der Bundesregierung meldet, bittet der Richter die Verteidigung vorzutreten. Vier Männer erheben sich und nehmen Platz am Tisch von der Jury.
Die Verteidigung (ehemaliger Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Kaden) versucht in der Eröffnungsrede die Vorwürfe der Anklage zu entkräften.
Heftige Zwischenrufe aus dem vollbesetzten Saal sind immer wieder zu hören. Die Eintrittskarte zu 25 €uro waren bereits im Vorverkauf weg.
Danach kamen Finanzexperten in den Zeugenstand. Als Experten sind sie nicht direkt einer Seite zuzuordnen. Interessant der Vorwurf der Anklage durch Harald Schumann (Tagesspiegel) zu Deutsche Bank-Chef Ackermann: Er handle nicht im Sinne des deutschen Volkes um dann aber festzustellen, dass Herr Ackermann die Interessen der Bank vertreten dürfe.
Es gab aber auch Zeugen die nur die Seite der Anklage bedienten. So z.B. Axel Troost, Abgeordneter bei die LINKE.
Rechtsanwalt Detlef Hensche führte das Schlussplädoyer der Anklage. Die Verteidigung erwiderte ihr Plädoyer.
Jetzt galt es nur noch gespannt auf die Urteilsverkündung am nächsten Tag zu warten.
Pünktlich um zehn Uhr Sonntagmorgen betreten die Richter den Saal. Es werden von allen Richtern eine Erklärung vorgelesen die in Ähnlichkeit mit der Anklageschrift sich im Einklang befinden. Am Ende dieser richterlichen Erklärungen, erklärte eine Attac-Mitarbeiterin das Tribunal für beendet. Es wurde kein Strafmaß verkündet. Niemand wurde frei oder schuldig gesprochen.
„Wenn man so will, haben die Finanzmärkte quasi als "fünfte Gewalt" neben den Medien eine wichtige Wächterrolle übernommen. Wenn die Politik im 21. Jahrhundert in diesem Sinn im Schlepptau der Finanzmärkte stünde, würde dies vielleicht so schlecht nicht.“
Rolf –E. Breuer, ehemaliger Chef der Deutschen Bank, in: Die Zeit, 18.9.2000
Republik kommt von res publica = öffentliche Angelegenheit. Unsere Staatsform steht und fällt also mit Öffentlichkeit und Transparenz. Tatsache ist aber, dass im Zusammenhang der Bankenkrise lichtscheue Aktivitäten in einem außergewöhnlichen Ausmaß dingfest zu machen sind, wobei die angestrengten Versuche der Geheimhaltung ein sicheres Indiz für vorsätzliche Angriffe auf das Demokratieprinzips sind.
Zur wachsenden Macht der Finanzmärkte gehört, dass zunehmend Externe an den Gesetzesvorhaben mitarbeiten, die eine auffallende Nähe zu Parteien mit Partikularinteressen haben. Allein im Jahr 2009 wurden 16 Gesetze verkündet, an denen Externe mitgewirkt haben. Im Zeitraum von 1990 bis 1999 war es gerade mal ein Gesetz.
So hat beispielsweise die Kanzlei Freshfields am Finanzmarktstabilisierungsgesetzt vom Oktober 2008 und dessen Ergänzung im Februar 2009 und Juli 2009 mitgewirkt. Wie stark das endgültige Gesetz aber letztlich davon beeinflusst wurde, bleibt im Unklaren. Bekannt ist aber, dass auch zahlreiche Banken zu den Kunden der Kanzlei gehören.
Insgesamt wendeten die Ministerien über 4 Millionen Euro für die Mithilfe an Gesetzen durch externe Berater auf. Nicht öffentlich zugänglich ist, welche Honorare das Bundeswirtschaftsministerium und das Finanzministerium den beteiligten Anwaltskanzleien für das Mitwirken an ihren Gesetzen zahlten (Quelle: u.a. BTDrucksache 16/14133 v. 26.10.2009).
....
Bisher sind die Gläubiger der Banken nicht an den Rettungskosten beteiligt worden, obwohl sie die Profiteure der Milliardenpakete sind. Dies muss über eine gezielte Steuerpolitik korrigiert werden. Begründung: Das Vermögen in Deutschland ist sehr ungleich verteilt. Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt bereits 23 Prozent des Volksvermögens. Das reichste Zehntel vereinigt schon 61 Prozent auf sich. Umgekehrt gehört den unteren 70 Prozent nur ganze 9 Prozent des Gesamtvermögens. Man kann also zusammenfassen: Von den Bankenrettungspaketen haben nur die reichsten 30 Prozent der Bundesbürger profitiert.
Zitat Ende
Schade, so das Fazit, denn diese Form von öffentlicher Anklage ist durchaus ein Weg für weitere Möglichkeiten sich öffentlich mehr Gehör zu verschaffen, außerhalb unserer Politik-Worthülsenerzeuger. Also Schade das man nicht die „Courage“ (vielleicht auch die Möglichkeit) besaß ein Urteil zu fällen. Damit fehlte denn auch der zum Tribunal unbedingte Abschlusspunkt. Trotzdem sollte in dieser Weise weitergemacht werden. Ein, für unsere politische Un-Kultur, Gegengewicht das wir Bürger dringend brauchen.

Der Konfetti-Män



Zeit der Säuberung im Augiasstall

In NRW hat die heiße Wahlkampfphase begonnen. Das bedeutet, die potenziellen Wähler in diesem Bundesland werden jetzt wieder häufig zwei Wörter von den Alt-Parteien hören; „wir wollen“ und „wir müssen“, wobei auch immer mehr an Beliebtheit zunimmt, „es sollen“.
Endlich liebe NRWler kommt die Zeit der Abrechnung, endlich könnt ihr den „Charme ein münsterländischen Stehlampe“ die Tür zeigen durch die er sich Verabschieden kann.
Wer nichts mehr im Kopf hat an politischen Ideen um das Bundesland nach vorne zu bringen, es in einer kritischen Zeit zu leiten, zu den einheimischen Bürgern zu stehen; der läßt Konfetti von der Decke regnen. Selbst in der Kopie einer amerikanischen Wahlparty sieht der Mann aus wie eine Figur aus einem zweitklassigen Fernsehfilm. Keine Ausstrahlung, kein Charisma, keine Vision. Na das ist doch etwas für unsere konservativen Restblöden an den Wahlurnen.
Wir erinnern uns:
„Eine Gleichsetzung von Volk, Nation und Staat beruht auf einem überholten Denken“
In diesem besagten Artikel sprach sich dieser feine Herr für die Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ aus. NRW kommt im Kopf von diesem Mann in Wirklichkeit schon nicht mehr vor.
Das Nationen, Staaten und Völker eine Jahrhunderte alte Tradition und Geschichte haben und damit immer Menschen involviert sind... wisch und weg damit.So denken Konzerne und die Hochfinanz, so denkt die größte Firma der Welt, die Firma "Pentagon & Wall Street". Das ist das Brot das Rüttgers ist, dann ist es auch kein Wunder warum er dessen Lied singt.
Rüttgers weiter:
„Wasser auf die Mühlen all jener, die immer noch der Nationalstaatsidee des 19. Jahrhunderts anhängen“, und meint damit das Urteil von Karlsruhe zum Lissabon-Vertrag. Schön wie man sieht, gezwungen durch das Urteil, wer genau wo in welchen Lager steht.
Im Juli 2009 sagte der Konfetti-Män dem CDU-TV folgendes:
„Mir gefällt am besten die äh Definition von sozialer Marktwirtschaft. Wirtschaftliche Vernunft und soziale Gerechtigkeit. Keine Gegensätze, sondern zwei Seiten einer Medaille und deshalb eben auch für ne wesentliche Erhöhung des Schonvermögens, für ein Auskommen wenn man sein Leben lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat im Alter über Hartz IV. Das ist wichtig damit klar ist wirtschaftliches Wachstum und soziale Gerechtigkeit, sind für uns wichtig.“
Nochmal, falls Sie es überlesen haben:
für ein Auskommen wenn man sein Leben lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat im Alter über Hartz IV
Dieser Mann und seine Partei ist einfach nicht wählbar.
Im Dezember 2008 sagte der Befürworter für einen Bundesstaat Deutschland in Europa in seinem Podcast folgendes:
Ich hab sehr viele Anfragen zum Thema Moscheebau bekommen. Das war besonders stark nachdem ich bei der Einweihung der neuen großen Moschee in Duisburg-Marxloh gesprochen habe. (Dann werden Namen genannt die sich an einem Satz von Herrn Rüttgers störten:“Wir brauchen mehr Moscheen in unserem Land“ Anm.PPD)
Ich bin dieser Überzeugung, dass das richtig ist.







  1. Wir haben schon viel mehr Moscheen als viele, viele Bürger überhaupt vermuten. Sie werden nur nicht wahrgenommen. Sie sind irgendwo in einem Hinterhof. Und ich finde es ist nicht angemessen, wenn Menschen moslemischen Glauben in unserem Land, ihren Glauben im Hinterhof ausüben müssen. Es kommt hinzu das äh Vertrauen, ineinander und übrigens auch der Kampf gegen Islamisten nur dann entstehen kann und wirksam sein kann, wenn es uns gelingt so viel Transparenz, so viel Offenheit zu schaffen, wie man sich überhaupt vorstellen kann und deshalb müssen diese Hinterhofmoscheen nach vorne geholt werden. Ich fand es sehr interessant, dass der Chef der türkischen Religionsbehörde uns aufgefordert hat eine eigene Architektursprache zu entwickeln und nicht einfach die osmanische Architektur bei Moscheebauten hier nach Deutschland zu holen. Das finde ich ist ein wichtiger Hinweis, der uns auch ein bisschen Mut und Zuversicht geben sollte, unseren eigenen Weg zu einem Deutschen Islam zu gehen, ein Islam der Weltoffen ist, ein Islam der sich auch artikuliert in deutscher Sprache und wo man sich deshalb auch versteht, auch in seinem Anderssein begreifen kann.

Nochmal falls Sie es überlesen haben:
Ich fand es sehr interessant, dass der Chef der türkischen Religionsbehörde uns aufgefordert hat eine eigene Architektursprache zu entwickeln und nicht einfach die osmanische Architektur bei Moscheebauten hier nach Deutschland zu holen. Das finde ich ist ein wichtiger Hinweis, der uns auch ein bisschen Mut und Zuversicht geben sollte, unseren eigenen Weg zu einem Deutschen Islam zu gehen. . .

Diese gottlosen Politiker in allen Alt-Parteien erdreisten sich über Religion zu schwafeln und übersehen die Brauchtumsreligion im eigenen Land. Beleidigen zu tausenden die Christen und meinen sie wären „christlich“ nur weil sie ein „C“ im Parteinamen haben.
Der von sich selbst behauptende „Arbeiterführer“ und Worthülsenerzeuger Rüttgers beleidigt ausländische Arbeitnehmer und gibt noch im Anfall von Größenwahn folgendes von sich:

Der gleiche Mann der uns sagt: Nach einem arbeitslangen Leben haben wir es verdient in die Hartz IV Rente entlassen zu werden. Dieser „lasst-Papierschnipsel-von-der-Decke-regnen“ erdreistet sich „Arbeiterführer“ sich zu nennen.
Wer von Ihnen liebe Wähler noch immer glaubt:“wen soll man den wählen?“, der ist genau der richtige Wähler für diesen „Politiker“ und seiner Partei. Denn er ist Muttis Stellvertreter in der CDU. Und wer Mutti ist, braucht man Ihnen doch wohl nicht mehr zu erklären. Alternativen gibt es genug. Ein Tipp: Die am heftigsten bekämpften demokratischen Bewegungen und auch vom politischen Auftraggeber beorderten Bobachtungen durch den Verfassungsschutz (ausgenommen die NPD, die ist nicht wählbar) sind ganz heiße Kandidaten.
Denn wie sagte Rockefeller: Konkurrenz ist böse.
Nehmen Sie ihn beim Wort:
O-Ton Konfetti-Män: „Und wenn die anderen sagen, das sei eine Denkzettelwahl, dann sage ich: Der Denkzettel bin ich.“

Freitag, 9. April 2010

„Man steigt aus dem Flugzeug und befindet sich in einem Kriegsgebiet!


Verdrängt, versagt und allein gelassen von jenen Politikfiguren die sie in den Kampf geschickt haben. Eine Schmutzigkeit unserer politischen verantwortlichen Angestellten.
Ex-Verteidigungsminister Struck („Deutschland wird in Afghanistan verteidigt“):....wir sind etwas blauäugig oder vielleicht auch naiv an die Sache herangegangen...“ Warum klagt diesem Menschen niemand an wegen Tötungsdelikt? Wir sind da etwas blauäugig .... diese Haltung kostet unseren Soldaten das Leben.
Ex-Verteidigungsminister Rühe: „... das ist ein zentrales Versagen, in diesem Fall der großen Koalition gewesen (Jung CDU war Verteidigungsminister), dass man nicht die Wahrheit gesagt hat über diesen Einsatz. Jetzt ist der Krieg in den Norden gekommen...“

Eine Einweisung in die Handhabung der Waffe und ein kurzes Schießen, wenn überhaupt.
Es geht um Leben oder Tod und alles was man hört ist, man war wohl etwas naiv. Warum rollen die Köpfe nicht von jenen Figuren die für die Ausbildung und Anweisungen für den Einsatz in Afghanistan komplett versagt haben? Warum nur zwei Bauernopfer? Warum wird nicht die beste Ausrüstung im Krisengebiet eingesetzt?
Weil unsere Angestellten ein guten Anzug tragen, im trockenen Büro sitzen und von Krieg und Terror in Afghanistan nichts verstehen. Wenn Anwälte Krieg führen, dann darf man es tunlichst so nicht nennen. Wen interessiert dabei schon das Leben unserer Soldaten.
Herrn Jung müsste man all seine Staatsbezüge streichen, wenn es denn Gerechtigkeit gäbe. Und Frau Merkel? Man hört und sieht nichts von ihr, wie immer. Sie ist aber der Kopf, und sie ist letztendlich für alles verantwortlich. Es wird Zeit sie alle abzuwählen.

Das Video wurde bei You Tube von  nasenstaub veröffentlicht.



Erklärung zur Besetzung der iranischen Botschaft in Den Haag



AUTOR:   IranLives
Übersetzt von  Hergen Matussik 
 

Heute haben wir einen Teil der iranischen Botschaft in Den Haag besetzt. Diese Aktion ist Ausdruck unserer Solidarität mit Euch, dem iranischen Volk, das in den vergangenen Monaten ein derartiges Ausmaß von Gewalt und Barbarei durch seine „Regierenden“ erfahren hat, daß für die ganze Welt ein für alle Male sichtbar  ist, daß sie in Wahrheit keinerlei Legitimität besitzen.

Die Welt sieht zu und handelt. Zu den Demonstranten im Iran gesellen sich immer mehr Menschen von Stockholm bis Paris, Den Haag und Berlin, die ebenfalls vor iranischen Botschaften gegen die Verbrechen der iranischen Regierung demonstriert haben.

