Donnerstag, 27. März 2008

Amerikas Hoffnung oder: Nur die Wiederholung von Versprechen die dann nicht eintreten ?


© rolffimages - Fotolia.com


Mister Barack Obama hat also eine ( wie die Hauptmedien behaupten ) historische Rede gehalten. Gut zuhören ist in der heutigen Zeit sehr wichtig, denn jeder wird in Zukunft daran gemessen was er sagte und vor allem was er dazu tat ( dass müssen deutsche Politiker noch lernen ). Hoffnung deshalb, weil unseren amerikanischen Freunden das Wasser bis zum Hals steht. Hoffnung auf eine wirkliche und umfassende Änderung. Die Hoffnung stirbt immer erst am Schluss, dafür aber dann ganz. Die Worte des zukünftigen Präsidenten (?) der USA, die an den ermordeten J.F. Kennedy und den ebenfalls ermordeten Martin Luther King Erinnerungen wach kommen lassen, ist für sehr viele Menschen in den Vereinigten Staaten ein Art neues Glaubenselixier. Doch dürfen wir, weil wir auch so oft enttäuscht wurden, weil unser Verstand im Zeitgeist nicht mehr „Leichtgläubig“ alles hinnimmt was ihm vor die Füße geworfen wird; nicht alles sofort bejubeln ohne kritischen Blick auf das bisherige Geschehen.

Gerade Veränderungen, die die oben genannten Giganten wollten, hatten sie vom Leben in den Tod befördert. Wenn nun Herr Obama zu seinen Worten steht und die USA verändern will, die Massen mit seinem Aufbruchgeist mitreißt, so bleibt das Kapital doch nüchtern und „entscheidend“. Veränderungen die die Macht des Geldes beschneiden oder offen legen, haben immer zu einer Reaktion dieser Macht herausgefordert. Wer aber die Macht des Geldes nicht angreift, kann kein amerikanischer Retter sein.

Es gibt zumindest aus meiner bescheidenen Sicht einen Wermutstropfen im Glas Obama.

AP meldete am 25.03.08 Genealogen: Obama mit George W. Bush verwandt.

Für jemand der sich nicht um Geschichte, Hintergrundinformation, Freimaurerei usw. kümmert, der hat mit dieser Meldung auch kein Problem. Alle anderen wissen was ich meine, auch wenn in dem Artikel der Genealoge Christopher Child, der sich 3 Jahre mit den Vorfahren der Präsidentschaftskandidaten beschäftigt haben soll sagt, zu seinem entfernten (Obama) Cousins gehören die Bush aber seine Verwandtschaft umfasst das ganze politische Spektrum.

Nun vorausgesetzt Herr Child irrt sich nicht und der Artikel ist seriös, dann würde es am Ende doch nur bedeuten: Einer neuer kommt und.... es hat sich nichts geändert.

Deshalb liebe amerikanische Freunde, bitte genau hinhören und hinschauen. Denn wessen Brot ich esse, dessen Lied singe ich.

Keine Kommentare: