Donnerstag, 22. Juli 2010

Kölner Justiz ist blind bei Rauschgiftgeschäften


Großrazzia in Köln am Görlinger Zentrum (20.Juli).
Die Polizei durchsucht elf Wohnungen im Stadtteil Bocklemünd. Es wird auch nach drei mit Haftbefehl gesuchten Anführern eines Drogenrings sowie ihren Zwischenhändlern und Straßenverkäufern gefahndet. Aus der Luft wird das Szenario von einem Polizeihubschrauber überwacht. Rauschgiftspürhunde im Grüngelände am Görlinger Zentrum suchen nach Drogenverstecken. Der kriminellen Bande wird vorgeworfen in nur einem Monat 40 Kg Marihuana aus den Niederlanden im Wert von 170.000 €uro an einen 50 bis 70 Personen umfassenden Kundenstamm in Köln-Bocklemünd verkauft zu haben. Bereits seit Anfang Mai 2010 ermittelt das zuständige Kriminalkommissariat 27 gegen die Drogenhändler (26 – 38 Jahre). Die selbst an Minderjährige Drogen verkauften. Nach den bisherigen Ermittlungen orderte diese kriminelle Bande etwa alle zwei Tage ca. fünf Kg (!) Marihuana über Kuriere aus den Niederlanden. Im Verlauf der Ermittlungen konnte die Polizei 5,5 Kg „Gras“ sicherstellen.
Festhalten.
Vergangene Woche hat das Gericht den 26-jährigen türkischen Hauptorganisator der Rauschgiftgeschäfte wegen Drogenhandels zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt und die Strafverbüßung auf fünf Jahre Bewährung ausgesetzt. Nach Erkenntnissen der Ermittler, leitete er eine Stunde nach Urteilsverkündung das nächste größere Drogengeschäft ein.
Kriminaldirektor Stephan Becker erklärte; die Gruppe (kriminelle Bande wäre ein besser Ausdruck gewesen) war streng hierarchisch gegliedert. Jugendliche seien regelrecht scharf darauf gewesen sich im (kriminellen hat er wieder nicht gesagt) Netzwerk hochzuarbeiten. Dank des „Richters“ wird es weiterhin möglich sein. Vielleicht zeigt sich der Freigelassene Kriminelle Türke ja gegenüber dem Richter erkenntlich? Die vier Festgenommen freuen sich sicher schon auf das Gericht und den Richter.
Wer schützt die Bevölkerung vor solchen Richtern?

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