In der sogenannten „Islamischen Republik“ werden die Kandidaten von den Herrschenden handverlesen, Wahlergebnisse gefälscht und nicht linientreue Geistliche in Haft genommen oder anderweitig zum Schweigen gebracht. Die paranoide Angst des Regimes vor Journalisten ist vielsagend. Ausländische Journalisten werden daran gehindert, über irgendetwas anderes als Propagandaveranstaltungen zu berichten, und von den eigenen Journalisten hat das Regime mehr eingesperrt als jedes andere Land der Welt. Man fragt sich, was sie jenseits der wohlbekannten Geschichten um Diktatur, Massenexekutionen und Folter zu verbergen suchen.

Ist es vielleicht die Behandlung von Studenten, die von Schergen geprügelt und getötet wurden, von der Schule verwiesen und gehindert wurden, ins Ausland zu reisen? Oder sind es Verhaftungen und Mißbrauch von Müttern, die um ihre verlorenen Kinder klagten, und von anderen, die nach dem Schicksal von Hunderten forschten, die entführt und gefoltert wurden und dann spurlos verschwanden?

Vielleicht versuchen die Herrschenden auch, die Millionen an Reichtum durch das Öl zu verbergen, die in den Taschen ihrer revolutionären Garden verschwinden, als Belohnung dafür, daß sie die Bürger einschüchtern, damit sie sie fürchten und ihnen gehorchen? Glücklicherweise habt ihr, das iranische Volk, Mut, Stärke und Einfallsreichtum bewiesen. Obwohl Eure Journalisten im Gefängnis sitzen, Eure Zeitungen verboten und Eure Internet- und Telefonverbindungen abgeschnitten sind, habt Ihr Wege gefunden, der Welt von ihren Verbrechen zu berichten und den Protest gegen ihre Herrschaft weiter zu führen.

Wir sind Nicht-Iraner und Iraner, die zusammen für das sehr einfache Prinzip einstehen, daß Ihr, das Volk des Iran - und nicht die Regierung, nicht die Geistlichen und nicht die US-Amerikaner - das Recht habt, Eure Zukunft und Euren eigenen Weg zum Glück zu bestimmen.

Menschen haben das Recht, sich zusammenzufinden, zu sagen, was sie denken und eine Religion oder auch keine Religion zu wählen. Regierungen, die Gewalt gegen ihr Volk ausüben, um ihre Politik durchzusetzen, oder gar eine Moral-Polizei einsetzen, um die Befolgung religiöser Dogmen als Politik des Staates zu erzwingen, sind ein trauriges Relikt aus vergangenen Zeiten.

Mit derselben Entschiedenheit stellen wir uns auch gegen eine Intervention seitens der USA und Israels, die Tod und Leid in unerträglichem Ausmaß verursachen würde und selbst Gegner des Regimes dazu zwingen würde, es zu verteidigen, um nicht die Zerstörung der Heimat zuzulassen. Falls eine solche Intervention wie im Irak „erfolgreich“ wäre, würden die historischen Gebiete des Iran mit Militärbasen vollgestellt werden, damit Soldaten und Unternehmen im Auftrag der US-amerikanischen Regierung den Durst Amerikas nach Öl, Geld und Vorherrschaft in der Region befriedigen können.

Tyrannen behaupten immer, daß ihre Taten im Namen der Gerechtigkeit und des Friedens geschehen, ob in Chile unter Pinochet, in Argentinien und Uruguay unter den Generälen, in Spanien unter Franco, in Rußland unter Stalin - die Liste der Kriminellen, die morden und foltern, um ihre Herrschaft zu sichern, ist endlos.

Aber bald wird ein weiterer Name auf dieser Liste durchgestrichen sein.

Sie haben keinen Anspruch auf das Land des Iran, und deshalb noch weniger Anspruch auf ein Stückchen Land Tausende von Kilometern entfernt, das sie von der Regierung der Niederlande gepachtet haben. Wir haben es besetzt, und wir und andere werden es wieder und wieder tun, nicht nur hier auf der Türschwelle des Iran, sondern auch im Innern des Landes, bis zu jenem Festtag, an dem die Diktatur zusammenbricht.


Quelle: IranLives-Occupation of Iranian Embassy in The Hague: Statement
Originalartikel veröffentlicht am 6.4.2010
Über den Autor

Hergen Matussik ist ein Mitglied von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer als auch die Quelle genannt werden.
URL dieses Artikels auf Tlaxcala

Donnerstag, 8. April 2010

Wikileaks enthüllt US-Angriff - Journalisten und Diplomaten

Bitte beachten Sie die Sprachregelung des Moderators in der Einleitung zum Bericht in den Tagesthemen, für die Vorgehensweisen des US-Militärs und Geschehnisse in diesem Krieg. Sinngemäß: ...in einem heißen Krieg trägt das Motto für Frieden nicht mehr; "Gratwanderung zwischen Zurückhaltung und Überreaktion"; "fatale Fehleinschätzung" - wenn aus Journalisten Prediger werden und die Prinzipien durch Sprachregelungen aufgeweicht werden.
„Fehlentscheidung“ der US-Armee nennt das der politisch korrekte Nachrichtensprecher.
Früher nannte man es menschenverachtender Terror durch Kriegssoldaten. Aber heute ist das Imperium der Aggressor, deshalb auch die PR in der Sprache der gleichgeschalteten Medien.

Das Video wurde bei You Tube von Mediafootprint veröffentlicht


Patriotismus ja, aber ohne Deutschland


Auf so eine Schwurbel-Idee kann eigentlich nur ein „Grüner“ kommen. In diesem Fall Robert Habeck. Selbiger hat wieder ein Buch geschrieben: Patriotismus, ein linkes Plädoyer.
Herr Habeck ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im schleswig-holsteinischen Landtag.
Der Autor sieht die Fehler, auch seiner Partei, die gemacht wurden als man die Chance hatte diese Land zu verändern. Und wie immer bei linken Gedankengut und deren Trägern übergeht man schnell die Fehler und faselt noch schneller von Aufbruch und nicht Rückblick. Genau dies ist aber aber ein typisch linkes Verhalten. Aus den selbstgemachten Fehlern wird nicht gelernt, zum Teil auch keine Fehler gesehen. Der Mensch braucht aber nicht schon wieder eine linke Aufbruchstimmung, die möglicherweise wieder in die Hose geht wie Generation 68er und ihr Multikulti-Trash. Habeck erkennt den Werteverfall und auch die Unfähigkeit der Grünen darüber eine gesellschaftliche Debatte zu führen. Auch erkennt er mit scharfen Blick die latente Hilflosigkeit von Jungpolitikern im links-sozialen Spektrum über aktuelle Probleme der Zeit anzugehen und sie lösen zu wollen.
Für Herrn Habeck ist es jetzt Zeit der politischen Rechten die Begriffshoheit des Patriotismus durch seine Neudefinition zu entreißen und sich selber (sprich den Grünen) produktiv zu machen. Das dieses Ansinnen von Herrn Habeck sicherlich gut gemeint ist und auch rührig, so wird es doch keinen Erfolg erfahren. Zu schmal ist seine Besetzung vom „allgemeinen“ Begriff Patriotismus, eben ohne Deutschland. Einen Patriotismus der Gesellschaft gibt es nicht und wird es nicht geben. Dafür ist das alles zu schwammig. Seine Gegner werfen ihm denn auch auch vor auf dem Zug mit aufgesprungen zu sein. Gemeint ist der WM-Medienrummel und die Begeisterung bei den deutschen Fußball Fans.
WELT ONLINE: Und den könnte ein neuer Patriotismus liefern?
Habeck: Bis vor kurzem stellten sich mir bei dem Begriff eigentlich die Nackenhaare auf. Er ist verhunzt und verbraucht wegen seiner völkischen Verwendung. Aber eigentlich ist das Wort heute leer, genau wie "links" und "rechts". Also versuche ich, ihn mit Bedeutung zu füllen einen scharfen Begriff daraus zu machen. Politik ist dann weniger als Schadensbegrenzung und Technik, dafür mehr Engagement fürs Gemeinwohl.
Zitat Ende
Den Begriff Patriot mit Bedeutung zu füllen und einen scharfen Begriff (welchen?) daraus zu machen ohne das darin das eigne Land, die Heimat vorkommt, versteht anscheinend nur ein Grüner. Und auch hier wieder, wenig Schadensbegrenzung dafür mehr Gemeinwohl. Wie rot-grünes Gemeinwohl unter Schröder und Fischer ausgesehen haben, davon hat sich unser Land und die Gesellschaft bis heute nicht erholt. Und nun kommt der Versuch das gleiche wieder zu veranstalten nur in neuen Kleidern des Kaisers.


Sonntag, 4. April 2010

Der Missbrauch hat auch ein politisches Gesicht

Gegen das Vergessen

Das Video wurde bei You Tube von  TheAnti2005 veröffentlicht


Samstag, 3. April 2010

Rechtssprechung in einer Bananenrepublik


Artikel 21 der Landesverfassung von Hessen erlaubt die Todesstrafe nur bei besonders schweren Verbrechen. Natürlich gilt hier der Grundsatz Bundesrecht bricht Landesrecht. Papier ist eben geduldig und oft nicht mehr wert als das darauf Geschriebene.
Es ist bekannt das deutsche Richter auf ihrem Amtseid nicht schwören, Kleine zu hängen und die Großen laufen zu lassen . . . eigentlich, doch was sehen wir in der Realität?
Ex-Kanzler Kohl kaufte sich gegen 300.000€ Geldbuße als Hauptfigur der CDU-Spendenaffäre eine Einstellung „wegen geringer Schuld“. Kontraste nannte es damals eine „erkaufte Unschuld“. Inzwischen wird der Einheitskanzler (er hält sein verfassungswidriges Ehrenwort bis heute) umjubelt als wäre er Bismarck.
Doch weiter im mittelalterlichen Ablasshandel, bleiben wir bei der CDU.
Manfred Kanter und Ex-Bundesinnenminister wurde wegen Untreue zu 54.000€ Geldstrafe verurteilt. Er war das Opfer in der Schwarzgeldaffäre der Hessen-CDU. Im Erfinden von Luftnummern um Geld am eigenen Staat vorbei zu schleusen sind unsere Angestellten oft sehr erfinderisch. Damals hatte man einfach Spender erfunden mit „jüdischen Vermächtnisse“, weil ja bei Juden, so dachte man wohl, keiner nachfragt. Herr Koch musste sich dann in Richtung Israel entschuldigen. Vor dem deutschen Volk hat er das nicht getan, warum auch.
Dem Erfinder von Hartz I bis IV (VW-Personalvorstand) wurde ebenfalls wegen Untreue und Begünstigung zwei Jahre auf Bewährung plus 576.000€ Geldstrafe auferlegt. Er selbst hatte 44 (!) Fälle von Untreue durch Betriebsratbestechung zugegeben. 15 Jahre hätten dafür gedroht.
Unser Prekariat-Liebling Herr Ackermann und Chef der Deutschen-Bank wurde noch merkwürdiger von Richtern behandelt. Ja wir sprechen über den Mannesmann-Prozess. 2007 wurde das Verfahren mit 3,2 Millionen (!) Euro „Geldbuße“ eingestellt. Wäre es nach den Landgerichts-Figuren in Düsseldorf im ersten Prozess (2004) gegangen, wäre er sogar freigesprochen worden. Der BGH pfiff dann diese Nasen zurück.
Die dritte Gewalt ist in diesem Land mittlerweile bei ihrer „Klassenjustiz“ voll Blind wenn es um Systemfiguren geht. Anders ist das Mauscheln der Staatsanwaltschaft mit den Verteidigern der Reichen und Mächtigen nicht zu benennen; es ist schlichtweg Ablasshandel.
Doch es gibt Hoffnung, auch im Rechtsbereich, so hatte eine Hamburger Kanzlei gegen die Richter des Landesgerichts Düsseldorf nach dem Freispruch im Mannesmann-Urteil (Ackermann verließ mit grinsendem Gesicht und V-Zeichen das Gericht), die Ankläger sowie die sechs Angeklagten, Strafanzeige gestellt wegen Rechtsbeugung und Strafvereitlung. Dann kam das BGH-Urteil.
Im gleichen Jahr (2007) wurde eine Seniorin aus Heppenheim wegen Diebstahl eines Duftspray das einen Verkaufswert von 1,99 € hatte, vom zuständigen Amtsrichter zu einer Freiheitsstrafe von zwei Monaten auf Bewährung verurteilt, da sie Wiederholungstäterin sei.
Und wie sieht es mit der liebsten Tätigkeit aus – Steuerhinterziehung?
Das Rüttgersland Nordrhein-Westfalen schickte 2008 ein paar (1200 !) Steuerfahnder in den vorzeitigen Ruhestand. In der BRD hatten zum Beispiel 2006 etwa 13500 Betriebsprüfer 14 Milliarden €uro eintreiben können, dazu 1,4 Milliarden aus der Überprüfung der Mehrwertsteuer. Und unsere Angestellten erfanden ein Gesetz um die Verlogenheit zur Methode zu machen: Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit. Man müsste es eigentlich „Ehrlichen-Verdummungsgesetz“ nennen, denn die reumütigen Gangster nennt man nicht Wirtschaftsverbrecher sondern kuschelig „Steuersünder“. Tut Buße und sündigt fortan nicht mehr! Die Kirche hätte ihre Freude daran. Beispiel: Wer in 2005/2006 sein beiseite geschafftes Geld nach versteuerte, musste nur 15% statt 48% Spitzensteuersatz zahlen, wie brave Bürger. Steuergeschenke für Wirtschaftsverbrecher, dafür schröpft man dann von Staats wegen die Arbeitslosen. Es ist Unfassbar! In diesem Pseudorechtsstaat haben die Bürger kein Vertrauen mehr. Man kann nur hoffen, dass es endlich sich bis zu den Wahlen durch spricht: WÄHLT SIE ALLE AB! Kein Kreuzchen mehr für die Alt-Parteien! Die Welt geht deshalb nicht unter.
Und zum Schluss noch etwas „Kauderwelsch“ von einem unserer Top-Figuren. Siegfried Kauder (seit 2005 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) über die Strafbarkeit von Korruption: Er kenne „keinen einzigen Fall Beispielfall eines bestechlichen Bundestagsabgeordneten. Deswegen gibt es keinen Handlungsbedarf“. 2004 musste die BRD unter internationalen Druck die UN-Konvention gegen Korruption unterzeichnen. Nur unsere Angestellten setzen diese Konvention nicht um.
Der Schwätzer Kauder hat wohl noch nie etwas von Norbert Rüther (Ex-Chef der Kölner SPD-Ratsfraktion) gehört. Rüther wurde im September 2005 unter anderem vom Landgericht Köln wegen Bestechlichkeit zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Festhalten: Im Juli 2006 hob der Bundesgerichtshof das Urteil auf: Als damaliger Abgeordneter habe er das Geld durchaus annehmen dürfen.
Man reibt sich wirklich die Augen und zwickt sich, ist man im falschen Film? Urlaub im Land einer tropischen Bananenrepublik. Und gerade fährt die Limousine einer Ministerin vorbei um eine Pizza in das Ausland zu transportieren. Nein . . . das kann nur ein Traum sein.
Hoffentlich wachen die Einheimischen an der Wahl-Urne aus diesem Alptraum auf!

Freitag, 2. April 2010

Es begann mit der Umerziehung

                                     (c) Druffel & Vowinckel-Verlag                                                                     


Alliierte Charakterwäsche und deutsche Charakterschwäche

Von Gert Sudholt

(Ein Auszug aus der gleichnamigen Veröffentlichung im Jahrbuch des Nationalgeschehens „Deutsche Annalen 2009“ mit dankenswerter Erlaubnis von Herrn Dr. Gert Sudholt für PPD)


Das Ergebnis von 1945 sind weder Friede noch Freiheit für das deutsche Volk. Die Folgen der sogenannten Befreiung sind kein Mut zur Geschichte, kein Mut zur Zukunft, sie sind vielmehr ökonomische Auspressung und drohende demografische Katastrophe.
Ob sich die Deutschen nach dem jähen Absturz vor sechs Jahrzehnten noch einmal aus dem Schlamassel der Gegenwart befreien können, werden viele Zeitgenossen bezweifeln. Das traurige Bild der ressentimentgeladenen Nullpunktexistenzen, die diese Republik nicht nur bevölkern, sondern regieren, lässt selbst die kühnsten Träume zu Alpträumen werden. Man hat die Deutschen damals nicht nur geschlagen, man hat ihnen die Würde genommen, man hat die Seele und das Herz angegriffen. Oswald Spengler, der Prophet des Untergangs, der die Katastrophe von 1945 nicht mehr erleben musste, sah jedoch die wirklichen Gründe und Abgründe einer Epoche im Niedergang. Man praktizierte
„eine Art Mimikry gegenüber der Weltgeschichte, das >Sich tot stellen< menschlicher Insekten angesichts der Gefahr, das happy end eines inhaltleeren Daseins, durch dessen Langeweile Jazzmusik den Totenmarsch einer großen Kultur zelebrierte“.
Auch daran hat sich in dieser dürftigen Zeit nichts geändert. Das verheerende Manko unserer Tage ist jedoch die selbstmörderische politische Indifferenz der Massen, die als Umerzogene den Kopf in den Sand stecken und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Der Pessimismus, den man auch heute noch Spengler anlastet, während man selbst in der Lust am Untergang in den Abgrund taumelt, dieser Pessimismus zerstört lang gehätschelte Illusionen gänzlich unsentimental. Er stellt sich im Nachhinein für viele als die einzige menschliche Haltung heraus, mit der man auf diese Dekadenz der Gegenwart noch reagieren kann.
Für ihn handelte es sich auch in Zeiten des kaum noch zweifelhaften Untergangs der Ordnungen und des nationalen Selbstmordes seiner deutschen um eine eherne Entschlossenheit, die Agonie des Abendlandes und damit das Ende des eigenen Volkes so lange wie nur möglich hinauszuzögern. Daher kumuliert auch sein anthropologischer Entwurf mit dem Titel Mensch und Technik aus dem Jahre 1931 in dem Postulat:
„Die Gefahr ist so groß geworden, für jeden Einzelnen, jede Schicht, jedes Volk, dass es kläglich ist sich etwas vorzulügen. Die Zeit lässt sich nicht anhalten, es gibt keine Umkehr, keinen klugen Verzicht. Nur Träumer glauben an Auswege. Optimismus ist Feigheit. Wir sind in diese Zeit geboren und müssen tapfer diesen Weg zu Ende gehen, der uns bestimmt ist. Es gibt keinen anderen. Auf dem verlorenen Posten ausharren ohne Hoffnung, ohne Rettung, ist Pflicht. Ausharren wie jener römische Soldat, dessen Gebeine man vor einem Tor in Pompeji gefunden hat, der starb, weil man beim Ausbruch des Vesuvs vergessen hatte, ihn abzulösen. Das ist Größe, das heißt Rasse haben. Dieses ehrliche Ende ist das Einzige, was man dem Menschen nicht nehmen kann.“

Mit einem devoten Fatalismus hat diese männliche Haltung gar nichts, umso mehr aber mit einem Heroismus und mit Würde zu tun, die heute überhaupt nicht mehr vorstellbar sind. Und trotzdem entscheidet weder hier noch sonst irgendwo der Hang der Mehrheit, sondern der entschlossene Wille der Wenigen, auf eine Zukunft nicht zu verzichten, sich innerlich nicht besiegt zu geben. Von diesem Willen hängen wir letzten Endes ab, wie jedes Volk in ähnlicher Lage.
Diesem Willen gegenüber gibt es keine geschichtliche Lage, die alle Hoffnungen ausschließt. Nicht das noch so große Elend, sondern erst das Ende dieses Willens würde wirklich das Ende sein, schreibt Spengler an anderer Stelle.
Diesen Worten, die auf die heutige Situation genauso zutreffen, wie die von 1924, ist nichts hinzuzufügen.
Der massive Druck der Politik auf die Geschichte der Deutschen ist so groß; größer als der Einzelne vielleicht ermessen kann. In einer Auseinandersetzung, mögen die geistigen Waffen und Argumente auch noch so treffend sein, wird der Einzelne unterliegen.
Was also ist zu tun?
Es gilt weitsichtig zu denken und umsichtig zu handeln.
In Mit offenem Visier (S.249) schildert der Völkerrechtler Dr. Friedrich Grimm ein Gespräch, das er kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem französischen „Kommandanten“ über die Gräuelpropaganda im Kriege führte. Grimm schreibt:
„. . . Ich fuhr fort: Ich verurteile die Taten, aber ich wende mich dagegen, dass aus so traurigen Vorkommnissen des Krieges Giftwaffen gemacht werden, die den Hass verewigen sollen. Ich wehre mich gegen die Übertreibungen, Verallgemeinerungen und Lügen. Wir wissen doch, wie es im vorigen Kriege war. Wir kennen die Veröffentlichungen des Northcliffe-Büros, das Buch von Klotz, De la Guerre à la Paix, worin er die Erfindung des Märchens von den abgehackten Kinderhänden erzählt, und vor allem das klassische Buch von Ponsonby: Die Lüge im Kriege, in dem die ganzen Methoden der Gräuelpropaganda des vorigen Krieges offenbart werden.
Ganze Behörden hat es gegeben, die nichts anderes fabrizierten als Gräuelbilder, Leichenbilder und Leichenhaufen durch Photomontagen zusammengestellt.
Da sprang der Kommandant auf: Ich sehe, ich bin an einen Fachmann geraten. Ich bin gar kein Professor aus Montpellier. Ich bin vom Conte-espionnage-Bureau. Seit einigen Monaten tue ich nichts anderes als das: Gräuelpropaganda. Das war die entscheidende Waffe in diesem Kriege, damit haben wir den totalen Sieg erfochten.
Ich erwiderte: Jawohl, Sie haben den totalen Sieg. Nun aber wird es Zeit, dass Sie diesen Kampf einstellen!
Nein, rief nun der Kommandant aus, jetzt fängt es erst richtig an! Wir werden fortfahren, jahraus, jahrein! Wir werden diese Propaganda noch steigern; bis in der Welt der letzte Funke der Sympathie für Deutschland ausgelöscht und das deutsche Volk selbst so restlos zerknirscht sein wird, dass es sich nie wieder erheben kann.“

Vor dem Hintergrund dieser Aussage mag man ermessen, wie viel Gemeinheit, Hinterlist und böser Wille im Spiel sein können, wenn es um die Vertuschung historischer Tatsachen geht. Man könnte sie womöglich als die Äußerung eines Einzelnen interpretieren, wüsste man nicht, welch grausam-verlogene Hetzfilme und Artikel über die „Nazi-Deutschen“ immer wieder gerade im englischsprachigen Ausland veröffentlicht und von deutschen Medien in Sklavenmanier nachgedruckt und immer wieder abgespielt werden.
Solange aber unmanipuliertes Archivmaterial nicht frei zugänglich ist, solange nicht offen, und wenn notwendig auch kontrovers, über historische Ereignisse gesprochen und geschrieben werden kann, ohne dass Verfolgung und Bestrafung, ja auch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Vernichtung durch Justiz und Politik gefürchtet werden müssen, solange wird es auch keine reine und endgültige Wahrheit geben.
Aufgrund jahrzehntelanger, zum Teil auch persönlicher nicht selten unangenehmer Erfahrung bin ich zu der Einsicht gelangt, dass es weder sinnvoll noch erfolgreich oder nützlich ist, gegen ein Kartell anzukämpfen, das die Geschichte im Würgegriff hält.
Sinnvoll, nützlich und am Ende auch erfolgreich ist es jedoch, wenn wir immer wieder und überall, da wo es angebracht ist, die Wahrheit einfordern und sie dort lautstark sagen und unmissverständlich formulieren, wo immer dies möglich ist.
Sinngemäß sagte der nordamerikanische Präsident Abraham Lincoln, dass man einen Teil der Menschheit in alle Ewigkeit anlügen könnte. Es wäre auch möglich die ganze Menschheit eine zeitlang anzulügen. Was aber unmöglich wäre, ist, dass man die gesamte Menschheit für alle Zeiten anlüge.
Darauf und auf die Vernunft wollen wir unsere Hoffnung gründen, dass eines Tages Geschichtsschreibung der Umerzieher endet und historische Wahrheit und Gerechtigkeit sich eine Gasse bahnen.
Nachdenkenswert sind die Sätze zweier großer Franzosen.
Napoléon I., dem Kaiser der Franzosen, werden nachfolgende Worte in den Mund gelegt:
„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nicht zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten damit ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf der Erde. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

Im letzten Jahr ist der von Legenden umwobene Tod des französischen Schriftsteller Saint-Exupéry endgültig geklärt worden. Neben dem weltberühmten Kleinen Prinzen hat er uns auch ein Bekenntnis hinterlassen, dessen Gültigkeit unvergänglich ist:
„Ich werde niemals die Meinen verleugnen, was sie auch tun mögen. Ich werde niemals vor jemand gegen sie predigen. Wenn ich ihre Verteidigung übernehmen kann, werde ich sie verteidigen. Wenn sie sich mit Schande bedecken, werde ich diese Schande in meinem Herzen verschließen und schweigen. Was ich auch über sie denken mag, ich werde nie als Belastungszeuge dienen. . . . So werde ich mich mit einer Niederlage völlig solidarisch erklären, die mich oft erniedrigen wird. Ich gehöre zu Frankreich.“

In einer Zeit der Untergänge und Niederbrüche, in der die Menschen immer noch den Umerziehungsparolen nachlaufen, weil nur noch auf Brot und Spiele fixiert, in der sie Vergnügen als Pflicht auffassen, Vergangenheit als Ballast abwerfen und die eigene Nation als Beleidigung empfinden, mahnt uns eine Lebensweisheit – festgehalten vor mehr als tausend Jahren – aus der Zeit von Dschingis Khan zur Zuversicht:
Nicht ewig erfreut man sich der Ruhe und des Friedens, und doch ist Unglück und Zerstörung nicht das Ende. Wenn das Gras vom Feuer verbrannt ist, so sprießt es im Sommer neu.


Diesen lesenswerten Aufsatz von Dr. Sudholt können Sie vollständig im Jahrbuch des Nationalgeschehens „Deutsche Annalen 2009“ nachlesen. Das Buch erscheint im Druffel & Vowinckel-Verlag


Das Jahrbuch des Nationalgeschehens. 
Eine argumentative Publizistik ist Voraussetzung jeder erfolgreichen Politik. Seit beinahe vier Jahrzehnten sind die DEUTSCHEN ANNALEN als Jahrbuch des Nationalgeschehens Vordenker selbstbestimmter Politikansätze.
Hier werden von namhaften Publizisten und Wissenschaftlern, Fachjournalisten und Forschern entscheidende Themenfelder für eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit der politischen Klasse der Berliner Republik aufgezeigt. Nicht systemkritisch negierend, sondern von einer gesicherten geistigen Plattform aus werden jene aktuellen und grundlegenden Fragen, die uns auf den Nägeln brennen, sachkundig und allgemein verständlich erörtert. Als ein freies Forum halten die DEUTSCHEN ANNALEN Argumente für eine bessere Zukunft bereit. Argumente, die Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart geben. Für jeden politisch Interessierten, der unsere Gegenwart und Zukunft kritisch begleitet oder aktiv mitgestalten will, ist dieses Jahrbuch eine unerlässliche Fundgrube. Als publizistischer Wegweiser und politischer Meinungsführer sind die DEUTSCHEN ANNALEN für die aktuelle Standortbestimmung unerlässlich.
Aus dem Inhalt: Dr. W. Marinovic: Abendland oder Europäische Union ~ S. Lanczy: Abgesang oder Wiedergeburt? – Gibt die Geschichte den Deutschen noch eine Chance? Dr. M. Kandil: Kalter Krieg um Westdeutschland – Die Geburtswehen der Bundesrepublik. ~ P. von Stubbe: Als Panzer am Checkpoint Charlie standen – Damals hielt die Welt den Atem an. ~ Dr. A. Kamkin: Deutsche und Russen – Eine strategische Partnerschaft für Europa. ~ Ludwig Obermair: Sterben für Afghanistan? – Der Krieg am Hindukusch als Zerreißprobe für Berlin und die NATO. ~ Dr. G. Sudholt: Von der alliierten Umerziehung zur »freiwilligen Einsicht« der Deutschen. ~ Dr. H. Meiser: Das Masaryk/Benesch-Komplott 1918/19. ~ R. Melisch: Die Balfour-Erklärung 1917 und das Diktat von Sèvres – Die unbekannten Hintergründe der Nahost-Krisen. ~ Dr. A. Wesserle: Weg und Schicksal der Karpatendeutschen. ~ J. Benoist-Méchin: Mein Leben für Frankreich – Rückblick auf acht Jahrzehnte erlebter Zeitgeschichte. u. a. m.
Gebunden,21.80€,
304 Seiten mit zahlr. Fotos und Dokumenten

Zeichen der Zeit - Teil 31


Von Rettern und zu Rettenden


Der sichtbare aggressive Imperialismus unserer Retter kommt uns Steuerzahlern teuer zu stehen. Für den Arbeiter und kleinen Händler ist dieser aggressive Imperialismus von geringem Wert, der den Staatsbürger aber unberechenbarer schwerer Gefahr aussetzt. Für die investierende Hochfinanz (hierunter ist gemein: Kapital/Industrie-Komplex, Großbanken, US-Börse, UK-Börse, Finanzfamilien etc.) die für ihre massenhaft vorhandenen Geldmittel weitere „Betätigungsfelder“ brauchen, ist es erforderlich darauf zu bestehen durch das Imperium via Regierung ihnen einträgliche und gesicherte Kapitalanlagen im Ausland zu ermöglichen. Das konnten wir und können wir an den gegebenen Situationen und der geführten Kriege klar sehen. Die Frage nach dem: „Wem nutzt es?“ kann nur eine Antwort zu lassen – der Hochfinanz.
Das Risiko trägt bei allen Aktionen der Steuerzahler, der auch seine Söhne und Töchter noch dazu bereitwillig opfert um der Hochfinanz und Co. neue Einnahmequellen durch militärische Konflikte und Kriege zu v erschaffen. Die Kosten tragen grundsätzlich die steuerzahlenden Leistungsträger in jedem Land, aber die Gewinne werden von der Hochfinanz abgeschöpft. Das ist das satanische Prinzip des Kapitalismus. Das gleiche System konnten wir alle sehen und werden es noch hautnah spüren, bei der Rettung der Bankster. Die uns etwas von systemrelevanten Banken faselten sind selbst mit den Banken verknüpft, die sie dann mit dem Geld der Steuerzahler retteten! Da die Bankster keine Moral besitzen, machen sie mit ihren schmutzigen Werken weiter als wäre nichts geschehen. Es gibt niemand der sie zur Verantwortung zieht und bestraft (abgesehen von ein paar unbequemen Bauernopfern).
Durch ständige und bewusst herbeigeführte Wertschwankungen verbunden mit einer gigantischen öffentlichen Verschuldung, sowie der Schaffung neuer Gesellschaften, lässt den Spin der internationalen Hochfinanz drehen. Und alles wirkt in die Politik hinein, sitzen die Politik-Figuren in den Bankster-Aufsichtsräten oder haben gut dotierte Nebenbeschäftigungen selbiger. Durch diese Finanzerfahrung über Jahrhunderte sind sie in der Lage die Politik der Völker zu manipulieren.
Wenn die gerade führende Figur eines Landes, das eigene Land unter die Staatsräson eines anderen Landes stellt, dann ist das die Herausgabe der eigenen Souveränität. Früher nannte man es Landesverrat. Wenn eine führende Figur einer anderen Nation die „uneingeschränkte“ Solidarität erklärt, ist das die Bereitschaft alles mitzutragen (auch Monetär) und den Weg der anderen Nation mit zugehen.
Beispiel:
Herr Fischer und seine Partei die sich Grün nennen, hat die BRD es zu verdanken, dass nach dem II. Weltkrieg Deutsche Soldaten wieder im Ausland Krieg spielen dürfen. Jetzt ist es ja erlaubt und gewollt, weil man auf der imperialen Seite steht. Der Beginn war Jugoslawien und jetzt ist man am Hindukusch. Fischer ein eingeschworener Vasall amerikanischer Imperiumspolitik. (Er ist ein treuer „Anwalt“ des amerikanischen Interesse, die Türkei in die EU zu bringen) Nicht die Konservativen, die von den einst 68er alle Kriegsschuld und Kriegshetze unterstellt bekamen, waren die treibende Kraft für militärische Kämpfe und Krieg. Es war die die sozialistisch-kommunistische Linke die sich mit der Scheinheiligkeit des Pazifismus tarnte bis sie selbst an der Macht war. Denken Sie bitte genau nach wenn Sie wählen gehen, es wird sich wiederholen wenn die Alt-Parteien an der Macht bleiben.
Es gibt keinen Krieg und keine Revolution (auch die wir gerade im Iran sehen) die nicht Gewinn für die Gruppe der Hochfinanz abwirft oder sie in eine positive strategische Ausgangsposition bringt. Erst wen Sie das persönlich erkennen, werden Sie, wenn noch ein Fünkchen Moral vorhanden ist, keine Stimme mehr den Alt-Parteien geben. Denn diese Parteien sind alle in der Hand der Gruppe der Hochfinanz. Und sobald eine oder zwei dieser Parteien durch Ihre Stimmen eine Regierung bilden können, wird sich der zerstörende Finanz-Spin weiter drehen. Also schimpfen Sie nicht auf die Politik-Figuren, die führen nur ihren Auftrag aus, gelenkt durch andere Figuren im Hintergrund. Schimpfen Sie auf jene (oder sich selbst) die so Dumm sind das satanische Rad mit jeder weiteren Wahl zu neuem Schwung zu verhelfen. Sprechen Sie bitte mit Ihren Mitmenschen über diese unsägliche Politik. Wenn Sie sachlich und ruhig bleiben ist Erfolg möglich. Die meisten Menschen sind nicht informiert oder werden falsch informiert.
Ein nicht unerheblicher Faktor in diesem globalen Spiel bilden die Medien. Die wichtigsten sind alle in privater Hand oder befinden sich unter politischer Kontrolle. Nehmen wir als Beispiel das Fernehen. Nach neuerer Forschung glaubt immer noch die Mehrheit der Bürger dieses Landes, das Fernsehen würde sie richtig und wahr informieren. Deshalb sieht unser Land auch so aus. Schauen Sie sich über einen längeren Zeitraum die ARD-Tagesschau an. Staatsfernsehen pur. Oft wird in den Medien unterschwellig von Nachrichten gesprochen, dabei werden die Berichte (es sind nur wenige wirkliche Nachrichten) so gestaltet, dass Sie den politisch korrekten Zeitgeist entsprechen. Durch die gleichgeschalteten Medien wird Ihnen Ihnen ständig das Gleiche bereits verdaulich aufbereitet serviert allenfalls unter verschiedenen Schlagzeilen oder Kommentare. Phrasen wie Menschenrechte, Kulturerweiterung, Toleranz (die nur in einer Richtung stattfindet) und eine immer währende eigene historische Schuld, sind der Medien „Dauerwerbesendung“ natürlich verpackt als Nachrichten! Werbesendung damit Sie schön brav mit dem Strom schwimmen, denn wenn eine Lüge nur oft genug wiederholt wird, dann wird sie eines Tages als wahr angenommen. Die sogenannte Schweinegrippe gilt hier als letztes Beispiel. Und gerade bereitet man eine neue Mediensuppe vor: Die Griechenland-Hilfe-Suppe.
Dank ergebener und bestens bezahlter „Experten“ wird uns die Systemrelevanz von Griechenland wohl untergejubelt.Der Treppenwitz an der EU-Posse ist, das die von den EU-Figuren erstellte EU-Verfassung in so einem Fall keine Hilfe zu lässt. Barroso der große „Denker“, plärrt ja auch schon von einem zu schaffenden „Instrument“ um die Verfassung zu umgehen. Früher nannte man es Verfassungsbruch. Heute nennen sie es Nachbessern. Wann ist denn eine Verfassung zu Ende, endlich gültig? Kommt ein neues Lüftchen wird sie wieder „angepasst“ bis es passt. Schöne Verfassung.
Machen wir uns bitte nichts vor, der gesamte Komplex, auch die hier durch Platzmangel nicht angesprochenen Bereiche, unterliegt der Eingans erwähnten Clique. Es geht um Gewinn und Macht. Es geht nicht um Menschenrechte (die ständig missachtet werden), es geht nicht um Toleranz (die nur von uns eingefordert wird), es geht nicht um Wettbewerb (ein gnadenloser Verdrängungsprozess ist im Gange), es geht nicht um Gleichheit (es folgt die Anpassung der Mittelschicht an die Unterschicht, die Oberschicht bleibt davon ausgenommen), es geht nicht um Umwelt (die nicht unterzeichneten Umwelt-Protokolle sprechen Bände, aber mit Umwelt lässt sich viel Geld verdienen). Lügen wir uns selbst nicht in die Tasche. Ein gigantisches Heer von Personen ist täglich weltweit darauf bedacht, schließlich werden sie dafür bezahlt und in entsprechende Positionen gebracht; uns zu belügen und betrügen. Nur ein Paradigmawechsel, von der Basis aus, kann den Untergang verhindern.
Sind Sie persönlich bereit dafür?
Lassen Sie uns das Ganze von einem anderen Standpunkt aus betrachten.
Glauben Sie an Wiedergeburt oder Seelenwanderung?
Denn dann kommt schlimmes auf Sie zu (die anderen werden das nicht verstehen aber ebenso betroffen sein). Da Sie jetzt sich für die Zerstörung und Leid durch Wahl entscheiden, und diese von Ihnen zur Macht verholfenen Politik- und Finanz-Clique ein fürchterliches Regime führt, das selbst noch nach mehr als hundert Jahre nachwirkt, werden Sie persönlich in einem anderen Leben darunter leiden. Sie haben persönlich dafür gestimmt und tragen deshalb eine Mitverantwortung. Sie bestimmen dadurch Ihre Zukunft. Wenn Sie es in der Gegenwart nicht wollen, eine bessere Zukunft zu haben, dann machen Sie bitte den Urgrund allen Seins, das wir Gott nennen nicht verantwortlich. Seine Schöpfungsgesetze sind herrlich und rein. Das ist mit ein Grund warum er nicht eingreift; wir wollten es doch so wie es ist. Unsere Gegenwart ist der Ausdruck der Vergangenheit, hier das Ende des II. Weltkrieges (wirkt bereits seit über 60 Jahren auf uns ein). Was wir heute ernten und fühlen, sind die Beschlüsse und Abkommen, die Abstimmungen und das „gewählte“ Szenario von Damals. Das Geheimnis der Matrix: Der Geist formt die Materie.
Na, bereit für die Umformung der Materie?

Donnerstag, 1. April 2010

Die Lügenbarone


Nun wird also am 3. April der „Kanzler der Deutschen-Einheit“ 80 Jahre alt. Und die „Schwamm-drüber“ Figuren der CDU heben diesen Menschen in den politischen Götterhimmel direkt neben Bismarck.
Das kann man so sehen, muss man aber nicht.
Die letzte konservative Wochenzeitung in der BRD „Junge Freiheit“ hat in ihrer Druckausgabe Nr. 11 vom 2.April 2010 ein Interview mit dem langjährigen Kohl Vertrauten Carl-Dieter Spranger veröffentlicht. Er war von Beginn bis Ende, Mitglied der Kohl-Regierung. Natürlich ist von einem solchen loyalen Weggefährten, wie Herrn Spranger, nur gutes und voll des Lobes über seinen ehemaligen Dienstherrn zu erfahren. Und wenn es dann doch etwas eng wird mit dem Verständnis zu den politischen Taten Kohls, dann wird er halt einfach in die Scheinwelt der geistigen Größen entrückt:“Kohl wurde nicht verstanden“. So einfach ist das in der Sprache der Worthülsen-Figuren. Aber selbst damit könnten wir leben, da wir ja von unseren Angestellten infantilen Blödsinn gewohnt sind zu hören. Es gibt jedoch in diesem Interview einen Punkt an dem wir vehement Herrn Spranger widersprechen müssen, weil es in die Kategorie Volksverdummung gehört.
Zitat JF:
Moritz Schwarz
Heute gilt Kohl als „Kanzler der Einheit“, Tatsächlich aber hat er bis zum 9. November 1989 nichts getan, um diese zu erreichen.
Spranger
„Das Märchen von dem Selbstläufer deutsche Einheit kann nur noch von völligen Ignoranten oder böswilligen, die Wahrheit auf den Kopf stellenden politischen Gegnern Helmut Kohls verbreitet werden. Es ist historisch belegt, mit welcher grandiosen Strategie, mit welchem Geschick, Einfühlungsvermögen und langjähriger Zielstrebigkeit in Außen- und Innenpolitik Helmut Kohl auf die Einheit hingearbeitet hat.“
Zitat Ende
Wir unterbrechen hier kurz um Luft zu holen. Spranger ein Systembückling versucht uns für Dumm zu verkaufen. Zielstrebig auf die Einheit hingearbeitet, hat er gesagt. Dann soll uns mal Herr Spranger erzählen warum der Vorläufer das smarten CSU-“Sunny-Politiker“ zu Guttenberg, nämlich Walter Leisler Kiep. (die ältere Generation der Prekarier erinnert sich noch an die in allen gleichgeschalteten Medien gezeigten Fotos des smarten CDU-Schatzmeister, als er einhändig über ein Hindernis springt und in der anderen Hand den Diplomatenkoffer hält) in die DDR reiste um dort Herbert Häber aufzusuchen?
Gleich wird Herr Kohl aus dem politischen Götterhimmel in die Realität zurück fallen.
Nach einem geheimen Treffen mit CDU-Schatzmeister Walter Leisler Kiep in der Residenz von Günter Gaus - laut Protokoll im Einverständnis mit dem CDU-Vorsitzenden Kohl und seinem Generalsekretär Biedenkopf – entwickelte sich ein intensiver Kontakt mit der Führungsriege der Union. Bei diesen Gesprächen versicherten die CDU-Vertreter den DDR-Machthabern, dass die deutsche Frage für sie keine Rolle mehr spiele, sondern lediglich als Wahlkampfthema benutzt werde.
Also Lüge im Westen von Westpolitikern, hier die CDU/CSU, um in geheim Gesprächen eine Anerkennung der DDR vorzubereiten. Man konnte wie die SPD (dort hatte man die Deutsche Einheit schon lange zu Grabe getragen) mit zwei real nebeneinander existierender Staaten leben. Und wieder wurde das eigene Volk belogen und betrogen.
Dieses Zeitdokument haben wir in unserem Blog-Radio 2009 in der Sendereihe PPD-Info in drei Teilen gesendet. Sie selbst können sich dies bei Polar Film als Geschichts-Hörbuch kaufen.
Was jedoch die Anbiederer der CDU/CSU nicht ahnten war, die DDR und insbesondere Honecker verfolgten nach wie vor den Plan eines einigen sozialistischen Deutschland.
Weiter im Interview mit der JF
Zitat
Moritz Schwarz
Noch 1987 hatte er (gemeint ist Kohl/PPD) Erich Honecker als „Staatsgast“ empfangen. Und damit ausgedrückt, dass er die Teilung als endgültig anerkannte.
Spranger
„Die Einladung an Honecker war von der Regierung Schmidt ausgesprochen worden, wurde lange auf Eis gelegt und erst nach wesentlichen Verbesserungen in den innerdeutschen Beziehungen mit Hilfe des Milliardenkredits – etwa Abbau der Todesautomaten an der Grenze, der Vervielfachung der Ausreisemöglichkeiten, der Freilassung von Zehntausenden politischer Häftlinge- dann umgesetzt. Kohl nutzte den Besuch zur Klarstellung, Ziel seiner Politik sei und bleibe die Einheit Deutschlands in Frieden und Freiheit. Es war eine Sensation, als eine damalige Tischrede in Bonn mit der Betonung der Wiedervereinigung als Aufgabe und Ziel deutscher Politik von Honecker nicht nur angehört werden musste, sondern live in die DDR übertragen wurde. Im Gegensatz zu weiten Teilen von SPD und Grünen hat Kohl auch niemals die Forderungen der DDR anerkannt, die zentrale Erfassungsstelle von DDR-Unrecht in Salzgitter abzuschaffen, die Elbmitte als Grenze zu akzeptieren und die DDR-Staatsbürgerschaft anzuerkennen. Wäre das geschehen, hätten 1989 die Flüchtlinge nicht als Deutsche in die Bundesrepublik Deutschland kommen können, sondern hätten Asyl beantragen müssen. Eine absurde Vorstellung. Und absurd zu vermuten, Kohl habe die deutsche Teilung anerkannt.“
Zitat Ende
Schlecht für Herrn Spranger, es gibt noch Zeitzeugen die seine Aussage uns als Lüge erkennen lassen. Aber belogen und betrogen wurde das Deutsche Volk von Anbeginn der Modalität einer Fremdherrschaft bis in die heutige Zeit.
Wir sehen keinen Grund zum Geburtstag zu gratulieren.